Grüne Gerolsbach

Grüne Gerolsbach Bündnis 90/Die Grünen OV Gerolsbach-Scheyern

https://www.youtube.com/watch?v=QMKZUmxJnYg  Im Kern von Reiches Heizungsgesetz steht die sogenannte „Biotreppe“: Damit ...
12/06/2026

https://www.youtube.com/watch?v=QMKZUmxJnYg

Im Kern von Reiches Heizungsgesetz steht die sogenannte „Biotreppe“: Damit eine Gasheizung weiterlaufen kann, muss dem Erdgas ein immer weiter wachsender Anteil „grünes“ Gas beigemischt werden. Deshalb die Treppen-Analogie.

Woher dieses Gas kommen soll? Darauf gibt es keine realistische Antwort. Schon gar keine kostengünstige. Denn das knappe Biomethan wird dringend in der Industrie gebraucht. Deshalb lehnen der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und die Deutsche Umwelthilfe Reiches „Biotreppe“ in seltener Einvernehmlichkeit ab. Während der Rest des Kontinents auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen umsteigt, hofft die schwarz-rote Bundesregierung, dass andere Länder uns ihre Biomasse liefern.

Wer das bezahlen soll? Wir alle. Das Fraunhofer-Institut hat ausgerechnet: bis 2045 wären das mehr als 23.000 Euro Mehrkosten für ein typisches Einfamilienhaus. Etwa 18.000 Euro Mehrkosten kommen auf alle zu, die zur Miete wohnen. In allen Szenarien schneidet die Wärmepumpe kostengünstiger ab. Genauso trifft es den Mittelstand: die Bäckerei, den Friseursalon, den Pflegedienst um die Ecke, die künftig deutlich steigende Nebenkosten auffangen müssen.

Und weil das Grundgesetz zum Klimaschutz verpflichtet, halten immer mehr Fachleute diesen Gesetzentwurf sogar für verfassungswidrig.

Wir GRÜNE sagen: Reiches Gebäudemodernisierungsgesetz sollte besser heute als morgen beerdigt werden.

Katherina Reiches Gebäudemodernisierungsgesetz ist nichts anderes, ...

1,5 Millionen Menschen haben der EU gesagt: Schluss mit der Pelztierhaltung. Trotzdem tut die EU-Kommission noch immer s...
01/06/2026

1,5 Millionen Menschen haben der EU gesagt: Schluss mit der Pelztierhaltung. Trotzdem tut die EU-Kommission noch immer so, als würden bessere Käfige Tiere glücklich machen. Fakt ist: Ein Käfig bleibt ein Käfig.
Schluss mit den Ausreden: Wir müssen endlich das Leid in der Modeindustrie beenden. Schreib jetzt der Europäischen Kommission und fordere ein vollständiges Pelzverbot!

30/05/2026

Im Gespräch mit Ihren Abgeordneten aus Bundestag und Landtag

„Demokratie lebt vom Zuhören, vom Austausch und davon, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. Deshalb ist es uns wichtig, regelmäßig direkt mit den Menschen im Landkreis Freising ins Gespräch zu kommen“, so Leon Eckert, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Johannes Becher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag.

Mit ihren politischen Sprechstunden möchten die beiden Abgeordneten einen offenen und unkomplizierten Raum für Anliegen, Fragen, Ideen oder auch Kritik schaffen. Im Freisinger Regionalbüro in der Ziegelgasse 11 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Themen persönlich einzubringen – nahbar, direkt und ohne Hürden.

Ob konkrete Anliegen aus dem Alltag, politische Fragen oder einfach Interesse am gemeinsamen Austausch: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mit ihren Abgeordneten ins Gespräch zu treten.

Was? Politische Sprechstunde

Wann? 08. Juni 2026, 16:30 – 18 Uhr mit dem Landtagsabgeordneten Johannes Becher

27. Juli 2026, 14 – 15:30 Uhr mit dem Bundestagsabgeordneten Leon Eckert

Wo? Ziegelgasse 11, Freising

22/05/2026

Leon Eckert kritisiert Senkung der Luftverkehrsteuer scharf: „Schamlose Politik für fossile Lobbyinteressen“

Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD hat am gestrigen Abend die Senkung der Luftverkehrsteuer beschlossen und damit die erst 2024 erhöhten Abgaben auf Flugtickets wieder deutlich zurückgenommen. Die Steuersätze sollen ab Juli 2026 sinken. Grundlage ist der von der Bundesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes.

