Technisches Hilfswerk - THW Ortsverband Paderborn

Technisches Hilfswerk - THW Ortsverband Paderborn Bundesanstalt Technisches Hilfswerk - Ortsverband Paderborn Darüber hinaus bezieht das THW klar Stellung zu gesellschaftlichen Themen.

Als zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Organisation des Bundes ist das THW einmalig und tief in der Gesellschaft verwurzelt. Das breite Spektrum der Ehrenamtlichen, das die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk so bereichert, ist deshalb schwer in wenige Worte zu kleiden.

Ehrenzeichen in Bronze für Gerd SailerFür sein langjähriges Engagement im Technischen Hilfswerk bekam Gerd Sailer jetzt ...
13/06/2026

Ehrenzeichen in Bronze für Gerd Sailer

Für sein langjähriges Engagement im Technischen Hilfswerk bekam Gerd Sailer jetzt das Ehrenzeichen in Bronze. Im Rahmen einer Feierstunde im THW Ortsverband Paderborn überreichte Ronja Kreft, Referatsleiterin für Ehrenamt und Ausbildung im Landesverband NRW, stellvertretend für die Präsidentin des Technischen Hilfswerkes die Auszeichnung. Unter den geladenen Gästen waren neben den Paderborner THW Kolleginnen und Kollegen auch Mitarbeitende der Regionalstelle Arnsberg, sowie Vertreter von Feuerwehr, Stadt und Kreis.

Kreft machte in ihrer Laudatio deutlich, was Sailer in fast vierzig Jahren Zugehörigkeit für das THW Paderborn geleistet hat. Kreft sprach von einer klassischen Laufbahn in der Führung, die er vom Trupp- und Gruppenführer bis zum Zugführer absolvierte. Vor allem die Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen waren von früh an ein wichtiger Aspekt. Heute werden von ihm die jungen Kraftfahrer-innen geschult und die Staplerausbildung überregional angeboten. Auch mit der Feuerwehr laufen gemeinsame Projekte.

Ein besonderes Engagement bringt Sailer seit dem Umzug des Ortsverbandes an die Senefelderstraße in den Aufbau und die Erweiterung des THW-eigenen Übungsgeländes. Viele Teile wurden von ihm mit geplant und dann - natürlich mit vielen Helferinnen und Helfern zusammen - praktisch umgesetzt.

In den 90er Jahren konnte Gerd Sailer zusätzlich im Rahmen von verschiedenen Einsätzen im Ausland humanitäre Hilfe leisten.

Heute leistet er als stellvertretender Ortsbeauftragter zusammen mit dem Ortsbeauftragten Christoph Wiegand zusätzlich viele administrative Aufgaben.

Stellvertretend für den Landrat überbrachte Hans-Bernd Janzen (CDU) Grüße und Glückwünsche für die Auszeichnung und brachte seine Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit des THW zum Ausdruck. Auch der Leiter der Feuerwehr, Ludger Schmidt, gratulierte Gerd Sailer, ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Robert Siemensmeyer.

THW Regionalstellenleiter Sascha Meyer machte aber auch noch einmal deutlich, wie wichtig für ein solches Engagement der familiäre Rückhalt sei und dankte Ehefrau Bethina Sailer.

Mit dem Wunsch auf noch viele weitere Jahre Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz beendete Meyer den offiziellen Teil. Mit Verpflegung vom Grill begann für die rund 70 Teilnehmer dann ein gemütlicher Kameradschaftsabend - aufgrund der Wetterlage ungezwungen in der Fahrzeughalle.

Für sein langjähriges Engagement im Technischen Hilfswerk bekam Gerd Sailer jetzt das Ehrenzeichen in Bronze. Im Rahmen einer Feierstunde im THW Ortsverband Paderborn überreichte Ronja Kreft, Referatsleiterin für Ehrenamt und Ausbildung im Landesverband NRW, stellvertretend für die Präsidentin...

