Initiative Oerlinghausen

Initiative Oerlinghausen Freie und unabhängige Wählergemeinschaft, die seit 2020 als Fraktion im Stadtrat von vertreten ist. Der Verein wird vertreten durch:

Jens Dressler (1.

Vorsitzender)
Dennis Thon (2. Vorsitzender)
Hans Jansen (Kassierer)
Iris Bokeloh (Schriftführerin)

Stolpersteinverlegung in Oerlinghausen: Erinnern für die ZukunftDiese Woche durften wir an einer weiteren Stolpersteinve...
13/06/2026

Stolpersteinverlegung in Oerlinghausen: Erinnern für die Zukunft

Diese Woche durften wir an einer weiteren Stolpersteinverlegung in der Bergstadt teilnehmen und erleben, wie sich die von uns initiierte Erinnerungskultur in Oerlinghausen erfolgreich weiterentwickelt. Es war bereits die dritte Verlegung seit 2024 und ein weiterer wichtiger Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur unserer Stadt.

Den Auftakt bildete am 13. Juni 2024 die Verlegung von zwölf Stolpersteinen an sechs Standorten, darunter die ehemaligen Wohnorte der Betroffenen. Es folgte am 5. Juni 2025 die Verlegung eines Stolpersteins für den Zwangsarbeiter Giuseppe La Nave.

Bei der Veranstaltung am letzten Mittwoch (den 10. Juni 2026) wurden zehn weitere Stolpersteine für die Familien Bornheim, Heimann, Kulemeyer und Paradies verlegt. Die Familien wurden während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder zur Flucht gezwungen. Die würdige und bewegende Zeremonie wurde von weit mehr als 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern begleitet und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das Erinnern auch heute noch ist. Insgesamt erinnern nun 23 Stolpersteine in Oerlinghausen an die Schicksale der Betroffenen.

Unser besonderer Dank gilt der Initiative "Stolpersteine Oerlinghausen", die die Verlegung organisatorisch vorbereitet und begleitet hat. Die Initiative wurde im Mai 2025 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet und hat die Verantwortung für das Projekt von der Stadt Oerlinghausen übernommen. Ebenso danken wir den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern des Niklas-Luhmann-Gymnasiums und der Heinz-Sielmann-Schule für ihren wertvollen Beitrag.

Neben der Eröffnungsrede prägten insbesondere die bewegenden Beiträge von Nachfahren der betroffenen Familien die Veranstaltung. Einige von ihnen waren eigens aus Südamerika angereist, um an diesem besonderen Tag teilzunehmen. Dankende und zugleich mahnende Worte in deutscher und englischer Sprache sowie ein emotionaler Trauergesang sorgten für nachdenkliche Momente und machten die persönliche Dimension der Schicksale greifbar.

Auch der Chor der Heinz-Sielmann-Schule bereicherte die Veranstaltung mit zwei einstudierten Liedern. Schülerinnen und Schüler des Niklas-Luhmann-Gymnasiums stellten die Lebenswege und persönlichen Schicksale der Menschen vor, für die an diesem Tag die Stolpersteine verlegt wurden. Ihr Engagement verdeutlichte eindrucksvoll, wie Erinnerungskultur generationenübergreifend an unseren Schulen gelebt werden kann.

Die große Offenheit und das Interesse der Bürgerschaft stimmen uns positiv und hoffnungsvoll. Mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre freut es uns besonders, dass unserem Antrag aus dem Jahr 2022 gefolgt und die entsprechende Beschlussvorlage angenommen wurde. Zuvor war das Thema Stolpersteine über zwei Jahrzehnte hinweg kontrovers diskutiert und schließlich nicht weiter verfolgt worden. Nachdem entsprechende Anträge in den Jahren 2003 und 2011 keine Mehrheit fanden, gelang es uns 2022, das Thema erneut auf die politische Tagesordnung zu bringen und die notwendige Unterstützung im Schul- und Kulturausschuss zu gewinnen.

Die heutige Entwicklung zeigt, dass sich Beharrlichkeit lohnt. Manchmal braucht es neue Perspektiven, frische Impulse und den Mut, wichtige Themen erneut aufzugreifen.

