24/06/2026
4. Stadtverordnetenversammlung – unser Antrag – euer Anliegen
🔹️TOP 31 – "Parksituation am P&R-Parkplatz..."
Vor einer Woche, am Ende der StVV, stand unser Antrag zur Verbesserung der Situation am 🅿️ P&R-Parkplatz 🅿️ auf der Westseite des Bahnhofs Neu-Isenburg als letzter TOP auf der Tagesordnung.
Zum Antrag hielt Andreas Hartmann seine erste Rede als Stadtverordneter. Er war kurz zuvor für den gewählten ehrenamtlichen Stadtrat K. P. Flesch in die AfD-Fraktion nachgerückt.
Unser Antrag hatte drei Ziele:
✅ Langzeitparken eindämmen
✅ Ein geeignetes Parkraumbewirtschaftungssystem prüfen.
✅ Die Sicherheitsprobleme entlang der Zufahrtsstraße beseitigen und zusätzliche P&R-Stellflächen prüfen.
Das Problem sprach Andreas Hartmann in seiner Rede klar an:
‼️Es geht um die tägliche Parkplatzsuche von Berufspendlern.‼️
Die Problematik:
Viele Pendler 🛻🚙🛻 suchen schon morgens vor 07:00 Uhr verzweifelt nach einem freien Parkplatz auf dem P&R-Parkplatz, um hier vom Pkw auf Bus 🚍 & Bahn 🚈 umzusteigen.
1️⃣5️⃣0️⃣ 🅿️ PLÄTZE reichen aber nicht aus, weil dort Fahrzeuge teilweise über mehrere Tage oder sogar Wochen von Menschen aus nah und fern abgestellt werden - Menschen die von hier aus wunderbar zum Flughafen ✈️ gelangen.
Der große Vorteil für diese Langzeitparker, zumeist 🧳 Urlauber ⛱️ :
Der Neu-Isenburger P&R-Parkplatz ist KOSTENLOS und man kann dort ⚠️ ZEITLICH UNBEGRENZT ⚠️ stehen.
Die FDP hatte diese Problematik bereits im Jahr 2023 erkannt und in einer Anfrage thematisiert. Man kann jedoch sicher davon ausgehen, dass dieses Problem schon deutlich länger besteht.
Die im Mai 2023 von der FDP eingereichte Anfrage wurde in den Ausschuss überwiesen und dort beraten. Eine weitere Befassung wurde jedoch damals mehrheitlich abgelehnt.
‼️Drei Jahre später besteht das Problem unverändert fort‼️
Damit sich die Parksituation endlich ändert, haben wir einen ❗️ANTRAG❗️ formuliert, den wir unten im Bild zeigen.
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Nach der Rede von Andreas Hartmann kamen die zu erwartenden Gegenreden.
In der ersten Gegenrede argumentierte der Stadtkämmerer Herr Stefan Schmitt (CDU), eine Begrenzung der Parkdauer würde das Problem nicht lösen, sondern lediglich verlagern.
Die Langzeitparker würden sich dann eben andere Parkplätze in den umliegenden Wohngebieten östlich des Bahnhofs suchen.
Ein interessanter Gedanke, der allerdings noch „interessanter“ wurde, als Herr Schmitt mit dem nächsten Argument aufwartete.
So sprach er davon, dass Investitionen in den bestehenden P&R-Parkplatz problematisch bzw. unnötig seien, weil dort im 3. QUARTAL 2027 ohnehin ein Gleis der RTW verlaufen soll.
Gleichzeitig verwies Herr Schmitt auf ein zukünftiges Parkraumkonzept, das die Situation lösen soll.
☝️Ein Parkraumkonzept, an dem die Stadt wohl schon eine ganze Weile arbeitet⁉️
📢 Hier werden wir als Fraktion jedenfalls nachfragen, ob dieses Konzept ähnliche Kosten verursacht und dessen Erstellung eine ähnlich lange Zeit benötigt wie das Geschwindigkeitskonzept, zu dem wir kürzlich berichtet hatten.
https://www.facebook.com/share/p/1DNpX3J4No/
Angesichts dieser „Argumente“ stellt sich zwangsläufig die Frage:
⁉️Was passiert in der Zwischenzeit mit den PENDLERN⁉️
Wenn tatsächlich demnächst die 🚧 Bauarbeiten 🚧 für das RTW-Gleis beginnen, ist die aktuelle Problematik der Langzeitparker im Vergleich dazu fast nebensächlich.
⚠️Will man hier also allen Ernstes die Problematik, die bereits seit weit mehr als drei Jahren besteht, noch weiter verschärfen – und das über Jahre hinweg?⚠️
Stuttgart 21 lässt grüßen – wir sind gespannt, wie es im 3. QUARTAL 2027 in Neu-Isenburg aussieht.
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Die Gegenrede der SPD und die Eintracht-Fans
Nach Herrn Schmitt trat Herr Munari (SPD) ans Rednerpult, schloss sich den Worten des Stadtkämmerers an und ging auf Punkt 3 unseres Antrags ein – die Parksituation auf der Zufahrtsstraße.
Besonders bemerkenswert war hierbei seine Argumentation:
Als Begründung gegen eine Ertüchtigung des Seitenstreifens führte er das unrechtmäßige Parkverhalten von ⚽️ Eintracht-Frankfurt-Fans ⚽️ ins Feld, die dort an Spieltagen WILD PARKEN – „dem werden wir nicht zustimmen“, so Munari.
Wir finden:
Diese Argumentation geht am eigentlichen Thema vollkommen vorbei.
1. Die Eintracht-Fans sind ebenfalls Bürger, die einfach nur parken wollen, jedoch aufgrund zu vieler Langzeitparker auf die Zufahrtsstraße ausweichen.
2. Wenn Herr Munari Recht hat und die Eintracht-Fans hier regelmäßig an Spieltagen – die meist am Wochenende stattfinden – auf den Seitenstreifen der Zufahrtsstraße ausweichen, dann ist das aus unserer Sicht eben genau die Bestätigung dafür, dass die vorhandenen Parkmöglichkeiten nicht ausreichen.
>>>IRONIE:
Zwei Tage nach der Rede von Herrn Munari wollten wir uns am Freitagvormittag selbst davon überzeugen und ...
🅿️🚗🚙🛻🚗🚙🛻🅿️
Tatsächlich war die komplette Zufahrtsstraße wild zugeparkt und wenn das wirklich Eintracht-Fans sein sollten –🥴 das letzte Heimspiel der Eintracht liegt Wochen zurück.🥴
IRONIE OFF