12/06/2026
Abriss von Schrott-Immobilien steht ganz oben auf der Prioritätenliste
VON HEINZ BIER
WIEBELSKIRCHEN
In den letzten Sitzungen vor der Sommerpause geht es in den Neunkircher Ortsräten hauptsächlich um das jeweilige Bauprogramm. Im Ortsrat Wiebelskirchen-Hangard-Münchwies steht bei den Investitionsvorhaben der Abriss von Schrott-Immobilien in der Wiebelskircher Ortsmitte an erster Stelle.
Ziel sei die Verbesserung des Ortsbildes, heißt es hierzu in der Sitzungsvorlage des Stadtplanungsamtes. Das betrifft in erster Linie eine frühere Gaststätte in der unteren Kuchenbergstraße. Die war 2018 abgebrannt und steht seither als Ruine in der Ortsmitte. Nun sei aber „zeitnah der Abriss" vorgesehen, erklärte Stadtplanerin Laetitia Bieringer am Dienstag in der Sitzung im Wibilohaus. Die Stadt wolle auch das dahinterliegende Wohnhaus erwerben und ebenfalls abreißen, um die Fläche danach anderweitig nutzen zu können, deutete Bieringer an.
Weitere wichtige Vorhaben sind die Dachsanierung und die Erneuerung der Tribüne in der Wiebelskircher Ohlenbach-Sporthalle, die Fassadensanierung am Wibilohaus und der Neubau des Planschbeckens im Wiebelskircher Freibad. „Das entspricht nicht mehr den Ansprüchen", begründete Bauamtsleiter Jörg Wilhelm diese Maßnahme. Die Fassade des Wibilohauses in Wiebelskirchen soll Anfang nächsten Jahres saniert werden. Foto: Heinz Bier
Die Wiebelskircher Feuerwehr wird eine Notstromversorgung bekommen, und das soll „danach sukzessive auch in den übrigen Löschbezirken der Stadt erfolgen", kündigte Wilhelm an.
An der Kindertagesstätte in Hangard werden neue Parkplätze geschaffen, es soll die Heizung ausgetauscht und die Sanitäranlage sollen in Ordnung gebracht werden. Weiterhin sind in der Kita Brandschutz- und Elektroarbeiten im Plan. Auch im Kindergarten Münchwies wird das Brandschutzkonzept weiterverfolgt
und es werden neue Hausanschlüsse für die Wärmepumpe hergestellt.
Das sei „alles nicht so rund gelaufen", räumte der Bauamtsleiter ein, und deshalb müsse die Maßnahme konkretisiert werden.
Eine weitere wichtige Aufgabe in Münchwies ist die Umgestaltung des Buswendeplatzes in der Schulstraße samt Anpassung der Trassenführung.
Die Arbeiten sollen im August nach dem Münchwieser Dorffest begin-nen, sagte Tiefbauabteilungsleiter Pratheepan Sathiyamoorthy.
In allen drei Ortsteilen sind die jährlichen Instandsetzungsarbeiten
auf Straßen, Wegen und Bürgersteigen vorgesehen, und auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik wird fortgeführt. „Da haben wir stadtweit schon 90 Prozent umgerüstet", informierte Sathiyamoorthy. Er ging danach noch auf das Hochwasser- und Starkregenkonzept der Stadt ein. Das sei „fast fertig", teilte der Tiefbauabteilungsleiter mit, und das Ergebnis werde im September in mehreren Workshops in den Stadtteilen vorgestellt.
Ortsvorsteher Tobias Wolfanger
(SPD) informierte über den aktuellen Stand beim Ortsratsbudget, ehe drei weitere Zuschussanträge einstimmig beschlossen wurden. Das Hangarder Ortsratsmitglied Helmut Evert (CDU) gab Auskunft über die Aktivitäten im Rahmen der Partnerschaft zwischen Hangard und Enchenberg. Er teilte mit, dass auch in diesem Jahr beim Hangarder Dorffest eine Delegation aus der elsässischen Partnergemeinde mit einem eigenen Stand teilnehmen wird und er kündigte an, dass eine Hangarder Abordnung am 13. Juli anlässlich des französischen Nationalfeiertags in Enchenberg zu Besuch sein wird
(kig/sm)