Weitere Informationen zu den Stolpersteinen in Oerlinghausen finden Sie auf der Homepage der Stadt Oerlinghausen: www.oerlinghausen.de/de/bergstadt/stolpersteine.php

Auch die Initiative "Stolpersteine Oerlinghausen" informiert auf ihrer eigenen Internetseite über ihre Arbeit und aktuelle Projekte: https://stolpersteine-oerlinghausen.de

Darüber hinaus lädt das KNUP - Soziokulturelles Zentrum Oerlinghausen e. V. am 26. September 2026 zum nächsten Stolperstein-Rundgang ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der ehemaligen Synagoge. Die rund 2,5-stündige Führung führt auf einer Strecke von etwa drei Kilometern zu verschiedenen Erinnerungsorten in Oerlinghausen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Erinnerung lebt vom Mitmachen. Jeder Stolperstein erzählt eine Geschichte – und jede Geschichte erinnert uns daran, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.

Initiative Oerlinghausen - wir machen Geschichte(n) sichtbar!

2.300 Tage Engagement – 1.000 Facebook-Beiträge für Oerlinghausen! Vor genau 2.300 Tagen, am 27. Februar 2020, begann di...
10/06/2026

2.300 Tage Engagement – 1.000 Facebook-Beiträge für Oerlinghausen!

Vor genau 2.300 Tagen, am 27. Februar 2020, begann die Initiative Oerlinghausen mit ihrer Informations- und Kommunikationsarbeit auf Facebook. Damals standen wir noch am Anfang – mit dem Ziel, als unabhängige und freie Wählergemeinschaft bei der Kommunalwahl 2020 anzutreten.

Die Rahmenbedingungen hätten schwieriger kaum sein können: Die Corona-Pandemie schränkte persönliche Begegnungen und den direkten Austausch stark ein. Digitale Kommunikation wurde damit zum wichtigsten Weg, um mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Bergstadt in Kontakt zu treten, Ideen vorzustellen und über unsere kommunalpolitischen Themen zu informieren.

Was daraus entstanden ist, kann sich sehen lassen: Trotz aller Widrigkeiten gelang 2020 der Einzug in den Stadtrat mit drei Direktmandaten. Bei der darauffolgenden Kommunalwahl in 2025 entwickelte sich die Initiative Oerlinghausen – gemessen am Wahlergebnis – bereits zur drittstärksten politischen Kraft in unserer Stadt.

Heute setzen wir einen weiteren Meilenstein: Mit diesem Beitrag veröffentlichen wir unseren 1.000. Facebook-Post.

Hinter jedem einzelnen Beitrag stehen Engagement, Überzeugung und der Anspruch, Politik transparent, verständlich und nah an den Menschen zu gestalten. Dabei legen wir seit dem ersten Tag Wert auf eine informative, ansprechende und authentische Darstellung unserer Themen – mit möglichst viel Oerlinghausen in jedem Beitrag.

Unser Dank gilt allen Leserinnen und Lesern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen, die sich mit Anregungen, Kritik und Ideen einbringen. Ihr Interesse und Ihre Beteiligung sind Ansporn und Motivation zugleich.

Wir freuen uns auf die nächsten 1.000 Beiträge und darauf, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Bergstadt zu gestalten.

100 % aus Oerlinghausen. 100 % für Oerlinghausen.

Die Initiative auf Wachstumskurs – unsere aktuelle Medienreichweite in Zahlen:Ein Blick auf die aktuellen Reichweiten- u...
29/05/2026

Die Initiative auf Wachstumskurs – unsere aktuelle Medienreichweite in Zahlen:

Ein Blick auf die aktuellen Reichweiten- und Zielgruppenanalysen unserer Social-Media-Kanäle zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Die Initiative Oerlinghausen erreicht heute deutlich mehr Menschen als noch vor wenigen Jahren.

Während wir im Jahr 2023 innerhalb eines Zeitraums von 60 Tagen rund 3.500 Facebook-Nutzerinnen und Nutzer erreichten, waren es im gleichen Zeitraum drei Jahre später bereits mehr als 8.700 Personen. Gleichzeitig wurden unsere Beiträge insgesamt über 51.500 Mal aufgerufen. Diese Entwicklung bestätigt das wachsende Interesse an unseren Informationen, Beiträgen und Themen.