Der Bundestagsabgeordnete Leon Eckert (Bündnis 90/Die Grünen) kritisiert diese Entscheidung scharf. „Die Koalition setzt erneut die völlig falschen Prioritäten. Während Bus- und Bahnfahren für viele Menschen teurer wird, macht Schwarz-Rot das Fliegen wieder günstiger. Das ist weder sozial gerecht noch verantwortungsvolle Klimapolitik“, erklärt Eckert.

Durch die beschlossene Gesetzesänderung sinkt die Luftverkehrsteuer je nach Flugstrecke deutlich. Dem Bund entgehen dadurch laut Gesetzentwurf mehrere hundert Millionen Euro – alleine für das Jahr 2027 beträgt dieser Verlust 330 Millionen Euro. Die Bundesregierung begründet den Schritt mit einer Entlastung der Luftverkehrsunternehmen.

„Mitten in der Klimakrise wird eine der privilegiertesten und meistsubventionierten Branchen weiter entlastet – das ist das Gegenteil von zukunftsorientierter Politik. Statt konsequent in klimafreundliche Mobilität zu investieren, verteilt die Bundesregierung neue Steuergeschenke an den Flugverkehr – auf Kosten von Klimaschutz und öffentlicher Daseinsvorsorge“, erklärt Leon Eckert und wirft der Koalition eine klare Fehlpriorisierung vor: „Das ist schamlose Politik für fossile Lobbyfreundinnen und -freunde. Statt in klimafreundliche Mobilität zu investieren, wird ein fossiles System weiter ausgebaut.“

Für Eckert geht die Debatte somit klar in die falsche Richtung: „Wir müssten eigentlich darüber sprechen, wie besonders klimaschädliche Privat- und Luxusflüge stärker besteuert werden, statt Flugtickets insgesamt günstiger zu machen.“ Die Grünen im Bundestag hatten bereits eine zusätzliche Abgabe auf Privatjets und Premium-Flüge vorgeschlagen; internationale Initiativen, etwa aus Frankreich oder Spanien, gehen hier längst weiter.

Besonders kritisch sieht Eckert die Auswirkungen auf die Verkehrswende: „Statt Milliardenlöcher durch Steuererleichterungen für Airlines zu reißen, sollte die Bundesregierung konsequent in die Bahn investieren. Wer klimafreundliche Mobilität stärken will, darf Kurzstreckenflüge nicht noch attraktiver machen.“

Gerade in der Flughafenregion München seien die Folgen des Luftverkehrs längst Alltag. „Viele Menschen leiden unter Fluglärm, Schadstoffen und zunehmendem Verkehrsaufkommen. Weniger Kurzstreckenflüge und starke Bahnverbindungen würden die Lebensqualität vor Ort spürbar verbessern“, so Eckert.

Eckert abschließend: „Die Zukunft liegt auf der Schiene – nicht in neuen Steuergeschenken für den Flugverkehr.“

12/05/2026

Eigentlich müsste jetzt Klarheit geschaffen werden: Wie bekommen wir bezahlbares Heizen, Planungssicherheit für Menschen, Unabhängigkeit von immer teureren fossilen Energien und echten Klimaschutz zusammen? Doch genau das Gegenteil passiert gerade.

Bezirksversammlung Oberbayern von Bündnis 90/Die Grünen vom Bezirksverband Oberbayern im Landesverband Bayern in Germeri...
09/05/2026

Bezirksversammlung Oberbayern von Bündnis 90/Die Grünen vom Bezirksverband Oberbayern im Landesverband Bayern in Germering.

Schluss damit, Frauen durch permanente Überlastung und Sorgearbeit in eine Rolle zu drängen, in der sie den Alltag am La...
08/05/2026

Schluss damit, Frauen durch permanente Überlastung und Sorgearbeit in eine Rolle zu drängen, in der sie den Alltag am Laufen halten, aber politisch und wirtschaftlich ausgegrenzt werden.

Wir brauchen Strukturen, die Frauen entlasten, ihnen echte Teilhabe ermöglichen – und ihnen den Raum geben, mitzugestalten, statt nur zu kompensieren, was politisch versäumt wird.

06/05/2026

Neue Zahlen zur Sportstättenförderung: Nur fünf Prozent des Bedarfs gedeckt

Bereits vor Kurzem hatte der Bundestagsabgeordnete Leon Eckert (Bündnis 90/Die Grünen) über die Förderung für die Gemeinde Rohrbach im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ informiert. Eine erneute Nachfrage bei der Bundesregierung zeigt nun das gesamte Ausmaß des Problems in der Region Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen.

