aus der MITTE

aus der MITTE "aus der MITTE" ist eine Wählergemeinschaft in Binz, die zur Kommunalwahl antritt.

Public Viewing zur Fußball-WM in Binz ⚽️Gemeinsam jubeln, mitfiebern und Fußball schauen: Zur WM gibt es auch in Binz wi...
11/06/2026

Public Viewing zur Fußball-WM in Binz ⚽️

Gemeinsam jubeln, mitfiebern und Fußball schauen: Zur WM gibt es auch in Binz wieder mehrere Möglichkeiten, die Spiele zusammen mit anderen Fans zu erleben.

Neu ist: Das Public Viewing im Haus des Gastes wurde von der Kurverwaltung ins Leben gerufen. Dort können die Deutschland-Spiele gemeinsam verfolgt werden.

Wir von „aus der MITTE“ haben für euch herausgesucht, wo in Binz Public Viewing angeboten wird:

📍 Haus des Gastes
Heinrich-Heine-Straße 7

📍 Arkona Strandhotel
Strandpromenade 59

📍 Hotel Am Meer & Spa
Strandpromenade 34

📍 Bistro Cappuccino
Hauptstraße 15

📍 Düne 2 – Bar & Games
Dünenstraße 2

📍 Dorint Seehotel Binz-Therme
Strandpromenade 76

📍 Salsa Latino
Wylichstraße 2a

📍 IFA Rügen Hotel & Ferienpark
Strandpromenade 74

📍 Hapimag Resort Binz
Strandpromenade 66

Ob direkt an der Promenade, im Haus des Gastes oder in gemütlicher Runde in der Gastronomie: Wer die Spiele nicht allein schauen möchte, findet in Binz einige Anlaufstellen.

Unser Tipp: Informiert euch vorab beim jeweiligen Anbieter, welche Spiele genau übertragen werden und ob eine Reservierung sinnvoll ist.

Wir wünschen allen Fußballfans viel Spaß, faire Spiele und schöne gemeinsame Abende in Binz.

Ein prägender Abschied für Binz, Prora und die Binzer BuchtMit großem Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass Kai...
10/06/2026

Ein prägender Abschied für Binz, Prora und die Binzer Bucht

Mit großem Bedauern haben wir zur Kenntnis genommen, dass Kai Gardeja seine Tätigkeit als Tourismusdirektor des Ostseebades Binz beenden wird.

Diese Nachricht trifft uns sehr. Nach zehn Jahren an der Spitze der touristischen Entwicklung von Binz, Prora und der Binzer Bucht ist dieser Schritt weit mehr als ein gewöhnlicher Personalwechsel. Mit Kai Gardeja geht eine prägende Persönlichkeit, die den Tourismus in unserer Gemeinde sichtbar weiterentwickelt, professionalisiert und mit einer klaren Handschrift geprägt hat.

In den vergangenen Jahren wurden viele wichtige Entwicklungen angestoßen. Binz und Prora wurden stärker zusammengedacht, die Binzer Bucht als touristischer Raum weiter profiliert und die Wahrnehmung unseres Ortes deutlich über die Region hinaus gestärkt. Davon haben Gäste, Einheimische, Betriebe, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie viele Menschen profitiert, deren wirtschaftliche Grundlage eng mit einem starken Tourismus verbunden ist.

Wir möchten ausdrücklich festhalten: Für diese Arbeit gebührt Kai Gardeja großer Respekt.

Tourismus ist für Binz und Prora nicht nur ein Wirtschaftsfaktor. Er ist eng verbunden mit Lebensqualität, Arbeitsplätzen, Ortsentwicklung, Identität und der Frage, wie wir unsere Gemeinde in die Zukunft führen. Gerade deshalb war die Arbeit der Kurverwaltung und der touristischen Leitung in den vergangenen Jahren von besonderer Bedeutung.

Nicht jede Entscheidung war einfach. Nicht jeder Weg war frei von Diskussionen oder Gegenwind. Aber Entwicklung entsteht selten ohne Reibung. Entscheidend ist, ob sie mit Verantwortung, Haltung und einem klaren Blick für den Ort geführt wird. Aus unserer Sicht hat Kai Gardeja genau das über viele Jahre getan.

