CDU/FWV-Fraktion im Murrhardter Gemeinderat

CDU/FWV-Fraktion im Murrhardter Gemeinderat CDU/FWV-Fraktion im Murrhardter Gemeinderat

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Andreas Winkle
Hördthof 20
71540 Murrhardt
Germany

Tel. 07192 / 1888

CDU/FWV-Fraktion im Murrhardter Gemeinderat
Andreas Winkle
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Ehrung für 30 Jahre EngagementIn der Gemeinderatssitzung am 26. März 2026, wurde Stadtrat Andreas Winkle für seine 30-jä...
28/03/2026

Ehrung für 30 Jahre Engagement
In der Gemeinderatssitzung am 26. März 2026, wurde Stadtrat Andreas Winkle für seine 30-jährige Mitgliedschaft im Murrhardter Gemeinderat geehrt.
Bürgermeister Armin Mößner (im Bild rechts) überreichte ihm die Ehrenurkunde mit Stele und Ehrennadel des Gemeindetag Baden-Württemberg.

Beim traditionellen Neujahrsempfang des CDU Stadtverband Murrhardt, hielt der Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 8....
12/01/2026

Beim traditionellen Neujahrsempfang des CDU Stadtverband Murrhardt, hielt der Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 8. März 2026 und Fraktionschef der CDU Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Manuel Hagel MdL eine beeindrucktende Rede.
Weiter hielten der Landtagskandidat Dr. Jens Steinat eine tolle Vorstellungsrede sowie unsere Bundestansabgeordnete Dr. Inge Gräßle MdB und Bürgermeister Armin Mößner eine Ansprache zum neuen Jahr.

23/12/2025
19/12/2025

Haushaltsrede der CDU/FWV-Fraktion, vorgetragen von Andreas Winkle in der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2025 (es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mößner,
verehrte Amtsleiterinnen und Amtsleiter,
werte Kolleginnen und Kollegen,
geschätzte Vertreterinnen der Presse,
sehr geehrten Damen und Herren,

mit der Beratung des städtischen Haushalts und des Wirtschaftsplanes der Stadtwerke Murrhardt, schaffen wir es wieder unserem Anspruch gerecht zu werden, noch vor Weihnachten die beiden Zahlenwerke zu verabschieden und eine klare Vorgabe für das neue Wirtschaftsjahr zu legen.

Unser Haushalt spiegelt sich im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Laut dem Münchner ifo Institut, befindet sich die deutsche Wirtschaft in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der durch Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografische Veränderungen und geopolitische Umbrüche geprägt ist. Im internationalen Vergleich gelingt es ihr nur langsam und kostspielig, sich durch Innovationen und neue Geschäftsmodelle anzupassen.
Das Bruttoinlandsprodukt hat sich in den letzten Jahren mit -0,9 % und -0,5 % im negativen Bereich bewegt im Jahre 2025 waren mit 0,1 % eine minimale Steigerung zu verzeichnen und die Prognosen für das Jahr 2026, gehen von einer leichten Steigerung auf 0,8 % im Vergleich zu den Vorjahren aus.
Nach aktuellen Zahlen von Statista in Hamburg, steht Deutschland im zweiten Quartal 2025 im letzten Drittel beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) im europäischen Vergleich. Unser Bundeshaushalt sieht für das Jahr 2026 Ausgaben in Höhe von rund 525 Mrd. € vor, knapp 38 % fließen davon in den Bereich Arbeit und Soziales. Durch weiter steigende Kosten in den Bereichen Sozialtransfers, Renten, Gesundheit, Verteidigung und die steigende Zinslast, sinkt der gestaltbare Anteil des Bundeshaushaltes laut einer Prognose des Thinktanks „Dezernat Zukunft“ von derzeit etwa 25 % in den nächsten zehn Jahren auf ca. 3 % des Bundeshaushaltes. Hier besteht dringender Reformbedarf – nicht nur bei den Renten – um den zukünftigen Generationen noch einen Gestaltungsspielraum zu ermöglichen.