Auch die Analyse unserer Abonnentinnen und Abonnenten liefert interessante Erkenntnisse: Mit 84,3 Prozent stellt die Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen den größten Anteil unserer Community. Die Verteilung zwischen Frauen und Männern ist dabei weitgehend ausgewogen, wobei der Frauenanteil leicht überwiegt.

Ergänzend zu Facebook erreichen wir über Instagram insbesondere jüngere Zielgruppen. Vor allem bei den 18- bis 24-Jährigen hat sich dieser Kanal als wichtige Plattform etabliert. Der überwiegende Teil unserer Follower stammt dabei erwartungsgemäß aus Oerlinghausen und dem direkten Umfeld.

Darüber hinaus haben wir im vergangenen Jahr einen eigenen WhatsApp-Kanal eingerichtet, über den interessierte Bürgerinnen und Bürger aktuelle Informationen direkt und unkompliziert erhalten können.

Besonders erfreulich ist, dass unsere Beiträge regelmäßig zu einem regen Austausch führen. Viele Kommentare und Rückmeldungen erfolgen in einem sachlichen und konstruktiven Rahmen und zeigen das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an kommunalpolitischen Themen. Nicht selten entstehen aus diesen Diskussionen wertvolle Anregungen, die wir in Form von Fragen an die Verwaltung oder durch konkrete Anträge in die politische Arbeit einbringen können.

Diese sachliche Diskussionskultur, der offene Austausch mit den Menschen vor Ort sowie die Möglichkeit, Anregungen und Meinungen aus der Bürgerschaft aufzunehmen und in politische Entscheidungen einfließen zu lassen, sind für uns von besonderer Bedeutung. Bürgernähe bedeutet für uns nicht nur zu informieren, sondern auch zuzuhören, den Dialog zu fördern und Anliegen aktiv aufzugreifen.

Wir freuen uns jederzeit über weitere Anregungen, Hinweise und Ideen für eine noch zielgruppengerechtere Informationspolitik – gerne als Kommentar in den sozialen Medien oder per E-Mail. Auch künftig werden wir digitale Medien als direkten Kommunikationsweg und als Plattform für den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen. So schaffen wir Transparenz, fördern den Dialog und informieren schnell, unkompliziert und bürgernah.

Initiative Oerlinghausen – immer besser informiert, bürgernah und unabhängig.

22/05/2026
Auf die Plätze, fertig, Helpup – los!Sporthausneubau in Helpup kann jetzt endlich umgesetzt werden:Pünktlich zum Start d...
21/05/2026

Auf die Plätze, fertig, Helpup – los!
Sporthausneubau in Helpup kann jetzt endlich umgesetzt werden:

Pünktlich zum Start des Dorffestes gibt es für Helpup einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Nach dem gestrigen Ratsbeschluss kam heute die entscheidende positive Rückmeldung der Kommunalaufsicht – der Neubau des Sporthauses darf trotz noch nicht verabschiedetem Haushalt unverzüglich weitergeführt und baulich umgesetzt werden. Auf diese Nachricht aus dem Rathaus darf dieses Pfingstwochenende angestoßen werden!

Möglich wird dies, weil es sich beim Sporthausneubau um eine bereits begonnene Maßnahme handelt. Dadurch kann das Projekt auch ohne genehmigten Haushalt fortgesetzt werden. Eine großartige Nachricht für den gesamten Stadtteil und natürlich für die TuS Helpup.

Damit können der Fachbereich "Bauen" und die TuS Helpup nun gemeinsam die nächsten Schritte mit einem lokalen Modul- und Systembauunternehmen angehen. Ziel ist es, die finale Raumplanung schnellstmöglich abzuschließen und anschließend den Bauauftrag zu vergeben. Die bereits fertiggestellte Bodenplatte könnte somit schon bald mit neuem Leben gefüllt werden.

Aktuell stehen für das Projekt noch rund 590.000 Euro der ursprünglich vorgesehenen 975.000 Euro zur Verfügung. Die bisherigen Mittel wurden unter anderem für Planung, Abriss, Bodenplatte und Containermiete eingesetzt.

