AGB_ildung

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AGB_ildung (Arbeitsgruppe Bildung) versteht sich als ein selbstorganisiertes politisches Bildungskollektiv aus Darmstadt, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen verständlichen und kostenlosen Zugang zu kritischen und unabhängigen Informationen zu bieten.

Online-Vortragsreihe „FACETTEN DES ANTIFEMINISMUS“Jeweils 19 Uhr | Online über Big Blue Button | Anmeldung an feminismus...
29/08/2021

Online-Vortragsreihe „FACETTEN DES ANTIFEMINISMUS“
Jeweils 19 Uhr | Online über Big Blue Button | Anmeldung an [email protected]

Antifeminismus in aller Munde, aber was steckt denn jetzt eigentlich hinter dem Begriff? Wer sind die Akteur:innen und Netzwerke? Wie gestaltet sich das zu beobachtende Ringen um die Definitionsmacht über Geschlecht, Sexualität und Familie sowie um die Bedeutung von Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit? Inwiefern stellen antifeministische Positionen eine Bedrohung gesellschaftlicher Werte dar?
An insgesamt sieben Terminen werfen die geladenen Referent:innen einen Blick auf das Phänomen des Antifeminismus sowie seine Verstrickungen mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die umfangreiche Themenauswahl soll deutlich machen, wie Antifeminismus die Brücke zwischen neu-rechten und konservativen Stimmen bildet und durchaus über die so genannte ‚Mitte‘ der Gesellschaft bis hin zu vermeintlich linken Kontexten reicht.

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen und den Referent:innen:
https://www.asta.tu-darmstadt.de/de/antifeminismus

https://www.facebook.com/events/877324756499653/?event_time_id=877324783166317

via Initiative 19. Februar Hanau :"„Es ist noch weitaus schlimmer als wir schon befürchtet hatten“, formuliert Newroz Du...
16/06/2021

via Initiative 19. Februar Hanau :

"„Es ist noch weitaus schlimmer als wir schon befürchtet hatten“, formuliert Newroz Duman von der Initiative 19. Februar Hanau ihr Entsetzen über den neuen hessischen Polizeiskandal. Denn am gestrigen Abend ist in der Innenausschuss-Sitzung im hessischen Landtag nicht nur bekannt geworden, dass insgesamt sogar 49 Polizisten aus verschiedenen Bereichen in rechten Chats beteiligt waren. Innenminister Beuth bestätigte zudem, dass 13 der 19 rechtsextremen Polizeibeamten aus der aufgelöstem SEK-Einheit in der Tatnacht am 19. Februar 2020 in Hanau im Einsatz waren."

Gegen das Vergessen, gegen das Verschweigen, gegen die Angst. Hanau.

Eine gute Zusammenfassung und Statemnt zur aktuellen Situation im Nahen Osten.Free Gaza - From Hamas!
15/05/2021

Eine gute Zusammenfassung und Statemnt zur aktuellen Situation im Nahen Osten.

Free Gaza - From Hamas!

Das Jerusalem Syndrom - Wahnsinn mit Methode

Man kann die Uhr danach stellen: Sobald es im Nahen Osten kracht, fällt auch in den Sozialen Medien ein unhörbarer Startschuss und alle Welt fühlt sich berufen, mal wieder kollektiv durchzudrehen und digitales Benzin ins Feuer zu gießen. Wir wollen ja nicht stören beim "Intifada" und "Free Palestine" an die Wand malen, aber vielleicht interessiert manche doch, worum es eigentlich geht.

Die Wurzeln der aktuellen Eskalation liegen in einem Rechtsstreit um Wohnverhältnisse im Ostjerusalemer Stadtteil Sheik Jarrah, der mehrheitlich arabisch ist. Vier palästinensische Familien streiten vor Gericht mit jüdischen Hausbesitzer*innen um die Rechtmäßigkeit von Mietforderungen. Die Eigentumsverhältnisse im Viertel sind kompliziert. Bis zum Unabhängigkeitskrieg 1948 lebte in Sheik Jarrah eine jüdische Minderheit relativ friedlich mit ihrer arabischen Nachbarschaft zusammen. Diese jüdische Gemeinde wurde durch die Besetzung von Ostjerusalem durch Jordanien vertrieben, ihre Häuser wurden von Jordanien an Palästinenser*innen vergeben. Im Sechstagekrieg 1967 eroberte Israel das Gebiet zurück und übertrug die Eigentumsrechte an jene jüdischen Familien zurück, die urkundlich beweisen konnten, dort vor 1948 gelebt zu haben. 1982 gingen die jüdischen Hausbesitzer*innen vor Gericht, um eine Räumung der ihrer Ansicht nach unrechtmäßig besetzen Häuser zu erwirken, im Hintergrund steht dabei eine nationalistische Organisation, die "jüdischen Wohnraum" in Ostjerusalem "erweitern" will. Für beide Seiten hat die Angelegenheit eine schwerwiegende ideologische Dimension. Das Gericht entschied, dass die Palästinenser*innen nicht hinreichend belegen konnten, diese Häuser rechtmäßig erworben zu haben. Allerdings wurde ihnen als Bewohner*innen ein Wohnrecht zugesprochen und die Räumungsforderung der Organisation abgelehnt, unter der Bedingung, dass ein normales Mietverhältnis etabliert wird. 1993 klagten die jüdischen Besitzer*innen erneut, da Mietzahlungen ausblieben und illegale Veränderungen an der Bausubstanz vorgenommen worden waren. Dieser Fall liegt nun vor dem höchsten Gericht in Israel und soll in den kommenden Wochen entschieden werden.

