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Seit 30 Jahren führt Maik Thiel sein eigenes Taxi-UnternehmenMaik Thiel hat sein ganzes berufliches Leben am Steuer eine...
13/05/2026

Seit 30 Jahren führt Maik Thiel sein eigenes Taxi-Unternehmen

Maik Thiel hat sein ganzes berufliches Leben am Steuer eines Taxis verbracht. Doch sein eigenes Unternehmen führt er „erst“ seit 30 Jahren. Am 1. Mai 1996 hat er seinen eigenen Taxibetrieb eröffnet. Für Bürgermeister Axel Schmidt ein Grund ihm zum Unternehmens-Jubiläum zu gratulieren.

Doch die Geschichte der Taxiunternehmen in der Familie Thiel beginnt schon 1986, als Vater Wolfgang seinen Betrieb eröffnete. „Er hat lange dafür gekämpft“, blick Maik Thiel zurück. „Den Bescheid hat er dann vom Rat des Kreises bekommen.“ Mit der Gewerbegenehmigung gab’s damals auch eine Bescheinigung für ein Kontingentfahrzeug, dass er sich innerhalb des Jahres in Schwerin abholen konnte. Die privaten Taxibetriebe waren damals dem VEB-Kraftverkehr unterstellt, zumindest was Rechnungslegung und Benzinabrechnung anging.

Maik Thiel erinnert sich an die Zeit in der DDR, als am Wittenberger Bahnhof immer drei Taxis stehen mussten. Dort war auch das Telefon zu finden, mit dem ein Taxi geordert werden konnte.

Er selbst hat mit 18 seine Fahrerlaubnis bekommen, hat dann 1989 beim Vater angefangen zu fahren. Neben den Touren innerhalb der Städte bzw. des Kreises gab es auch attraktive Touren wie an die Ostsee oder mit dem General der Sowjetarmee zur Kommandantur nach Neuruppin. „Damals waren es ja auch Spottpreise“, blickt Maik Thiel zurück.

Kurzzeitig sind sie zu dritt im väterlichen Unternehmen gefahren, später hat der Vater noch die Eurocar-Autovermietung mitgemacht. „Da standen dann hier auf dem Hof die Pkw und draußen auf dem Streifen der anderen Straßenseite die Lkw.“ Bis vor fünf, sechs Jahren haben die Unternehmen von Vater Wolfgang und Sohn Maik parallel bestanden, dann ist der Vater in Rente gegangen.
Die klassischen Taxifahrten vom Bahnhof nach Hause oder innerhalb des Ortes gibt es kaum noch. „Heute sind es fast ausschließlich Krankenfahrten“, erzählt Maik Thiel. Dafür stehe er in der Regel morgens um 4 Uhr auf, holt die Patienten zur Dialyse ab, fährt sie später wieder nach Hause. Um 18.30 Uhr ist er in der Regel zu Hause. Natürlich macht er auf Vorbestellung noch klassische Taxi-Fahrten. Meistens sind es Stammkunden, die ihn ordern.

Im Gespräch mit dem Bürgermeister kommen auch die aktuell hohen Spritpreise zur Sprache. Er selbst kann an den Preisen nichts ändern: „Denn die Fahrpreise legt der Landkreis fest und mit den Krankenkassen haben wir Verträge.“

Maik Thiel muss zur nächsten Tour aufbrechen. Er bedankt sich beim Bürgermeister für seinen Besuch. „Ich finde es toll, dass sie die kleinen Unternehmen auf diese Art und Weise würdigen, persönlich zum Jubiläum kommen, um zu gratulieren.“

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Perleberger Rolandlauf mit neuem TeilnehmerrekordAm Ende hatten sich beim 34. Rolandlauf am Sonnabend 384 Teilnehmer ang...
13/05/2026

Perleberger Rolandlauf mit neuem Teilnehmerrekord

Am Ende hatten sich beim 34. Rolandlauf am Sonnabend 384 Teilnehmer angemeldet. Damit wurden die Zahlen vom vergangenen Jahr (373) noch einmal übertroffen.

