Seit über 70 Jahren ist das THW täglich in Deutschland im Einsatz, um technische Hilfe zu leisten: Von den Unglücken, die in den sechziger Jahren die Nation bewegten, wie die Sturmflut in Hamburg und das Grubenunglück von Lengede, bis zu den Hochwassern an Elbe und Oder zu Beginn des neuen Jahrtausends reicht die kompetente Hilfe der „Blauen Engel", wie die französische Bevölkerung die Helferinnen
und Helfer des THW nach deren Einsatz in Frankreich 1999 taufte. Die Reparaturarbeiten nach der Sturmflut 1953 in den Niederlanden markieren den Beginn der Einsätze des THW im Ausland. Es folgten humanitäre Hilfeleistungen nach Dürreperioden, Bürgerkriegen und Erdbeben in Afrika, Europa und Südamerika sowie in Süd- und Südostasien nach der Tsunami-Katastrophe. 2005 leistete das THW zum ersten Mal in seiner Geschichte in den Vereinigten Staaten technische Hilfe. Durch die kompetenten, schnellen und uneigennützigen Hilfsmaßnahmen im In- wie im Ausland erbringt das THW einen Beitrag dazu, Not und Unglück zu mindern. Es verwirklicht durch seine Einsätze nach Unglücken und in seinen langfristig angelegten Wiederaufbauprojekten im Namen der Bundesrepublik weltweit humanitäre Hilfe. Dies hat nicht selten, wie nach dem Einsatz des THW in Skopje, Jugoslawien 1963, zur Vertiefung der politischen Beziehungen zwischen den Ländern geführt. Heute ist das THW als international tätige Einsatzorganisation an der weltweiten Verzahnung aller Hilfsorganisationen beteiligt. Als kompetenter Partner kommt dem THW dabei sowohl bei den Vereinten Nationen als auch in der Europäischen Union eine tragende Rolle zu. Leistungsfähige Fahrzeuge und moderne Technik sind die unverzichtbare Grundlage für die Arbeit des THW. Ohne die freiwilligen Helferinnen und Helfer bewegt sich kein Boot, liefert kein Notstromaggregat Energie, produziert keine Aufbereitungsanlage sauberes Wasser und läuft keine Motorsäge. Rund 80.000 Menschen – junge und alte, Männer und Frauen – engagieren sich in der Bevölkerungsschutzorganisation. Verteilt auf acht Landesverbände leisten sie in den über das gesamte Bundesgebiet verteilten 668 Ortsverbänden technische Hilfe – Tag für Tag. Sie sorgen für schnelle Unterstützung, wenn wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser von der Stromzufuhr abgeschnitten sind. Sie leisten Hilfe, wenn Stürme Dächer abgedeckt, Bäume ausgerissen und Wege unpassierbar gemacht haben. Sie sind dann da, wenn sie gebraucht werden. Eine umfassende Ausbildung bereitet die Einsatzkräfte für diese verantwortungsvollen Aufgaben vor. An der THW-Bundesschule werden die Helferinnen und Helfer zu Maschinisten, Trinkwasserlaboranten, Bootsführern, Ortungsspezialisten oder Führungskräften weitergebildet. Im Ortsverband Nörvenich sind ein Technischer Zug mit einer Bergungsgruppe (B), einer Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzun (FGr N), eine Fachgruppe Räumen Typ B (FGr R (B)) sowie ein Trupp unbemannte Luftfahrtsysteme (Tr UL) disloziert. Die Helfer im Ortsverband sind alle ehrenamtlich Tätig. Der OV Nörvenich ist örtlich zuständig für die Gemeinden Nörvenich, Vettweiß und Merzenich. Desweiteren findet Ihr bei uns auch die Jugendgruppe des OV Nörvenich. In der Jugendgruppe sind Kinder & Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aktiv nach dem Motto:
"Spielend Helfen Lernen"
Wenn auch Sie ehrenamtlich Helfen möchten und Spaß an Technik haben - Sprechen Sie uns einfach an oder Besuchen Sie uns an unseren Dienstabenden.