Unser städtischer Ergebnishaushalt weist mit ordentlichen Erträgen von 45.319.716 € und ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 45.399.259 € ein ordentliches Ergebnis von - 79.499 € aus. Zählt man die außerordentlichen Erträge in Höhe von 200.000 € dazu, kommen wir auf ein positives Gesamtergebnis in Höhe von 120.501 €.
Unser Finanzhaushalt sieht Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 44.278.260 € und Auszahlungen in Höhe von 42.168.259 € vor, somit weisen wir einen Zahlungsmittelüberschuss von 2.110.001 € aus. Unsere Auszahlungen für Investitionen, bleiben angesichts der bevorstehenden Aufgaben auf hohem Niveau, mit Auszahlungen in Höhe von 14.143.500 € und Einzahlungen von 6.544.300 €, weisen wir hier ein negatives Ergebnis von - 7.599.200 € aus. Verrechnen wir hier noch unseren oben genannten Zahlungsmittelüberschuss, kommen wir auf einen Finanzierungsmittelbedarf in Höhe von - 5.489.199 €.

Die Stadt Murrhardt gehört nach wie vor zu den Sockelgarantie-Gemeinden und profitiert von den Zuweisungen im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes (FAG). Für das Jahr 2026 steigt diese Kommunale Investitionspauschale (KIP) deutlich auf 15.754.000 € im Planansatz.

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Im Vergleich zum Planansatz im Jahr 2025 steigt diese Zuweisung um rund 1,7 Mio. €. An zweiter Stelle der Zuweisungen steht der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, mit rund 8,8 Mio. € liegen wir hier um rund 400.000 € höher als im Jahr 2025.
Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer, die sich im Vergleich zum laufenden Haushaltsjahr um rund 170.000 € auf 961.900 € nach Planansatz erhöhen wird. Erfreulich ist, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2025 voraussichtlich auf 6 Mio. € einpendeln werden, das wären rund 1.5 Mio. über dem Planansatz für das laufende Jahr. Für das neue Haushaltsjahr 2026 sind im Haushalt Einnahmen von 5 Mio. € geplant. Die Gewerbesteuereinnahmen zeigen, dass Murrhardt durch gute mittelständische Unternehmen geprägt ist, die nicht so stark von der Automotive-Industrie abhängig sind.
Nachdem der Hebesatz für die Grundsteuer B zum 1. Januar 2025 von 380 v.H. auf 348 v.H. abgesenkt worden ist, muss dieser zum 1. Januar 2026 auf 368 v.H. angepasst werden. Die Gründe hierfür sind, dass die Simulationswerte aufgrund neu veranlagter Objekte, die durch den Wechsel von Grundsteuer A zu Grundsteuer B, sowie korrigierter Bodenrichtwerte und ausstehender Messbescheide relativ ungenau ausgefallen sind. In Zahlen wird die Grundsteuer B wieder aufkommensneutral mit 1.957.000 € für das Jahr 2026 eingeplant.

Nachdem der Vorplatz des Modulbaus an der Walterichschule neugestaltet wurde, konnte planmäßig über die Sommerferien der Innenhof der beiden Schulen komplett renoviert werden. Mit attraktiven Spielgeräten, verschiedenen Sitzmöglichkeiten und einem grünen Klassenzimmer, wurde hier ein einladender Aufenthaltsort geschaffen, der auch außerhalb der Schulzeit zur Verfügung steht. Mit Gesamtkosten von rund 300.000 €, haben wir einen funktionalen Pausenhof geschaffen, der durch die Schülerinnen und Schüler sehr gut angenommen wird. Für die CDU/FWV-Fraktion war es immer wichtig, dass es bei unseren Schulen kein Investitionsstau gibt. Wir legen großen Wert, auf eine vorrausschauende Gebäudeunterhaltung, sie sichert uns nicht nur den Werterhalt unserer Liegenschaften, sondern lässt sich über die vielen Jahre im Haushalt gestaffelt einplanen.
Für die neue Mensa auf der ehemaligen Stadthallenterasse, sind im Haushalt 700.000 € eingeplant. Wir hoffen, dass nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Bauarbeiten zügig voranschreiten und die Maßnahme im kommenden Jahr rechtzeitig abgeschlossen werden kann.