Katastrophenschutzübung: resConEx’26Rund 800 Einsatzkräfte hatten Anfang Juni gemeinsam bei der Großübung "resConEx'26" ...
12/06/2026

Katastrophenschutzübung: resConEx’26

Rund 800 Einsatzkräfte hatten Anfang Juni gemeinsam bei der Großübung "resConEx'26" im RheinEnergie Stadion Köln den Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahrenlagen (CBRN) trainiert.

Im Rhein-Energie-Stadion Köln haben heute rund 800 Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk (THW), der Bundespolizei und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Stadt Köln gemeinsam die Großübung "resConEx’26" durchgeführt. Die Übung diente der Erprobung der deutschen rescEU CBRN Dekontaminationskapazität, die zukünftig im Rahmen des Europäischen Katastrophenschutzverfahrens (UCPM) bei verheerenden Gefahrenlagen europaweit eingesetzt werden kann.

Ziel war es, gemeinsame Einsatzabläufe zu trainieren und die behördenübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken. Insgesamt nahmen rund 800 Einsatzkräfte, 400 Statistinnen und Statisten sowie 250 Beobachtende aus 15 Ländern teil. Ein Team aus 100 Personen, bestehend aus THW, BPOL und BBK, organisierte und leitete die Übung.

Realistische Einsatzlage im Stadionumfeld

Ausgangspunkt der Übung war eine simulierte Explosion im Umfeld einer internationalen Sportveranstaltung. Dabei wurden gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt, die sich über Teile des Stadiongeländes ausbreiteten und Personen, Fahrzeuge sowie Infrastruktur kontaminierten.

Die Einsatzkräfte evakuierten betroffene Bereiche, richteten Dekontaminationsstrecken ein und trainierten die Dekontamination von insgesamt 400 kontaminierten Personen. Zusätzlich dekontaminierten sie 50 Fahrzeuge sowie Geräte und Infrastruktur.

Darüber hinaus betrieben die Einsatzkräfte spezielle Sammelsysteme für kontaminierte Abwässer und Abfälle. Die Übung fand mehrere Tage lang im und rund um das RheinEnergieSTADION statt. Auf dem Stadionparkplatz entstand eine "Base of Operation", ein Camp zur Unterbringung und Versorgung der Einsatzkräfte der rescEU CBRN Decon Kapazität. Kräfte der Stadt Köln und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützten die Übung. Sie stellten unter anderem den sogenannten "Host Nation Support", die organisatorische Hilfe vor Ort, sicher und unterstützten Logistik, Absicherung und Infrastruktur.

Beitrag zur europäischen Resilienz

Mit der Übung "resConEx’26" stärken Bund und Europäische Kommission die gemeinsame Vorsorge gegenüber außergewöhnlichen CBRN-Gefahrenlagen. Das rescEU-Programm ergänzt seit 2019 die Fähigkeiten der Mitgliedstaaten bei außergewöhnlichen Krisenlagen, die einzelne Staaten allein nur schwer bewältigen können.

Die Europäische Kommission, das Bundesinnenministerium, das THW und die Bundespolizei finanzierten die Übung gemeinsam.

Die rescEU-Einheit

Die deutsche rescEU CBRN Dekon Kapazität setzt sich aus mehreren spezialisierten Einheiten zusammen. Ihre Aufgabe ist es, kontaminierte Personen, Fahrzeuge, Gebäude und Infrastruktur von gefährlichen Stoffen zu reinigen, kontaminierte Gegenstände oder Beweismittel sicher zu verpacken. Ergänzt wird die Einheit durch Unterstützungseinheiten, die Logistik, Versorgung und die notwendige Infrastruktur für den gesamten Einsatz bereitstellen.

Die erste Einheit dekontaminiert belastete Gebäude und Infrastrukturbereiche. Die zweite Einheit ist auf Fahrzeuge wie Autos oder Lastwagen spezialisiert. Einheit drei kümmert sich um kleinere Gegenstände sowie sensibles Beweismaterial. Die vierte Teileinheit ist für betroffene Personen vorgesehen.

Eine zusätzliche Unterstützungseinheit betreibt die Einsatzbasis und sorgt dafür, dass die Kräfte vor Ort unabhängig arbeiten können. Sie übernimmt unter anderem Versorgung, Materialtransport und technische Unterstützung.