Sein Weggang wird fachlich, strategisch und menschlich eine große Lücke hinterlassen. Seine Erfahrung, sein Netzwerk und seine Handschrift waren für Binz, Prora und die Binzer Bucht von besonderem Wert.

Wir respektieren seine persönliche Entscheidung selbstverständlich. Zugleich bedauern wir sie ausdrücklich.

Für die kommenden Schritte erwarten wir, dass die touristische Entwicklung unserer Gemeinde mit der notwendigen Sorgfalt, Weitsicht und Wertschätzung behandelt wird. Binz und Prora brauchen weiterhin eine starke, professionelle und zukunftsorientierte Tourismusarbeit, die den Ort als Ganzes im Blick behält.

Wir danken Kai Gardeja für seinen Einsatz, seine Ideen, seine Verantwortung und seine Arbeit für Binz, Prora und die Binzer Bucht.

Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und persönlich wie beruflich viel Erfolg.

Blue Wave Festival in Binz vom 11. bis 14. Juni 🌊🎶Vier Tage Musik, Stimmung und besondere Momente am Meer: Das Blue Wave...
09/06/2026

Blue Wave Festival in Binz vom 11. bis 14. Juni 🌊🎶

Vier Tage Musik, Stimmung und besondere Momente am Meer:
Das Blue Wave Festival bringt wieder Blues, Soul und Jazz nach Binz.

Wir von „aus der MITTE“ haben für euch ein paar Veranstaltungstipps herausgesucht, die Lust auf das Festivalwochenende machen:

🎤 Auftakt im Kulturbahnhof
Am Donnerstag startet das Festival mit Kat Baloun & The Frostbites im Kulturbahnhof Binz. Hinweis: Das Auftaktkonzert ist bereits ausverkauft, gehört aber natürlich zum Start des Festivalwochenendes dazu.

🎹 Pink Piano-Konzerte auf dem Kurplatz
Am Freitag und Samstag wird der Kurplatz zur Open-Air-Bühne direkt am Meer. Mehrere Bands bringen Bluesmusik unter freiem Himmel nach Binz, begleitet von Ostseeluft und Festivalstimmung.

💃 Blue Wave singt & Blue Wave tanzt
An beiden Abenden wird es besonders gemeinschaftlich: Erst wird gemeinsam gesungen, danach darf getanzt werden. Ein schönes Format für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erleben möchten.

🌊 StrandSession am Kulturstrand
Am Samstagabend feiert die StrandSession mit Bad Temper Joe ihre Premiere direkt an der Ostsee. Blues, Strand und Meeresrauschen, das klingt nach einem besonderen Abendmoment.

Auch am Sonntag klingt das Festival auf dem Kurplatz mit weiteren musikalischen Programmpunkten aus.

Unser Tipp: Einfach vorbeischauen, treiben lassen und die besondere Blue-Wave-Stimmung in Binz genießen.

Viele weitere Termine und Details findet ihr wie gewohnt im Veranstaltungskalender der Binzer Bucht.

LNG in Mukran: Klare Linie ➡️ oder doch nicht?Die Gemeinde Binz hat sich am 19.05.2026 zum LNG-Terminal in Mukran geäuße...
05/06/2026

LNG in Mukran: Klare Linie ➡️ oder doch nicht?

Die Gemeinde Binz hat sich am 19.05.2026 zum LNG-Terminal in Mukran geäußert. Anlass war eine öffentliche Anfrage der Wählergemeinschaft „Lebenswerte Zukunft Binz“ zum Stand des Verfahrens.

Die Gemeinde sagt:
Der Klageweg wird fortgesetzt. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht läuft weiter. Die wesentlichen Gutachten und Unterlagen seien bereits erstellt, die Kosten größtenteils entstanden. Insgesamt geht es um 661.901,10 Euro.

Die Begründung:
Wenn das Geld bereits ausgegeben wurde, soll nun auch eine gerichtliche Klärung abgewartet werden.

Gleichzeitig werfen aktuelle Aussagen in der Ostsee-Zeitung auf Instagram vom 02.06.2026 Fragen auf.