Nachdem nun alle Schulen in Murrhardt saniert wurden, stehen für die Grundschule in Fornsbach Mittel für den Pausenhofsanierung in Höhe von 150.000 € im Haushaltsplan.
Wir hoffen, dass bei der Gestaltung die Wünsche der Schülerinnen und Schüler, sowie der Lehrkräfte berücksichtigt werden. Um dem gestiegenen Platzbedarf an der Schule gerecht zu werden, stehen für den Ausbau des Dachgeschosses, einer Feuerwehzufahrt und Parkplätzen, sowie aktuelle Brandschutzmaßnahmen weitere 325.000 € im Planansatz für das Jahr 2026 bereit. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt ist die Erweiterung des Kindergarten Hörschbach. Die Bauarbeiten wurden am 21. November mit einem Spatenstich begonnen. Wir hoffen auf einen milden Winter, damit die Bauarbeiten bis zum Sommer 2026 abgeschlossen werden können. Die Baukosten in Höhe von 3,5 Mio. € erscheinen uns relativ hoch, da es sich um ein einfaches Gebäude in Hybridbauweise handelt. Die Sanierung des Bahnhofsgebäude, wird im Zuge der Stadtsanierung Bahnhof /östlicher Klosterhof vollzogen. Für die Renovierung des Gebäudes sind im kommenden Jahr 700.000 € eingeplant. Da in dieses Gebäude teile der Stadtverwaltung ausgelagert werden sollen, ist auf eine zügige Umsetzung zu achten, damit es keine Terminkonflikte mit der Rathaussanierung gibt.

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Ein großes Projekt befindet sich kurz vor dem Abschluss, mit dem Interkommunalen Breitbandausbau haben wir eine wichtige Infrastrukturmaßnahem geschaffen. Die Stadt Murrhardt hat hier zusammen mit den Gemeinden Althütte, Großerlach und Sulzbach an der Murr, rund 33 Mio. € investiert, die zu 90 % über Bundes- und Landesmittel gefördert worden sind. Wir hoffen, dass die noch offenen Anschlusspunkte vor Weihnachten ans Licht gehen können. Für den weiteren innerstädtischen Glasfaserausbau, wünschen wir uns eine rasche Planung und Umsetzung.

Am 15. Dezember wurde der Kreishaushalt mit einem Kreisumlagehebesatz von 35,9 v.H. verabschiedet, damit liegt der Hebesatz leicht unter unserem Haushaltsansatz von 36,0 v.H. Die Reduktion um 0,1 Prozentpunkte macht eine Ersparnis von 24.452 € aus. In Summe schlägt die Kreisumlage mit 8.778.003 € zu Buche und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau.

Im Rahmen einer Bürgerveranstaltung, wurde am 11. November in der Murrhardter Festhalle durch die Fa. DME Consult, ein Zwischenstand zur Kommunalen Wärmeplanung der Stadt Murrhardt vorgestellt. Um die Zielvorgabe zu erreichen, bis 2040 eine CO2-Neutralität bei der Wärmeerzeugung in Gebäuden zu erreichen, müssen alle Potentiale ausgeschöpft werden.
Die aufgezeigten lokalen Potentiale wie Erdwärme, Abwärme, Photovoltaik und Solarthermie, müssen bestmöglich ausgeschöpft werden. Wir sehen für eine ausreichende Versorgung mit elektrischem Strom, die Windenergie als unabdingbar.

In der letzten Gemeinderatssitzung konnten wir den Jahresabschluss 2023 der Stadtwerke Murrhardt, mit einem Jahresfehlbetrag in der Erfolgsrechnung in Höhe von - 520.670 € verabschieden. Wir gehen davon aus, dass wir im neuen Jahr den Rückstand aufholen werden und uns die beiden Abschlüsse für die Jahre 2024 und 2025 vorgelegt werden. Durch den Anschluss an die Nahwärmeversorgung der beiden neu entstehenden Wohnquartiere auf dem Schweizer-Areal-Süd und das Wohnbauprojekt an der Siebenkniestraße - mit jeweils rund siebzig Wohneinheiten - erhoffen wir uns eine höhere Rentabilität in unserer Wärmesparte. Der Nahwärmeverbund der Heizzentralen an der Fritz-Schweizer-Straße und in der Weststadt sollte auf seine Wirtschaftlichkeit untersucht werden. Ziel muss es sein, möglichst viele Anschlussnehmer entlang dieser Trasse zu gewinnen.

