Bayerischer Landesfrauenrat

Bayerischer Landesfrauenrat Der Bayerische Landesfrauenrat (BayLFR) ist ein 1973 gegründeter Zusammenschluss von derzeit 58 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Landesverbände.

Er ist überkonfessionell, überparteilich und unabhängig. Der Bayerische Landesfrauenrat trägt zur Verwirklichung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit bei. Vorrangiges Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Er vertritt insgesamt knapp vier Millionen Frauen in Bayern und ist überkonfessionell, überparteilich und unabhängig.

Gestern in Bildern – was für ein Abend!
20/05/2026

Gestern in Bildern – was für ein Abend!

Wie können wir KI feministisch, gerecht und verantwortungsvoll gestalten?Über diese Frage haben sich die BayLFR Fachauss...
13/05/2026

Wie können wir KI feministisch, gerecht und verantwortungsvoll gestalten?
Über diese Frage haben sich die BayLFR Fachausschüsse mit Wirtschaftsinformatikerin und KI-Forscherin Dr. Eva Gengler sowie mit Journalistin und Autorin Barbara Streidl ausgetauscht.
Ihr Fazit: KI ist nicht neutral. Sie kann bestehende Ungerechtigkeiten verstärken – oder ein Werkzeug für mehr Teilhabe, Sichtbarkeit und Empowerment sein. Entscheidend ist, wer sie gestaltet und welche Werte dahinterstehen.
In den folgenden Slides zeigen die fünf Fachausschüsse des BayLFR, welche Chancen und Risiken KI für Medien, Bildung, Gesundheit, Familie sowie Sozial- & Beschäftigungspolitik mit sich bringt. Das Papier findet ihr auf der BayLFR Webseite.

Die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrats, Monika Meier-Pojda, war vergangene Woche viel unterwegs und bei spanne...
12/05/2026

Die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrats, Monika Meier-Pojda, war vergangene Woche viel unterwegs und bei spannenden Veranstaltungen in München zu Gast – und wir nehmen euch mit durch ihre Woche voller Begegnungen, Impulse und inspirierender Gespräche.

Am Mittwoch besuchte sie das DOK.fest München und die Premiere des Films
„INGEBORG BACHMANN: JEMAND, DER EINMAL ICH WAR“. Der Eröffnungsfilm näherte sich der Schriftstellerin über ihre eigenen Texte, Briefe und Tagebücher und verband Archivmaterial mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen rund um Machtverhältnisse und Geschlechterrollen. Ein eindrucksvoller Abend, der gezeigt hat, wie relevant Literatur und Kultur auch für heutige Debatten bleiben.

Am Donnerstag ging es weiter zur Verleihung des Roman Herzog Forschungspreises Soziale Marktwirtschaft 2026 in der Residenz München. Besonders spannend war der Generationentalk mit Prof. Dr. h. c. Jutta Allmendinger Ph. D., Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts und weiteren Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt standen gesellschaftlicher Wandel, Verantwortung und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.

Herzlichen Glückwunsch an die diesjährigen Preistragenden:
• Prof. Dr. Chandna-Hoppe
• Dr. Oliver Schlenker
• Dr. Manuel Menkhoff

Vielen Dank für die spannenden Impulse, den offenen Austausch und zwei Veranstaltungen voller inspirierender Begegnungen.

WIR SAGEN DANKE!
13/04/2026

WIR SAGEN DANKE!

Medizin ist noch immer nicht für alle gleich gut. Viele Studien, Diagnosen und Therapien basieren überwiegend auf der mä...
30/03/2026

Medizin ist noch immer nicht für alle gleich gut.
Viele Studien, Diagnosen und Therapien basieren überwiegend auf der männlichen Physiologie – mit spürbaren Folgen für die Gesundheitsversorgung von Frauen und anderen Geschlechtern. Gendermedizin bedeutet, biologische und soziale Unterschiede systematisch zu berücksichtigen – für bessere Diagnosen, wirksamere Therapien und mehr Versorgungsgerechtigkeit.

Der Bayerische Landesfrauenrat fordert deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Ärztinnenbund konkrete politische Maßnahmen – von gendersensibler Forschung bis hin zu angepassten Leitlinien und Ausbildung. Diese Forderungen wurden vom Fachausschuss Gesundheitspolitik erarbeitet.
Eine gerechte Gesundheitsversorgung beginnt damit, Unterschiede ernst zu nehmen.

