26/04/2026
+++ Einsatz +++
📟 FEU G - Wohnhausbrand in Hohenaspe
🚒 FF Hohenaspe, FF Ottenbüttel, FF Drage, FF Itzehoe, RKiSH, Polizei
📍Hohenaspe, Hauptstraße, 25.04.2026
Um 19:38 Uhr wurde die Feuerwehr Hohenaspe zu einer Rauchentwicklung aus einer Küche eines Mehrfamilienhauses alarmiert. Bereits kurze Zeit später bestätigte sich ein ausgedehnter Wohnungsbrand. Die Leitstelle erhöhte das Stichwort auf Feuer größer Standard und die Feuerwehr Ottenbüttel wurde dazu alarmiert. Noch auf der Anfahrt wurde auf FEU 2 erhöht und die FF Drage sowie die Drehleiter der FF Itzehoe alarmiert, da sich das Feuer im Obergeschoss rasch auch in den Dachstuhl ausbreitete. Die Bewohner hatten glücklicherweise bereits alle das Haus verlassen, sodass sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. 3 Trupps unter Atemschutz drangen in das Obergeschoss vor. Die Hitzeentwicklung war enorm, und die Löscharbeiten gestalten sich schwierig. 6 Atemschutz-Trupps wurden von den Feuerwehren Hohenaspe und Ottenbüttel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zur Sicherstellung von genügend Atemschutzgeräteträgern wurde die Feuerwehr Hohenlockstedt nachgefordert. Zusammen mit weiteren Atemschutzgeräteträgern aus Itzehoe konnten so die Nachlöscharbeiten fortgeführt werden. Der Dachboden konnte durch die Brandintensität nicht mehr betreten werden, sodass dort erstmal kaum ein Herankommen an das Feuer möglich war. Mit der Drehleiter wurde das Dach geöffnet, was aber aufgrund der Dachbedeckung sehr schwierig war. Mittels Fognails (Löschlanzen) wurde versucht in die Zwischenräume des Spitzbodens zu gelangen und dort Wasser abzugeben. Auch über den durchgebrannten First des Daches konnte Wasser über das Wenderohr der Drehleiter in den Dachboden gebracht werden. Um aber alle Glutnester zu erreichen, wurde mit einem Bagger die Dachhaut vorsichtig aufgeschoben und dann der Dachboden aus der Drehleiter heraus mit der Wärmebildkamera kontrolliert und letzte Glutnester abgelöscht. Die Feuerwehr Ottenbüttel konnte um 00:15 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt waren die Feuerwehren mit ca. 60 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungswagen der RKiSH stand in Bereitschaft, die Polizei sperrte die Hauptstraße für Dauer der Löscharbeiten.