Bürgermeister Axel Schmidt, Rolanddarsteller Martin Tetschke sowie Christin Brüning, Abteilungsleiterin Privatkunden der Sparkasse Prignitz als Vertreterin des Hauptsponsors, begrüßen die Teilnehmer. „Es ist eine traumhafte Teilnehmerzahl“, so der Bürgermeister. „Ich freue mich, dass sie alle so zahlreich dabei sind.“ Er bedankt sich bei dem Hauptsponsor sowie den zahlreichen Helfern und Unterstützern, beispielsweise dem Sportverein Groß Buchholz e.V., die tatkräftig bei der Anmeldung unterstützen. Moderator Bernd Atzenroth bedankt sich im Namen des ehrenamtlichen Organisationsteam bei der Stadt und den hauptamtlichen Teil des Organisationsteam. Durch dieses gute funktionierende Zusammenspiel sei es inzwischen diese gut organisierte Laufveranstaltung geworden.

Nach der Erwärmung mit Lisa Schönfeld heißt es für die Teilnehmer des Kinderlaufes, sich am Start einzufinden. Dort geben Bürgermeister und Roland den ersten Startschuss an diesem Tag.

Während die Läufer unterwegs sind wird auf der Bühne der symbolische Staffelstab im Rahmen des Prignitz-Cups von Meyenburg an Perleberg übergeben. Mit dem Meyenburger Zwei-Länder-Lauf sind die Läufer in die Cup-Saison gestartet. Und so übernimmt Birgit Jaap den Staffelstab für die Rolandstadt von Maik Waldburger. Bereits Ende des Monats reicht sie ihn dann beim Heidelauf an Wittstock weiter.

Bereits nach 5:15 Minuten ist Noa Herr von der Laufgruppe Prignitz wieder am Ziel, ist somit der Sieger des Kinderlaufes über 1,6 Kilometer. Nachdem alle Kinder wieder im Ziel sind werden die Läufer über die 7- und die 14-Kilometer-Distanz auf die Strecke geschickt. Kurze Zeit später dann die Walker und Wanderer über 7 Kilometer.

Nach 25:47 Minuten erreicht Stefan Herr von der Laufgruppe Prignitz als erster nach sieben Kilometern das Ziel. Auf den Plätzen folgen Hendrick Meier (Triathlonfüchse Osterburg e.V./26:33 Minuten) und Maik Waldburger (Meyenburg/28:44 Minuten). Bei den Frauen holt sich Isabell Bank aus Perleberg den Pokal. Ihre Siegerzeit beträgt 33:07 Minuten. Hier folgen Enya Krüger (SV Blau-Weiß Perleberg Handball/34:39) und Lilly Höhn (UVU/34:52) auf den Plätzen.

Die 14 Kilometer gewinnt bei den Männern Keven Brömme von den Glöwener Lauffreunde. Seine Siegerzeit beträgt 55:09 Minuten. Die Plätze zwei und drei belegen Uwe Raap (SV Angern/56:52) und Dr. Ronny Kollock (Die KamiKatzen/57:47). Von der Laufgruppe Rosenhagen kommt die Siegerin bei den Frauen. Britt Kröger holt sich den Pokal mit einer Zeit von 1:11:43. Es folgen Gabi Matthies (Wittstock/1:12:20) und Florentine Wendt (MaliCrew e.V. Bayreuth/1:13:04).

Bei den Walkern und Wanderern über die 7-Kilometer-Strecke gewann Rieke Hellmann (Rostock/47:51). Sie ist die Erste aller Starter im Ziel und bei den Frauen. Platz zwei belegt hier Christine Pekrul (Pankow Power/56:21) und Platz drei Madlen Schmidt (Wir gehen laufen/57:18). Olaf Heisig von der BSG BFW Berlin Brandenburg belegt mit 50:36 Minuten den ersten Platz bei den Männern, holt den Pokal. Ihm folgen Mats Klakow (Wilmersdorf/50:51) und Jörg Pekrul (Pankow/Power/53:04).

