Ortsrat: Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies

Ortsrat: Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Ortsrat: Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies, Politische Organisation, Wibilostr . 3, Neunkirchen.

HANGARD Am Ortsrand von Hangard im Bereich der Rohn soll die bislang größte Freiflächen-Photovoltaikanlage im Stadtgebie...
14/09/2026

HANGARD
Am Ortsrand von Hangard im Bereich der Rohn soll die bislang größte Freiflächen-Photovoltaikanlage im Stadtgebiet von Neunkirchen entstehen. Hierüber waren sowohl der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies als auch der Neunkircher Stadtrat in ihren jüngsten Sitzungen informiert worden (wir berichten).

Am Donnerstag wurde das Projekt mit allen rechtlichen, technischen und ökologischen Details in einer Bürgerversammlung in der Ostertalhalle der Hangarder Bevölkerung vorgestellt, wie es in der Ortsratssitzung im August vereinbart worden war. Das Interesse war größer als offenbar erwartet und deshalb musste die Veranstaltung kurzerhand in einen Raum der Halle verlegt werden, in dem mehr Zuhörer Platz fanden.

Die hatten dort die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Bedenken sowie Kritik vorzubringen. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Zunächst stellte Geschäftsführer Julian Klein vom möglichen Anlagenbetreiber Trianel mit Sitz in Aachen in einer längeren Präsentation das Unternehmen und das geplante Projekt vor, nannte die wesentlichen Gründe für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Motive für die Auswahl der Fläche in Hangard. Dort werde „ein Kompromiss geschaffen zwischen Energieversorgungssicherheit und Landschaftsbild“, betonte Klein und ergänzte: „Jeder vorhandene Weg wird weiterhin begehbar sein.“ Der Solarpark sei von der Wohnbebauung her nicht einsehbar. Zudem werde die Anlage nach den Vorgaben der Unteren Bauaufsichtsbehörde (UBA) begrünt.

Ein Kriterium für die Auswahl der Fläche in Hangard sei, dass für derartige Anlagen nur sogenannte „landwirtschaftlich benachteiligte Flächen“ infrage kommen, die vom Gesetzgeber auch befürwortet würden, erklärte Klein. Diese Klassifizierung für die vorgesehene Fläche brachte den Hangarder Naturschutzbeauftragten Armin Jäckle auf die Palme. „Ich kann es nicht mehr hören“, schimpfte er. Denn in Wirklichkeit sei dort „bestes Ackerland vorhanden“. Und von einer „benachteiligten Fläche“ zu reden, sei „totaler Blödsinn“.

Der Hangarder Journalist und Fotograf Thomas Reinhardt verwies auf eine reichhaltige Fauna und Flora in diesem Bereich, die er auch schon mehrfach dokumentiert habe. Auch viele Wanderer und Spaziergänger seien dort immer unterwegs. Und deshalb sei das mit Sicherheit mehr als ein benachteiligtes Gebiet. Er sei durchaus für erneuerbare Energien, gab Reinhardt zu verstehen, aber es stelle sich die Frage, ob eine Anlage in dieser Größenordnung notwendig sei.

Auch nach Ansicht von Rüdiger Fries ist die vorgesehene Fläche „eher ein Naherholungsgebiet und deshalb für uns Hangarder enorm wichtig“. Er vermutete gar „ein abgekartetes Spiel“ zwischen der Stadt und dem Unternehmen, denn wenn die Stadt alle Dächer öffentlicher Gebäude für die Solarenergie nutzen würde, wären die hierfür geforderten zwei Prozent des Stadtgebietes erreicht.

Dieser Darstellung widersprachen sowohl Ortsvorsteher Tobias Wolfanger, der die Veranstaltung moderierte, als auch Laetitia Bieringer von der Stadtplanung, weil es sich ausschließlich um private Grundstücke handele.

Regina Steffen bedauerte, dass „diese schöne offene Fläche“ nach dem Bau des Solarparks für Tiere womöglich nicht mehr erreichbar wäre. Diese Befürchtung treffe nicht zu, betonte Unternehmensvertreter Marc Dory mit einem Hinweis auf die Bodenfreiheit der Umzäunung.