Die Kapazität soll ihre volle Einsatzfähigkeit Ende des Jahres erreichen.

Vom Ortsverband Paderborn sind drei Helfer in diesem Modul gelistet, wobei bei dieser Übung ein Helfer teilgenommen hat.

THW Pressebericht vom 03.06.2026/Niklas Wimber

Rund 800 Einsatzkräfte hatten Anfang Juni gemeinsam bei der Großübung "resConEx'26" im RheinEnergie Stadion Köln den Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahrenlagen (CBRN) trainiert.

Gemeinsam gegen die KatastropheBei einer Übung über Pfingsten mit sieben Ortsverbänden in der Region von Lüneburg waren ...
29/05/2026

Gemeinsam gegen die Katastrophe

Bei einer Übung über Pfingsten mit sieben Ortsverbänden in der Region von Lüneburg waren auch Helfer des OV Paderborn beteiligt.

Das Unwetter „Elsa“ tobte durch den Landkreis Lüneburg und hinterließ Schäden an der Infrastruktur. Menschen wurden verschüttet oder waren vermisst, aber die zusammengebrochene Kommunikation erschwerte das Auffinden der Personen. Gleichzeitig kam es zu Wald- und Industriebränden im größeren Umfang. Was klingt wie ein Film von Spielberg war das Szenario, welches sich die Kräfte des Technischen Hilfswerkes aus den Ortsverbänden Elmshorn, HH-Bergedorf, HH-Eimsbüttel, HH-Wandsbek, Krefeld, Soest und Paderborn über Pfingsten gestellt haben.

Aus einer Freundschaft der Kräfte dieser Ortsverbände entstand das Übungsformat „IngoEx“, welches dieses Jahr in die vierte Runde ging. Nach dem Aufbau des Feldlagers am Freitag stiegen die Kräfte am Samstagmorgen in das Szenario ein. So konnten die Bergungsgruppen ihr Fachwissen bei Orten und Retten von Menschen aus teileingestürzten Gebäuden unter Beweis stellen. Die Fachgruppen Notversorgung und Notinstandsetzung (FG N) zeiget, wie flexibel sie einsetzbar sind, indem sie neben der Personenrettung auch die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen unterstützen. Die FG W/P mussten der Feuerwehr Löschwasser zur Bekämpfung eines Waldbrandes bereit stellen, da die nächste Quelle durch die Feuerwehr nicht angefahren werden konnte. Unterstützt wurde die Übung hierbei vom Feuerwehr Waldbrandmodul des Katastrophenschutzes Niedersachsen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Deutsch-Evern.

Nach einer Übungspause über Nacht wurde am Sonntagmorgen das Szenario ausgeweitet. Wo die Kräfte am Vortag auf dem Truppenübungsplatz in Wendisch-Evern geübt hatten, mussten die Kräfte nun Lagen im Bereich von Lüneburg abarbeiten. So kam es zu einem Industriebrand im Hafen, bei welchem die Fachgruppen W/P unter Beweis stellen mussten, das sie auch im urbanen Gelände die Bereitstellung von Löschwasser meistern. Die Bergungsgruppen und FG N widmeten sich unterschiedlichen Szenarien im Bereich der Eisenbahn. Personen mussten hierbei aus Zügen, unter Waggons oder von Lokomotiven gerettet werden.

Begleitet wurde die Übung durch die FG Logistik-Verpflegung, die für das leibliche Wohl der Helferinnen und Helfer sorgte. Gemeinsam konnten alle Kräfte am Sonntagabend den beim Grillen die Erlebnisse dieser Übung R***e passieren lassen und sich austauschen.

Nach einer gemütlichen Runde mussten die Kräfte am Montag das Camp wieder abbauen und ihre Heimreise in die Ortsverbände antreten.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Gemeinde Ilmenau (Deutsch-Evern), dem Sportverein SV Ilmenau, der Bundeswehr und dem historischen Eisenbahnverein Heide-Express bedanken, die uns durch das Stellen von Geländen unterstützt haben.