In Vorwegnahme der möglichen Räumung von vier palästinensischen Familien in Folge des anstehenden Gerichtsurteils gingen palästinensische Demonstrant*innen in Protesten auf die Straße. Diese Proteste verliefen in erwartbarer Weise: Palästinensische Angriffe auf Sicherheitskräfte, israelische Gummigeschosse auf palästinensischen Protest. Daran tragen beide Seiten einen offensichtlichen Anteil. Die eine Seite hat die gewaltsame Eskalation gewollt provoziert, die andere sie billigend in Kauf genommen.

Damit könnte die Geschichte um einen ideologisch aufgeladenen Mietstreit zu Ende sein, wenn es nicht Kräfte gäbe, die ein erprobtes Interesse daran haben, wirklich jeden Anlass zu nehmen, um die Dinge zu einem ausgewachsenen Blutbad eskalieren zu lassen. Wahrscheinlich um ein Bewusstsein für Wohnraummangel in Ostjerusalem zu schaffen, beschoss die Hamas israelische Wohnviertel mit 200 Kurzstreckenraketen, zwei Menschen starben in Ashkelon, es gab mehrere Verletzte. Die israelische Armee griff daraufhin Hamas-Raketenstellungen in Gaza an, die dort von den Terroristen in Wohnhäusern, Schulen und Kindergärten ärmlicher Viertel platziert werden. Mehrere dutzend Palästinenser*innen sind dabei getötet worden, wie von der Hamas gewünscht auch mindestens ein Kind. Sowohl die Hamas in Gaza als auch Fatah im Westjordanland haben ein unmittelbares Interesse an der Ausweitung der Gewalt. Beide Gruppen stehen nämlich vor der peinlichen Situation, die von ihnen seit Jahren verschobenen Wahlen bald ermöglichen zu müssen. Beide Gruppen stehen in der eigenen palästinensischen Bevölkerung massiv unter Kritik und fürchten Machtverluste. Von einer Eskalation der Gewalt mit Israel versprechen sie sich geschlossene Reihen und weniger kritische Fragen der Palästinenser*innen. Und auch wenn Israels Regierung kein Interesse an einer Neuauflage der "Intifada" hat, nimmt Netanjahu lokal begrenzte Gewalttätigkeiten natürlich gerne als politischen Rückenwind für seine autoritäre Linie. Er steht ebenfalls innenpolitisch unter Druck.

Wir möchten allen herzlich gerne raten, ein wenig die ideologischen Füße stillzuhalten und sich nicht in die mediale Empörungs- und Skandalisierungsspirale hineinziehen zu lassen. Die völlig absurde Eskalation eines Mietrechtsstreits zur nächsten "Intifada" nützt ausschließlich jenen Kräften, die in diesem Konflikt wirklich niemand unterstützen sollte. Und nein, wir diskutieren hier mit niemandem das Existenzrecht Israels. Keinen Fußbreit.

Tag X-Phantasien, gehortete Waffen, Munition, Prepper Gruppen, rassistische Chats, antisemitische Ausfälle bei Polizeiko...
12/05/2021

Tag X-Phantasien, gehortete Waffen, Munition, Prepper Gruppen, rassistische Chats, antisemitische Ausfälle bei Polizeikontrollen in Innenstädten, NSU 2.0 📃Die Liste von vermeintlichen "Einzelfällen" bei der Polizei & Bundeswehr wird jeden Tag länger. 📢 Wir machen am Samstag deutlich: ein Einzelfall kommt selten allein!

Am 20.5. startet der Prozess gegen Franco Albrecht - deshalb gehen wir am 15.5. in Offenbach gegen rechten Terror auf die Straße! Kommt zur Antifa-Demo am Samstag, den 15.05. um 15 Uhr an den Offenbacher Hauptbahnhof und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen und zeigt, dass wir die These des Einzeltäters niemals teilen werden!

