Arbeitskreis gegen Rechts der SPD Nürnberg

Arbeitskreis gegen Rechts der SPD Nürnberg Seit 2007 engagiert sich der "Arbeitskreis gegen Rechts der NürnbergSPD" gegen Rassismus und Neonazis Anlass war damals eine Nazi-Demo am 1. Mai.

2007 wurde der Arbeitskreis gegen Rechts der SPD Nürnberg neu gegründet. Der Kampf gegen Rechts sollte mit der Gründung unseres AK in der Nürnberger SPD auf eine breitere Basis gestellt werden: der AK ist ein informeller Zusammenschluss von SPD-Mitgliedern, aber auch Nicht-Mitgliedern, die sich in der einen oder anderen Form gegen Rechts engagieren wollen. Dazu arbeiten Mitglieder unseres AK in In

itiativen und Bündnissen gegen Rechts mit. Von 2009 bis 2016 initiierte unser Arbeitskreis jeweils am 20. April das "Fest der Demokratie und Befreiung - Nürnberg ist BUNT". Neun Jahre beteiligte sich unser Arbeitskreis am “Straßenfest gegen Rassismus und Diskriminierung - für ein besseres Zusammenleben”, das auf dem Nürnberger Aufseßplatz stattfindet. Zusammen mit zahlreichen anderen Initiativen und Organisationen setzen wir uns für ein würdiges Gedenken an die Opfer des NSU ein. Die Morde des NSU, die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Folge der „Pegida“-Demonstrationen, der Mord an Walter Lübcke durch einen Rechtsextremisten, die rechtsterroristischen Anschläge von Halle und Hanau und die Drohungen eines „NSU 2.0“ zeigen deutlich, dass unser Einsatz gegen N***s und Rassist*innen weiterhin nötig ist. Und seit Beginn der Corona-Pandemie ist eine neue rechte Bewegung hinzugekommen: die „Querdenker“ und ihr Umfeld. Hier findet man antisemitische Parolen ebenso wie rechte Verschwörungsideologien. Diese Entwicklungen, insbesondere auch die Wahlerfolge der AfD, einer extrem nationalistischen, geschichtsrevisionistischen und rassistischen Partei, sowie die Aufmärsche rassistischer und rechtsextremer Gruppierungen in Nürnberg in den vergangenen Jahren verlangen mehr denn je das Engagement aller Demokratinnen und Demokraten.
„Nie wieder ist jetzt“ hat auch eine weitere, besondere Bedeutung angesichts der aktuellen Entwicklungen. Nach dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 erleben wir auch in Nürnberg antisemitische Kundgebungen, bundesweit und auch in Nürnberg ist es für Jüdinnen und Juden nicht mehr sicher im öffentlichen Raum, Übergriffe gegen Jüdinnen und Juden und gegen jüdische Einrichtungen haben stark zugenommen. Deshalb ist auch und besonders das Engagement gegen Antisemitismus notwendig, egal aus welchen Gruppen er kommt. Unser AK gegen Rechts ist Mitglied in der "Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“. Nürnberg, den 03.09.2022

Kontakt: [email protected]

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08/05/2026
Rechtsextreme Stimmungsmache gegen die Buchhandlung Jakob: Wie befürchtet, führte die Montagsdemo des rechtsextremen "Te...
30/03/2026

Rechtsextreme Stimmungsmache gegen die Buchhandlung Jakob: Wie befürchtet, führte die Montagsdemo des rechtsextremen "Team Menschenrechte" am 30.03. an der Buchhandlung Jakob vorbei. Zahlreiche Demokratinnen und Demokraten hatten sich aber eingefunden, um die Buchhandlung als "Nürnberger Brandmauer" symbolisch zu schützen.
Auslöser war die deutliche Positionierung der Buchhandlung gegen die wöchentlichen Montagsdemos des "Team Menschenrechte" durch die Nürnberger Innenstadt.

Rechtsextreme Einschüchterungsversuche gegen Buchhandlung JakobAstrid Hartmann, Frank Kettner und ein weiterer Aktivist ...
27/03/2026

Rechtsextreme Einschüchterungsversuche gegen Buchhandlung Jakob

Astrid Hartmann, Frank Kettner und ein weiterer Aktivist des rechtsextremen „Team Menschenrechte“ sind vor einigen Tagen in der Buchhandlung Jakob aufgetaucht. Der Grund dafür: ein Plakat an der Tür des Ladens, das sich gegen dieses „Team Menschenrechte“ und deren wöchentliche Aufmärsche in der Innenstadt positionierte. Bei diesen Demonstrationen laufen regelmäßig ehemalige Aktivisten von Pegida und Querdenkern mit, ebenso wie AfD-Funktionäre und der Landesvorsitzende der Partei „Heimat“, die ehemalige NPD, ebenso wie junge Neonazis und rechtsextreme Kampfsportler.
Kettner und Hartmann forderten, dass das Plakat entfernt werden solle. Sollte das Plakat hängen bleiben, will Kettner Anzeige wegen Beleidigung und übler Nachrede stellen…
Und jetzt machen sie weiter: am kommenden Montag soll die Demonstration der Rechtsextremisten am Jakobsplatz, nicht weit von der Buchhandlung entfernt, starten. Das kann durchaus als weiterer Einschüchterungsversuch gegen die Buchhandlung interpretiert werden.

