ASF im Unterbezirk Northeim-Einbeck

ASF im Unterbezirk Northeim-Einbeck Dies ist die Facebook-Seite der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD Unterbezirk Northeim-Einbeck.

04/03/2026
28/02/2026

Wir trauern um eine der prägenden Frauen in der Stadtgeschichte von Northeim, Gisela Lichtel.

Gisela war unser Vorbild in der Zeit des Aufbruchs von Frauen in politische Ämter. Sie hat motiviert, unterstützt und vorgelebt, dass eine berufstätige Frau mit Kindern wichtige kommunalpolitische Funktionen nicht nur ausfüllen, sondern prägen und im Sinne der Gleichberechtigung verändern kann.

Was für eine Aufregung, als sie als erste Frau Stadthauptmann wurde und den Schützenumzug anführte – ein starkes Zeichen für viele von uns.

Ohne Gisela und die anderen Gründungsfrauen der ersten ASF im Unterbezirk hätte es viele von uns – als Ergebnis der Kampagne „Mehr Frauen in die Rathäuser“ – nicht gegeben.

Sie war Mentorin, Wegbereiterin und Brückenbauerin über Parteigrenzen hinweg. Im Einsatz für Gleichberechtigung suchte und fand sie stets die Solidarität der Frauen aller im Rat vertretenen Parteien.

Dankbar für ihre wertvolle Arbeit für unsere Stadt sagen wir einer großen Northeimerin:

Danke, Gisela.

15/11/2025
15/11/2025
Bundeskonferenz der SPD Frauen mit Saskia Esken ❣️🫶
15/11/2025

Bundeskonferenz der SPD Frauen mit Saskia Esken ❣️🫶

08/08/2025

Frauke Brosius-Gersdorf ist von ihrer Kandidatur als Richterin am Bundesverfassungsgericht zurückgetreten. Als Grund hat sie u.a. genannt, dass sie die Wahl der anderen Nominierten nicht gefährden will. Das ist eine sehr respektable Verhaltensweise und ihre Einschätzung erscheint sehr wahrscheinlich. Die
Entscheidung von Frauke Brosius-Gersdorf bedauern wir jedoch zutiefst.

Letztlich kann eine weibliche Sicht aufgrund der Entwicklung der vergangenen Wochen jedoch zu folgendem Ergebnis kommen:

1. Teilen der CDU/CSU-Fraktion ist nicht nachvollziehbar, dass eine Abwägung der Lebens- und Gesundheitsrechte einer schwangeren Frau gegenüber denen eines Embryos denkbar sein könnte. Tatsächlich erfolgt eine solche Abwägung allerdings bereits jetzt in §§ 218 ff. STGB.

2. Mit einer weiblichen Juristin, die sich mit diesem Thema professionell beschäftigt
hat und für das höchste Richteramt der Republik kandidiert, muss man als CDU/CSU- Fraktion noch nicht einmal im Konfliktfall sprechen. Stattdessen wirkt man daran mit, oder nimmt es tatenlos hin, dass sie selbst auf ihre Kandidatur verzichtet.

Der Fall von Frauke Brosius-Gersdorf ist eine überdeutliche Mahnung, was Frauen passiert, die öffentlich eine eigene Meinung insbesondere zu Themen vertreten, die konservative oder rechte Ansichten auch nur zur Diskussion stellen.

Diese Gefahr wird unserer Ansicht nach zunehmen und wir fordern, dass die demokratischen Parteien auf Bundes-, Landes-, sowie kommunaler Ebene mehr als bisher Anstrengungen unternehmen,

• die Kandidatur von Frauen für alle Ämter in diesem Rechtsstaat zu
unterstützen,

• sie in ihrer freien Meinungsäußerung zu stärken und

• sie darüber hinaus vor undemokratischen Angriffen in Schutz zu nehmen!

24/06/2025

Themenabend: „Das Frauenbild im Rechtsradikalismus“

In unserer politischen Arbeit werden wir SPD-Frauen häufig mit „rechten“ Thesen zu frauenspezifischen Themen
konfrontiert. Daher laden wir herzlich ein zu unserem Themenabend „Das Frauenbild im
Rechtsradikalismus“ am Freitag, 27.06.2025 um 18 Uhr in der Alten Wache in Northeim.
Welche Vorstellung von Frauen prägen rechtsextreme Ideologien, und wie wirkt sich das gesellschaftlich aus? In einem Impulsvortrag erhalten wir tiefgehende Einblicke, gefolgt von einem lebhaften Austausch, bei dem unterschiedliche Perspektiven diskutiert werden können.

Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und
gemeinsam zu reflektieren und richtet sich ausdrücklich nicht nur an Frauen.

Der Veranstaltungsort am Markt in Northeim ist barrierefrei und mit öffentlichen
Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

04/06/2025

UNFASSBAR - SACHSEN WILL GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE ABSCHAFFEN

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG)
kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Verfassungsauftrag in Gefahr: Sachsen will Gleichstellungsbeauftragte abschaffen

Gleichstellungsbeauftrage sollen Bürokratieabbau zum Opfer fallen
Die Pflicht zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter soll gestrichen werden Angriff auf Frauenrechte, Schwächung der Demokratie und Missachtung des Verfassungsauftrags

Das CDU geführte Innenministerium schlägt vor, die Pflicht zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter aufzuheben. So soll angeblich ein Beitrag zur Entbürokratisierung geleistet werden.

Während die Angriffe auf Gleichstellung zunehmen, die Gewalt gegen Frauen auf einem Höchststand ist, Frauenrechte von Rechtsextremen in Frage gestellt werden und Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist, kommt Sachsen ausgerechnet auf die Idee Gleichstellungsbeauftragte abzuschaffen?

Denn genau das wäre das Ergebnis, wenn die Pflicht zur Bestellung der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten gekippt wird. Gleichstellungsarbeit wird zu einer freiwilligen Leistung, die sich gerade klamme Kommunen nicht mehr leisten: Gleichstellungsbeauftragte ade.

Wer Gleichstellung zur freiwilligen Aufgabe macht, stellt Grundrechte zur Disposition. Die geplante Abschaffung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter in Sachsen ist ein massiver Rückschritt – gleichstellungspolitisch, gesellschaftlich und verfassungsrechtlich!

Nach Artikel 3 Absatz 2 GG muss der Staat aktiv für die Gleichstellung eintreten: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Ohne Gleichstellungsbeauftragte in Sachsen ist dieser Verfassungsauftrag nicht umzusetzen.

Das sächsische Vorhaben gefährdet demokratische Teilhabe, missachtet internationale Verpflichtungen und schwächt gezielt die Strukturen, die Frauen vor Ort stärken. Gleichstellung ist keine Verhandlungsmasse.

Kommunale Gleichstellungsbeauftragte beraten Verwaltungen, Politik & Bürger*innen, machen strukturelle Diskriminierung sichtbar, sichern Teilhabe und Chancengerechtigkeit und fördern so Demokratie – gerade in Regionen mit rechter Dominanz.

Außerdem sendet Sachsen mit einem solchen Vorschlag ein fatales Signal an andere Bundesländer! Statt Gleichstellung anzugreifen sollte auch Sachsen Gleichstellungsbeauftragte und ihre Arbeit stärken und ausreichend finanzieren, denn Gleichstellung ist keine freiwillige Aufgabe. Sie ist ein Verfassungsauftrag!

Wer unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus kommunale Gleichstellungsbeauftragte de facto abschaffen will, greift damit Frauenrechte an, schwächt die Demokratie und verstößt gegen unser Grundgesetz!

Heute Flagge gegen Rechts gezeigt.
15/02/2025

Heute Flagge gegen Rechts gezeigt.

Die CDU scheint den Wahlkampf auch gegen Frauen zu führen. Zumindest manche der CDU-Mitglieder 🤦🏻‍♀️Selbst nach dem entf...
13/11/2024

Die CDU scheint den Wahlkampf auch gegen Frauen zu führen. Zumindest manche der CDU-Mitglieder 🤦🏻‍♀️

Selbst nach dem entfachten Sh*tstorm legt Herr Siebecke noch einen drauf.

Mit solchen Aussagen: „Mein Post kann man missverstehen, das stimmt. Man kann ihn aber auch leicht richtig verstehen.“

und so:

„Was meinen Sie, warum Robert Habeck solch Videos ohne jeden politischen Inhalt veröffentlich?
Er nimmt die Wähler m/w nicht ernst. Er will sie rein emotional beeinflussen. Das ist antidemokratisch.
Er möchte insbesondere Frauen Nähe suggerieren, diese emotional an sich binden. Das ist mies und frauenfeindlich! … “

Herr Siebecke beleidigt, pauschalisiert, diskreditiert und diskriminiert und ist dabei überheblich und unsachlich.

Dieses CDU Mitglied stellt mal eben das Frauenwahrecht in Frage, weil Robert Habeck existiert. Wird die nächste Forderung sein, die Frauenverbrennungen wieder einzuführen?

Adresse

Scharnhorstplatz 8
Northeim
37154

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