In der Schulwertung gibt es in diesem Jahr zwei erste Plätze. Damit bekommt jede Gewinnerklasse von der Sparkasse Prignitz einen Gewinnerscheck in Höhe von 125 Euro für die Klassenkasse überreicht. Es sind die Klasse 6a der Rolandschule Perleberg und die Klasse 1b der Grundschule Karstädt. Über 50 Euro können sich die Schüler der Klasse 2a der Rolandschule freuen.

Der Landkreis Prignitz hat in der Teamwertung seinen Titel verteidigen können. Für die 13 beteiligten Läufer gibt es die Siegertorte von der Bäckerei Höfler. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Navitas (12 Läufer) und Wir gehen laufen (8).

Vom Team Prignitz-Cup wird in diesem Jahr erstmal der Wolfgang-Diete-Gedächtnispreis für engagierte Ehrenamtler und Unterstützer verliehen. Der Preis in Form eines Kolibris, erinnert an den im vergangenen Jahr beim Rolandlauf verstorbenen Wolfgang Diete. Ihn erhält in diesem Jahr Anne Brandt.

Veranstalter des Rolandlaufs ist die Stadt Perleberg, die ihn gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Organisationsteam vorbereitet und durchgeführt hat. Das Organisationsteam und die Stadt Perleberg bedanken sich bei allen Sponsoren und Unterstützern.

Die Moderation übernahm Bernd Atzenroth, das Aufwärmprogramm Elisa Schönfeld, die Beschallung LOdwig EVents und die Zeitmessung tollense-timing GmbH & Co. KG. Auch vor der Bühne unterstützen wichtige Partner den Rolandlauf.

Weitere wichtige Partner, Unterstützer und Sponsoren sind die Sparkasse Prignitz, PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, Nordgetreide GmbH & Co. KG, Vital Aktiv GmbH & Co KG, Bäckerei Höfler, BALK Steuerberater, Tierpark Perleberg sowie der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Rosenhagener bestätigen Sonja Franke im AmtBis zur Kommunalwahl im Jahr 2029 bleibt Sonja Franke Ortsvorsteherin in Rose...
13/05/2026

Rosenhagener bestätigen Sonja Franke im Amt

Bis zur Kommunalwahl im Jahr 2029 bleibt Sonja Franke Ortsvorsteherin in Rosenhagen. Das hat die Wahl im Rahmen der zuletzt durchgeführten Bürgerversammlung ergeben. Von den 21 Anwesenden stimmte die Mehrheit für die Amtsinhaberin. Diese hatte sich bereit erklärt, dass sie noch einmal für drei Jahre kandidieren werde. Denn dieses Mal ist die Legislatur kürzer, werden doch ab 2029 alle Ortsvorsteher der zwölf Ortsteile dann im Rahmen der Kommunalwahlen gewählt.

Sonja Franke ist seit 2010 Ortsvorsteherin in Rosenhagen, möchte sich nun auch in den kommenden drei Jahren der Bürgerprobleme in ihrem Ortsteil annehmen und angehen. „Ich möchte versuchen noch einige Sachen zu realisieren“, sagte sie nach ihrer Wahl. „Ab 2029 müsste sich dann jemand anderes zur Verfügung stellen.“

Anschließend berichtet Bürgermeister Axel Schmidt. Nach den großen Bauvorhaben in der Rolandstadt, die Neue Feuerwache und der Große Markt 10, geht er auf Rosenhagen ein. So berichtet er, dass der Pastorenweg und der Burghagener Weg profiliert werden. Im Bürgerhaushalt 2026 haben die Rosenhagener mit ihrem Projekt Rastplatz für den Spielplatz Platz eins belegt, die meisten Stimmen bei der Abstimmung geholt. Dafür gibt es Beifall von den anwesenden Bürgern. Nun könne das Projekt umgesetzt werden. Ortsvorsteherin Sonja Franke informiert darüber, dass sich eine Arbeitsgruppe für das Projekt gebildet hat, die bei der Realisierung eng mit der Stadt zusammenarbeite. Auch würden aktuell noch Gelder eingeworben, um ein Fundament für den Rastplatz zu schaffen.