Nach Meinung von Michael Bollen, dem Sprecher der Hangarder Dorfentwicklungsgruppe, sollte die dort bereits vorhandene PV-Anlage auf dem Gebiet der Stadt Ottweiler nicht als Vorbild gelten. Denn beim Bau einer neuen Anlage sollte „die schöne Aussicht dort erhalten bleiben“.

Karl Jung hinterfragte die spätere Verwendung der Gewerbesteuer. Die würde zu 90 Prozent bei der Stadt Neunkirchen verbleiben, antwortete Klein. Und zudem könne die Stadt jährlich etwa 60.000 Euro aus der Vermarktung einnehmen, fügte er hinzu. Der Geschäftsführer stellte ebenso klar, dass es sich zurzeit lediglich um „eine Sachstandsinformation“ handele, dass das Bauleitverfahren noch nicht begonnen habe und immer wieder Gründe auftauchen könnten, die möglicherweise zu einem Stopp des Projektes führen.

Ortsvorsteher Wolfanger erklärte den Zuhörern abschließend noch einmal das gesamte Baurechtsverfahren und wies darauf hin, dass letztlich der Stadtrat über die Einleitung des Verfahrens entscheide, „wobei die rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen“.(mar/ole)

11/09/2026

++ Abriss Brandruine: Es geht jetzt los! ++ Hintergrundinfos zum Prozess ++

Man sieht ein abbruchreifes Haus, man wird den nun anstehenden Abriss sehen. Aber den Prozess dahinter sieht man nicht.

Nach zahlreichen Telefonaten und Absprachen in den vergangenen Tage habe ich heute Vormittag die finale, zur Veröffentlichung freigegebene Info erhalten, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Der Abriss der Brandruine Hirsch in der Kuchenbergstraße ist nun terminiert. In der Übersicht könnt ihr den Ablauf erkennen. Wir sind froh, dass es nun so fix geklappt hat. Warum fix? Das möchte ich gerne erklären.

Über einen solchen Prozess kann man nicht tagesaktuell öffentlich berichten, wenn "die Tinte noch nicht trocken" ist bzw. Genehmigungen noch nicht erteilt sind und dann nachher das Gegenteil passiert. Das wäre unseriös, dafür stehe ich nicht und das werde ich für ein paar Klicks auch nicht ändern.

Ich möchte den Prozess aber nun gerne beleuchten und zeigen, dass unsere Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit uns vor Ort schnell und viel gearbeitet hat. Es ist viel Text, aber sicherlich interessant:

2018 ist das Haus abgebrannt. Wir können uns noch alle erinnern. Nach einer langen Phase von Gerichtsprozess, Versicherungsfragen etc. wurde das Haus dann nach Jahren an einen privaten Besitzer verkauft. Dieser hat nichts an dem Haus gemacht, wir konnten dem Verfall nur zusehen. Bis dann das Haus baufällig wurde und kurzzeitig unter Sperrung nachgearbeitet werden musste.

Anfang des Jahres hat dann im Fenster des Hauses "Zu Verkaufen" gestanden. Mehrere Personen, darunter auch ich, haben sich sofort an die Stadt gewendet, dass dieses Haus gekauft werden muss von der Stadt. Durch die Vorkaufssatzung, die wir im letzten Sommer erlassen hatten, hat die Stadt ein Vorkaufsrecht auf alle Häuser in diesem Bereich. Dies wurde dann mit dem Eigentümer besprochen und verhandelt und zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Kurz danach wurde auch das Haus dahinter zum Verkauf angeboten und auch hier hat die Stadt direkt gehandelt und ist in Verhandlungen gegangen, ebenfalls mit positivem Abschluss.

Nachdem Ende Mai klar war, dass die Häuser gekauft werden und dies die öffentliche Hand macht, war auch klar, dass der Prozess keine vier Wochen dauern wird. Es ist ja dann sinnvoll, beide Häuser in zeitnahem Abstand abzureißen. Wer privat ein Haus kauft, weiß, dass es auch da lange dauern kann. Aber: Die Notartermine sind gemacht, die Förderungen für den Ankauf getätigt, die Ausschreibungen für den Abriss sind vollzogen und die Vergabe wurde ordnungsgemäß durchgeführt, der Abriss selbst wurde beantragt und angezeigt und nun sind auch die verkehrsrechtlichen Genehmigungen erteilt. Das kann schon einmal ein paar Wochen dauern. Man kann das als zu langsam empfinden, aber die Umsetzung des gesamten Vorhabens über eine Sommerpause innerhalb von 16 Wochen ist nicht langsam. Daher gilt mein Dank den Verantwortlichen bei der Stadtplanung in Neunkirchen und allen Behörden, die dies jetzt auch ermöglicht haben. DANKE!