Im Oktober haben wir für die Stadtwerke ein Wärmenetz-Transformationsplan vergeben.
Sobald die Daten und Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung vorliegen, kann hier aufbauend ein Fahrplan ausgearbeitet werden, wie wir mit unseren Wärmenetzen und Heizwerken bis zum Jahre 2040, CO2-Neutrale Wärme erzeugen können. Durch den mittelfristigen Wegfall der Gasversorgung, müssen sich die Stadtwerke nach neuen Vertriebssparten umschauen. Wir können uns vorstellen, dass in den Bereichen Freiflächen PV-Anlagen, Wärmepumpenvertrieb oder auch Stromhandel neue Betätigungsfelder entstehen können.
Nachdem in der Regionalversammlung Anfang Dezember der endgültige Windkraftplan verabschiedet worden ist, steht nun fest, dass auf unserer Gemarkung alle acht Vorranggebiete ausgewiesen worden sind. Die ursprünglich vom Gemeinderat auf vier Standorte reduzierte Beschluss, fand hier keine Berücksichtigung. Auch vor dem Hintergrund der Kommunalen Wärmeplanung, halten wir es wichtig, dass wir von Seiten der Stadtverwaltung und des Gemeinderats aktiv werden und mit einem Projektpartner das Thema Windenergieanlagen nach unseren Vorstellungen angehen.

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Für uns steht im Vordergrund eine bürgerschaftliche oder genossenschaftliche Beteiligung an Windenergieanlagen, die Bürgerinnen und Bürger sollen sich aktiv einbringen können.

Zum Schluss möchten wir uns von der CDU/FWV-Fraktion, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den Stadtwerken bedanken.
Ein besonderer Dank geht an unseren Kämmerer Herrn Matthias Glassl, seinem Stellvertreter Herrn Maximilian Buchholz und ihrem Team für die Ausarbeitung des Haushaltsplans. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Geschäftsführer der Stadtwerke Murrhardt, Herrn Rainer Braulik und seinem Team, für die rechtzeitige Erstellung seines letzten Wirtschaftsplanes für die Stadtwerke Murrhardt. Persönlich möchte ich mich auch bei Rainer Braulik für die stets konstruktive Zusammenarbeit in der letzten 23 Jahren bedanken. Eine weitere Ära wird im Jahre 2026 zu Ende gehen. Herr Uwe Matti startete im Jahre 1988 als Leiter der Musikschule und wurde dann im Jahre 1990 zum Kulturamtsleiter der Stadt Murrhardt ernannt. Wir möchten uns bei Herrn Uwe Matti recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken und wie er über die vielen Jahre das Amt „Wirtschaft, Kultur und Tourismus geprägt und weiterentwickelt hat. Wir wünschen Herrn Rainer Braulik und Herrn Uwe Matti für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit.
Wie heißt es so schön, in jedem Ende liegt ein neuer Anfang.
Mit dem neuen Leiter der Stadtwerke Murrhardt, Herrn Markus Rau und dem neuen Leiter für das Amt Wirtschaft, Kultur und Tourismus, Herrn Henrik Neth, heißen wir die beiden Herren herzlich willkommen und bieten unsere vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit an.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich persönlich auch an meine Fraktionskollegen, sowie an meine Kolleginnen und Kollegen im Gremium richten, ich bedanke mich für die stets sachorientierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit, es war mir stets eine Freude und Ehre, mit euch zusammenzuarbeiten.

Die CDU/FWV-Fraktion stimmt dem vorliegenden städtischen Haushaltsplan sowie dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke Murrhardt für das Jahr 2026 einstimmig zu.

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Konfuzius

Wenn Du merkst, dass Du Deine Ziele nicht erreichen kannst,
dann passe nicht die Ziele an,
passe die Maßnahmen an.

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Unter nachfolgendem Link, können Sie die Haushaltsrede herunterlanden.
https://www.cdu-fwv-murrhardt.de/app/download/12950745612/CDU_FWV_HHR_18_12_2025.pdf?t=1766160063

Neujahrsempfang des CDU Stadtverband Murrhardt.Am 12. Janaur 2025 fand in der Murrhardter Festhalle der traditionelle Ne...
13/01/2025

Neujahrsempfang des CDU Stadtverband Murrhardt.
Am 12. Janaur 2025 fand in der Murrhardter Festhalle der traditionelle Neujahrsempfang des CDU Stadtverband Murrhardt statt. Die Ansprache zum neuen Jahr hielt Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. Nach der Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Gerald Wurster, wurden noch Grußworte von Dr. Inge Gräßle MdB sowie Bürgermeister Armin Mößner gehalten.

