20/07/2016
Pressemitteilung der Bürgerinititative "Glasfaserausbau München -
Schnelles Internet für alle Münchner"
Zum heutigen Spatenstich der Stadtwerke München im Harthof
(Start der 2. Ausbauphase):
Ganz München braucht schnelles Glasfaser-Internet
- Stadtwerke-Ausbau muss beschleunigt werden
- Münchner Umlandgemeinden bald besser erschlossen als Trudering und Solln
Die Stadtwerke haben am Mittwoch ihre 2. Ausbaustufe bei der Glasfaserverkabelung mit einem ersten Spatenstich im Harthof gestartet. In den kommenden fünf Jahren sollen weitere 35.000 Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten zusätzlich erschlossen werden. Dann werden 70% aller Münchner über eine schnelle Glasfaserleitung im Keller verfügen.
Für die restlichen 30% der Münchner gibt es aber weiterhin keinen Terminplan für einen Ausbau. In der SWM-Meldung heißt es dazu nur lapidar: „Langfristig soll ganz München flächendeckend erschlossen werden.“ Das würde nach dem aktuellen Zeitplan der Stadtwerke „frühestens zwischen 2022 und 2030“ bedeuten.
Die Bürgerinitiative „Glasfaserausbau München - Schnelles Internet für alle Münchner“ fordert die Stadtwerke auf, „die Planungen für den Vollausbau des Stadtgebietes JETZT zu starten, sonst gibt es in Stadtteilen wie Trudering oder Solln auch in 10 Jahren noch kein schnelles Internet“, so Stefan Hofmeir, Sprecher der Bürgerinitiative „Glasfaserausbau München - Schnelles Internet für alle Münchner“.
„Der Glasfaserausbau refinanziert sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraums und wird dann zur Cashcow der Stadtwerke“, so Hofmeir. Gigabit-Infrastruktur entscheidet künftig über die Werthaltigkeit der Wohnungen, macht Bürger zufriedener und entlastet dank immer besserer Homeoffice-Möglichkeiten auch die Münchner Straßen, da viele Fahrten entfallen können.