14/11/2011
Forderungskatalog:
Sprachenzentrum:
Wir fordern die Universität Passau auf, dem Sprachenzentrum mehr Geld für zusätzliche Lektoren, für produktive Klassengrößen von maximal 20 Leuten, für ein breiteres und garantiertes Angebot an Sprachen und für die Anschaffung von Lehrbüchern zum Verleihen zur Verfügung zu stellen.
Raumproblem:
Wir fordern eine Sitzplatzgarantie für jede/jeden Studentin/Studenten im Veranstaltungsraum .
Studentenwerk:
Wir fordern die Landesregierung Bayern dazu auf, den Studentenwerken mehr Geld zur Verfügung zu stellen, so dass sowohl ausreichend günstiger Wohnraum in Wohnheimen als auch günstiges und gutes Mensaessen für alle Studentinnen/Studenten garantiert werden kann.
Bafög:
Wir fordern die Einführung eines elternunabhängiges Bafögs.Des Weitern fordern wir die Erhöhung des Bafögs auf einen Betrag, der problemloses Leben und Studieren ermöglicht.
Mietspiegel:
Wir fordern den Stadtrat Passau dazu auf, endlich den angekündigten Mietspiegel zu realisieren, um dem Mietwucher in Passau ein Ende zu setzen.
Studiengebühren:
Wir fordern vehement die Abschaffung der Studiengebühren. Des Weiteren fordern wir die Uni Passau dazu auf, die Studiengebühren bis zum Zeitpunkt ihrer Abschaffung auf den niedrigsten gesetzlich möglichen Betrag zu reduzieren.
Unabhängigkeit der Hochschulen:
Wir fordern von der Universität Passau die Einführung einer Zivilklausel sowie die Einführung eines Kooperationsverbotes für Rüstungsunternehmen.
Wir fordern die Universität Passau dazu auf, die Aufarbeitung der Firmengeschichte zur Bedingung jeglicher Kooperation mit Unternehmen zu machen.
Wir fordern das Ende der Kommerzialisierung von Universitäten.
Schulen:
Wir fordern das Verbot jeglicher Veranstaltungen der Bundeswehr an Schulen.
Wir fordern die Ersetzung des selektierenden dreigliedrigen Schulsystems durch eine integrierende und sozial gerechte Schule, in der alle Schüler länger gemeinsam lernen.
Wir fordern eine komplett kostenlose Schule in Form einer Ganztagsschule.
Wir fordern kleinere Klassen und mehr Förderangebote, um eine qualitativ hochwertige Schule zu garantieren.
Haushaltsplanung:
Wir fordern mehr Geld für Bildung.
Studienplätze:
Wir fordern das Recht auf einen studierbaren Studienplatz für jeden Abiturienten.
Frühkindliche Bildung:
Wir fordern einen kostenlosen Kindergartenplatz für jedes Kind.
Qualität:
Wir fordern mehr Qualität an Hochschulen und Schulen. Daher fordern wir das Ende von stupidem Auswendiglernen, das Ende des Prüfungswahns, die Vermittlung alternativer Lehrinhalte und die Einführung alternativer Prüfungsformen.
Arbeit an der Hochschule:
Wir fordern das Ende prekärer Arbeit an den Hochschulen.Daher fordern wir Tarifverträge für alle Angestellten an den Universitäten, die fairen Lohn, unbefristete Anstellung sowie Urlaubs garantieren.
Wir fordern die Durchsetzung einer ausgeglichenen Geschlechterquote an den Universitäten.
Technik Plus:
Wir fordern studentische Vertreter in allen entscheidungsfindenden Gremien.
Wir lehnen die Umwidmung von Lehrstühlen kategorisch ab und fordern daher eine Garantie für das Fortbestehen der jetzigen Lehrstühle.
Wir fordern mehr Transparenz, daher fordern wir, dass alle Gremiensitzungen öffentlich abgehalten werden.
Wir lehnen jegliche Unterwerfung der Hochschule unter die Marktlogik ab.
Studentische Mitbestimmung:
Wir fordern Stimmparität in allen Gremien.
Wir fordern die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft.
Wir fordern Finanzhoheit der Gesamtstudierendenvertretung.
Bachelor/Master:
Wir fordern das Recht auf einen Masterplatz für jede/jeden Bacherlorstudentin/Bachelorstudenten.
Wir fordern das Ende der Verschulung des Studiums.
Wir fordern die Verringerung des Prüfungsdrucks und das Angebot von zwei Terminen pro Prüfung.
Wir fordern Einheitlichkeit in der Anrechenbarkeit von Veranstaltungen und in der Masterzulassung.