09/06/2026
🔷 FCAS braucht jetzt Klarheit. Die Entscheidung vom 8. Juni 2026 markiert einen wichtigen Wendepunkt: Statt weiterer Blockaden braucht Deutschland einen verlässlichen Kurs für den nationalen Kampfflugzeugbau und eine europäisch anschlussfähige Weiterentwicklung des Luftkampfsystems. Deutschland muss seine militärischen Anforderungen, seine technologische Souveränität und die industrielle Wertschöpfung in Deutschland und Bayern sichern.
🔷 Das bedeutet: ein nationaler Ansatz bei Definition, Entwicklung und Bau des Next-Generation Fighters (NGF) und aller fliegenden FCAS-Komponenten - bei gleichzeitiger Einbindung in ein europäisches Gesamtsystem. Genau deshalb ist die Zwei-Fighter-Lösung der richtige Weg: Kooperation ja, aber nicht um den Preis deutscher Fähigkeiten und strategischer Abhängigkeiten.
🔷 Wie , Leiter des ASP-Fachausschusses Sicherheitspolitik-Bundeswehr betont: „Eine wegweisende und richtige Entscheidung. Die Expertise zum militärischen Flugzeugbau ist in Deutschland vorhanden. Die deutsche Industrie kann und muss nun ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dazu ist die Zusammenarbeit mit anderen Partnern zügig zu prüfen; dazu sind regierungsseitig die entsprechenden Freigaben zu erteilen. Wichtig ist aber: die Kooperation mit Frankreich bleibt im FCAS-Projekt außerhalb des Kampfflugzeuges erhalten.“