Auf Bild 9 heißt es:
„Das Terminal brummt: Dem Tourismus hat das Terminal nicht geschadet. Der neue Bürgermeister ist trotzdem nicht begeistert von der LNG-Anlage. Denn es halle ein deutliches Brummen vom Mukraner Hafen über die Binzer Bucht. Kurowski fordert eine unabhängige Lärmmessung.“

Auf Bild 10 heißt es dann:
„35 Jahre lang sind wir auf Rügen den Weg in Richtung ‚Natur & Erholung‘ gegangen. Nun stehen wir vor der Frage, ob wir mehr und mehr zum Industriestandort werden sollen und wollen.“

Und in der Bildbeschreibung zu Bild 10 wird zugleich deutlich gemacht, dass Mario Kurowski einsehe, dass das Terminal wichtig für die Energieversorgung sei.

Damit stehen mehrere Aussagen nebeneinander:
▪️ Der Klageweg läuft weiter.
▪️ Dem Tourismus habe das Terminal nicht geschadet.
▪️ Das Terminal sei wichtig für die Energieversorgung.
▪️ Gleichzeitig brummt es hörbar über die Binzer Bucht.

Da stellt sich die einfache Frage: Was gilt denn nun?
Wird weiter konsequent gegen das LNG-Terminal vorgegangen?
Oder wird es am Ende politisch hingenommen?

Diese Frage ist besonders wichtig, weil Binz gleichzeitig einen ganz anderen Weg eingeschlagen hat: mehr Gesundheitstourismus, mehr Wellness, mehr Erholung und eine längere Saison. Im Zuge des Tourismusgesetzes geht es um eine Höherprädikatisierung. Auch die Entwicklung zum staatlich anerkannten Heilbad steht im Raum.

Dazu passt: Bereits mit dem Masterplan von 2023 wurden wichtige Grundlagen für diese touristisch-medizinische Entwicklung gelegt. Teilbereiche des MZO-Geländes wurden in diesem Zusammenhang für eine touristisch-medizinische Nutzung vorgesehen.

Wer diesen Weg ernst meint, muss beim Thema Lärm besonders genau hinschauen. Denn Lärm ist für einen Gesundheits- und Erholungsort kein Nebenthema, sondern ein echtes Qualitätskriterium.

Deshalb braucht es jetzt mehr als allgemeine Aussagen. Es braucht unabhängige Lärmmessungen und eine klare Erklärung, welches Ziel Binz verfolgt.

Geht es weiterhin darum, das LNG-Terminal rechtlich anzugreifen?
Geht es nur noch um strengere Auflagen und besseren Lärmschutz?
Oder wird das Terminal als notwendige Energieinfrastruktur akzeptiert?

Die Bürgerinnen und Bürger sollten wissen, wofür Binz steht.

Denn wer Gesundheit, Natur und Erholung als Zukunftsweg ausruft, kann Industriebrummen nicht einfach nebenbei hinnehmen.

Den Link zum Beitrag der Ostsee-Zeitung findet ihr im ersten Kommentar.

Tourismusausschuss vom 02.06.2026: Geschäftsordnung, Transparenz und ein nachträglicher Antrag der BfBDie Sitzung des To...
03/06/2026

Tourismusausschuss vom 02.06.2026: Geschäftsordnung, Transparenz und ein nachträglicher Antrag der BfB

Die Sitzung des Tourismusausschusses wurde von Frau Dr. Elke Rohde-Baran eröffnet. Die form- und fristgerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit wurden festgestellt.

Bevor es zum eigentlichen Diskussionsthema des Abends geht, geben wir zunächst einen kurzen Überblick über weitere Themen der Sitzung.

Berichtet wurde unter anderem über Strandsicherheit, Personalorganisation, aktuelle Bauprojekte, die vier Elektrobusse im Ort sowie die Müther-Ausstellung.

Bei den Anfragen ging es unter anderem um mögliche Mehrkosten beim Weihnachtsmarkt. Die Zahlen hierzu sollen noch nachgereicht werden.

