12/09/2026
Liebe Seniorinnen und Senioren,
Freunde der Senioren Sicherheitsberatung
Die Tage werden wieder kürzer.
Darum heute das Thema :
Stark unterwegs - Sicher fühlen im öffentlichen Raum
Viele Menschen haben das Gefühl, draußen nicht sicher
zu sein. Insbesondere nachts fürchten sie sich, rauszugehen
- ohne genau zu wissen warum.
Und oft siegt die Angst: Du beschließt, lieber den
belebteren Umweg zu gehen und nicht den kürzesten Weg.
Du wählst Schuhe, in denen du notfalls auch schneller gehen
kannst. Du entscheidest dich für Jeans, anstatt einen tollen
Rock anzuziehen. Du entscheidest dich für ein Taxi, anstatt
en Bus zu nehmen. Oder du entscheidest sogar, lieber zu
Hause zu bleiben.
Du hast jedoch Möglichkeiten, dich stärker und sicherer zu
fühlen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. So wie
du es möchtest.
Nachfolgend ein paar Tips die unterstützen sollen
> Wenn du ausgehst oder nachts von einer Veranstaltung
nach Hause gehen möchtest, verabrede dich schon im
Vorfeld mit Freunden oder Freundinnen, dass ihr möglichst
große Teile der Wegstrecke gemeinsam zurücklegt.
> Für den Rest des Weges könnte es euch Sicherheit
geben, so lange miteinander zu telefonieren, bis alle sicher
zu Hause angekommen sind. Bleibt dabei aber aufmerksam
und nehmt wahr, was rund um euch passiert.
- Lass dich virtuell begleiten
Du kannst unterwegs dein Sicherheitsempfinden erhöhen,
indem du mit einer Vertrauensperson deinen Livestandort
teilst. Deine Vertrauensperson kann dann schnell handeln,
wenn du dich nicht wie gewöhnlich verhältst und vielleicht
in Schwierigkeiten bist:
> Deine Vertrauensperson sollte zunächst bei dir anrufen,
um zu hören, ob alles in Ordnung ist.
> Verabredet, was zu tun ist, wenn dich deine Vertrauens-
person nicht erreicht, zum Beispiel:
- zum Standort deines Smartphones fahren
- Polizei unter 110 rufen
Wenn einem dann trotzdem noch mulmig ist :
> Sprich Personen an, die ebenfalls draußen unterwegs
sind, wenn du dich unsicher fühlst. Frage sie, ob du dich für
eine Weile zu ihnen gesellen kannst, bis die unangenehme
Situation vorbei ist oder die Personen, die dich
beunruhigt haben, nicht mehr vor Ort sind.
> Mitarbeitende von Sicherheitsdiensten und
Polizeikräfte vor Ort etc. kannst und sollst du ansprechen,
wenn du ein ungutes Gefühl hast.
> Rufe im Notfall die Polizei unter 110.
> Um einer unangenehmen Situation zu entkommen,
kannst du dich auch in öffentliche Bereiche begeben
(z.B. Lokal, Kiosk oder Laden) und dort warten, bis du
dich wieder sicherer fühlst.
> Aufmeksam sein, wenn andere Menschen sich unsicher
fühlen, fragen ob sie Unteretützung gebrauchen.
> Auch Ihr Umfeld ansprechen welche Erfahrungen
dort gemacht wurden.
Denn Selbstbewusstsein vermittelt Stärke
Bereite dich vor
> Lade dein Telefon auf und habe es griffbereit bei dir.
> Wenn du nicht ortskundig bist, schaue dir deinen Weg
über einen Kartendienst an. Anhand der Aufnahmen
kannst du oft schon beurteilen, welcher Weg belebt und
damit für dich sicherer ist.
> Informiere dich vorab über öffentliche Verkehrsmittel
oder andere Mobilitätsangebote (z.B. Taxi und
Fahrdienste, Leihräder, E-Scooter), damit du unterwegs
nicht lange suchen musst.
Sicherheit wächst mit guten Erfahrungen.
Diese Tipps sind nicht nur für jüngere Mitbürgerinnen
und Mitbürger, sonder auch für die älteren unter uns.
Sprechen Sie darüber mit Leuten die Sie kennen.
Ihre Senioren Sicherheitsberater.