19/02/2025
😵Stadt Oberkirch gibt grünes Licht!
😵💫Ich kam mir wie ein Statist eines abgekarteten Spiels vor.
‼️ Wir als Gemeinderäten bekamen den Tagesordnungspunkt als „Information“! Jede Vorbereitung, jeder Gedanken über die Bebauung, jeder Kritikpunkt einfach „für die Katz“.
👉Hier hat nicht der Gemeinderat beschlossen sondern B. & Co. – anders kann man es nicht sagen.
🥴Natürlich gibt es Freunde der Feger`schen Architektur und „Ästhetik“ sowie auch Gegner. Wie in der ARZ zu lesen, hätte ich mir persönlich ein Modell gewünscht, in dem das Volumen des Objekts dargestellt worden wäre und ob es sich wirklich so in die Umgebungsbebauung einfügt, wie vom Bauamt wiederholt hochgelobt wurde.
🤬Über meine Kritik, dass 6 (!!!) Überschreitungen (gerade in der Geschossfläche mit 41%) etwas viel für ein Projekt sind und nicht so hingekommen werden dürfe, wurde ohne mit der Wimper zu zucken wiederholt die alten Bebauungspläne erwähnt. Für mich sind somit die Tore geöffnet für weitere Wohnblocks bei jedem Haus das im Zentrum fällt, egal wie es aussieht, egal wie groß es ist.
🧐Ich befürworte den Bau von Wohnungen, aber ein Mehrfamilienhaus sollte sich in die Umgebung einfügen. Krankenhaus-, Altersheimfeeling in langweiliger Architektur, Hauptsache der letzte Quadratzentimeter wir gewinnbringen ausgeschöpft.
🤦♀️Der Kommentar von Ratskollege aus der CDU kam mir eher wie Hohn vor: “schön, dass zu einem annehmbaren Preis gebaut wird“ – mein Gedanke:„schön, dass wieder teurer Wohnraum in der Innenstadt entsteht, die Mittelschicht hat das Nachsehen“.
🤔Der Vergleich mit anderen Gebäude hinkte aber sowas von…Stadtwerkebau, Neumatt…hat nur noch das Hochhaus Richtung Hesselbach gefehlt. Normalerweise wenn ein „Privatnormalo“ baut, wird die direkte Nachbarbebauung zum Vergleich heran gezogen und traue dich da NUR EINE Überschreitung zu machen!
🤷♀️Ich habe nichts gegen Innenstadtverdichtung, Neubauten und moderne Architektur aber etwas Kreativität und Abwechslung in den Projekten wäre wünschenswert – Straßburg/Neudorf ist ein Beispiel wie auch eine Großstadt vielfältig bauen kann.
Enttäuschend und schade, dass wir bei diesem Tagespunkt nur Randfiguren waren – so macht GR-Arbeit leider keinen Spaß. 😢
Simone Kiefer
BfO-Stadträtin
Fraktionsvorsitzende