Dann erinnert er an das Rosenhagener Großprojekt des letzten Jahres, die Bankettsanierung, die gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen realisiert werden konnte. Gleichzeitig wurde der neue Spielplatz übergeben. Die Rosenhagener zeigen sich mit dem Projekt zufrieden, doch erinnern sie daran, dass es noch einige Löcher auf der Dorfstraße gibt, die im Zuge der Bankettsanierung beseitigt werden sollten.

Bei den Fragen der Bürger baten diese unter anderem um die Unterstützung beim Kampf um den Bahnhalt in Rosenhagen. „Für uns ist dies ein Punkt, um Leute wieder hierher zu bekommen“, sagt eine Einwohnerin. Axel Schmidt informiert darüber, dass die Stadt Perleberg im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Landesverkehrsplanung diesen Punkt eingebracht hätten. Der Verfahrensstand sei noch offen, auch der Zeitpunkt, an denen dann die Bürger ihre Einwände vorbringen können.

Am 18. Juni erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung die Bestätigung der Wahl von Sonja Franke zur Ortsvorsteherin.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Sanierungsarbeiten in der Reetzer Straße beginnen am 26. Mai – Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Juli 2026Die Reetze...
13/05/2026

Sanierungsarbeiten in der Reetzer Straße beginnen am 26. Mai – Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Juli 2026

Die Reetzer Straße (ehemals L10) weist im Abschnitt ab dem 1. Abzweig Perlhof in Richtung Groß Buchholz auf einer Länge von rund 80 Metern Absackungen in den Randbereichen der Fahrbahn auf. Die Straße quert in diesem Bereich auf einem Damm die Perle sowie die Perleniederung. Die Perle selbst ist dort auf einer Länge von etwa 15 Metern verrohrt. Zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme wurden durch ein Planungsbüro Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet.

Da für die Arbeiten ein Teil des Dammes abgetragen und anschließend grundhaft neu aufgebaut werden muss, kann die Maßnahme ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Vollsperrung beginnt am 26. Mai 2026 und dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2026 an. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Umleitung über Quitzow zu nutzen.

Ansprechpartner während der Bauarbeiten stehen für verkehrliche Angelegenheit Robert Kazmierczak (Telefon: 03876 781-300) und für bauliche Angelegenheiten Christian Schulz (Telefon: 03876 781-621) zur Verfügung.

Die Rolandstadt Perleberg bittet um Verständnis für diese Einschränkung während der Bauzeit.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Laura Treger und Emma Baumgart holen einst verbrannte Bücher in der BONA wieder in die ÖffentlichkeitEs waren einst über...
13/05/2026

Laura Treger und Emma Baumgart holen einst verbrannte Bücher in der BONA wieder in die Öffentlichkeit

Es waren einst überwiegend Studenten, die am 10. Mai 1933 in Berlin und anderen deutschen Städten Bücher öffentlich verbrannten. „Deshalb begrüße ich es sehr, dass es heute Abend junge Leute sind, die einige Bücher wieder aus dem Feuer geholt haben.“ Mit diesen Worten bedankt sich die stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Perleberg, Cornelia Nickel, bei Laura Treger und Emma Baumgart, die den diesjährigen Gedenkabend „Bücher aus dem Feuer“ gestalteten.