Stadtverband Murrhardt

20/12/2024

Haushaltsrede der CDU/FWV-Fraktion, vorgetragen
von Andreas Winkle in der Gemeinderatssitzung
am 19. Dezember 2024 (es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mößner,
verehrte Amtsleiterinnen und Amtsleiter,
werte Kolleginnen und Kollegen,
geschätzte Vertreterinnen der Presse,
sehr geehrten Damen und Herren,

abermals ist es gelungen, den städtischen Haushalt und den Wirtschaftsplan der Stadtwerke für das Jahr 2025 noch vor Weihnachten in das Gremium zur Beratung einzubringen. Mit der heutigen Beschlussfassung der beiden Zahlenwerke, geben wir die Richtung für Investitionen im neuen Jahr vor.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind in Deutschland nach wie vor sehr angespannt. Beim Bruttoinlandsprodukt nehmen wir in Deutschland einen der hinteren Plätze in Europa ein. So lag das Wachstum im Jahre 2023 bei -0,3 % im Vergleich zum Jahr 2022. Zum Vergleich stehen Staaten wie Dänemark mit 1,9 %, Spanien mit 2,5 %, Türkei mit 4,5 % oder der Spitzenreiter Montenegro mit 6 % Wachstum sehr gut da.
Für das Jahr 2024 wird mit einem BIP von 0,0 % und für das Jahr 2025 mit einem Wachstum von 0,9 % gerechnet.
In den letzten zwei Jahren hat sich die Inflationsrate vom November 2022 bis November 2024 von 8,8 % auf 2,2 % abgesenkt, nach einem Tiefststand im September 2024 von
1,6 % ist diese aber in den letzten 2 Monaten wieder angestiegen.

Der 6. November 2024 ist ein Datum, das in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Die erneute Wahl von Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA, wird voraussichtlich für Deutschland massive wirtschaftliche Konsequenzen haben. Die USA ist für Deutschland das wichtigste Exportland, im Jahre 2023 wurden Waren im Wert von rund 158 Milliarden Euro über den Atlantik transportiert.
Am gleichen Tag verkündete Bundeskanzler Olaf Scholz das Ende der Ampelkoalition,
passend dazu hat die Gesellschaft für deutsche Sprache, das Wort „Ampel-Aus“ zum
Wort des Jahres 2024 gewählt. Wir sind gespannt, ob es mit den Neuwahlen am 23. Februar 2025 einen Impuls geben wird, um eine wirtschaftliche Kehrtwende einzuleiten.

Vor diesen ungewissen politischen Rahmenbedingungen, dürfen wir heute unseren städtischen Haushalt sowie den Wirtschaftsplan der Stadtwerke Murrhardt für das Jahr 2025 beschließen. Im Ergebnishaushalt weisen wir Erträge in Höhe von 41.789.440 € aus,
dem stehen ordentliche Aufwendungen in Höhe von 43.757.140 € gegenüber. Abzüglich der außerordentlichen Erträge in Höhe von 200.000 € weisen wir ein veranschlagtes Gesamtergebnis in Höhe von -1.767.700 € aus.
Im Finanzhaushalt weisen wir nur noch einen Zahlungsmittelüberschuss von 72.500 € aus, wir liegen damit deutlich unter den Vorjahren. Unsere Tilgungsleistungen in Höhe von 550.000 € kann damit nicht mehr aufgebracht werden.
Im Finanzhaushalt haben wir Einzahlungen aus der laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von 40.763.940 €. Die kommunale Hand sollte in konjunkturell schwierigen Zeiten, antizyklisch investieren. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 14,76 Mio. € für das Jahr 2025, kommen wir diesem Prinzip nach. Wir liegen damit rund 3 Mio. € unter dem laufenden Haushaltsjahr, werden aber weiter in wichtige Projekte investieren.
Eine wichtige Infrastrukturmaßnahme wird im Jahre 2025 abgeschlossen werden können.

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Mit einem Investitionsvolumen von rund 11,3 Mio. €, wird das Projekt interkommunaler
Breitbandausbau unseren ländlichen Raum, sowie alle Schulen mit schnellem Internet versorgen. Diese Investition wäre ohne eine großzügige Förderung von Bund und Land in Höhe von 90 % nicht möglich gewesen.

