Die Freie Wählergruppe Niederheimbach ist eine Vereinigung mitgliedschaftlich organisierter Wähler, die frei und unabhängig von Parteibindungen eine sachgemäße Vertretung der Bevölkerung im Gemeinderat Niederheimbach betreibt. Mitglied in der Freien Wählergruppe Niederheimbach dürfen auch ausländische Mitbürger und Mitglieder in Parteien sein. Maßgeblich ist die Ausübung von Ortspolitik alleine zu
m Wohle der ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger. Eines der Gründungsmitglieder und damaliger 1. Versitzender, ist der bis zum heutigen Tage 1. Vorsitzende und Ortsbürgermeister Heinz Wagner. Bei den Kommunalwahlen im Jahre 1994 schnitt die Freie Wählergruppe im ersten Jahr der Kandidatur bereits mit einem beachtlichen Wählervotum ab. Drei Personen (Monika Lenz, Albert Collerius und Heinz Wagner) wurden in den Ortsgemeinderat gewählt. Heinz Wagner wurde für 5 Jahre zum 1. Beigeordneten gewählt. Seit einem hervorragenden Ergebnis bei den Kommunalwahlen 1999 stellt die FWG 5 Ratsmitglieder und verfügt seither gemeinsam mit der damals erstmals angetretenen „Schwestergruppe“ WNF (Wählergemeinschaft Niederheimbacher Frauen) über die absolute Dominanz im Ortsgemeinderat. Von 1999 bis 2004 vertrat Günther Weinheimer die FWG als Beigeordneter in der Ortsgemeindeverwaltung. Die Wahlen 2004 endeten mit einem neuerlichen Höhepunkt für die FWG-Niederheimbach. Die 5 Sitze im Rat konnten behauptet werden, die „Schwestergruppe“ WNF stabilisierte sich auf 2 Ratsmandate und Heinz Wagner wurde per Urwahl zum Ortsbürgermeister gewählt. Die erfolgreiche Arbeit für Niederheimbach wurde von den Wählerinnen und Wählern bei den Kommunalwahlen 2009 mit einem historischen Ergebnis bestätigt. 5 Sitze im Rat konnten wieder von Mitgliedern der FWG gewonnen werden, 2 Mandate von der „Schwestergruppe“ WNF mit einem erneut verbesserten Ergebnis und Heinz Wagner wurde mit noch mehr Zustimmung als vor 5 Jahren wiederholt zum Ortsbürgermeister gewählt. Zielsetzung der FWG ist es, bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Mai 2014, gemeinsam mit der WNF, die absolute Mehrheit zu verteidigen bzw. auszubauen und mit Heinz Wagner weiterhin den Ortsbürgermeister zu stellen. Bis 2019 sollen dann u.a. mit der Umsetzung des Großprojekts „Energiepark Franzosenkopf“ die Weichenstellungen zur finanziellen Unabhängigkeit der Folgegeneration und damit der Schaffung notwendiger Infrastruktur zum Leben auf dem Lande geschaffen werden. Die Geschichte der WNF
Nach der Gründung der FWG Niederheimbach, wurden viele Niederheimbacher Frauen in der FWG Mitglied und beteiligten sich aktiv an der Ortspolitik. 1998 wurde erstmals über eine eigenständige Wählervereinigung Niederheimbach Frauen nachgedacht. Hintergrund war der stetige Zuwachs von Frauen in der FWG und deren Streben sich zum Gemeinwohl für Niederheimbach zu engagieren. Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl 1999 bei der auch die Frauen der FWG sich zur Kandidatur bereit erklärten, beschloss man 1998 die Gründung er Wählergemeinschaft Niederheimbacher Frauen. Schon gleich waren mehr als 20 Frauen in der WNF Mitglied und wurde zur 1. Vorsitzenden wurde gewählt. Der Zuspruch war groß und so konnte bei der Kommunalwahl 1999 erstmals eine eigene Liste erstellt werden und mit wurde die erste Frau der WNF in den Gemeinderat gewählt. Gemeinsam mit der FWG stellten beide Gruppierungen nun den größten Anteil der Ratsmitglieder. Bei den Kommunalwahlen 2004 wurden gar 2 Kandidatinnen der WNF ( Karin Fischer und Roswitha Hautmann) in den Gemeinderat gewählt und Marion Pohl gehörte erstmals als 2. Beigeordnete der Gemeindeverwaltung unter Ortsbürgermeister Heinz Wagner (FWG) an. Das bisher beste Ergebnis erreichte die WNF bei den Kommunalwahlen 2009. Wieder wuchs der Stimmenanteil und nur knapp verpasste man das dritte Mandat. Mit Marion Pohl und Roswitha Hautmann wurden zudem zwei Mitglieder der WNF zu Beigeordneten der Gemeindeverwaltung gewählt und Ulrike Moritz und Annemarie Häger vertreten die WNF im Gemeinderat. Seit der Gründung der WNF bis heute ist es unser Ziel frei und unabhängig von Parteibindung eine sachgemäße Vertretung der Bevölkerung im Gemeinderat zu erreichen und die Ortspolitik aus frauenspezifischer Sicht mitzugestalten. Dies wird auch zukünftig unser Bestreben sein.