Dazu hatten der Bürgerverein und die Stadtbibliothek BONA am Montagabend eingeladen. Die Veranstaltung präsentiert sich dabei erstmals in neuer Form, denn die beiden Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums gestalten diese als szenische Lesung. So liest Laura Treger in ihrem Handy einen Text über die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 und fragt Emma Baumgart: „Kannst Du Dir vorstellen, dass sie damals Bücher verbrannt haben?“ Diese zeigt sich völlig entsetzt: „Was? Bücher verbrannt? Ich würde in einem leeren Zimmer wohnen, wenn jemand meine Bücher verbrennen würde.“

Damit ist das Interesse der beiden Schülerinnen geweckt, denn sie stellen fest: „Interessant wäre es ja mal, in die damals verbrannten Bücher reinzuschauen.“

Und sie beginnen, holen symbolisch die damals verbrannten Bücher aus dem Feuer, an diesem Abend aus den Bücherregalen der Stadtbibliothek. Den Auftakt machen Gedichte Bertholt Brechts, der in seinem Lied vom Anstreicher Hiltler, „ganz schön über Hi**er vom Leder zieht“, so Laura Treger.

Es geht weiter mit Texten von Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz, Egon Erwin Kisch und noch einmal Lion Feuchtwanger. Die beiden Gymnastinnen gehen im Laufe des Abends immer wieder der Frage nach, warum die N***s diese Literatur nicht mochten? Eine klare Antwort haben sie nicht gefunden, auch wenn Egon Erwin Kisch beispielsweise in einem Text 50-mal das N-Wort verwendet habe. „Das geht doch gar nicht“, meint Laura Treger während Emma Baumgart erwidert, dass die Literatur von damals auch im Kontext dieser Zeit zu werten sei.

Durch die Zwischendialoge der beiden Schülerinnen wird diese szenische Lesung zu einem kurzweiligen Abend. Bürgermeister Axel Schmidt und Cornelia Nickel bedanken sich bei Laura Treger und Emma Baumgart für die Gestaltung des Abends. Sie würden sich freuen, wenn es auch im kommenden Jahr einen ähnlich gestalteten Gedenkabend „Bücher aus dem Feuer“ von und mit Gymnasiasten geben werde. „Wir wollen diese Veranstaltung auf jeden Fall wieder durchführen“, sind sich beide einig.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Gedenkveranstaltung zum 8. Mai: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa„Leu...
12/05/2026

Gedenkveranstaltung zum 8. Mai: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

„Leute, die keinen Krieg erlebt haben, wohl aber selbst Krieg führen oder provozieren, wissen nicht, was sie furchtbares anrichten!“ Dieser Spruch von Altkanzler Helmut Schmidt steht an diesem Mai in Perleberg über der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa auf dem Grahlplatz. Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt unter den zahlreichen Gästen Kommunal- und Landespolitiker, den 1. Beigeordneten des Landkreises Prignitz, Daniel Krause-Pongratz, den Veteranenverein Perleberg und die russische Gemeinde sowie Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums.

Gedenken sei nicht allein in die Geschichte zurückzublicken, so Bürgermeister Axel Schmidt in seiner Rede. Gedenken soll auch mahnen und uns zum Nachdenken bringen, wie wir friedlich zusammenleben und die Zukunft gestalten wollen. Für ihn, der diesen Krieg nicht erlebt habe, seien die Millionen Toten nicht ermessliches Leid, das der Krieg verursacht hat und bis ins Heute Nachwirkungen hat.