Auch die Strandversorgung wurde angesprochen. Nach Aussage des Kurdirektors wurden die Betreiber wegen ihrer vertraglichen Verpflichtungen erneut kontaktiert. Die offenen Punkte sollen voraussichtlich in der kommenden Woche umgesetzt sein.

Außerdem wurde über die Sommer- und Herbstveranstaltungen, den Arbeitsstand der Promenade Block I sowie das Public Viewing zur Fußball-WM 2026 berichtet.

Der eigentliche Diskussionspunkt entstand jedoch bereits zu Beginn der Sitzung unter Tagesordnungspunkt 2.

Frau Dr. Elke Rohde-Baran erklärte, dass etwa eine Stunde nach Veröffentlichung der Tagesordnung ein zusätzlicher Antrag eingegangen sei. Dabei ging es um die Einrichtung eines Arbeitsgremiums für Veranstaltungsplanung und Marketing. Dieser Antrag sollte nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Frau Drahota („aus der MITTE“, Fraktion Gemeinsam für Binz) widersprach der Aufnahme des Antrages.

Der Grund: Aus Sicht von Frau Drahota verstieß die Aufnahme des Antrages gegen zwei Regelungen der Geschäftsordnung. Erstens (Gemäß §4 Abs. 1) wurde der Antrag nicht fristgerecht zwei Wochen vor der Sitzung eingereicht. Zweitens (Gemäß §5 Abs. 2) war aus ihrer Sicht keine besondere Dringlichkeit erkennbar, die eine nachträgliche Erweiterung der Tagesordnung gerechtfertigt hätte. Deshalb widersprach sie der Aufnahme des Antrages.

Zusätzlich beantragte Frau Drahota, diesen Tagesordnungspunkt als Wortprotokoll aufzunehmen.

Aus unserer Sicht („aus der MITTE") ist daran besonders kritisch: Der Antrag war durch die kurzfristige Nachreichung für Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld nicht öffentlich einsehbar. Damit hatte niemand die Möglichkeit, sich vor der Sitzung über Inhalt und Ziel des Antrages zu informieren.

Hinzu kommt, dass der Antrag anschließend dem nichtöffentlichen Teil zugeordnet wurde. Auch das ist für uns schwer nachvollziehbar. Nach bisherigem Verständnis geht es um ein organisatorisches Arbeitsgremium für Veranstaltungsplanung und Marketing. Warum ein solches Thema nicht öffentlich beraten werden sollte, erschließt sich uns nicht. Transparenz sieht für uns anders aus!

Frau Dr. Elke Rohde-Baran erklärte, sie habe sich vorab bei der Verwaltung sowie bei Gemeindevertretern erkundigt. Sie erklärte, dass es keine Einwände gegen die Aufnahme des Antrages gegeben hätte.

Frau Drahota beauftragte daraufhin den Bürgermeister Herrn Kurowski, das Verfahren durch die untere Rechtsaufsicht prüfen zu lassen. Aus ihrer Sicht bestehen Zweifel sowohl bei der Einreichungsfrist als auch bei der Frage, ob hier tatsächlich eine besondere Dringlichkeit vorlag.

Bürgermeister Kurowski erklärte, dass er eine entsprechende Prüfung veranlassen könne. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es sich zunächst lediglich um ein Arbeitsgremium handele. Außerdem stellte er die Frage, ob Anträge grundsätzlich auch während einer Sitzung gestellt werden könnten.

In der Diskussion wurde deutlich: Zwar kann ein Gremium über die Tagesordnung abstimmen, dennoch stellt sich die Frage, wie die Regelungen der Geschäftsordnung in solchen Fällen auszulegen sind.

Frau Drahota bat erneut darum, die Rechtslage zeitnah durch die untere Rechtsaufsicht prüfen zu lassen.

Frau Dr. Elke Rohde-Baran bezeichnete es als übertrieben. Da sie nach eigener Aussage von der Verwaltung die Rückmeldung erhalten habe, dass die Aufnahme zulässig sei und aus diesem Grund nahm sie den Antrag auf die Tagesordnung und ließ über die Erweiterung der Tagesordnung abstimmen.

Das Ergebnis:
6 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung.