Insgesamt wurden 14 Förderanträge aus der Region eingereicht. Bewilligt wurde jedoch nur ein einziges Projekt: Die Gemeinde Rohrbach erhält rund 788.765 Euro für den Ersatzneubau von Vereinsheim und Fußballplatz im Sportzentrum.

„Die Förderung für Rohrbach ist eine gute Nachricht für die Gemeinde und den Sport vor Ort“, erklärt Eckert. „Die neuen Zahlen zeigen aber vor allem eines: Der Investitionsbedarf in unseren Kommunen ist um ein Vielfaches höher als die bereitgestellten Mittel.“

Denn den bewilligten knapp 800.000 Euro stehen beantragte Fördermittel in Höhe von über 15 Millionen Euro gegenüber. Damit wurden nur etwa fünf Prozent des angemeldeten Bedarfs berücksichtigt.

„Wenn nur jeder zwanzigste beantragte Euro bewilligt wird, zeigt das deutlich, dass wir ein strukturelles Problem haben“, so Eckert. „Mit solchen Sonderprogrammen allein werden wir den Investitionsstau nicht abbauen.“

Die nicht berücksichtigten Projekte reichen von der Sanierung von Schulturnhallen über Sportanlagen bis hin zu Schwimmbädern.

„Rechnerisch bräuchte es rund 20 Programme dieser Größenordnung, um allein in unserer Region den dringendsten Bedarf zu decken“, betont Eckert. „Kommunen brauchen keine punktuellen Hilfen, sondern eine verlässliche und dauerhafte finanzielle Ausstattung. Nur so können sie ihre Aufgaben auch bei der Sportinfrastruktur eigenständig erfüllen.“

Für Eckert ist klar: „Sportstätten sind keine freiwillige Luxusausgabe. Sie sind zentrale Orte für Gesundheit, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement. Wer das stärken will, muss Kommunen endlich finanziell handlungsfähig machen.“

30/04/2026

Moore – Klimakiller oder Klimaretter?
MdL Johannes Becher lädt ein zu „Eine Stunde Wissenschaft“
Intakte Moore sind echte Klima und Hochwasserschützer. Auf gleicher Fläche speichern sie rund fünfmal mehr CO₂ als Wälder. Werden sie jedoch entwässert, kehrt sich der Effekt um und Moore werden zu massiven Treibhausgas Emittenten. „Ein gesundes Moor ist einer unserer effektivsten Verbündeten gegen die Erderwärmung, doch ein trockenes Moor wird zum Klimakiller“, sagt Johannes Becher, Landtagsabgeordneter aus Freising und stellvertretender Vorsitzender der Grünen im Landtag.

In seinem Format „Eine Stunde Wissenschaft“ bringt Becher Forschung und Praxis zusammen. Am Montag, 4. Mai 2026, erklärt Prof. Dr. Matthias Drösler von der HSWT in einem 30 minütigen Vortrag, wie Moore unser Klima beeinflussen und was nötig ist, um ihre Klimaschutzwirkung zu stärken. Anschließend gibt es eine 30 minütige Fragerunde zur Frage, wie Schutz, Wiedervernässung und Renaturierung regionaler Moorflächen schneller vorankommen können. Gerade vor Ort ist das Thema zentral, denn gerade das Freisinger Moos umfasst rund 3.000 Hektar und hat darum großes Potenzial für den wirksamen Klimaschutz.

Was? Vortrag und Diskussion: Moorschutz Klimaretter oder Klimakiller? Wie das Moor unser Klima bestimmt mit Prof. Dr. Matthias Drösler

Wann? Montag, 4. Mai 2026, 18:00 bis 19:00 Uhr

Wo? Abgeordnetenbüro MdL Becher und MdB Eckert, Ziegelgasse 11, Freising

Eintritt: kostenfrei, ohne Anmeldung

Zum Referenten: Prof. Dr. Matthias Drösler ist Forschungsprofessor an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf, leitet das Institut für Ökologie und Landschaft IÖL sowie das Peatland Science Centre PSC. Er zählt zu den führenden Moorexperten Deutschlands, leitet mehrere interdisziplinäre Projekte zur Wiedervernässung von Mooren und berät Politik und Wirtschaft zur Umsetzung der Moorschutzstrategie.