Der Perleberger Stadtverordnete Malte Hübner-Berger zeigt in seiner Rede die gegenwärtige Entwicklung in Deutschland mit Blick auf das Hi**erreich und die Folgen auf unsere Gegenwart auf. Malte Hübner-Berger selbst ist Jahrgang 1943, hat den Krieg nicht mehr bewusst erlebt, aber dessen Folgen. Er gehörte zu den jungen Leuten, die ihren Eltern Fragen stellten, wie es zur Diktatur kommen konnte. Hübner-Berger zeigt die Auswirkung von Propaganda auf, dass nichts mehr kritisch hinterfragt werde. Deshalb ruft er auf dem Grahlplatz, auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, besonders die junge Generation auf, sich für die parlamentarische Demokratie einzusetzen und sich selbst einzubringen. „Wir können aus der Geschichte lernen!“

Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasium lesen aus den Erinnerungen junger deutscher Soldaten, wie sie die letzten Tage des Krieges erlebten. Dazwischen erklingt die „Kleine weiße Friedenstaube“, gespielt vom Blechbläserensemble des Perleberger Gymnasiums. Mehrere Teilnehmer kritisieren die mediale Berichterstattung sowie Gestaltung der aktuellen Gedenkkultur.

Bei den Klängen des Liedes „Unsterbliche Opfer“ werden die Kränze niedergelegt, neben Stadt und Landkreis, folgen Organisationen und Bürger. Auch an den Gräbern werden Nelken niedergelegt. Mit der Ode an die Freude aus Beethovens 9. Sinfonie geht die Gedenkveranstaltung zu Ende.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Spiegelhagener sind zur Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl eingeladenTurnusmäßig steht im Perleberger Ortsteil Spie...
12/05/2026

Spiegelhagener sind zur Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl eingeladen

Turnusmäßig steht im Perleberger Ortsteil Spiegelhagen die Ortsvorsteherwahl an. Daher hat Bürgermeister Axel Schmidt die Spiegelhagener für den 21. Mai zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Diese findet um 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, Pritzwalker Chaussee 9, statt.

Die amtierende Ortsvorsteherin Christina Möller hat mitgeteilt, dass sie sich erneut zur Wahl stellen werde.

Wahlberechtigt sind alle Einwohner des Ortsteiles ab 16 Jahre. Diese sind aufgerufen, in der Bürgerversammlung ihre Stimme abzugeben. 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen anwesend sein. Dann ist die Bürgerversammlung beschlussfähig, kann der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt werden.

Bereits im Vorfeld der Wahl ist es möglich, schriftliche Kandidatenvorschläge einzureichen. Entsprechende Formulare können bei der Wahlleiterin unter [email protected] oder unter 03876 781 343 oder -427 bestellt werden.

Nach der erfolgten Wahl gibt Bürgermeister Axel Schmidt Informationen aus der Stadtverwaltung, können die anwesenden Bürger Fragen stellen bzw. spezielle Belange des Ortsteils ansprechen.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Das Perleberger Unternehmen EFT Euro Formtechnik GmbH besteht seit 25 JahrenVor 25 Jahren hat Ulrich Schröder die EFT Eu...
12/05/2026

Das Perleberger Unternehmen EFT Euro Formtechnik GmbH besteht seit 25 Jahren

Vor 25 Jahren hat Ulrich Schröder die EFT Euro-Formtechnik GmbH gegründet. Am Mittwoch sind Bürgermeister Axel Schmidt, IHK-RegionalCenter-Leiter René Georgius und TGZ-Mitarbeiter Christian Reichel ins Unternehmen gekommen, um zum Jubiläum zu gratulieren. Stellvertretend nimmt der Sohn des Firmengründers, Nick Schröder, die Glückwünsche sowie die IHK-Urkunde entgegen.

Nick Schröder gibt den Gästen einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens. So begann einst alles mit der Verarbeitung von Hitzeblechen aus Computerbildschirmen. Diese wurden zu Würfeln von 50x50x50 Zentimetern geformt. Nachdem die Produktion in Kyritz endete, habe sich das Unternehmen auf Weißblech- und Aluminiumdosen konzentriert. Doch diese Verarbeitung war für die EFT Euro Formtechnik GmbH nur eine Zwischenstation bis es sich auf die Müllverarbeitung konzentrierte. „Wir haben aber nichts mit Hausmüll zu tun“, schränkt Nick Schröder ein. „Doch Gewerbemüll, das dürfen wir machen.“ Bis zu 3.500 Tonnen könne die Anlage verarbeiten. Am Ende entstehen Brennersatzstoffe für die Industrie, so zum Beispiel für die Zementindustrie in Rüdersdorf und die Papierindustrie in Schwedt.