Unsere Einschätzung als „aus der MITTE“
Für uns geht es nicht darum, ob ein Arbeitsgremium grundsätzlich sinnvoll oder unsinnig ist.

Es geht um etwas Grundsätzliches:
Sollten Fristen und Verfahrensregeln nicht für alle gleichermaßen gelten?
Und sollten Themen wie Arbeitsgremium für Veranstaltungsplanung und Marketing öffentlich beraten werden, wenn keine schutzwürdigen Gründe dagegen sprechen?

Gerade solche Themen betreffen unseren Ort, unsere Veranstaltungen, unser Marketing und damit auch viele Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende direkt.

Deshalb halten wir Transparenz hier für besonders wichtig.

Wer sich kommunalpolitisch einbringen möchte, muss rechtzeitig erfahren können, welche Anträge gestellt werden und worüber beraten wird. Das geht nur, wenn Vorlagen öffentlich einsehbar sind und Themen möglichst öffentlich behandelt werden.

Unser Aufruf an Sie:
Nehmen Sie an den öffentlichen Ausschusssitzungen teil.

Viele wichtige Themen werden nicht erst in der Gemeindevertretung, sondern bereits in den Ausschüssen vorbereitet und diskutiert. Wer dabei ist, kann sich informieren, Fragen stellen und Entwicklungen frühzeitig verfolgen.

Mehr Beteiligung schafft mehr Transparenz. Und Transparenz schafft Vertrauen.

Genau das braucht unsere Gemeinde.

Wie sehen Sie das?
Sollten Fristen und Verfahrensregeln konsequent eingehalten werden?
Und sollten organisatorische Themen wie Veranstaltungsplanung und Marketing grundsätzlich öffentlich beraten werden?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Hinweis:
Über einzelne Punkte aus dem Antrag der BfB können wir an dieser Stelle nicht berichten. Da das Thema in den nichtöffentlichen Teil verlegt wurde, sind wir zur Verschwiegenheit verpflichtet. Genau deshalb ist uns Transparenz bei der Einordnung solcher Tagesordnungspunkte so wichtig.

Finanzausschuss abgesagt: Gerade jetzt gäbe es genug zu besprechenDer Finanzausschuss der Gemeinde wurde ohne erkennbare...
28/05/2026

Finanzausschuss abgesagt: Gerade jetzt gäbe es genug zu besprechen

Der Finanzausschuss der Gemeinde wurde ohne erkennbare Begründung von Herrn Steinbrecher (BfB) abgesagt. Die nächsten Termine stehen zwar bereits fest, dennoch bleibt aus unserer Sicht die Frage: Warum konnte der aktuelle Ausschuss nicht stattfinden?

Gerade in der aktuellen Situation sind fortlaufende Beratungen wichtig. Der Haushalt der Gemeinde befindet sich erkennbar in einer angespannten Lage, zudem soll ein Kredit aufgenommen werden. Umso wichtiger ist es, dass finanzielle Fragen regelmäßig, transparent und nachvollziehbar beraten werden.

Denn der Finanzausschuss ist nicht irgendein Ausschuss. Hier geht es um die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde, um Investitionen, laufende Kosten, mögliche Mehrbelastungen und die Frage, wie verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgegangen wird.

Aus unserer Sicht gäbe es aktuell genügend Themen, die öffentlich und nachvollziehbar besprochen werden sollten. Zum Beispiel:

Wie entwickeln sich derzeit die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde?

Wie sieht es mit den Kosten für die Schwedenstraße aus? Liegt das Projekt weiterhin im geplanten Rahmen, ist es teurer geworden oder konnten sogar Einsparungen erzielt werden?

Wie läuft es mit dem neuen Parkhaus? Wie war die Auslastung über die Feiertage? Gab es dadurch Mehreinnahmen oder blieb die tatsächliche Nutzung hinter den Erwartungen zurück?

Das sind nur einige Beispiele. Sie zeigen aber deutlich:
Gerade in Binz gibt es genügend Themen und Projekte, bei denen der Finanzausschuss gefragt ist.

Eine Absage kann immer Gründe haben. Aber wenn ein Finanzausschuss in einer angespannten finanziellen Lage ohne erkennbare Begründung ausfällt, dann darf und muss man nachfragen.

