18/04/2026
„Die Welt von morgen braucht ein souveränes demokratisches Europa.“
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Darüber diskutierten der Europa-Abgeordnete Damian Boeselager Boeselager und der Romancier und Essayist Robert Menasse am 13. April 2026 im Instituto Cervantes in München mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Außenpolitik Johannes Haindl.
Die Welt von morgen braucht ein souveränes demokratisches Europa - das ist die Quintessenz des Gesprächs, das unsere beiden Panelisten, der Europa-Abgeordnete Damian Boeselager und der Romancier und Essayist Robert Menasse, mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Außenpolitik Johannes Haindl am 13. April 2026 im Instituto Cervantes führten. Dem Befund, dass die politische Realität der EU immer stärker von zwischenstaatlicher Zusammenarbeit und nationalstaatlichem Denken geprägt ist, setzten Damian Boeselager und Robert Menasse die Vision einer gemeinsamen europäischen Demokratie entgegen. Der Nationalstaat, so die These, habe sich überlebt und sei nicht mehr in der Lage, die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu bedürfe es vielmehr einer handlungsfähigen europäischen Regierung und eines starken europäischen Parlaments.
Eine hoch interessante Diskussion, die zum Nachdenken über die Zukunft Europas anregte.