++ Gerne teilen ++ Möglicher Solarpark bei Hangard: der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies lädt am 10. September 2...
03/09/2026

++ Gerne teilen ++ Möglicher Solarpark bei Hangard: der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies lädt am 10. September 2026, um 18:00 Uhr, zur Bürgerinformationsveranstaltung in die Ostertalhalle

Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG steht als mögliche Vorhabenträgerin bereit.

Am 10. September 2026, findet um 18:00 Uhr, in den Dorfgemeinschaftsräumen der Ostertalhalle die Bürgerinformationsveranstaltung des Ortsrates Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies bezüglich der Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage zwischen Hangard und der Gemarkungsgrenze zu Ottweiler statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Anwohner, die sich eingehend informieren oder ihre Anliegen im Hinblick auf das genannte Ansinnen vorbringen möchten.

Die etwaige Projektträgerin, die geplanten Vorhabenparameter sowie Partizipationsmöglichkeiten für die Allgemeinheit, werden durch die regionale Kooperationspartnerin der Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG, die PEK Nachhaltige Standortentwicklung GmbH, vorgestellt.

Ortsvorsteher Tobias Wolfanger, der sich über hohe Bürgerresonanz freuen würde, ist insbesondere wichtig, dass „wir als Ortsrat bei einer ersten Vorstellung des Projektes in unserem Gremium umgehend eine Bürgerversammlung mit breiter Information unserer Bürgerinnen und Bürger beschlossen haben und diese nun auch zeitnah durchführen, um offene Fragen zu beantworten. Auch soll es genügend Raum geben für Menschen, die Bedenken äußern wollen. Uns ist der offene Austausch enorm wichtig.“

Für Rückfragen im Vorfeld der Veranstaltung steht Ortsvorsteher Tobias Wolfanger, unter der Rufnummer 0151 7210 47 16 oder per Mail an mail@tobias-wolfanger zur Verfügung.

29/08/2026
https://www.neunkirchen.de/index.php?id=405&L=1%3FL%3D1Sonderurlaub%3FL%3D1%3FL%3D1Sonderurlaub%3FL%3D1%27fileadmin%2Fus...
26/08/2026

https://www.neunkirchen.de/index.php?id=405&L=1%3FL%3D1Sonderurlaub%3FL%3D1%3FL%3D1Sonderurlaub%3FL%3D1%27fileadmin%2Fuser_upload%2Fneunkirchen%2F_PDF-Hochladen%2F100_PDF-Hochladen%2F66.21.pdf&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7760&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2c7ed848b2e59b274c0aee9b9244a5b

Die Kreisstadt Neunkirchen arbeitet derzeit an der Fertigstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes. Der Entwurf befindet sich in der Endphase. Im September lädt die Kreisstadt die Bürgerinnen und Bürger zu einer zweiten Runde von Bürgerworkshops in den einzelnen Stadtteilen ein.

Aus dem OrtsratSaarbrücker Zeitung vom 20.08.2026HANGARD In der Ortsrandlage von Hangard , im Bereich Leimersbrunnen, so...
20/08/2026

Aus dem Ortsrat
Saarbrücker Zeitung vom 20.08.2026
HANGARD
In der Ortsrandlage von Hangard , im Bereich Leimersbrunnen, soll auf einem Areal von 25 Hektar eine Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen. Hierüber wurde der Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies am Dienstag in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause informiert.

Als Betreiber steht ein kommunales Unternehmen der Energieversorgung in den Startlöchern, dem 53 deutsche Stadtwerke als Gesellschafter angehören. Die Stadt Neunkirchen begrüßt das Projekt, denn als bedeutender Industriestandort weise Neunkirchen einen vergleichsweise hohen Energiebedarf auf, heißt es in der Sitzungsvorlage des Amtes für Stadtplanung, -entwicklung und Liegenschaften. Deshalb stelle der weitere Ausbau der regenerativen Energieerzeugung einen wichtigen Baustein zur Erhöhung der Versorgungssicherheit dar.