Heute wollen wir allen Frauen gratulieren, die den Mut hatten sich aufstellen zu lassen. Wir sind hartnäckig, wir bleibe...
24/03/2026

Heute wollen wir allen Frauen gratulieren, die den Mut hatten sich aufstellen zu lassen. Wir sind hartnäckig, wir bleiben daran! Nach den nächsten Kommunalwahlen in Bayern müssen wir einer anderen Realität ankommen.

Prof. Dr. Jasmin Riedl, Politikwissenschaftlerin an der Universität der Bundeswehr München, plant aktuell eine Umfrage zum Engagement von Frauen in der Kommunalpolitik. Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Beweggründe für kommunalpolitisches Engagement von Frauen zu erfahren, ebenso wie über mögliche Hemmschwellen und Motivatoren. Der Bayrische Landesfrauenrat unterstützt dieses Vorhaben. Damit möglichst viele aktive Kommunalpolitikerinnen erreicht werden können, werden wir unsere Multiplikatorinnen und Kontakte aktivieren, um valide Daten und Angaben zu erhalten.
Die Bedarfe sind dann eindeutig identifiziert und wir werden an dieser Baustelle weiterarbeiten.
Und selbstverständlich unterstützen wir weiterhin die Initiative „Bavaria ruft!“ Die Initiatorinnen leisten hervorragende Arbeit und haben in der kurzen Zeit einiges bewirkt.

Winter 1918/19 in Bayern:Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann ziehen mit Flugblättern und einer Glocke durch verschne...
08/03/2026

Winter 1918/19 in Bayern:
Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann ziehen mit Flugblättern und einer Glocke durch verschneite Dörfer. Sie informieren Frauen über ein Recht, das damals revolutionär war: wählen zu dürfen – und gewählt zu werden.

1919 gehen 82 % der Frauen an die Urnen. Doch nur 9 % der Abgeordneten sind weiblich.
Der Kampf um politische Repräsentanz beginnt – und ist bis heute nicht abgeschlossen.

Mehr als 100 Jahre später zeigt sich: Gleichberechtigte Teilhabe ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade auf kommunaler Ebene, wo über Kinderbetreuung, Mobilität, soziale Infrastruktur und gesellschaftliche Teilhabe entschieden wird, sind Frauen vielerorts noch immer unterrepräsentiert.

Heute ist der 8. März – Internationaler Frauentag und Kommunalwahl in Bayern. Ein Datum mit Geschichte – und mit Verantwortung.

Deshalb gilt: Den Weltfrauentag zum „Wähltfrauentag“ machen. Demokratie braucht Beteiligung und Repräsentanz.

Auf dem Stimmzettel zur Wahl in der Gemeinde Gräfelfing heißt es: „Wahl des ersten Bürgermeisters“. Dabei kandidiert auc...
03/03/2026

Auf dem Stimmzettel zur Wahl in der Gemeinde Gräfelfing heißt es: „Wahl des ersten Bürgermeisters“. Dabei kandidiert auch eine Frau.

Als Bayerischer Landesfrauenrat setzen wir uns für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen ein – insbesondere in der Politik. Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie prägt Wahrnehmung, schafft Bilder im Kopf und beeinflusst, wen wir in bestimmten Ämtern für selbstverständlich halten.

Das sogenannte generische Maskulinum mag rechtlich zulässig sein. Doch Gleichstellung endet nicht bei der juristischen Mindestanforderung. Öffentliche Institutionen tragen Verantwortung für eine zeitgemäße und inklusive Kommunikation.

Gerade in der Kommunalpolitik, in der Frauen weiterhin unterrepräsentiert sind, ist sprachliche Sichtbarkeit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu echter Parität.

Demokratie bedeutet Repräsentation – auch im Wortlaut.

Demokratie beginnt nicht irgendwo.Sie beginnt bei uns – vor Ort.Bei den Kommunalwahlen in Bayern entscheiden wir,ob Glei...
02/03/2026

Demokratie beginnt nicht irgendwo.
Sie beginnt bei uns – vor Ort.
Bei den Kommunalwahlen in Bayern entscheiden wir,
ob Gleichberechtigung eine Stimme bekommt, oder überhört wird.

- Geh wählen.
- Steh auf für Demokratie.
- Steh ein für Frauen.

Adresse

Winzererstraße 9
Munich
80797

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