09/04/2026
Die Pendlerpauschale reicht nicht aus – Entlastung muss sozial gerecht sein
In der Debatte um steigende Spritpreise übt die CDA Südpfalz Kritik an den Vorschlägen zur Erhöhung der Pendlerpauschale. Patrick Redlingshöfer, Kreis-und Bezirksvorsitzender: "Diese einfache Erhöhung der Pendlerpauschale geht an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei und entlastet insbesondere Geringverdiener kaum. Wer wenig verdient, profitiert von steuerlichen Maßnahmen deutlich weniger. Hinzu kommt: Viele Menschen, darunter Familien und pflegende Angehörige, brauchen Maßnahmen, die sofort im Alltag ankommen“. Doch gerade das ist bei einer höheren Pendlerpauschale nicht der Fall.
„Was es jetzt braucht, sind Instrumente, die unabhängig vom Einkommen unmittelbar im Alltag wirken", so Redlingshöfer.
Die CDA schlägt deshalb konkrete Maßnahmen vor: - eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf 0 Prozent sowie ein Mobilitätsgeld von 500 Euro jährlich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit unteren und mittleren Einkommen, ergänzt um 100 Euro pro Kind.
Zudem spricht sich die CDA für strukturelle Entlastungen bei den Mobilitätskosten aus, etwa durch mehr Transparenz bei Kraftstoffpreisen und unbürokratische Unterstützung durch Arbeitgeber, beispielsweise steuerfreie Zuschläge oder Einmalzahlungen. Ziel ist eine sozial gerechte Entlastung, die bei den Menschen tatsächlich ankommt.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem in Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.