Binz und Prora braucht eine offene und verlässsliche Finanzpolitik.

🧡 Wohlfühltag in Stralsund – ein Tag, der hängen bleibtAm 23. Mai, dem Tag des Ehrenamts, fand im Leo-Tolstoi-Weg 9 in S...
26/05/2026

🧡 Wohlfühltag in Stralsund – ein Tag, der hängen bleibt

Am 23. Mai, dem Tag des Ehrenamts, fand im Leo-Tolstoi-Weg 9 in Stralsund der Wohlfühltag des Wärmepfad Rügen Stralsund statt. Und irgendwie hätte es kaum passender sein können.

Denn genau an diesem Tag wurde sichtbar, was Ehrenamt ausmacht: Zeit schenken, zuhören, anpacken und für andere da sein.

Initiiert wurde der Wohlfühltag von Elke Ehlers und Michael Richter. Wir von aus der MITTE waren nicht Veranstalter, haben diesen Tag aber gern als Sponsor unterstützt.

Und ehrlich: Vor Ort hat man schnell gemerkt, worum es wirklich ging. Nicht um große Reden. Nicht um Selbstdarstellung. Sondern um Menschen.

Es wurde gesprochen, gelacht, geholfen und einfach mit angepackt. Menschen, die sonst vielleicht übersehen werden, standen an diesem Tag im Mittelpunkt.

Mehrblick Hamburg war vor Ort und machte kostenlose Sehtests. Viele konnten direkt mit einer passenden Brille nach Hause gehen.

Die Barber Angels Brotherhood e.V. schnitten kostenlos Haare und man hat gesehen, was so ein frischer Haarschnitt mit einem Menschen machen kann.

Auch die Fußpflege war den ganzen Tag fleißig im Einsatz. Ohne großes Aufheben wurde dort gepflegt, geholfen und vielen Menschen eine echte Erleichterung geschenkt.

Die Tierrettung Vorpommern/Rügen e.V. hatte auch die Tiere der Bedürftigen im Blick und gab Futter gegen einen kleinen Betrag aus.

Dazu kamen Essen, Getränke, Musik, Beratung, eine Kinderecke und viele Menschen, die im Hintergrund einfach gemacht haben.

Danke an den Wärmepfad Rügen Stralsund, an Elke Ehlers und Michael Richter, an alle Vereine, Sponsoren, Unterstützer und freiwilligen Helfer. Ohne euch wäre so ein Tag nicht möglich.

Was bleibt
Für uns bleibt von diesem Wohlfühltag vor allem ein Gefühl: Es braucht manchmal gar nicht viel, um Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Ein Gespräch, eine warme Mahlzeit, eine Brille, ein Haarschnitt, etwas Futter für das geliebte Tier oder einfach nur ein offenes Ohr.

All das kann für jemanden, der gerade wenig Halt hat, sehr viel bedeuten.

Wir von „aus der MITTE“ sind dankbar, diesen Tag als Sponsor unterstützt und erlebt zu haben. Unser Dank gilt den Initiatoren Elke Ehlers und Michael Richter, dem Wärmepfad Rügen Stralsund, allen beteiligten Vereinen, Sponsoren, Helferinnen und Helfern und natürlich allen Menschen, die diesen Tag mit Leben gefüllt haben.

Manchmal ist genau das der Unterschied.

Menschlichkeit beginnt dort, wo Menschen einander wirklich begegnen. 🧡

Wer die Arbeit unterstützen möchte, findet die Beteiligten hier:




Bürgerbefragung zum Sondervermögen: Jetzt mitentscheidenAuf Antrag der SPD wurde in der Gemeindevertretersitzung beschlo...
23/05/2026

Bürgerbefragung zum Sondervermögen: Jetzt mitentscheiden

Auf Antrag der SPD wurde in der Gemeindevertretersitzung beschlossen, eine Bürgerbefragung zur unbürokratischen Verwendung des Sondervermögens in Höhe von 50.000 Euro durchzuführen.