Szenario Samstag:

Abschnitt „Wasser“

Im Bereich des Dieksbach kam es zu einem Waldbrand, wo das THW die Feuerwehr mit der Bereitstellung von Löschwasser unterstützen sollte. Hierzu wurde eine Förderstrecke vom Elbe-Seiten-Kanal bis zur Übergabefläche süd-östlich der „Wüste“ mit einem Fördervolumen von 5000 Liter pro Minute aufgebaut. Der Zugang zum Elbe-Seiten-Kanal wurde erschwert durch einen dichten Bewuchs. Die Einsatzleitung entschied hier die Nutzung von Tauchpumpen, die manuell durch den Wald getragen werden mussten bis zur Förderstelle im Kanal. An dieser Stelle unterstützte eine FG N die FG W/P beim Aufbau. Mittags wurde dann die komplette Förderstrecke am „Übergabepunkt Wasser“ an das GFFF-V Modul 4 (Waldbrandmodul des Katastrophenschutz Niedersachsen) übergeben, die das Wasser zur Bekämpfung des Waldbrandes einsetzten.

Abschnitt „Häuser“

Auf dem nahen Bundeswehrgelände stehende Übungshäuser wurden genutzt, um die Personenrettung zu trainieren. Mittels Schleifkorbtrage aus den Kellergeschossen sowie Leiterhebeln und schiefen Ebenen aus Obergeschossen.

Waren es zunächst nur Dummies, so mussten schließlich auch reale „Verletzte“ geborgen werden. Um einen weiteren Einsturz des Hauses zu verhindern, kamen Abstützmaßnahmen mittels des Einsatzgerüstsystem zum Einsatz.



Szenario Sonntag:

Abschnitt „Wasser“

Zur Unterstützung der Feuerwehr bei einem Industriebrand im Hafen wurde erneut eine Förderstrecke konstruiert, die einmal um das Hafenbecken aufgebaut werden musste. An ihrem Ende dienten die Faltbehälter als Puffer zur Entnahme von Löschwasser durch die Feuerwehr.

Abschnitt „Bahnhof Süd“

Hier erwartete die Einsatzkräfte eine gemischte Lage. Mehrere Gruppen bekamen Einzelaufträge zur Rettung von Personen aus, unter oder von Zügen. So mussten Personen unter einer Lore gerettet werden. Die Helfer hievten die Lore mittels Hebekissen an, sodass eine fachgerechte Rettung möglich wurde.

Ein „Lost Places“-Erkunder war durch den Boden eines Waggons gebrochen; der Zugang und die Rettung durch die geschwächte Struktur des Waggons erschwert.

Eine weitere Person hatte sich beim Klettern auf eine Lokomotive verletzt und musste aus der Höhe geborgen werden.

Schließlich kam es noch zu einem „Arbeitsunfall“. Eine Person war leblos in einer Grube aufgefunden worden. Hier bestand die Gefahr von atemgefährdeten Stoffen, sodass die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Bergung vornehmen mussten.

Text und Fotos: THW

Bei einer Übung über Pfingsten mit sieben Ortsverbänden in der Region von Lüneburg waren auch Helfer des OV Paderborn beteiligt.

Der Ortsverband begrüßt neue Helferinnen und HelferMit der bestandenen Grundausbildung sind seit dem letzten Wochenende ...
11/05/2026

Der Ortsverband begrüßt neue Helferinnen und Helfer

Mit der bestandenen Grundausbildung sind seit dem letzten Wochenende 9 neue Helferinnen und Helfer einsatzbefähigt für die Arbeit im Technischen Hilfswerk.

Aus dem gesamten Regionalstellenbereich Arnsberg, zu dem auch der Ortsverband Paderborn gehört, konnten am letzten Samstag insgesamt sogar 17 Anwärterinnen und Anwärter ihre Abschlussprüfung machen.

Auf dem Paderborner THW-Gelände waren verschiedene Stationen aufgebaut, die von den Prüflingen hintereinander in Kleingruppen bewältigt werden mussten.