Das Sporthaus Helpup war über viele Jahre hinweg eine echte Dauerbaustelle – politisch wie organisatorisch. Seit langer Zeit stand das Thema immer wieder auf der Agenda und wurde unserseits in den vergangenen fünf Jahren durch viele Diskussionen, Ideen und Herausforderungen begleitet. Wir haben den Prozess in all seinen Phasen aktiv begleitet, regelmäßig in die politischen Gremien eingebracht und konsequent vorangetrieben.

Da die ursprünglich geplante Umsetzung als Holzständerbau mit Gemeinschaftsraum finanziell nicht mehr realisierbar war, wurde frühzeitig unsere damalige Idee einer modernen Modulbauweise ins Gespräch gebracht und zuletzt erneut intensiv verfolgt. Gemeinsam mit der TuS Helpup konnte die Verwaltung zudem eine tragfähige Kompromisslösung erarbeiten: Die Gebäudefläche wurde um mehr als 100 Quadratmeter reduziert, wodurch auf den Gemeinschaftsraum verzichtet werden musste – mit dem klaren Ziel, die Realisierung des Projekts überhaupt möglich zu machen.

Heute sind wir der tatsächlichen Umsetzung näher als jemals zuvor. Eine gefühlt unendliche Geschichte findet damit nun hoffentlich ihr positives Ende und hätte auch als Festwagenthema Einzug erhalten können. Nun blicken wir gespannt auf die finale Raumplanung und die konkreten nächsten Schritte.

Eines ist dabei sicher: Wir bleiben weiterhin mit voller Überzeugung dran und begleiten Planung und Umsetzung aktiv – bis das neue Sporthaus steht. Darauf kann der Stadtteil und die TuS Helpup Fußball im wahrsten Sinne des Wortes bauen und sich auf uns verlassen.

Initiative Oerlinghausen - immer besser informiert!

STADTRADELN 2026 steht in den Startlöchern – los geht's in Oerlinghausen an diesem Sonntag (vom 17.05. bis zum 06.06.202...
15/05/2026

STADTRADELN 2026 steht in den Startlöchern – los geht's in Oerlinghausen an diesem Sonntag (vom 17.05. bis zum 06.06.2026): Jetzt direkt auf der Homepage der Stadt anmelden!

Die Anmeldung kann direkt online durchgeführt werden: https://www.stadtradeln.de/oerlinghausen

Informationen zum STADTRADELN finden Sie ebenfalls online unter: https://www.oerlinghausen.de/de/aktuelles/meldungen/radeln-2026.php

Oerlinghausen nimmt an dieser Aktion seit 2017 teil.

Initiative Oerlinghausen – mit uns sitzen Sie fest im Sattel

Zu Christi Himmelfahrt wünschen wir allen Oerlinghauserinnen und Oerlinghausern einen schönen, entspannten Feiertag im K...
14/05/2026

Zu Christi Himmelfahrt wünschen wir allen Oerlinghauserinnen und Oerlinghausern einen schönen, entspannten Feiertag im Kreise ihrer Familien und Freunde.

Ein besonderer Gruß geht zum heutigen Vatertag auch an alle Bergstadtväter in unserer Stadt. Genießt den Tag und verbringt wertvolle Momente mit euren Liebsten.

"Ein Vater ist jemand, zu dem man aufschaut – egal, wie groß man wird."

Initiative Oerlinghausen – die beste Wahl für unsere Stadt

BergstadtCampus Oerlinghausen – Mit ruhiger Hand am Ruder, unser Kurs steht seit Jahresbeginn:Während andere bereits lau...
13/05/2026

BergstadtCampus Oerlinghausen – Mit ruhiger Hand am Ruder, unser Kurs steht seit Jahresbeginn:

Während andere bereits lautstark Kursansagen machen oder vorschnell die Segel setzen, haben wir uns bewusst zurückgehalten. Weder bei der Informationsveranstaltung noch während der laufenden Befragung haben wir eine politische Bewertung abgegeben. Denn wir halten es für wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung unbeeinflusst äußern können – ohne zusätzlichen politischen Wellengang.

