28/08/2025
Wenn der Wind nicht weht, stellt sich nicht nur die Frage der , oder der Rentabilität der Industrieanlagen im
Es geht nicht um die Rettung der Welt. Es geht wie bei allem um Profite. Unser Strompreis wird durch diese Erzeugung nicht günstiger. Den größten Nutzen haben die Verpächter, im Hofoldinger-Forst die Bayerischen Staatsforsten | BaySF,
die die Flächen zur Verfügung gestellt haben, auf denen dann im Landschaftsschutzgebiet die Windkraftanlagen errichtet wurden. Für Strom, der bei Überproduktion nicht ins Netz eingespeist werden kann, kommt dann der Steuerzahler auf.
Was ist mit den Altlasten? Nach 20 Jahren müssen die Dinger wieder abgebaut und entsorgt werden. In den Rotorflügeln befinden sich Gifte und Verbundstoffe und Keiner weiß so richtig, wie das entsorgt werden soll.
Die Natur, unser Lebensraum, unsere Heimat wird dafür skrupellos zerstört. Ich war der einzige Gemeinderat in Otterfing, der gegen das Windradprojekt argumentiert und abgestimmt hat. Seit Monaten dreht sich kaum das Windrad von Otterfing. Von fehlendem Ersatzteil bis hin zum Schwachwindgebiet werden ständig neue Erklärungen abgegeben und gesucht. Mir wird politisch Übel.
Zur garantierten Einspeisevergütung für die Kapitalanleger ein Leserbrief von Gerti Stiefel
für den Verein Mensch Natur e.V.: Und woher kommt die Einspeisevergütung, wenn sich das Windrad nicht dreht?
„Ohne Subventionen würde kein einziges Windrad gebaut. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert jedem Betreiber eine Einspeisevergütung, auch wenn die Windenergieanlagen (WEA) wegen Naturschutz oder anderen Gründen abgeschaltet werden müssen. In den windschwachen Gebieten bekommen die Betreiber noch 55 % obendrauf. Nur dadurch lohnt sich das Geschäft. Der Bürger und Verbraucher zahlt. Die EEG-Vergütung kostete den Steuerzahler 18,4 Milliarden Euro in 2024. Die wetterabhängige Stromerzeugung benötigt Netzeingriffe, damit die Versorgung stabil bleibt. Dies kostete den Steuerzahler in 2024 zusätzlich 2,8 Milliarden Euro.
Der notwendige Stromnetzausbau wird bis 2030 auf 400 Milliarden und der Verteilernetzausbau auf 160 Milliarden Euro geschätzt. Auch wird ein 100-Prozentiges Backup an Kraftwerken benötigt. Da die sicheren, modernen Kraftwerke abgeschaltet wurden, müssen hochsubventionierte Gaskraftwerke gebaut werden. Die Wirtschaftsministerin Reiche hat deshalb weitere Strompreiserhöhungen angekündigt. Diese Energiepolitik führt zu den höchsten Strompreisen der Welt mit fatalen Folgen für den Bürger und die Wirtschaft.
Wir hatten eine funktionierende Energieversorgung, die von einer ideologisierten Politik zerstört wurde. Die aktuelle Regierung hat nichts geändert. Die Gesetze wurden beibehalten und der Naturschutz für die Windräder weiter ausgehebelt was zur Zerstörung unserer Naturräume, Lebensqualität und wirtschaftlichen Niedergang führt.
Bis 2032 müssen bundesweit 1,8% der Flächen für WEA bereitgestellt werden, was ca. 900 000 Fußballfeldern entspricht. Die sogenannten „Erneuerbaren“ wurden im EEG zum Öffentlichen Interesse und Sicherheit erklärt. Eine detaillierte Umweltprüfung ist bis zur Zielerreichung nicht mehr notwendig.
Das politische Diktat macht es den Planungsbehörden und den Landratsämtern unmöglich, grundgesetzkonform abzuwägen. Dabei müsste der Schurwald als Schutzwald für Wasser, Natur und Erholung, ein Vorranggebiet für die Natur und die Menschen bleiben.
Wir müssen zu einer vernünftigen, marktwirtschaftlichen natur- und ressourcenschonenden Energiepolitik zurückkehren und das Flächenziel, die Privilegierung im Baugesetz und das EEG ersatzlos streichen.“
https://www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/otterfing-ort29238/wenn-sich-nichts-dreht-darum-laufen-die-drei-windraeder-noch-nicht-regelmaessig-otterfing-93904137.html
Als FW Gemeinderat interessiert mich natürlich Eure Meinung. Das Interesse an diesen Veröffentlichungen ist beachtlich. Euch Gesundheit und Erfolg wünschend, Euer Josef Killer