Zwei Unternehmensvertreter stellten das Projekt mittels Präsentation in der Sitzung im Dorfgemeinschaftsraum der Ostertalhalle vor, nannten technische Details, erwähnten, dass bereits 30 Grundstückseigentümer ihre Zustimmung gegeben hätten. Sie informierten außerdem, dass eine konventionelle Anlage geplant sei, bei der in Teilbereichen aber auch eine sogenannte Agri-Photovoltaiktechnik möglich sei, bei der die Fläche beispielsweise durch Schafe beweidet werde.

Von der Einleitung eines Bauleitverfahrens bis zur Realisierung des Projektes könnten drei bis vier Jahre vergehen, nannten die Unternehmensvertreter die Zeitschiene. Beide erklärten auch die Motive für die Auswahl dieser Fläche, die aus ihrer Sicht „optimal geeignet“ sei. Die Firmenmitarbeiter gingen auch auf den finanziellen Nutzen der Stadt und der Bürger durch die Anlage ein und machten ebenso klar, dass alle Grundstücke für die Anlage gepachtet werden.

Es gab viele Fragen aus dem Ortsrat, aber auch einige kritische Anmerkungen von mehreren Hangarder Bürgern, denen der Ortsrat zu dem Thema Rederecht erteilt hatte. Insbesondere einige Mitglieder des in der Gegend beheimateten Hangarder Angelsportvereins können sich mit dem Vorhaben nicht anfreunden. Die geplante Anlage sei „kein wirklicher Gewinn“, befand einer von ihnen, ein anderer Zuhörer, der auch als Jagdpächter in diesem Bereich betroffen ist, war der Ansicht, dass man „den Ort genauer wählen“ sollte, denn es gebe mit Sicherheit Alternativen in diesem Bereich und ein weiterer Zuhörer schlug zunächst eine Ortsbegehung mit allen Beteiligten vor, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.

CDU-Ortsratsmitglied Helmut Evert verwies auf die Verpflichtung der Stadt, zwei Prozent ihrer Fläche für erneuerbare Energien bereitzuhalten und sein SPD-Kollege Patrick Müller machte klar, dass der Strom ja irgendwo herkommen müsse, der beispielsweise für die zahlreichen Elektrofahrzeuge benötigt werde. In einer Abänderung des Beschlussvorschlags hat der Ortsrat die Projektkonzeption zur Kenntnis genommen und als nächsten Verfahrensschritt eine Bürgerversammlung festgelegt.

Stadtplaner Alexander Knoll erklärte und begründete in der Sitzung die neue Stellplatzsatzung der Stadt Neunkirchen, die nach einer Neufassung der Landesbauordnung notwendig wird. Deshalb, weil die bisherige Satzung der Stadt durch die Novellierungen in der LBO ihre Rechtsgrundlage verloren hat. Für die Stadt sei die neue Stellplatzsatzung ein wichtiges Instrument zur Steuerung des ruhenden Verkehrs, erklärte Knoll, weil darin die Verpflichtung zum Herstellen von Stellplätzen klar geregelt sei.

Hierfür gab es im Ortsrat einmütige Zustimmung. Wenn es nicht möglich ist, Stellplätze anzulegen, hat die Stadt die Möglichkeit, sogenannte Ablösebeiträge zu erheben, und auch dies soll in einer Satzung geregelt werden. Dagegen gab es im Ortsrat einige Bedenken und deshalb nur eine knappe mehrheitliche Zustimmung. Wie in jeder Sitzung informierte Ortsvorsteher Tobias Wolfanger (SPD) über die Verwendung des Ortsratsbudgets, CDU-Mann Evert gab Auskunft über den Stand der Dinge bei der Partnerschaft zwischen Hangard und Enchenberg. (sle/loz)

Aufgrund einer internen Veranstaltung ist das Ordnungsamt der Kreisstadt Neunkirchen inklusive des Bürgerbüros und der C...
16/07/2026

Aufgrund einer internen Veranstaltung ist das Ordnungsamt der Kreisstadt Neunkirchen inklusive des Bürgerbüros und der Citywache am Dienstag, 21. Juli, geschlossen. Das teilt ein Sprecher der Stadt Neunkirchen mit.

Adresse

Wibilostr . 3
Neunkirchen

Öffnungszeiten

09:00 - 11:00

Telefon

+4915172104716

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ortsrat: Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen