Freie Wähler Neuental

Freie Wähler Neuental Kommunalpolitik

28/02/2026

Gerade für die Schulen im Schwalm-Eder-Kreis ist Bildung ein zentraler Zukunftsfaktor. Eine moderne und leistungsfähige Bildungsinfrastruktur entscheidet maßgeblich über Chancengleichheit, Fachkräftesicherung und die Attraktivität unserer Region. Digitale Ausstattung ist dabei kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für zeitgemäßen Unterricht, Medienkompetenz und die Vorbereitung junger Menschen auf Ausbildung, Studium und Arbeitswelt.
Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass die Mittel aus dem Digitalpakt Schule effizient, zielgerichtet und vollständig eingesetzt werden. Transparenz über den Umsetzungsstand schafft Vertrauen, ermöglicht Nachsteuerung und stellt sicher, dass alle 64 Schulen gleichermaßen von den Fördermaßnahmen profitieren. Bildung ist die wichtigste Investition in die Zukunft unseres Landkreises – und verdient höchste Priorität.
Die FREIE WÄHLER Schwalm-Eder haben sich intensiv mit dem Thema befasst und für die Kreistagssitzung am 13. Februar 2023 auch einen Berichtsantrag zur Umsetzung des Digitalpakts Schule 2019–2024 eingebracht.

https://www.freiewaehler-schwalm-eder.de/index.php?article_id=122

28/02/2026

Stellungnahme von Björn Feuerbach, Schulelternbeiratsvorsitzender einer integrierten Gesamtschule im Landkreis Gießen, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landkreis Gießen und Mitglied im Landesvorstand der FREIE WÄHLER Hessen über die durch das Hessische Kultusministerium geplante Reduzierung der Zuweisungen für integrierte Gesamtschulen:

Die geplante Streichung der Zuschläge für die Binnendifferenzierung durch das Hessische Kultusministerium ab dem kommenden Schuljahr ist aus meiner Sicht ein gravierender Fehler und für unsere Schule ein harter Schlag. An der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim fallen dadurch im kommenden Schuljahr 14 Unterrichtsstunden pro Woche allein in den Jahrgängen 5 und 6 weg. Das ist kein buchhalterischer Randposten, sondern ein massiver Eingriff in die pädagogische Substanz der dortigen Arbeit.

Gerade die Jahrgänge 5 und 6 sind die sensibelste Phase des Übergangs. Hier treffen sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen, soziale Hintergründe und Förderbedarfe aufeinander. Wer in dieser Situation an der Binnendifferenzierung spart, spart an der falschen Stelle, nämlich bei den Kindern, die Orientierung, Struktur und gezielte Unterstützung am dringendsten brauchen.

Die 14 wegfallenden Stunden bedeuten konkret: weniger Förderangebote, größere Lerngruppen ohne zusätzliche Unterstützung, weniger individuelle Rückmeldung. Es bedeutet, dass Lehrkräfte noch stärker an Belastungsgrenzen arbeiten müssen und Kinder mit Unterstützungsbedarf schneller durchs Raster fallen. Wer gleichzeitig von Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit spricht, darf diese strukturellen Grundlagen nicht entziehen. Die Argumentation, die Mittel seien ursprünglich nicht ausdrücklich für die Binnendifferenzierung vorgesehen gewesen, greift zu kurz. Entscheidend ist, wofür sie tatsächlich eingesetzt wurden, und das war für die Sicherung pädagogischer Qualität. Diese Realität vor Ort auszublenden, wirkt wie eine rein haushaltspolitische Entscheidung ohne ausreichende Berücksichtigung der schulischen Praxis.

Als Schulelternbeirat vertreten wir die Interessen der Eltern und unserer Kinder. Viele Familien haben sich bewusst für die integrierte Gesamtschule entschieden, weil sie individuelle Förderung und gemeinsames Lernen verspricht. Wenn nun zentrale Stundenkontingente gestrichen werden, wird dieses Vertrauen beschädigt. Die Bedingungen in den letzten Jahren dank Coronafolgen und beispielsweise Handydauerbeschallung haben nachweislich zu einer sehr viel höheren Rate an psychischen Erkrankungen unter den Kids, immer schwächerer Lesekompetenz und zu einer sehr großen Bandbreite an individuellen Schwierigkeiten/Bedürfnissen geführt. Eine "Korrektur" hätte also allenfalls zu einer Stundenerhöhung führen müssen, um dies alles aufzufangen. Ich fordere daher die Landespolitik auf, die Auswirkungen dieser Kürzungen ehrlich zu bewerten und die Entscheidung zu überdenken. Bildung ist kein Sparposten. Wer hier kürzt, verschiebt die Probleme lediglich, und das auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, auf dem Rücken unserer Kinder.

