Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München

Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München Wir informieren auf dieser Seite, was sich zum Thema Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit in München so tut.

Seit Oktober 1985 gibt es in München die kommunale Gleichstellungsstelle für Frauen. Ihre Einrichtung geht zurück auf den Beschluss des Münchner Stadtrats vom 16. 01.1985. Dieser Beschluss war wegweisend, denn damit war München in ganz Bayern die erste Stadt, die eine Gleichstellungsstelle installierte. Erst 11 Jahre später, im Mai 1996, tritt das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft, nach dem in allen größeren Kommunen Gleichstellungsbeauftragte zu benennen sind.

Diese Festschrift zum 40jährigen Jubiläum der Gleichstellungsstelle für Frauen zeichnet einBild des „Feministischen Rath...
29/04/2026

Diese Festschrift zum 40jährigen Jubiläum der Gleichstellungsstelle für Frauen zeichnet ein
Bild des „Feministischen Rathauses für Frauen und alle Geschlechter“: Wie vielfältig sind die Themen, die uns zu Gleichstellung und Feminismus bewegen. Wie vielfältig sind diejenigen, die sich dazu versammeln, verbünden und engagieren. Und wie umfangreich sind noch unse-
re Herausforderungen, die wir für eine gleichberechtigte Gesellschaft bewältigen müssen.
Das gesamte Jubiläums-Konzept stand unter dem Motto „Verbündet sein“: Im Feministischen Rathaus für Frauen und alle Geschlechter wurde drei Tage lang öffentlich gezeigt, dass
Verbundenheit trotz verschiedenster Akteur*innen und unterschiedlichster Aktionsformen möglich und nötig ist und ein gleichberechtigtes Leben sehr viel Spaß macht!

Wir danken unseren Mitstreiter*innen und Verbündeten aus Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und Politik, die ihre Zeit und ihr Engagement eingesetzt haben, um das „Feministische Rathaus“ zu einem besonderen Jubiläum werden zu lassen. Besonderer Dank gebührt auch der Stadtspitze für ihre Unterstützung und Beteiligung an diesem Jubiläum.

Die vollständige Festschrift gibt es hier als PDF
https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:cfebb688-acda-4d0e-84e1-04be0fdfe1a9/festschrift_40jahre_gleichstellungsstelle.pdf

Die gedruckten Exemplare gibt es im Bürger*innenbüro der Gleichstellungsstelle für Frauen im Neuen Rathaus:

Montag - Donnerstag 8.30 - 15 Uhr
Freitag 8.30 - 14 Uhr
Neues Rathaus, Marienplatz
Tel.: 089/233-92465
Wir bitten um Kontaktaufnahme per E-Mail.
E-Mail: [email protected]

Was passiert, wenn Verwaltung zuhört und Prozesse neu denkt? Wie können wir geschlechtliche Vielfalt in Verwaltungsabläu...
14/04/2026

Was passiert, wenn Verwaltung zuhört und Prozesse neu denkt? Wie können wir geschlechtliche Vielfalt in Verwaltungsabläufen und IT-Prozessen rechtssicher und diskriminierungsfrei abbilden? Gemeinsam haben Verwaltung, IT und Fachstellen daran gearbeitet, die Erfassung von Geschlecht und Anreden praxisnah und anwendungsorientiert umzusetzen. Das Ergebnis: eine erfolgreiche Zusammenarbeit, mehr gegenseitiges Verständnis, positives Feedback nicht nur aus der queeren Community, deutlich weniger Zeit und Kosten als geplant – und ein starkes Beispiel dafür, dass Verwaltung sehr wohl gleichzeitig gleichstellungsorientiert, effizient, digital und inklusiv arbeiten kann.


In diesem Video zeigen wir, wie geschlechtliche Vielfalt erfolgreich in Verwaltungsprozesse integriert werden kann. Ziel des Projekts war, alle Bürger*innen ...

Münchner*innen wählt ... Vielfältige Lebensentwürfe und SelbstbestimmungVielfältige Lebensentwürfe sind Ausdruck der ind...
10/02/2026

Münchner*innen wählt ...

Vielfältige Lebensentwürfe und Selbstbestimmung

Vielfältige Lebensentwürfe sind Ausdruck der individuellen Freiheit und von oft hart erkämpften Selbstbestimmungsrechten. Dass wir heute selbstbestimmt in allen Lebensbereichen entscheiden können - etwa, wen wir heiraten, ob und wie viele Kinder wir bekommen - ist keine Selbstverständlichkeit. Die Einführung der Ehe für alle sowie die gesetzliche Anerkennung von weiteren, nicht binären Geschlechtern sind Meilensteine der Selbstbestimmung.

Gleichzeitig haben vor allem trans*, inter*, nicht binäre und queere Personen immer noch mit fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz zu kämpfen und erleben individuell wie strukturell soziale, rechtliche und medizinische Diskriminierung und Gewalt. Errungene Rechte wie die Regelung zum Schwangerschaftsabbruch werden immer wieder instrumentalisiert und in Frage gestellt. Unsere Körper werden ständig bewertet und kommentiert. Die gesellschaftlichen Vorstellungen, wie ein idealer Körper sein sollte, erzeugen permanenten Druck, Abwertung und Beschämung.

In München bieten zahlreiche städtisch geförderte Anlaufstellen Unterstützungsmöglichkeiten, unter anderem für Alleinerziehende oder für Menschen, die gewaltvolle Beziehungen verlassen wollen. Es gibt zahlreiche, städtisch geförderte Einrichtungen, die vielfältige Lebensentwürfe begleiten, Betroffene beraten und zu einer gesamtgesellschaftlichen Sensibilisierung beitragen.

Die Bewahrung dieser rechtlichen und gesellschaftlichen Errungenschaften sichert vielfältige Lebensentwürfe und Selbstbestimmung!

