AGABY AGABY ist die Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns.

AGABY ist die Dachorganisation der Beiräte, die von den Migrantinnen und Migranten in den Städten und Kreisen demokratisch gewählt werden. Bisher haben sich der AGABY 31 Beiräte aus ganz Bayern angeschlossen. Diese Beiräte bestehen in Städten und Gemeinden, in denen mehr als 90% der Migrant/innen Bayerns leben. Im Rahmen des Projektes "Aktiv(ierend)e Antidiskriminierungsarbeit in Bayern" setzen wi

r uns gemeinsam mit unseren Mitgliedorganisationen auf der persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Ebene mit dem Thema Rassismus auseinander. Ziel des Projektes ist es, strukturelle Herangehensweise in der Antidiskriminieruns-arbeit in Bayern zu verändern, die von Rassismus betroffenen Personen aktiv in die Gestaltung mit einzubeziehen und zum Engagement gegen Diskriminierung zu aktivieren. Das Projekt ist ein Modellprojekt und wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

Jetzt anmelden bis 12.09.: https://www.cph-nuernberg.de/veranstaltungen/info/termin/20261009/zusammenhalt-gestalten-anti...
24/08/2026

Jetzt anmelden bis 12.09.: https://www.cph-nuernberg.de/veranstaltungen/info/termin/20261009/zusammenhalt-gestalten-antisemitismus-und-rassismuskritisch-erinnern-und-handeln-in-der-migrationsgesellschaft

Fortbildung
Zusammenhalt gestalten -
Antisemitismus- und rassismuskritisch erinnern und handeln in der Migrationsgesellschaft

09. - 10. OKTOBER 2026
im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg
Programm
Freitag
// 15:00 Uhr: Treffpunkt am CPH zum Stadtrundgang
// 18:00 Uhr: Ende Stadtrundgang
// 19:30 Uhr: Vortrag im CPH
Samstag:
// 09:00 Uhr: Beginn des Workshops im CHP
// 16:00 Uhr: Ende des Workshops

Wie gelingt ein solidarisches Miteinander, das Erfahrungen von Antisemitismus und Rassismus gleichermaßen ernst nimmt? Die zweitägige Fortbildung lädt Ehrenamtliche, Multiplikator:innen und alle Interessierten ein, Antisemitismus und Rassismus gemeinsam in den Blick zu nehmen. Nach einer Führung zu Erinnerungskultur in Nürnberg eröffnet ein Abendvortrag Perspektiven auf Antisemitismus, Rassismus und Erinnern in der Migrationsgesellschaft. Am Samstag steht ein ganztägiger Workshop mit BildungsBausteine e. V. im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Formen von Antisemitismus und Rassismus, ihre Zusammenhänge und Unterschiede sowie Handlungsmöglichkeiten für Ehrenamt und Bildungsarbeit – insbesondere mit Blick auf den Israel-Palästina-Konflikt – praxisnah erarbeitet.

Der Terroranschlag auf dem Solinger Stadtfest am 23. August 2024 war nicht nur ein grausamer Terroranschlag, sondern auc...
23/08/2026

Der Terroranschlag auf dem Solinger Stadtfest am 23. August 2024 war nicht nur ein grausamer Terroranschlag, sondern auch ein Angriff auf ein Fest, das unter dem Motto der Vielfalt und des friedlichen Zusammenlebens stand. Drei Menschen wurden ermordet, mehrere weitere verletzt. Die Tat wurde vom sogenannten „Islamischen Staat“ für sich reklamiert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten.
Der Anschlag löste bundesweit eine intensive Debatte über innere Sicherheit, den Kampf gegen Islamismus sowie die Migrations- und Asylpolitik aus. In der Folge wurden unter anderem Verschärfungen des Waffenrechts und neue Sicherheitsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Wer einen solchen Anschlag nutzt, um Migration pauschal als Bedrohung darzustellen oder ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht zu stellen, spielt den Zielen extremistischer Ideologien in die Hände: Angst, Spaltung und Misstrauen.
Eine offene und vielfältige Gesellschaft muss Terror entschieden entgegentreten und ihre Grundwerte verteidigen: Menschenwürde, Zusammenhalt und die Ablehnung jeder Form von pauschaler Ausgrenzung.