Allerdings erfolgte im ersten Teil die theoretische Prüfung. Erst nach dessen erfolgreichem Bestehen kam der praktische Bereich. Unter den strengen Augen der Prüfer wurde dabei auf Arbeitssicherheit, richtige Anwendung der technischen Geräte, Teamfähigkeit u.v.m bewertet.

Zwei Paderborner Helfer sowie jeweils einer aus den OV Meschede und Warburg schafften dabei sogar eine komplett fehlerfreie Prüfung. Herzlichen Glückwunsch.

Der Ortsverband Paderborn gratuliert allen zur bestandenen Prüfung, besonders natürlich den Paderbornern: (v.l.) Felix Altenburg, Christoph Bode, Patrick Stein, Lars Hilgenkamp, Karoline Käsewieter, Lennart Kallmeyer, Anita Ruttkay und Sergej Wins. Es fehlt auf dem Foto: Rafael Bickmann

Mit der bestandenen Grundausbildung sind seit dem letzten Wochenende 9 neue Helferinnen und Helfer einsatzbefähigt für die Arbeit im Technischen Hilfswerk.

THW bei Waldbrand-Übung fest mit involviertBei einer von der Feuerwehr Bad Lippspringe geplante Übung zur Bekämpfung von...
11/05/2026

THW bei Waldbrand-Übung fest mit involviert

Bei einer von der Feuerwehr Bad Lippspringe geplante Übung zur Bekämpfung von Waldbränden war auch das THW Paderborn eine feste Größe bei der Bereitstellung von Löschwasser.

Die Auswirkungen von weniger Niederschlag und damit länger anhaltenden Trockenperioden haben sich letztens erst im Osten Deutschlands gezeigt, als es schon früh im Jahr den ersten größeren Waldbrand gab.

Auch hier in der Region steigt mehr und mehr das Risiko. Die Feuerwehr Bad Lippspringe – als ein Anrainer am Truppenübungsplatz Senne mit hoher Brandgefahr – hatte daher eine umfangreiche Waldbrand-Übung geplant. Mit im Übungseinsatz waren die Feuerwehren Schlangen und Neuenbeken und eben auch das THW Paderborn.

Der Schwerpunkt lag hier besonders auf der Wasserversorgung in abgelegene Waldgebiete. Auslöser des Szenarios war eine defekte Ballenpresse auf einem Stoppelfeld, die ein Vegetationsfeuer entfacht hatte, das sich in das naheliegende Waldgebiet ausbreitete.

Die ersten Einsatzkräfte starteten sofort mit den Löscharbeiten. Eine Erhöhung der Alarmstufe sorgte zügig für das Eintreffen weiterer Kräfte.

Das THW Paderborn rückte mit Helfern der Fachgruppen Räumen (R) und Wasserschaden/Pumpen (W/P) aus.

Dabei wurde der Wechsellader der Fachgruppe Räumen, bestückt mit einem 8000 Liter Tank, im Pendelverkehr für den Transport von Löschwasser verwendet. Ebenso der Kipper mit der Möglichkeit, 6000 Liter zu transportieren. Ein 24000 Liter Faltbehälter der W/P diente als Pufferbecken. Hier konnten die Einheiten der Feuerwehr Löschwasser entnehmen zur Brandbekämpfung.

Mit der Übung, die über einen ganzen Vormittag verlief, sollte vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten praktiziert werden.

Bei einer von der Feuerwehr Bad Lippspringe geplante Übung zur Bekämpfung von Waldbränden war auch das THW Paderborn eine feste Größe bei der Bereitstellung von Löschwasser.

Einsatz für Radlader und Atemschutzgeräteträger nach GroßbrandDer Brand in einem Bauunternehmen sorgte auch für einen um...
21/03/2026

Einsatz für Radlader und Atemschutzgeräteträger nach Großbrand

Der Brand in einem Bauunternehmen sorgte auch für einen umfangreicheren Einsatz für das THW Paderborn.