28/02/2026
21/03/2022
07/01/2022

Arbeit muss sich wieder lohnen! 💶

Mit 2.284 Euro brutto oder weniger pro Monat für einen Vollzeitjob muss fast jeder 5. Vollzeitbeschäftigte in Deutschland auskommen. Das sind 2/3 des Durchschnittsverdienst und die Grenze für Geringverdiener.

Wer eher in östlichen Regionen lebt, eher im Kleinbetrieb arbeitet als im Großunternehmen, eher auf dem Land wohnt als in der Stadt, verdient tendenziell weniger. Hieran zeigt sich für uns FREIE WÄHLER deutlich, dass wir die regionale Wertschöpfung wieder stärken müssen.

Die immer stärkere Entwicklung hin zu einem Billiglohnland wollen wir durch die Wiederansiedelung heimischer Produktionen stoppen (Von der Halbleiterproduktion bis zur Medikamentenherstellung). Hierdurch werden nicht nur gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten reduziert.
Arbeit muss sich nicht nur wieder lohnen, sondern sie muss auch dazu dienen, dass man heute und in Zukunft gut davon leben kann.

03/01/2022

Die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Hessen muss grundlegend neu geregelt werden – eine „kleine Reform“ greift hier zu kurz, heißt es in einer Mitteilung der FREIE WÄHLER Hessen.

„Schlagwörter wie , und Ähnliche werden mittlerweile in Hessens inflationär behandelt – ohne dass ein ausreichendes Konzept mit der notwendigen Transparenz für alle Bildungspartner vorhanden wäre; teilweise mangelt es gar an einem tiefergreifenden Verständnis jener Begriffe“, erklärt Engin Eroglu , Europaabgeordneter und Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen.

Die muss den gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Die Freie Wähler setzen sich daher folglich für grundlegende Veränderungen ein:

- Jede Lehramtsstudentin / jeder Lehramtsstudent muss zwei verpflichtende Praxissemester in einer staatlichen mit Kindern und Jugendlichen absolvieren.

- Die Lehrkräfteausbildung wird um die verbindlichen Prüfungsfächer und erweitert, um dem Bildungs- und Erziehungsanspruch der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden.

- Zukünftige Lehrkräfte werden dahingehend ausgebildet, dass diese in der Lage sind in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten zu können – damit Inklusion gelingen kann.

- Zukünftige Lehrkräfte werden dahingehend als Expert*innen für Digitalisierung und ausgebildet, so dass jene Kompetenzen bedarfsgerecht in den jeweiligen Schulstufen gelehrt werden können.

- Die Bereiche „individuelle Förderung – Inklusion – Binnendifferenzierung“ sind in allen Fächern Hauptbestandteile der Lehrkräfteausbildung.

„In vielen Bundesländern ist es bereits eine Selbstverständlichkeit, dass die Bildungs-und Erziehungspläne die Bildungsansprüche von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre verbindlich formulieren. In Hessen gilt der Bildungs- und Erziehungsplan nur von null bis zehn Jahren“, so Eroglu

Zusammenfassend fordern die FREIE WÄHLER Hessen eine grundlegende Neuregelung der Lehrkräfteausbildung, eine Sicherung landeseinheitlicher , durch pädagogisch ausgebildete Lehrkräfte sowie eine Übernahme des Personals im Elementarbereich durch das Land.
durchsetzen!

01/01/2022

Wir wünschen ein Frohes Neues Jahr 2022! 🎊

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit unserer Facebook-Community und sehen uns hoffentlich endlich wieder auf Veranstaltungen von Angesicht zu Angesicht.🧡

12/07/2021

Auf geht's in die nächste Kreistagssitzung. Wir haben einen Antrag gestellt, dass alle Schulen im Landkreis so ausgestattet werden, dass Videounterricht möglich ist.
Mit dabei unser Kandidat zur Bundestagswahl Markus Lappe (https://www.markus-lappe.de/). Schaut auch mal bei ihm rein.
Unser Fraktionsvorsitzender Christoph Pohl ist beruflich verhindert.
Für den Kreisausschuss haben wir Cornelia Henkel vorgeschlagen.

07/07/2021

Schwimmen lernen, Freunde treffen, Sport treiben – Freibäder müssen erhalten bleiben! 🏊

Vielen Städten und Gemeinden ist es aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht länger möglich, Schwimmbäder zu unterhalten. Allein in den letzten 20 Jahren mussten über 600 Bäder ihre Tore schließen.

Aber gerade für das Schwimmenlernen und die Freizeitgestaltung ist diese Infrastruktur wichtig. Wir wollen deshalb die Finanzierung durch Kommune, Land und Bund neuausrichten, damit ein flächendeckendes Schwimmbadangebot möglich bleibt.

https://www.freiewaehler.eu/unsere-politik/wahlprogramm/ -Angebot

🧡

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Am Hohen Berg
Neuental
34599

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