14/09/2026
Manchmal ist Arbeit wie Zuhause, so auch bei unserer Gruppenleiterin Julia aus der Wohngruppe Shelter, über die wir im folgenden Beitrag mehr erfahren werden.✨️
Eigentlich wollte ich nur einen kurzfristigen Job. 😄
Tja. Aus „erst mal vorübergehend“ sind inzwischen 10 Jahre Shelter geworden. Und was
soll ich sagen? Ich bin immer noch hier.
Warum?
👉 Weil kein Tag wie der andere ist.
Mit Jugendlichen arbeiten heißt begleiten, zuhören, diskutieren, lachen, manchmal auch
Nerven behalten. 😉 Als Teamleitung übernehme ich Verantwortung und gestalte Prozesse
mit, bin zudem die Schnittstelle zwischen Jugendlichen, meinem Team und der
übergeordneten Leitung
👉 Weil aus Vielfalt Gemeinschaft entsteht.
Unterschiedliche Herkunft, Sprachen, Kulturen und Lebensgeschichten – und trotzdem oder
gerade deshalb wächst etwas zusammen. Shelter zeigt wie Integration funktionieren kann und
eine Gemeinschaft zusammen wächst.
👉 Weil ich Entwicklung miterleben darf.
Zu sehen, wie Jugendliche ihren Weg gehen, selbstständiger werden und ihren Platz finden –
genau das macht diesen Job für mich so wertvoll.
👉 Weil ich ein tolles Team leiten darf.
Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Stärken – und gemeinsam ziehen wir an einem
Strang. Wir sind nicht stark, weil alle gleich sind, sondern weil jeder etwas anderes beitragen
kann.
Und dann sind da diese kleinen Momente, die man nicht plant, aber nie vergisst:
Ein „Schön, dass du wieder da bist.“
Ein Lächeln. Ein „Ich habe dich vermisst.“
Ein Jugendlicher, der nach Jahren seinen Weg gefunden hat oder ein Jugendlicher der am
liebsten nie ausziehen würde.
Vielleicht war Shelter nie als langfristiger Plan gedacht.
Aber manchmal sind es eben die ungeplanten Wege, die zu den besten führen.
Aus einem vorübergehenden Job ist mein berufliches Zuhause geworden. 🏠