Alle Fraktionen hatten die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen. Auch unsere Fraktion „Geimeinsam für Binz“ hat sich mit eigenen Ideen eingebracht:

• Errichtung eines Jugendclubcontainers für ältere Jugendliche
• Ausbau der „Alten Wache“ in Prora zum Vereinshaus/Bürgertreff
• Unterstützung der Heizungsinstandsetzung an der Schule (von der Verwaltung favorisiert)
• Umsetzung von Photovoltaikanlagen auf geeigneten kommunalen Gebäuden

Aus allen eingereichten Vorschlägen wurden drei Varianten demokratisch ausgewählt, über die nun die Bürgerinnen und Bürger abstimmen können:

• Ausbau der „Alten Wache“ in Prora zum Vereinshaus, welches von Einheimischen für kleine private Feiern genutzt werden kann
• Ausbau der ungenutzten Räumlichkeiten in der Kita Lütt Matten zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt
• Sport- und Freizeittreff für ältere Jugendliche

Wir finden: Wenn es um Geld für unsere Gemeinde geht, sollten möglichst viele Menschen mitentscheiden. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Die Abstimmung läuft bis zum 15. Juni 2026. Die Ergebnisse fließen anschließend in die Gemeindevertretersitzung am 25. Juni 2026 ein.

Hier geht es zur Umfrage:
[https://survey.lamapoll.de/Buergerbefragung_Sondervermoegen](https://survey.lamapoll.de/Buergerbefragung_Sondervermoegen)

Pfingst-Highlights in Binz · 22.–27. Mai 🌊☀️Pfingsten steht vor der Tür und in Binz ist wieder einiges los. Musik, Tanz,...
21/05/2026

Pfingst-Highlights in Binz · 22.–27. Mai 🌊☀️

Pfingsten steht vor der Tür und in Binz ist wieder einiges los. Musik, Tanz, Familienprogramm und besondere Momente am Meer machen das lange Wochenende für Einheimische und Gäste besonders lebendig.

Wir von „aus der MITTE“ haben für euch ein paar Veranstaltungen herausgesucht, die ihr euch vormerken könnt:

22.05. | Binz tanzt mit Jörg Scheffler 💃
📍 Kurplatz Binz
🕖 19–22 Uhr
Am Freitagabend wird der Kurplatz zur Tanzfläche. Jörg Scheffler von Ostseewelle sorgt mit tanzbaren Hits für gute Stimmung, wenn Bass auf Meeresrauschen trifft.

23.05. | Livemusik mit Casino Royale 🎶
📍 Kurplatz Binz
🕖 19–22 Uhr
Am Samstag bringt die Show- und Coverband Casino Royale echtes Pfingstfeeling auf den Kurplatz. Von James Bond bis Las Vegas, von den 80ern bis zu aktuellen Hits ist alles dabei, was Lust auf Tanzen und Feiern macht.

24.05. | Familienfest auf dem Kurplatz 🎈
📍 Kurplatz Binz
🕑 14–17 Uhr
Am Pfingstsonntag wird es bunt für die ganze Familie. Mit Luftballons, Glitzer-Tattoos, maritimen Mitmach-Abenteuern, Kreativstationen und der Show „Clownikuss setzt Segel“ gibt es viel zu erleben. Alle Angebote sind kostenfrei.

24.05. | Konzert mit Björn Bergmann 🎙️
📍 Kurplatz Binz
🕗 20 Uhr
Am Sonntagabend swingt der Kurplatz. Björn Bergmann bringt mit seinem „Urban Swing“ die Leichtigkeit der 20er Jahre nach Binz: charmant, musikalisch und perfekt für einen stimmungsvollen Abend am Meer.

Natürlich gibt es rund um Pfingsten noch viele weitere Veranstaltungen, von Wanderungen und Führungen bis hin zu Bäderarchitektur, Kultur und Naturerlebnissen.

Viele weitere Termine findet ihr wie gewohnt im Veranstaltungskalender der Binzer Bucht.

🏘️ Mieterhöhungen bei der Wohnungsverwaltung Binz: Wer ist betroffen und warum?Ein Thema aus der letzten Gemeindevertret...
17/05/2026

🏘️ Mieterhöhungen bei der Wohnungsverwaltung Binz: Wer ist betroffen und warum?