Fotos: Kettner mit Holzschwert und bei der herzlichen Begrüßung des Landesvorsitzenden der Partei "Heimat"/NPD, aufgenommen am 21. März 26

Vor wenigen Tagen war der Jahrestag des Angriffs der N***s auf das SPD-Haus: SA und SS stürmten in der Nacht vom 9. auf ...
12/03/2026

Vor wenigen Tagen war der Jahrestag des Angriffs der N***s auf das SPD-Haus: SA und SS stürmten in der Nacht vom 9. auf den 10. März 1933 unter dem Kommando von Julius Streicher das Gebäude. Sie verboten die sozialdemokratische „Fränkische Tagespost” und zerstörten das Inventar. Anwesende Redakteure brachte man ins KZ Dachau. Das Haus war anschließend fest in den Händen der N***s.

Und wieder marschieren nächsten Montag Rechtsextremisten, dieses Mal vom sogenannten „Team Menschenrechte“, wahrscheinlich wie immer bei ihren Demos unterstützt von Funktionären der AfD und der NPD/Heimat, zeitnah zum Jahrestag des N***sturms auf dieses Haus vor dem Karl-Bröger-Haus auf. Sie wollen damit wenige Tage vor der Oberbürgermeister-Stichwahl gegen den Kandidaten der SPD, Nasser Ahmed demonstrieren und hetzen. Das ist dieses Jahr dann bereits die zweite Demonstration der Rechtsextremisten vor der SPD-Geschäftsstelle und gegen den SPD-Kandidaten.

13/02/2026

Gegendemo gegen den Frühschoppen der AfD in der Gartenstadt, am Sonntag, den 15.02.2026 ab 10:30 Uhr, gegenüber der Germersheimer Str. 86.

Bitte den unten stehenden Text beachten.

Vielen Dank an den Vorstand der Eintracht Falkenheim. Als dieser heute erfuhr, dass am 15.02.2026, in der Vereinsgaststätte eine Veranstaltung der AfD stattfinden würde, hat er alles versucht, diese zu verhindern, aber derzeit leider keine rechtliche Handhabe. Wir freuen uns über die deutliche Stellungnahme und dass der Verein alle Hebel in Bewegung setzen wird, dass sich so ein Vorfall nicht wiederholt.

Der Pächter der Gaststätte, wusste nach eigenen Angaben nicht, dass es sich bei dem Veranstalter um die AfD handelt, sieht aber jetzt keine Möglichkeit mehr, den Vertrag zu canceln, ohne verklagt zu werden. Bei der derzeitig schwierigen Situation im Gastgewerbe hat er Sorge wegen des Umsatzverlustes plus einer eventuellen Vertragsstrafe. Er hat versichert, dass er so eine Veranstaltung nicht mehr erlauben wird und sie auch nicht angenommen hätte, hätte er gewusst, wer die Veranstaltenden sind.

Einige Antifaschist*innen haben am 15.02.2026 ab 10:30 Uhr einen Protest gegenüber der Gaststätte angemeldet, um der AfD zu zeigen, dass niemand diese Veranstaltung will. Nicht der Verein, nicht der Pächter und wir Antifaschist*innen sowieso nicht.

Hier noch der Link zur Stellungnahme des Vereins. Die Eintracht Falkenheim ist bunt und wird es auch bleiben.

https://eintracht-falkenheim.de/2026/02/wichtige-stellungnahme/

04/02/2026

Am Samstag ist es so weit:
Um auf die Bedeutung der Kommunalwahl aufmerksam zu machen und die Zivilgesellschaft zu mobilisieren, laden wir zu einer zentralen Kundgebung ein.

Mit Heribert Prantl spricht einer der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit. Seit Jahrzehnten setzt er sich mit großer Klarheit und Beharrlichkeit für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ein. Seine Stimme steht für eine kritische, wachsame Öffentlichkeit und für den entschiedenen Widerspruch gegen Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung.

🗓️ 7. Februar 2026
⏰16 Uhr
📍Kornmarkt Nürnberg

Kommt vorbei und zeigt, dass auch bei der Kommunalwahl gilt: Demokratie. Ohne Alternative!




Adresse

Karl-Bröger-Straße 9
Nuremberg
90459

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