Immer wieder werden wir Mitglieder der AG Akzeptanz und Gleichstellung (kurz SPDqueer) gefragt: wozu? Die SPD setzt sich doch auch so für die Gleichstellung und gegen Diskriminierung ein. Außerdem haben wir in Deutschland doch schon viel erreicht für die LGBTIQ-Community. Juni 2017. All das stimmt. Aber wir wissen auch: die rechtliche Gleichstellung und das Ende staatlicher Diskriminierung darf ni
cht das Ende, sondern muss ein neuer Anfang für den Kampf für Toleranz und vor allem Akzeptanz sein. Die Öffnung der Ehe beendet nicht die Vorbehalte in den Köpfen vieler Menschen. Eine Reform des Transexuellengesetzes und ein nationaler Aktionsplan gegen Homophobie sind Punkte für die wir neben unserer gesellschaftlichen Arbeit weiter politisch kämpfen werden. Eine bunte, weltoffene, tolerante Gesellschaft kommt nicht von alleine. Es muss Menschen geben, die bereit sind sich für sie einzusetzen. Auch wenn der Gegenwind manchmal groß ist. Wir freuen uns, wenn Du dabei mithelfen möchtest!