Mehr Infos gibts auf Twitter oder unter www.keineinzelfall.noblogs.org

Redebeitrag: 1 Jahr Hanau1 Jahr Hanau: Erinnern heißt verändern!Redebeitrag auf Kundgebung Vom Erinnern zu Konsequenzen....
20/02/2021

Redebeitrag: 1 Jahr Hanau

1 Jahr Hanau: Erinnern heißt verändern!
Redebeitrag auf Kundgebung Vom Erinnern zu Konsequenzen.

Ein Jahr vergangen. Wieder stehen wir hier, um zu gedenken. Wir gedenken den Opfern des rassistischen Anschlags vor einem Jahr in Hanau, bei dem neun Menschen auf grausamste Weise ermordet wurden:

Ferhat Unvar
Gökhan Gültekin
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Sedat Gürbüz
Kaloyan Velkov
Vili Viorel Păun
Fatih Saraçoğlu


In der Zwischenzeit ist viel passiert: die “Corona-Krise” bestimmt den Alltag in Deutschland und bringt immer wieder die Forderung nach Solidarität auf. Gleichzeitig rückt der rassistische Anschlag in Hanau als gesellschaftliches Thema mehr und mehr in den Hintergrund. Wieder stehen wir hier und sehen in die gleichen Gesichter, wieder rufen die gleichen Gruppen und Initiativen zum Gedenken auf. Da stellt sich die Frage: Warum interessiert es sonst keine?!

Hanau ist kein Einzelfall. Warum müssen wir das überhaupt betonen? Rassismus und Antisemitismus sind nicht nur Randerscheinungen, sondern gehören zu Deutschland, wie Bier und Fußball. Das ist widerlich! Sowohl vor als auch nach Hanau beobachten wir eine dramatische Zahl an rassistischen und antisemitischen Drohungen, Anfeindungen und Anschlägen in Deutschland. Rassistische Polizeigewalt jeden Tag und das staatliche Versagen in Hinblick auf eine lückenlose Aufklärung rechten Terrors in Deutschland sind Teil des Problems. Rassismus und Antisemitismus töten! Solange sich nichts ändert, sterben weiter Menschen.

Die aktuellen Verhältnisse produzieren aber nicht nur Unsicherheit und Not, sondern auch Widerstände. hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam auf die Straße zu gehen, zu kämpfen für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus und Sexismus.

Spätestens nach Hanau wird deutlich, dass wir diesen Kampf nur dann gewinnen können, wenn wir den Fokus auf die Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus richten. Wir wollen zuhören, nicht erst nach Hanau, sondern immer! Aber zuhören allein reicht nicht. Betroffenen rechter Gewalt zuzuhören muss nämlich auch heißen, sich selbst darum zu kümmern; sich mit strukturellem Rassismus auseinanderzusetzen, ihn zu erkennen und sich selbst und andere weiterzubilden.

Gerade als weiße Person ist es wichtig, sich seinen eigenen gesellschaftlichen Privilegien bewusst zu sein, die eigene Rolle in dieser rassistischen Gesellschaft zu reflektieren und sich gegen Alltagsrassismus klar und entschlossen zu positionieren. Und zwar immer! Wir tragen Verantwortung für eine Verbesserung der Zustände einzustehen! Und dies ist nur möglich, wenn wir uns mit betroffenen Personen solidarisieren, ihnen Raum geben in einer durch und durch rassistischen Gesellschaft.

In Gedenken an die Ermordeten, in unendlicher Trauer und mit rasender Wut halten wir es nicht mehr aus, immer wieder die leeren Worte von Politiker*innen anzuhören. Wir wollen eine wahre Aufarbeitung des rassistischen Terrors in Hanau und ganz Deutschland. Wir wollen grenzenlose Solidarität, und zwar jetzt!

Lasst uns zusammen – als Betroffene, als Antirassist*innen und als Antifaschist*innen – neue Strategien im Kampf gegen rechten Terror und Gewalt, Rassismus und Nationalismus finden!

Kein Vergeben, nie Vergessen!
In unendlicher Solidarität mit den Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt!

!!! Neuer Termin!!! Am 12.02.21 will Höcke in Offenbach sprechen.Für uns gilt trotz COVID: Kein Fußbreit den Faschist*in...
19/02/2021

!!! Neuer Termin!!!

Am 12.02.21 will Höcke in Offenbach sprechen.

Für uns gilt trotz COVID: Kein Fußbreit den Faschist*innen, deshalb kommt zahlreich, haltet Abstand und tragt Masken.

Genauere Infos folgen. Wir sehen uns!

Für eine lückelose Aufklärung die ein Jahr mach den rassistischen Morden in   immer noch in weiter Ferne liegt.Stattdess...
19/02/2021

Für eine lückelose Aufklärung die ein Jahr mach den rassistischen Morden in immer noch in weiter Ferne liegt.

Stattdessen wird weiterhin die Mähr des Einzeltatäters hochgehalten und die Augen vor der Realitäten des strukturellen Rassismus verschlossen.

Wir trauern und erinnern an:

Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
Gökhan Gültekin



̈berall

19. Februar 2021. Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in .

Wir trauern und erinnern.

Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
Gökhan Gültekin

„Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst.“ (Ferhat Unvar)


̈berall

Am 12.02.21 will Höcke in Offenbach sprechen.Für uns gilt trotz COVID: Kein Fußbreit den Faschist*innen, deshalb kommt z...
02/02/2021

Am 12.02.21 will Höcke in Offenbach sprechen.

Für uns gilt trotz COVID: Kein Fußbreit den Faschist*innen, deshalb kommt zahlreich, haltet Abstand und tragt Masken.

Genauere Infos folgen. Wir sehen uns!

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Kaiserstr. 1
Offenbach Am Main
63065

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