Dabei ist unsere Position keineswegs neu oder verborgen unter Deck. Bereits im Januar 2026 haben wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Arbeitskreises unser Positionspapier übermittelt – den Anker, den wir in dieser Debatte gesetzt haben. Darin haben wir vor allem eines klar gefordert: eine weiterreichende und ernsthafte Einbindung der Öffentlichkeit.

Unsere Idee verstehen wir dabei nicht als starres Gegenmodell, sondern vielmehr als eine modifizierte Verbindung der aktuell diskutierten Varianten A und B – gewissermaßen als "Modell C" – wie Campus. Ein Kurs, der nicht auf Konfrontation, sondern auf Kombination und konstruktiven Ausgleich setzt.

Uns ist bewusst, dass im Arbeitskreis unterschiedliche Kursrichtungen verfolgt werden. Nicht jede Fraktion steuert denselben Hafen an, und auch innerhalb der Verwaltung gibt es verschiedene Vorstellungen über den zukünftigen Kurs des Schulzentrums. Genau deshalb halten wir es für wichtig, nicht erst dann die Segel zu hissen, wenn die Windrichtung eindeutig feststeht.

Gegenwind kennen wir. Doch verlässliche Politik bedeutet aus unserer Sicht nicht, sich jedem Wetterbericht anzupassen. Verlässlichkeit zeigt sich darin, frühzeitig Orientierung zu geben, den eigenen Kurs nachvollziehbar zu begründen und zugleich offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Selbstverständlich kann und darf ein Positionspapier durch neue Erkenntnisse, belastbare Erfahrungen oder weitere Entwicklungen angepasst oder ersetzt werden. Entscheidend ist jedoch, dass der grundlegende Kurs derselbe bleibt: transparent, bürgernah und mit klarer Orientierung.

Dabei sprechen wir nicht nur aus theoretischer Distanz vom Kartentisch aus. Wir kennen beide Schulen und das Schulzentrum aus eigener Erfahrung und aus vielen Jahren unmittelbarer Nähe zum Schulalltag. Unsere eigenen Kinder waren Schülerinnen und Schüler dieser Schulen, und selbst unser jüngster sachkundiger Bürger hat noch bis vor kurzem selbst die Schulbank im Schulzentrum gedrückt. Wir kennen daher nicht nur die Pläne auf dem Papier, sondern auch die Wege zwischen den Gebäuden, die Dynamik auf den Schulhöfen und die täglichen Strömungen des Schulbetriebs – gewissermaßen aus erster Hand und nicht nur vom Aussichtsturm eines fernen Hafens.

Dass ein konstruktiver Dialog möglich ist und wir alle von öffentlicher Beteiligung profitieren können, zeigt auch die Diskussion um die gemeinsame Schulhoffläche. Rechnerisch mag diese ausreichend dimensioniert sein – auf dem Papier also ruhige See. Die praktische Erfahrung zeigt jedoch häufig ein anderes Bild: Zwischen theoretischem Tiefgang und tatsächlicher Tauglichkeit im Alltag liegen mitunter ganze Gezeiten.

Unsere grundlegende Ausrichtung werden wir zu gegebener Zeit offen und transparent darlegen. Dann freuen wir uns auf einen sachlichen Austausch – ohne Schlagseite, aber mit klarem Kompass.

Initiative Oerlinghausen – klar im Kurs, verlässlich am Ruder.

Schlagseite oder ausgeglichene Kursausrichtung?Die Entwicklung am Schulzentrum in OerlinghausenDie Informationsveranstal...
12/05/2026

Schlagseite oder ausgeglichene Kursausrichtung?
Die Entwicklung am Schulzentrum in Oerlinghausen

Die Informationsveranstaltung in der vergangenen Woche hat durchaus Wellen geschlagen und ein erstes Stimmungsbild aus der Bürgerschaft sichtbar gemacht.

Dabei zeigt sich: Die Meinungen gehen auseinander. Soll es künftig eine ausgewogene Verteilung der Schulstandorte auf beiden Seiten der Zeppelinstraße geben – gewissermaßen auf Backbord und Steuerbord – oder konzentriert sich alles auf einer Seite, mit entsprechender "Schlagseite"?

Der zweite Teil der öffentlichen Beteiligung wird zeigen, wie die Bürgerinnen und Bürger hierzu stehen.