Eine wichtige Entscheidung haben wir am 18. Januar dieses Jahres im Gremium getroffen, mehrheitlich wurden die von der Verwaltung vorgeschlagenen Vorranggebiete für regionalbedeutsame Windkraftanlagen beschlossen. Für uns hat es oberste Priorität, dass die Stadt eine frühzeitige Bürgerbeteiligung durchführt und bei einer Umsetzung ein bürgerschaftliches Modell anstrebt. Eine bürgerschaftliche Beteiligung schafft mehr Akzeptanz und wirtschaftliche Teilhabe. Eine Windenergieanlage mit einer elektrischen Leistung von 7 MW, könnte bereits ein Drittel unseres Gesamtstrombedarfs abdecken.
Aufgrund steigender Kinderzahlen, werden wir verstärkt in den Ausbau von Kindergartenplätzen investieren. Am 23. September dieses Jahres, konnte mit dem Spatenstich die Erweiterung der Kindertagesstätte Dorfgärten in Fornsbach begonnen werden. Für das Haushaltsjahr 2025 sind hier Mittel in Höhe von 200.000 € veranschlagt. Ein weiterer Kostenschwerpunkt, wird die Erweiterung des Kindergartens Hörschbach sein, durch die Erweiterung werden die Kapazitäten verdoppelt, was mit einer Investition von rund 1.750.000 € verbunden ist. Mit der Erneuerung des Pausenhofs der Walterichschule in Höhe von 270.000 €, wird die Sanierung des Schulcampus abgeschlossen sein. Für die neue Mensa an der Stadthalle inklusive der Terrassenüberdachung, sind rund 650.000 € vorgesehen. Für die Stadtsanierung Bahnhof / östlich Klosterhof werden für den Grunderwerb 850.000 € eingestellt für die Sanierung des Bahnhofgebäudes sind für das Haushaltsjahr 2025 rund 1 Mio. € eingeplant.
Wir hoffen, dass mit dem Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Gaab im Jahre 2025 begonnen werden kann, im Haushaltsansatz stehen hier Mittel in Höhe von 600.000 € zur Verfügung. Mit der Sanierung der Karlstraße, konnte eine unserer schlechtesten Straßen am 25. Oktober wieder offiziell für den Verkehr freigegeben werden. Die seit rund 30 Jahren immer wieder verschobene Sanierungsmaßnahme der rund 500 m langen Straße, erscheint nun in neuem Glanz und wurde zeitgemäß mit neuer Infrastruktur ausgebaut. Uns freut es, dass in diesem Zuge auch 650 m Nahwärmeleitungen verlegt wurden und viele Anlieger sich für eine nachhaltige Wärmeversorgung entschieden haben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,5 Mio. €, aus dem Landessanierungsprogramm konnten wir Fördergelder in Höhe von rund 750.000 € akquirieren.
Am 27. November konnte mit dem Baggerbiss am Ochsen-Areal in Fornsbach, die Grundlage für einen Neubau auf diesem Areal geschaffen werden. Ein bekannter Partner - die FWD Hausbau - wird hier bis zum Frühjahr 2026 eine Wohnanlage für betreutes Wohnen errichten. Insgesamt sollen hier 16 Eigentumswohnungen mit 2 oder 3 Zimmern entstehen. Die Stadt Murrhardt wird im Erdgeschoss einen Gemeinschaftsraum erwerben, der von örtlichen Vereine und Bewohnern genutzt werden kann. Ein weiterer Raum wird von städtischer Seite für eine ORTkauf-Filiale erworben, damit soll die Nahversorgung in Fornsbach verbessert werden. Mit einem Investitionsvolumen für beide Räume in Höhe von 736.000 € beteiligt sich die Stadt Murrhardt an diesem Projekt und setzt hier ein deutliches Zeichen für die Stärkung des Stadtbezirks Fornsbach.
Am 6. Dezember konnten wir nach fast 20-jähriger Schließung, den Lili-Schumm Kindergarten wiedereröffnen. In dem eingruppigen Regelkindergarten sind 25 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren entstanden. Die Umbaumaßnahmen haben mit Kosten in Höhe von rund 100.000 € zu Buche geschlagen.

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Um dem gestiegenen Wohnraumbedarf Rechnung zu tragen, wurde der Bebauungsplan
und der Auslegungsbeschluss für das Schweizer-Areal Süd im Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Aktuell laufen die Abrissarbeiten der Produktions- und Verwaltungsgebäude am Obermühlenweg. Auf dem rund 8200 Quadratmeter großen Areal, werden durch ein Projektentwickler sechs Mehrfamilienwohnhäuser mit 70 Wohneinheiten entstehen. Die Stadt beteiligt sich an diesem Projekt mit einem Gebäude für einen Kindergarten mit zwei weiteren Wohneinheiten. Am 5. Dezember konnten wir im Gemeinderat nach fast einjähriger Verzögerung den Bebauungsplan „Am Höllbächle“ an der Siebenkniestraße
beschließen. Auf dem Areal hinter der Hörschbachschule, sollen in sieben Wohngebäuden dringend benötigter Wohnraum mit rund 70 Wohnungen entstehen.
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen werden im Jahre 2025 abermals steigen.
In Summe sind 12.871.500 € veranschlagt, damit liegt der Ansatz um rund 515.000 € höher als im Vorjahresansatz. Im Vergleich zum Jahre 2013, haben sich damit die Personalaufwendungen verdoppelt. Wir kritisieren hier, dass für den Bereich der Kinderbetreuung mit Umsetzung des Orientierungsplanes, sowie anderer Leistungen, der finanzielle Ausgleich durch das Land nicht erfolgt.
Das Konnexitätsprinzip muss hier in Frage gestellt werden. Viele Kommunen können die staatlichen Vorgaben finanziell oft nicht mehr erfüllen und stehen mit dem Rücken an der Wand. Ein Beispiel dafür, hatten wir in unserer letzten Gemeinderatssitzung am 5. Dezember. Der Zuschuss für das Integrationsmanagement der Caritas wurde für das Haushaltsjahr 2025 um 35.422,22 € im Vergleich zum Haushaltsjahr 2024 gekürzt. Mit einer Personalkostensteigerung in Höhe von 16.016 € ergeben sich für den städtischen Haushalt Mehrkosten in Höhe von 51.438,22 €.

Ein dringender Reformbedarf besteht bei unseren Sozialausgaben im Kreishaushalt, die Kurve für diese Aufwendungen kennt hier nur eine Richtung, linear nach oben. Der Schuldenstand wird bis Ende 2025 auf rund 266 Mio. € ansteigen. Durch die höhere Zinsaufwendungen sowie weitere Ausgabensteigerungen, wird auch in den nächsten Jahren keine finanzielle Besserung eintreten. Der ursprünglich angesetzte Hebesatz in Höhe von 37,0 v.H. konnte zwar durch die geforderten Einsparpakete auf 35,5 v.H. gesenkt werden, für die Stadt Murrhardt bedeutet dies eine Steigerung um 1,1 Mio. € im Vergleich zum Haushaltsjahr 2024. Eine erfreuliche Entwicklung können wir bei den Gewerbesteuereinnahmen feststellen. Die für das Jahr 2025 geplanten Einnahmen in Höhe von 4,5 Mio. € konnten laut aktuellem Stand um rund 1,5 Mio. € übertroffen werden, für den städtischen Haushalt stehen somit Einnahmen von über 6 Mio. € zur Verfügung.
Eine erfreuliche Entwicklung sehen wir auch bei unseren Stadtwerken, mit dem Jahresabschluss 2022 kommen wir langsam in der Gegenwart an. Leider bleiben wir beim Wirtschaftsplan für die Jahre 2025 bis 2027 rund 500.000 € hinter den aktuellen Planungen zurück. Wir können nicht nachvollziehen, dass die aufgeführten Ursachen wie Kostensteigerung bei den Löhnen und Zinsen und einem höheren Dienstleistungsaufwand nicht vorhersehbar waren. Wie schon öfters gefordert, muss die Rentabilität in der Wärmesparte durch eine höhere Anzahl von Hausanschlüssen umgesetzt werden. Wir erhoffen uns von der kommunalen Wärmeplanung, die im Jahre 2025 und 2026 mit externer Fachbegleitung umgesetzt werden soll, einen verbindlichen Fahrplan für den weiteren Ausbau unseres Nahwärmenetzes.
Trotz der finanziell angespannten Lage und der verschiedenen Krisenherde auf unserer Welt, sehen wir mit Zuversicht in die Zukunft. Wir haben eine gut funktionierende Verwaltung und einen Gemeinderat, der lösungsorientiert handelt und es auch versteht, mit knapper werdenden Mitteln zu haushalten.

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Zum Schluss möchten wir uns von der CDU/FWV-Fraktion, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den Stadtwerken bedanken.
Ein besonderer Dank geht an unseren Kämmerer Herrn Matthias Glassl und seinem Team für die Ausarbeitung des Haushaltsplans. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Geschäftsführer der Stadtwerke Murrhardt, Herrn Rainer Braulik und seinem Team, für die rechtzeitige Erstellung des Wirtschaftsplanes für das Jahr 2025.

Ein herzliches Dankeschön möchte ich persönlich auch an meine Kolleginnen und Kollegen im Gremium richten, für die stets sachorientierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die CDU/FWV-Fraktion stimmt dem vorliegenden städtischen Haushaltsplan sowie dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke Murrhardt für das Jahr 2025 einstimmig zu.

Schließen möchte ich mit einem Zitat von unserem ehemaligen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard:

Nichts ist in der Regel unsozialer als der so genannte Wohlfahrtsstaat,
der die menschliche Verantwortung und die individuelle Leistung absinken lässt.

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Unter nachfolgendem Link, können Sie die Haushaltsrede als PDF-Datei herunterladen.
https://www.cdu-fwv-murrhardt.de/app/download/12765539512/CDU_FWV_HHR_19_12_2024.pdf?t=1734680202

Beim Ausflug am 28. und 29. September 2024 in den Südschwarzwald, nach Freiburg und zum Feldberg, erkundete die CDU/FWV-...
13/10/2024

Beim Ausflug am 28. und 29. September 2024 in den Südschwarzwald, nach Freiburg und zum Feldberg, erkundete die CDU/FWV-Fraktion des Murrhardter Gemeinderats die touristischen Einrichtungen.

Kurz nach der Neuwahl des Gemeinderats nutzte die neu formierte CDU/FWV-Fraktion des Murrhardter Gemeinderats einen Ausflug nach Freiburg im Breisgau, der südlichsten Großstadt von Deutschland, um Neues zu erfahren, den Teamgeist zu stärken und um etwas für die Geselligkeit zu tun. Daher waren auch die Partnerinnen mit von der Partie.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang in der einen Quadratkilometer großen Altstadt mit ihren Wahrzeichen, besonders dem Münster und den Bächle, und bei der Auffahrt zum Schlossberg wurde die Vergangenheit und Gegenwart Freiburgs beleuchtet, das von 1945 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952 die Landeshauptstadt des Landes Baden war und die jährlich von über drei Millionen Gästen besucht wird. Außerdem zählt Freiburg mit der 1457 gegründeten Albert-Ludwigs-Universität zu den klassischen deutschen Universitätsstädten. Das besondere Interesse der Gruppe, angeführt von Stadtrat und Reiseleiter Rolf Kirschbaum galt der touristischen Infrastruktur und dem öffentlichen Nahverkehr sowie den kulturellen und gastronomischen Einrichtungen.

Bei mehreren Fahrten mit der Freiburger Stadtbahn erfuhren die Murrhardter was die Freiburger Verkehrs AG, der Dienstleister für umfassende Mobilität, in und für Freiburg alles bewegt. Dabei konnte der Kleinbus getrost auf dem Hotelparkplatz stehen bleiben.

Am zweiten Tag ging es hoch hinauf zum Feldberg. Dieser ist mit 1494,2 m nicht nur der höchste Berg des Schwarzwaldes, sondern er ist der höchste Berg in Baden-Württemberg überhaupt. Er stellt auch die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge dar und ist damit der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen. Eine fantastische Aussicht über den Schwarzwald, die Schweizer Alpen und die französischen Vogesen genossen die Ausflügler vom Feldbergturm aus.

Danach ging es weiter zum Titisee, auf dem sich eine Bootsrundfahrt anschloss und die abschließende Einkehr in einem gemütlichen Gasthaus in Titisee, bei dem die vielen Eindrücke und die Erfahrungen gemeinsam reflektiert worden sind.

Adresse

Hördthof 20
Murrhardt
71540

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