15/05/2023
Wir haben auf unserer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt!
Josef Giermeier heißt der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Passau. Bei ihrer Mitgliederversammlung wählten ihn die Anwesenden einstimmig. Als sein Stellvertreter wurde Alfred Gimpl, stellvertretender Personalrat am Klinikum Passau und Gemeinderat in Tiefenbach, für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Die Aufgabe als Schriftführer übernimmt Hartmut Veitengruber (Passau).
Giermeiers Vorgänger, Vorsitzender der Niederbayern-AfA, Eric Tylkowski, der nicht mehr als Vorsitzender im Unterbezirk kandidierte, betonte:“, dass ihm dies leichtfällt da er den Vorsitz mit seinem bisherigen Stellvertreter Giermeier in besten Händen wisse“. Er blicke auf eine anspruchsvolle und spannende Zeit zurück mit einer Neugründung kurz vor der Corona Pandemie. Aber man habe trotzdem die Arbeit nicht eingestellt und die Themen der Arbeitnehmenden weiter in die Partei getragen. „Unser Antrag, der für Arbeitnehmende ein Recht auf mobile Arbeit fordert ist mittlerweile Beschlusslage auf Bundesebene“, so Tylkowski.
Bettina Blöhm, DGB Niederbayern, dankte der AfA, dass sie die Themen der Gewerkschaften in die SPD trage und AfA Forderungen wie stärkere Tarifbindung, starke Betriebs- und Personalräte, sichere und gute Renten auch Gewerkschaftsforderungen seien.
Katja Reitmaier, Stadträtin aus Passau, die als Vorsitzende der Niederbayern-Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen sprach, ergänzte: „Themen der AfA sind Themen der Frauen“. Denn nur gute Löhne bedeuten am Ende auch gute Renten vor allem für Frauen die noch viel zu oft in Teilzeit bzw. im Niedriglohnbereich arbeiten.
Simon Uhl, Juso-Unterbezirksvorsitzender, der sich freute, dass sich ehemalige Jusos weiter in der Partei Engagieren, wies nochmal daraufhin, „dass eine 70-prozentige Rückläufer Quote zur TV Stud Umfrage zeigt wie wichtig ein Tarifabschluss für Studentische Hilfskräfte ist“. Denn dort seien noch viel zu oft Kettenbefristungen und unsichere Arbeitsverhältnisse die Regel.
Zum Schluss sprachen sich die Anwesenden für ein Mindestsprachniveau im öffentlichen Dienst aus. Die Arbeitgeber müssen den benötigten Arbeitskräften aus anderen Ländern ein Angebot zum erlernen der deutschen Sprache machen:“ Denn nur über eine gemeinsame Sprache ist die Integration in die Gesellschaft möglich“, so Giermeier.
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