Die Gäste können sich in den Hallen in Quitzow umsehen, wo der Verarbeitungsprozess stattfindet. Für sie war es ein interessanter Blick hinter die Kulissen der Arbeit des Unternehmens, das nunmehr seit 25 Jahren in der Rolandstadt ansässig ist.

📷 Rolandstadt Perleberg/Renè Hill

Vorsicht Bahnbetrieb: Oberleitungen der Streckenabschnitte Hamburg - Hagenow – Schwerin sowie Hagenow - Berlin stehen te...
12/05/2026

Vorsicht Bahnbetrieb: Oberleitungen der Streckenabschnitte Hamburg - Hagenow – Schwerin sowie Hagenow - Berlin stehen teilweise wieder unter Strom

Wie die DB InfraGO AG mitteilt sind die Oberleitungen auf den Streckenabschnitten Hamburg – Hagenow – Schwerin sowie Hagenow – Berlin bereits teilweise eingeschaltet. Außerdem finden hier aktuell Belastungsfahrten statt. Die Korridorsanierung Hamburg – Berlin ist somit auf der Zielgeraden.

Mit der schrittweisen Wiederinbetriebnahme der Strecke kehrt damit auch regulärer Bahnbetrieb auf die Gleise zurück. „Wir bitten daher dringend darum, die Gleisanlagen nicht zu betreten sowie Bahnübergänge und Absperrungen unbedingt zu respektieren!“, heißt es in der Mitteilung der Bahn-Tochter.

📷 pixabay/didgeman

Perleberg folgt Einladung des BundespräsidentenMitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes auf dem Großen MarktAm 23. Ma...
12/05/2026

Perleberg folgt Einladung des Bundespräsidenten
Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes auf dem Großen Markt

Am 23. Mai feiert Deutschland zum ersten Mal den Ehrentag – den bundesweiten Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle“ haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt diesen Ehrentag ins Leben gerufen. Die Rolandstadt Perleberg gehört zu Teilnehmerstäten, wird ihren Ehrentag in den Wochenmarkt am 21. Mai von 9 bis 11.30 Uhr einbetten.

Die Perleberger und ihre Gäste sind aufgerufen, sich zu beteiligen. So laden die Jungen und Mädchen der städtischen Kindertagesstätten dazu ein, mit ihnen große Blumenkübel zu bepflanzen und bunte Wimpelketten zu basteln. „Damit wollen wir in unserer Stadt ein Zeichen für das Miteinander und den Zusammenhalt in Perleberg setzen“, so die Organisatoren. „Denn wir sind der Meinung: Engagement schafft Gemeinschaft!“

Als Dankeschön für das Mitmachen gibt es frisch gebackene Waffeln.

In seinem Aufruf zum ersten Ehrentag sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Gemeinsam können wir viel bewegen. Und der Ehrentag darf vor allem eines: Spaß machen.“ Und so freuen sich die Perleberger Organisatoren auf einen bunten, lebendigen Vormittag voller Kreativität, Begegnung und gemeinsamer Freude. Deshalb eine herzliche Einladung, sich am 21. Mai in diesen Ehrentag in der Rolandstadt einzubringen.

📷 pixabay/sorinvision

Perleberger entdecken mit Infrastrukturminister Robert Crumbach die Städtebauförderung in der RolandstadtAuch dieses Jah...
11/05/2026

Perleberger entdecken mit Infrastrukturminister Robert Crumbach die Städtebauförderung in der Rolandstadt

Auch dieses Jahr stößt der Tag der Städtebauförderung auf großes Interesse bei den Perlebergern. Rund 60 Einwohner sind gekommen, um sich über das aktuelle Bauprojekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt in der Heilige-Geist-Straße 3/4 zu informieren. Gekommen ist auch Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung Robert Crumbach.