Noch bis zum 22. Mai können Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen, deren Eltern sowie Eltern aktueller Grundschulkinder und Kinder aus Kindertageseinrichtungen an der Befragung teilnehmen.

Das Ergebnis könnte für manche bislang unentschlossene Mitglieder des Arbeitskreises richtungsweisend sein – wie ein Kompass für die weitere Entwicklung. Denn wer schlägt sich am Ende auf welche Seite?

Eines wurde im Arbeitskreis erkennbar: Nicht alle Mitglieder des Arbeitskreises verfolgen denselben Kurs. Sowohl bei den Fraktionen als auch seitens der Verwaltung gibt es unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung und Entwicklung des Schulzentrums.

Auch wir als Ratsmitglieder und Mitglieder des Arbeitskreises blicken gespannt auf das Ergebnis der Befragung. Denn es geht darum, den weiteren Kurs gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu bestimmen – nicht mit "voller Kraft voraus" und starrem Blick nach vorn, sondern mit Augenmaß und im Dialog.

Wir werden dieses Thema weiterhin aktiv begleiten, öffentlich kommentieren und transparent kommunizieren. Verlässliche Bürgerkommunikation bleibt bei und für uns ein sicherer Hafen.

Initiative Oerlinghausen – wir stehen für klare Orientierung, ob bei ruhiger See oder stürmischen Zeiten. Mit uns bleibt Oerlinghausen auf Kurs.

Schulzentrum in Oerlinghausen: Diskussion über die Schulzukunft beider Standorte stößt auf großes Bürgerinteresse.Wie so...
11/05/2026

Schulzentrum in Oerlinghausen: Diskussion über die Schulzukunft beider Standorte stößt auf großes Bürgerinteresse.

Wie sollen die beiden weiterführenden Schulen künftig organisiert werden – zentral gebündelt oder bewusst getrennt? Über diese Frage wurde letzten Mittwoch in Oerlinghausen intensiv diskutiert. Hintergrund sind geplante Investitionen in die beiden weiterführenden Schulen der Stadt.

Die öffentliche Veranstaltung wurde von Bürgermeister Peter Heepmann moderiert. Unterstützt wurde die Diskussion von den beiden Schulleitungen: Katrin Tebben vom Niklas-Luhmann-Gymnasium sowie Christian Landerbarthold von der Heinz-Sielmann-Schule. Auch aus der Verwaltung begleiteten Marc Plaßmann und Marcel Jagnow den Austausch.

Im Mittelpunkt standen unterschiedliche Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Schulstandorte. Während einige Teilnehmer Chancen in gemeinsamen Lösungen sahen, sprachen sich viele für eigenständige Schulstandorte aus. Besonders hervorgehoben wurden dabei die Bedeutung vertrauter Strukturen, kurze Wege und die jeweilige Identität der Schulen.

Seit dem 7. Mai läuft zudem eine digitale Befragung von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Familien mit Kindern im Grundschul- und Kitabereich. Ziel ist es, ein möglichst breites Meinungsbild aus der Stadtgesellschaft zu erhalten und unterschiedliche Perspektiven frühzeitig in den weiteren Prozess einzubeziehen.

Auch für uns als Fraktion und Teil des begleitenden Arbeitskreises sind die Ergebnisse dieser Beteiligung von großem Interesse. Die Rückmeldungen können wichtige Hinweise darauf geben, welche Erwartungen, Sorgen und Wünsche die Bürgerinnen und Bürger mit der zukünftigen Schulentwicklung verbinden.

Neben pädagogischen Fragen spielten bei der Veranstaltung außerdem Themen wie Verkehr, Stadtentwicklung und langfristige Planungen eine wichtige Rolle. Deutlich wurde vor allem eines: Die Zukunft der Schulen bewegt viele Menschen in Oerlinghausen – und die Diskussion darüber steht erst am Anfang.

Initiative Oerlinghausen - wir machen Schule

Den Zeitungsartikel der NW (Achtung: NW+ erforderlich) finden Sie online unter: https://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/uebersicht/24327633_Oerlinghausen-diskutiert-die-Zukunft-seiner-Schulstandorte-Was-sich-die-Eltern-wuenschen.html

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