Neue Hoffnung zur Behebung des Leerstands am Bahnhof   Der Bahnhof Rohrbach bietet seit Jahren ein trauriges Bild. Das h...
29/04/2026

Neue Hoffnung zur Behebung des Leerstands am Bahnhof

Der Bahnhof Rohrbach bietet seit Jahren ein trauriges Bild. Das historische Bahnhofsgebäude mit Nebengebäuden steht leer und ist verschlossen. Nur wenige Meter weiter befindet sich das ebenfalls leerstehende Wohngebäude in der Ladehofstr. 7. Auf Hinweis des 1. Bürgermeisters Christian Keck kümmerte sich der Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Becher mit einer Anfrage um das Thema und ihm wurde die Auskunft erteilt, dass die Gebäude bis auf Weiteres leer stehen und auch keinerlei künftige Nutzung geplant ist. „Dauerhafter Leerstand ist schlecht für alle. Schlecht für das Gebäude, für die Eigentümer, die Fahrgäste und die Gemeinde, denn das ist wahrlich kein attraktiver Ortseingang. Das kann doch nicht die endgültige Antwort sein,“ ärgerte sich Becher. „Dauer-Leerstand ist kein Zustand, den ich einfach so akzeptieren kann.“

Und so blieb Becher dran. Bei den weiteren Recherchen ergab sich, dass das Bahnhofsgebäude der Deutschen Bahn AG und das Wohnhaus dem Bundeseisenbahnvermögen gehört. Hierbei handelt es sich um ein Sondervermögen, welches 1994 im Zuge der Bahnreform entstanden war und nicht bahnnotwendige Liegenschaften verwaltet und verwertet. Tatsächlich befinden sich deutschlandweit noch immer viele Liegenschaften im Eigentum des Bundeseisenbahnvermögens und warten auf eine gute Idee, so auch die Ladehofstr. 7 als ehemaliges Wohnhaus für Bahnmitarbeitende.

Nachdem in den letzten Jahren ein Verkauf an die Gemeinde unmöglich schien und dazu noch ein förmliches Verfahren zur Freistellung von Bahnbetriebszwecken beim Eisenbahnbundesamt angestrebt werden müsste, konnte beim Ortstermin überraschend eine Perspektive aufgezeigt werden. Ein Verkauf an die Gemeinde kommt nun doch in Frage, wenn das Gebäude später für Zwecke des sozialen Wohnungsbaus, zum Beispiel vergünstigen Wohnraum verwendet wird. Dazu wird das Bundeseisenbahnvermögen verwaltungsintern ein Wertgutachten erstellen und mit dem Eisenbahnbundesamt die Freistellung klären. Bis zum Herbst könnten alle Unterlagen erstellt werden, sodass dann die Gemeinde und vor allem dem Gemeinderat alle Informationen zur Entscheidung vorgelegt werden können. „Die Gemeinde hat die freie Entscheidung, ob sie es selbst macht oder ob sie mit einem Bauträger oder einer Genossenschaft eine Lösung entwickelt. Für mich ist vor allem wichtig, dass Bewegung in die Sache kommt, damit entschieden, saniert und wieder genutzt werden kann,“ erklärt Becher. „Die Gemeinde war bereits 2023 am Erwerb dran. Es kam jedoch aufgrund hoher Immissionsschutz-vorgaben, des hohen Zeitdrucks aufgrund der 2023 ausgelaufenen Veräußerungsrichtlinie zum vergünstigten Ankauf und der damaligen Haushaltssituation nicht zu einem Ankauf. Dass der vergünstigte Ankauf nach der sogenannten „Richtlinie des BEV zur verbilligten Abgabe von Grundstücken“ nun wieder möglich ist, erfuhren wir trotz regelmäßigem Kontakt mit dem BEV erst im Termin mit MdB Becher“, so Rohrbachs Bürgermeister Christian Keck: „Zumal die Ver-äußerung von Bahnvermögen zwischenzeitlich seitens der Bundesregierung komplett auf Eis gelegt wurde.“

Den nächsten Ortstermin in Rohrbach wird Becher dann mit der Deutschen Bahn wegen dem Bahnhof selbst vereinbaren. „Mein Eindruck von außen ist, dass die Rissbildung nur an einer Seite des Bahnhofsgebäudes markant ist und der historische Mittelteil und der Anbau relativ gut aussehen. Sicherlich muss man sich die Statik anschauen, aber ich habe selbst ein 500 Jahre altes Baudenkmal saniert und kann nur sagen: Wo ein Wille, da ist ein Weg. Für Rohr-bach würde ich mir sehr wünschen, dass es hier zumindest wieder eine Bäckerei oder einen Kiosk gibt und ein sauberes und benutzbares WC,“ betont Landtagsabgeordneter Johannes Becher.

Adresse

Riederweg 8
Pfaffenhofen An Der Ilm
85276

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