29/05/2026
GESUCHT: Private Aufzeichnungen aus Peiting im Nationalsozialismus - 17. Juni 16 bis 20 Uhr
Bekanntermaßen kooperiert der Markt Peiting aufgrund eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses und auch der entsprechenden Auftragsannahme durch das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ) mit diesem Institut zur Aufarbeitung der Geschichte Peitings in der NS-Zeit im Rahmen eines Forschungsprojektes. Bisher wurden solche Studien nur für größere Orte erstellt, daher erscheint gerade die Einordnung eines von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Orts im ländlichen Oberbayern als durchaus interessant, sowohl für das Institut als auch für den Markt Peiting.
Um auch die Sicht der Peitingerinnen und Peitinger einbeziehen zu können, bitten die Marktgemeinde und das IfZ um die Mithilfe der Bevölkerung: Gesucht werden Dokumente aus den Jahren zwischen ca. 1920 und 1950, die Einblicke in das private Leben und den Alltag der Menschen aus dieser Zeit geben. Das können beispielsweise Tagebücher oder Briefe, aber auch Fotoalben oder einzelne Fotografien sein.
Interessenten werden gebeten, sich mit eventuell geeigneten Unterlagen am 17. Juni 2026 zwischen 16 und 20 Uhr im "Museum im Klösterle", Kapellenstraße 1, 86971 Peiting einzufinden. Dokumenten können dort entweder leihweise für die Laufzeit des Projekts (bis Mai 2027) deponiert oder zur dauerhaften Archivierung im Heimatmuseum abgegeben werden. Für etwaige Rückfragen steht Dr. Pascal Trees als Projektbearbeiter dort zur verfügung. Interessenten, die an diesem Termin verhindert sind, können sich entweder direkt an ihn ([email protected] / 089-5527907-14) oder vor Ort an den stv. Bürgermeister Gunnar Prielmeier wenden, dervon Seiten des Marktes Peiting mit dem Projekt befasst ist ([email protected] / 0162-7583552).
Bürgermeister Peter Ostenrieder und die mit dem Projekt betrauten Personen danken schon im Voraus allen Peitingerinnen und Peitingern, aber auch Personen aus anderen Orten, die mit Unterlagen zur Orts- und Privatgeschichte aus der NS-Zeit in Peiting diese wertvolle Forschungsarbeit unterstützen können und wollen. Foto: Bromberger