Millionen Menschen können ihren Glauben oder ihre Weltanschauung nicht frei leben. Sie werden ausgegrenzt, bedroht, verf...
22/08/2026

Millionen Menschen können ihren Glauben oder ihre Weltanschauung nicht frei leben. Sie werden ausgegrenzt, bedroht, verfolgt oder sogar Opfer von Gewalt – nur aufgrund ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung.

Der heutige Gedenktag macht deutlich: Die Freiheit des Glaubens und der Weltanschauung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das vielerorts noch immer nicht geschützt wird. Umso wichtiger ist es, dass konsequent gegen Hass, Diskriminierung und Übergriffe vorgehen und den Schutz besonders gefährdeter Gruppen sichergestellt wird.

Gleichzeitig braucht es den Einsatz von Religionsgemeinschaften selbst. Dialog, gegenseitiger Respekt und Solidarität sind wichtige Voraussetzungen für ein friedliches und vielfältiges Miteinander.

Im Zeitraum vom 24. August bis 04. September 2026 ist das Büro der AGABY nicht durchgehend besetzt. Anfragen werden wied...
20/08/2026

Im Zeitraum vom 24. August bis 04. September 2026 ist das Büro der AGABY nicht durchgehend besetzt. Anfragen werden wieder ab dem 07. September bearbeitet.

Wir wünschen Allen einen schönen Sommer!

Was sind die Projekte der AGABY?Mit diesem Post stellen wir die aktuellen Projekte vor. AGABY erhält für die vielfältige...
04/08/2026

Was sind die Projekte der AGABY?
Mit diesem Post stellen wir die aktuellen Projekte vor. AGABY erhält für die vielfältigen Aktivitäten bislang keine institutionelle Förderung und finanziert sich vorrangig über Projektmittel.

Menschenhandel ist eine schwere Menschenrechtsverletzung – und betrifft auch Menschen in Deutschland. Besonders gefährde...
30/07/2026

Menschenhandel ist eine schwere Menschenrechtsverletzung – und betrifft auch Menschen in Deutschland. Besonders gefährdet sind Frauen, Migrant*innen und geflüchtete Menschen, die sich in unsicheren Lebenssituationen befinden. Ausbeutung beginnt oft mit falschen Versprechen und endet in Abhängigkeit, Gewalt und Angst.
Besonders Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus, auf der Flucht oder in prekären Lebenssituationen sind einem erhöhten Risiko von Ausbeutung ausgesetzt. Menschenhandel kann viele Formen haben: sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit, erzwungene Bettelei oder Zwangsheirat.
Der Internationale Tag gegen Menschenhandel sensibilisiert für die grausamen Auswirkungen von Menschenhandel.

Heute setzen wir ein Zeichen für Schutz, Aufklärung und Solidarität. Betroffene brauchen sichere Zugänge zu Unterstützung – ohne Angst, ohne Stigmatisierung und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks vertritt die Interessen der Gesellschaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk un...
28/07/2026

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks vertritt die Interessen der Gesellschaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und begleitet die Einhaltung des Programmauftrags. AGABY bringt als Dachverband der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte in den regelmäßigen Sitzungen die Perspektiven der migrantischen Bevölkerung in dieses wichtige Gremium ein. Mit diesem Post berichten wir von der 664. Sitzung des Rundfunkrats.

Wir erinnern an Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine...
22/07/2026

Wir erinnern an Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ.
Am 22. Juli 2026 jährt sich der rechte und rassistische Anschlag am OEZ zum zehnten Mal. Bis heute sind viele Fragen offen - Angehörige und Überlebende kämpfen um Aufklärung und Antworten.
Mitra Sharifi, Vorsitzende der AGABY erinnert an die Ermordeten: "Rassismus tötet. Wir gedenken der jungen Menschen, die aus dem Leben gerissen wurden und fühlen mit ihren Eltern und Freund*innen, die für immer den Schmerz ertragen müssen."

Dieser Tag erinnert uns daran, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist, um globale Herausforderungen gemeinsam zu ...
09/07/2026

Dieser Tag erinnert uns daran, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist, um globale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Migration gehört zu den prägenden Themen unserer Zeit und erfordert grenzüberschreitende Lösungen.

Nur durch Zusammenarbeit können wir Wege finden, die die Rechte von Migrant*innen schützen, Diskriminierung abbauen und nachhaltige und zukunftsweisende Perspektiven schaffen.

Adresse

Fürther Straße 22
Nuremberg
90429

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