Ein Thema aus der letzten Gemeindevertretersitzung vom 07.05.2026 dürfte viele Mieterinnen und Mieter der Wohnungsverwaltung Binz GmbH besonders interessieren: geplante Mieterhöhungen.

Auffällig war: Im Bericht des Bürgermeisters wurden diese anstehenden Mieterhöhungen, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits bestätigt, zunächst nicht erwähnt. Genau deshalb fragte Frau Drahota (aus der MITTE) nach, ob dieses Thema nicht bereits hätte erwähnt werden müssen.

Nach unserem bisherigen Kenntnisstand sollen vor allem Mietverhältnisse mit einer Kaltmiete unter 6,00 € pro Quadratmeter betroffen sein. Insgesamt geht es dabei um rund 344 Mietverträge. Bereits im Mai erhalten die ersten rund 100 Mietverhältnisse eine Kaltmietenerhöhung um 10 %.

📌 Die Begründung:
steigende Kosten, notwendige Investitionen, Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestandes.

Das ist grundsätzlich nachvollziehbar. Wer gute und bezahlbare Wohnungen erhalten will, muss auch über Finanzierung sprechen.

Aber: Genau hier wird es sensibel!

Denn niedrige Mieten entstehen nicht einfach zufällig. Viele Mietverhältnisse bestehen seit Jahrzehnten. Betroffen sein können Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit kleinerem Einkommen oder Mieter, die ihre Wohnung damals in einem schlechten Zustand übernommen haben. Nicht wenige haben selbst renoviert, verbessert und über Jahre viel eigenes Geld investiert.

Hinzu kommt: Unterschiedliche Mieten haben oft auch mit unterschiedlicher Wohnqualität zu tun. Nicht jede Wohnung ist saniert, modernisiert oder energetisch auf einem guten Stand. Manche Wohnungen haben ältere Bäder, alte Leitungen, schlechtere Dämmung und dadurch auch höhere Heizkosten. Deshalb stellt sich die berechtigte Frage: Warum sollen Mieterinnen und Mieter für schlechtere Wohnqualität künftig mehr bezahlen, insbesondere dann, wenn genau diese Wohnungen oft auch höhere Neben- und Betriebskosten verursachen?

Deshalb reicht aus unserer Sicht die Frage nicht: Ist eine Mieterhöhung rechtlich möglich?

Die wichtigere Frage ist:
Ist sie fair, transparent und sozialverträglich?

Bürgermeister Mario Kurowski machte in der Sitzung deutlich, dass man um Mieterhöhungen wohl nicht herumkommen werde, wenn weiter investiert werden soll. Er verwies darauf, dass sanierte Wohnungen bereits deutlich höhere Quadratmeterpreise erreichen und Neubauten noch einmal darüber liegen. Das ist aus Sicht des Bürgermeisters eine klare Position.

Aus unserer Sicht bleiben dennoch wichtige Fragen offen:
• Welche Wohnungen werden zuerst betroffen sein?
• Wie wird der Zustand der Wohnung berücksichtigt?
• Werden Eigenleistungen der Mieterinnen und Mieter beachtet?
• Wie werden ältere Menschen und Haushalte mit geringem Einkommen geschützt?
• Wofür werden die Mehreinnahmen konkret eingesetzt?
• Ist eine Mieterhöhung wirklich notwendig, wenn die Wohnungsverwaltung Binz GmbH aktuell einen jährlichen hohen Überschuss erwirtschaftet?
• Wäre es nicht fairer gewesen, erst sichtbar zu investieren und danach über Erhöhungen zu sprechen?
• Oder wäre eine gleichmäßige moderate Erhöhung aller Mietwohnungen, zum Beispiel um 5 %, gerechter gewesen als nur bestimmte Mietverhältnisse herauszugreifen?

Wir von „aus der MITTE“ sagen: Investitionen sind wichtig. Aber kommunales Wohnen ist mehr als eine betriebswirtschaftliche Rechnung.

Es geht um Menschen, Sicherheit und bezahlbaren Wohnraum in unserer Gemeinde.

Wir bleiben dran.

Adresse

Dünenstrasse 28 C
Ostseebad Binz
18609

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