Mit der Alarmierung durch die Feuerwehr um 3.19 Uhr morgens startete zunächst ein THW Fachberater zur Einsatzstelle im Gewerbegebiet Berglar bei Salzkotten. Direkt nachgeordert wurde die Fachgruppe Räumen mit Radlader. Mit der Feuerwehr Einsatzleitung war die Absprache erfolgt, mittels Radlader verbrannte Ausstattung in den durch das Feuer zerstörten Betriebshallen zu beseitigen und damit den Zugang zu weiteren Glutnestern freizulegen. Parallel zu dieser Aufgabe liefen die Löscharbeiten der Feuerwehr – auch von der Drehleiter aus.

Die Vermutung, dass Asbest in der Deckenkonstruktion der Lagerhallen verbaut war, hatte sich im Verlauf des Einsatzes bestätigt. Der Radladerfahrer war bereits unter Atemschutz. Als Sicherungstrupp wurden dann aber noch weitere Atemschutzgeräteträger nachgeordert.

Mit Ende der Löscharbeiten konnte das vom THW eingesetzte Material durch die Feuerwehr dekontaminiert werden. Der Radlader wurde anschließend noch in einer LKW-Waschanlage zusätzlich gründlich gereinigt.

Ein umfangreicher Bericht auf der Homepage des Verband der Feuerwehren im Kreis Paderborn unter:

https://www.vdf-paderborn.de/index.php/neues/2026/6728-21-maerz-salzkotten

Der Brand in einem Bauunternehmen sorgte auch für einen umfangreicheren Einsatz für das THW Paderborn.

DGB-Delegation besichtigt OrtsverbandRegelmäßig werden vom Deutschen Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen Programme ang...
21/03/2026

DGB-Delegation besichtigt Ortsverband

Regelmäßig werden vom Deutschen Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen Programme angeboten für interessierte Mitglieder. Diesmal ging es zum THW Ortsverband Paderborn.

Markus Ehlert, Zugführer des 2. Technischen Zuges, hatte sich bereit erklärt, über das Technische Hilfswerk allgemein und natürlich auch über das THW Paderborn zu berichten. Dabei wurden die Strukturen wie das Ehrenamt, der Aufbau des Ortsverbandes, Einsätze und Ausstattung von den Besuchern hinterfragt. Auch über den Wiederaufbau des Zivilschutzes im Hinblick auf die politische Lage diskutierten die Teilnehmer während der Führung.

Ein Gang über das Gelände sowie die Fahrzeughalle rundete den Besuch ab.



Folgender Text stammt von der Homepage des DGB:

Besuch des THW Paderborn mit Führung

19.03.2026 von 16:00 - 18:00

Senefelderstr.12 A, 33100 Paderborn

Unser nächster Ausflug führt uns zum Technischen Hilfswerk (THW) in Paderborn. Bei einer ausführlichen Führung mit Markus Ehlert erhalten wir spannende Einblicke in das Gelände, die Gebäude, die technische Ausstattung und die vielfältigen Einsatzfahrzeuge. Dabei erfahren wir, wie das THW organisiert ist, welche Aufgaben es übernimmt, wie Einsätze ablaufen und wie die Ausbildung der Ehrenamtlichen gestaltet wird.

Das THW unterstützt Menschen in Krisen- und Notlagen – regional, bundesweit und weltweit. Im Mittelpunkt stehen technische Hilfe, Teamgeist und ein starkes Verantwortungsbewusstsein. Die Leitsätze betonen Solidarität, Gemeinschaft und die Bedeutung jedes Einzelnen für das große Ganze. Unter der Vision „Gemeinsam – stark im Einsatz und in der Gesellschaft“ lädt das THW alle ein, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Die Einsatzbereiche sind breit gefächert, sodass für viele Interessen und Fähigkeiten passende Aufgaben vorhanden sind.

16:00 Uhr – Start der Führung: Wer keinen Imbiss wünscht, kommt direkt zum THW-Eingang. Dort stehen einige Parkplätze zur Verfügung; alternativ kann auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Dörenpark geparkt werden.