Bauamtsleiter Hagen Boddin begrüßt alle Gäste recht herzlich. Er geht kurz auf die Entwicklung des Quartiers ein, auf dessen Hinterhof sich die Interessierten eingefunden haben. Die GWG habe es in den letzten Jahrzehnten wieder hergerichtet. Bürgermeister Axel Schmidt freut sich, dass der Tag der Städtebauförderung wieder auf großes Interesse stößt. Er unterstreicht, dass sich die historische Altstadt heute nicht so präsentieren könnte, wenn es die Städtebauförderung nicht geben würde.

„Natürlich reden wir über Städtebauförderung“, sagt Minister Robert Crumbach. „Allein im Land Brandenburg flossen in diesem Rahmen 4,1 Milliarden Euro. Ein ganz kleiner Teil, ich glaube inzwischen fast 70 Millionen nach Perleberg.“ Er lobt das Wirken aller Beteiligten vor Ort, denn das, was hier gemacht wird, „hat bundesweit Beachtung gefunden“. Denn vor Ort beginne alles mit den Menschen, die Häuser und Straßenzüge nicht aufgegeben haben. „Und wenn wir heute durch die Straßen gehen, können wir sagen, das haben wir alles herbeigeführt.“ Auch wenn Bund und Land das Geld geben, seien es doch die Menschen vor Ort, die ihre Stadt gestalten. Und so ruft er den Perlebergern zu. „Sie haben die Hauptlast getragen. Deshalb können Sie total stolz auf das sein, was sie geleistet haben. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, wenn ich durch die Stadt gehe, dass Sie das, was noch vor Ihnen liegt auch meistern werden, es gemeinsam hinkriegen. Deshalb sage ich Danke und ich sage bitte machen Sie es weiter so gut, wie Sie es bisher getan werden.“

GWG-Geschäftsführer Ronald Otto geht noch kurz auf die Quartiersgeschichte ein, deren Sanierung durch die GWG mit dem Hauskauf im des Hauses Karl-Marx-Straße 9/10 im Jahr 2011begann. Er erinnert an das drittälteste Haus, das hier steht, die Möbeltischlerei aus dem Jahr 1890, die sich einst hier befand und der Beweis für Industrie in Perleberg ist, wurden doch hier Möbel am Fließband hergestellt.

Die Anwesenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt Die erste geht in das aktuelle Bauprojekt, erhält dort von Luca Filip Thiede vom Architekturbüro Klaus Röpke Einblicke in die Arbeiten und das spätere Aussehen. Die andere Gruppe informiert sich über das Vorhaben der Kaiserlichen Kasernen, sieht sich eine Vorher-Nachher-Ausstellung der Stadtentwicklung an, die zeigt, wie Perleberg in den vergangen 35 Jahren sein Gesicht verändert hat. Die Besucher nutzen die Gelegenheit, mit Minister Robert Crumbach ins Gespräch zu kommen.

Am Ende der rund zweistündigen Veranstaltungen begeben sich die Teilnehmer noch auf den Großen Markt 10, schauen sich den künftigen Rolandsaal und die fertiggestellte Decke an. Viele Fragen stellen sie dabei an die Vertreter der Stadt. Sie alle freuen sich, dass die Rolandstadt wieder eine Veranstaltungsstätte bekommt.

Dann heißt es Abschied nehmen. Mit vielen Eindrücken gehen die Perleberger nach Hause. Minister Robert Crumbach bedankt sich bei den Bürgern: „Natürlich kann ich mir die Sachen alle ansehen. Doch dadurch, dass Sie dabei waren wurde diese Besichtigung lebendig.“ Und er verspricht ihnen bald wiederzukommen.

📷 Rolandstadt Perleberg

Adresse

Großer Markt 1 A
Perleberg
19348

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