05/04/2011
am Mittwoch, 30.03.2011 haben wir uns als Privat-Familiengruppe mit 8 Erwachsenen und 7 Kindern an der Super-Sauber-Aktion der Stadt Oberhausen beteiligt. Wir haben 5 Stunden ein Areal geräumt, dass sich hinter unserem Grundstück befindet. Dort hatten sich für einige Jahre türkische Mitbürger einen Gemüsegarten angelegt, ihn auch mehrere Jahre bepflanzt und geerntet und das Gelände als "Sommersitz" genutzt. Wir haben das gern akzeptiert und auch guten Kontakt zu den Familien gehabt bis aus uns nicht bekannten Gründen das "Feld nicht mehr bestellt" wurde.
Seit mehreren Jahren sammelte sich zu allen Hinterlassenschaften wie Maschendrahtzäune alte Badewannen, Sitz- und Schlafmöbel, Plastikfolien, Teppiche etc. immer mehr Müll an. Ein Besichtigungstermin vor langer Zeit mit Mitarbeitern der Stadt brachte keine Änderung.
Schüler der nahegelegen HBG trafen sich, Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft verbrachten ihr Spielnachmittage dort - wir fanden es inzwischen gefährlich, sich dort aufzuhalten. Ratten haben wir wiederholt gesichtet - ekelig!
Die diesjährige Aktion haben wir genutzt, um einen (Groß)-Teil des Mülls zu entsorgen und ihn an vereinbarter Stelle zu lagern. Zusammen mit unseren Enkel/Kindern meinten wir einen sinnvollen Beitrag für das Allgemeinwohl geleistet zu haben. (s. Foto)
Die Mitarbeiter der WBO (?) hatten allerdings wenig Verständnis für unsere vermeindliche "Heldentat", sie beschimpften die Aktion und beklagten, dass es für sie erheblich Arbeit bedeute, diesen ganzen Müll zu beseitigen! Schade! - Wir waren anderer Meinung!
Hinzufügen möchte ich noch, dass es nach wie vor "Befestigungsanlagen" auf dem Grundstück gibt, die wir mit Händen und Greifzangen nicht beseitigen konnten. Entsorgungsmaßnahmen wären sinnvoll um das Areal nicht erneut zu "vermüllen" sondern in seinen natürlichen Zustand zurück zu versetzen. Wir würden uns über eine Stellungnahme oder einen weiteren Besichtigungstermin freuen und bleiben
mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Luft für die Familiengruppe