Anmeldungen bitte bis spätestens 18.03. ausschließlich an:

DGB Region Ostwestfalen-Lippe, GSt. Paderborn, Bahnhofstr. 16, 33102 Paderborn,

Tel.: 05251/29037-11, Fax: 05251/29037-10, E-Mail [email protected]

Regelmäßig werden vom Deutschen Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen Programme angeboten für interessierte Mitglieder. Diesmal ging es zum THW Ortsverband Paderborn.

FG Wasserschaden/Pumpen rüstet aufRund 96.000 Liter Wasser können jetzt von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (WP) in ...
21/03/2026

FG Wasserschaden/Pumpen rüstet auf

Rund 96.000 Liter Wasser können jetzt von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (WP) in vier neuen Faltbehältern im Einsatzfall zur Verfügung gestellt werden.

Bereits im letzten Jahr wurde der Paderborner Fachgruppe W/P das neue Equipment aus dem THW-Zentrallager in Hilden übergeben. Jetzt, im Rahmen der Jahreshelferversammlung, war die Möglichkeit, die neue Ausstattung den geladenen Gästen zu präsentieren.

Dazu hatten Helfer am Tag zuvor einen Faltbehälter fachmännisch aufgebaut und befüllt. Besonders die Kameraden der Feuerwehr interessierten sich für die verschiedenen Einsatzarten. Entweder als Löschwasser-Reservoir bei Waldbränden, Pufferbecken im Hochwasser oder zum Auffangen von kontaminiertem Löschwasser – die robusten Behälter bieten viele Möglichkeiten.

Rund 96.000 Liter Wasser können jetzt von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (WP) in vier neuen Faltbehältern im Einsatzfall zur Verfügung gestellt werden.

Man beschäftigt sich mit dem was geht, und nicht mit dem, was nicht gehtZusammen mit Gästen aus Politik, Feuerwehren und...
20/03/2026

Man beschäftigt sich mit dem was geht, und nicht mit dem, was nicht geht

Zusammen mit Gästen aus Politik, Feuerwehren und den Hilfsorganisationen feierte der THW Ortsverband Paderborn seine diesjährige Jahreshelferversammlung und hielt dabei Rückschau auf das Jahr 2025.

„Die Blaulichtfamilie wächst in der Region immer mehr zusammen.“ Das war für den THW Ortsbeauftragten Christoph Wiegand ein ganz wichtiger Satz in der Begrüßung der Gäste sowie der eigenen Helfer. Keine Organisation steht allein da, alle bringen sich nach ihren Fähigkeiten ein. So ist auch der THW Ortsverband Paderborn mit seinen verschiedenen Fachberatern (FB) auf einem guten Weg. Ob in der Deichverteidigung, also im Hochwasserschutz, als FB Forst bei Waldbränden oder FB Bau bei einsturzgefährdeten Gebäuden – ihre Expertisen werden immer mehr von anderen Organisationen angefordert.

Dabei stehen, sollte es zu Folgeeinsätzen kommen, 232 einsatzbefähigte Helfer – darunter zur Zeit auch 22 Frauen – zur Verfügung. Der Ortsverband Paderborn hat sich im Laufe der Jahre gut und breit aufgestellt. 36 Lehrgänge wurden allein im letzten Jahr besucht. 26 Helferinnen und Helfer sind gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger – und bilden sich jährlich weiter. Zehn Helfer haben die Befähigung für Einsätze im Ausland. Und mit verschiedenen THW-Bereichsausbildern für Kraftfahrer, Sprechfunk, Motorsäge, Maschinist SEA oder Gabelstapler erfolgen regelmäßig interne Schulungen. Mittlerweile werden sie sogar schon von der Feuerwehr angefordert oder es finden gemeinsame Weiterbildungen statt.

