19/05/2026
Identität ist nichts Starres. Sie verändert sich, wenn das Leben sich verändert: in Übergängen, in Beziehungen, in Überlastung, in Momenten, in denen alte Rollen nicht mehr passen. Identitätsarbeit bedeutet, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was stimmig ist: den eigenen Werten, Grenzen, Bedürfnissen und inneren Anteilen. Zu spüren, das etwas „nicht mehr passt“, kann dabei ein Zeichen von Entwicklung sein.
Literatur (Auswahl):
- Keupp, H. et al. (2002): Identitätskonstruktionen.
- Grossmann, K. & Grossmann, K. (2012): Bindung – Das Gefüge psychischer Sicherheit.
- Petzold, H. (2003): Integrative Therapie – Modelle und Methoden.
- Erikson, E. H. (1968): Identity: Youth and Crisis.