Bernd Lüke von der Kreisfeuerwehr Paderborn brachte es auf den Punkt mit den Worten: „Ich bin noch in einer Zeit groß geworden, da konnte die Feuerwehr alles, wollte alles selber machten. Zum Glück ist das nicht mehr so. Heute verzahnen wir die Ausbildung.“

Auch die Polizei wisse die Arbeit des Technischen Hilfswerk zu schätzen, so Landrat Christoph Rüther in seinen Grußworten. Die Heranführung der Jugend an das Ehrenamt war für Rüther ebenfalls ein ganz besonders wichtiger Aspekt. Und griff damit die Anzahl der jungen Helferinnen und Helfer auf. Diesen fast 50 jungen Menschen Halt und Werte vermitteln, sei für die Ausbilder und Betreuer eine enorme Herausforderung und bedürfe einer großen Wertschätzung. Zuvor hatte die THW-Jugend in einem Film den Rückblick auf 2025 zusammengestellt.

Für den neuen stellvertretende Bürgermeister Robert Siemensmeyer war es in seiner Funktion als Vertreter der Stadt Paderborn ein Antrittsbesuch. Im Rahmen seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Feuerwehr aber als „alter Hase“ der Blaulichtfamilie ein Besuch unter Kollegen. Der Dank der Stadt Paderborn für die Einsatzbereitschaft galt den Menschen im Ortsverband Paderborn, die im Katastrophenfall durch keine KI ersetzt werden können.

Welche Menschen hinter dem THW Paderborn stecken, zeigte Ortsbeauftragter Christoph Wiegand bei den Ehrungen auf. Die Zugehörigkeit über 20 Jahre bei Daniel Hesse, 25 Jahre bei Andreas Leininger oder 40 Jahre bei Frank Diehl unterstreiche die Verbundenheit. Und mit dem THW-Helferzeichen in Gold an Rober Cordie (für Jugendarbeit), Rene Henkenius (OV-Stab), Andre Rothfeld (Fachgruppe Räumen), Peter Rupp (Schirrmeistertätigkeit) sowie Markus Wenger (Logistik) wurde deren Engagement besonders gewürdigt.

Am Ende brachte Sascha Meyer, Leiter der THW Regionalstelle in Arnsberg, zum Ausdruck, wofür das THW steht: Menschen begeistern und Hoffnung geben, wo Hoffnungslosigkeit ist.

Zusammen mit Gästen aus Politik, Feuerwehren und den Hilfsorganisationen feierte der THW Ortsverband Paderborn seine diesjährige Jahreshelferversammlung und hielt dabei Rückschau auf das Jahr 2025.

Baufachberater und ESS im EinsatzAufgrund eines Schaden an einem Hochregallager in Steinheim kam es zum Einsatz für das ...
16/02/2026

Baufachberater und ESS im Einsatz

Aufgrund eines Schaden an einem Hochregallager in Steinheim kam es zum Einsatz für das Paderborner THW.

Erst hatte die Feuerwehr Steinheim vor Ort den Schaden in einem Logistikzentrum begutachtet. Durch einen Unfall mit einem Stapler war ein beladenes Regal in Schieflage geraten.

Zur Begutachtung der Schadenstelle wurde zunächst der Baufachberater des THW alarmiert, der vor Ort eine Einsturzgefahr des Regales nicht ganz ausschließen konnte. Um mögliche Bewegungen an der defekten Konstruktion frühzeitig zu erkennen, forderte der Baufachberater den Paderborner ESS Trupp nach. Mittes besonderer Vermessungstechnik konnten die THW-Helfer auf kleinste Veränderungen an der Schadenstelle reagieren und Helfer im Gefahrenbereich warnen.

Zusammen mit der Feuerwehr und dem Eigentümer des Logistikunternehmens hatte man sich auf provisorische Abstützmaßnahmen geeinigt, damit zu einem späteren Zeitpunkt vom Fachpersonal das Regal sicher geleert und repariert werden könne.

Für die Sicherungsarbeiten wurden Helfer der Bergungsgruppe alarmiert. Sie schafften mit dem THW-eigenen Einsatzgerüstsystem (EGS) eine Entlastung für die verbogenen Streben. Außerdem sicherten sie schon im Vorfeld einen Teil der in den unterem Regalbereich gelagerten Waren.

Aufgrund eines Schaden an einem Hochregallager in Steinheim kam es zum Einsatz für das Paderborner THW.

Adresse

Senefelderstraße 12a
Paderborn
33100

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