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Münchner*innen wählt ...Frauenrechte und MenschenrechteAm 8. März 2026 finden am Internationalen Frauentag die Kommunalw...
06/02/2026

Münchner*innen wählt ...
Frauenrechte und Menschenrechte

Am 8. März 2026 finden am Internationalen Frauentag die Kommunalwahlen in Bayern statt. Vor über 100 Jahren sind weltweit Frauen an diesem Tag für die Einführung des Frauenstimmrechts eingetreten – mit Erfolg! Seitdem wurden die Rechte von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt, Frauen können wählen und gewählt werden, jede Ausbildung und jeden Beruf ergreifen, Verträge schließen und vieles mehr.

Auch wenn Frauen* nicht immer dieselben politischen Ansichten haben, teilen sie in der Gesellschaft diese Anliegen:
Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit, mangelnde Aufstiegschancen, ungleiche Bezahlung, Altersarmut, sexuelle Belästigung.
Kommunalpolitik entscheidet, ob es ausreichende Kinderbetreuungs- und Pflegeeinrichtungen sowie Beratungseinrichtungen für Frauen* und Mädchen* gibt, über die Ausstattung von Sport- und Spielplätzen, das Kulturangebot oder die Gesundheitsversorgung vor Ort.

In München gibt es eine Stadtratskommission zur Gleichstellung von Frauen, die die Aufgabe hat, Maßnahmen zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen* und Mädchen* zu initiieren. Frauen* können dort mitbestimmen und ihre Interessen vertreten. Wo werden Schwerpunkte gesetzt? Für was wird öffentliches Geld ausgegeben, für was nicht?

Frauenrechte und Menschenrechte sind kein Luxus, sie sind das Fundament unserer Demokratie!

Am 8. März 2026 finden am Internationalen Frauentag die Kommunalwahlen statt. Vor über 100 Jahren sind weltweit Frauen a...
05/02/2026

Am 8. März 2026 finden am Internationalen Frauentag die Kommunalwahlen statt.

Vor über 100 Jahren sind weltweit Frauen an diesem Tag für die Einführung des Frauenstimmrechts eingetreten – mit Erfolg! Seitdem wurden die Rechte von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt. Ob in Politik, Familie oder Beruf - von Frauenrechten profitieren wir alle.

Es geht um das Recht zu wählen und sich zur Wahl zu stellen, zu entscheiden, ob und wen man heiraten will, um die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, den Schutz vor Gewalt und Belästigung und zahlreiche weitere Verbesserungen. Damit fördern wir Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit für die gesamte Gesellschaft.

Frauenrechte und Menschenrechte sind kein Luxus - sie sind das Fundament unserer Demokratie!

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Herzlichen Glückwunsch! Die Straffälligenhilfe im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) München e.V. wird mit dem Anita...
26/01/2026

Herzlichen Glückwunsch!

Die Straffälligenhilfe im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) München e.V. wird mit dem Anita Augspurg Preis 2025 der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Dies hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Personalausschusses beschlossen.

Mit dem Preis würdigt die Stadt Leistungen, die zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen beitragen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, um den erheblichen Gewinn, den die Gleichstellungsarbeit für die Stadtgesellschaft bringt, angemessen wertzuschätzen. Die Verleihung findet am 3. März im Rahmen des Empfangs des Oberbürgermeisters anlässlich des Internationalen Frauentages mit geladenen Gäst*innen statt. Bürgermeisterin Verena Dietl wird den Preis im Alten Rathaus überreichen.

Die Straffälligenhilfe im SkF München e.V. verfolgt seit der Gründung des Sozialdienstes katholischer Frauen im Jahr 1906 das Ziel, für straffällig gewordene Münchner Mädchen* und Frauen* einzustehen. Von Beginn an haben Ehrenamtliche sich mit dieser marginalisierten und tabuisierten gesellschaftlichen Gruppe solidarisch gezeigt und sie unterstützt. Inzwischen übernehmen dies 14 hauptamtliche Mitarbeiterinnen.
Zentrales Anliegen in der aktuellen Arbeit ist es, durch Beratung, Begleitung, praktische Unterstützung und Lobbyarbeit den Betroffenen Wege zu eröffnen, wie sie ihre Strafen bewältigen, ihr Leben positiv ausrichten und stabilisieren, um nach der Haft ihren Platz als Bürgerin inmitten der Gesellschaft mit allen Rechten, Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten wieder einnehmen können. Als sehr kleine Gruppe, die im gesamten bundesdeutschen Strafvollzug fünf Prozent umfasst, sind inhaftierte Mädchen* und Frauen* stark unterrepräsentiert und in der Folge massiv strukturell benachteiligt. Gleichzeitig werden sie trotz in der Regel geringfügiger Vergehen gesellschaftlich deutlich stärker stigmatisiert als Männer*. Die Straffälligenhilfe im SkF München e.V. begleitet und unterstützt vor, während und nach der Haft. Sie unterstützt die Betroffenen unter anderem bei der Abzahlung von Geldstrafen zum Beispiel durch Vermittlung in gemeinnützige Arbeit und betreut Mädchen* und junge Frauen* im Rahmen von jugendrichterlichen Weisungen. Dadurch ermöglicht sie eine erfolgreiche Resozialisierung der Mädchen* und Frauen* und entlastet das Justizsystem.
Das feministische Konzept der Straffälligenhilfe im SkF München e.V. ist zukunftsweisend und intersektional gestaltet. Die Arbeit umfasst neben der zentralen Einzelfallhilfe auch den Einsatz für geschlechtsspezifische Angebote im Justizsystem sowie für eine wohnortnahe und nach Alter sowie Art und Schwere der Straffälligkeit differenzierte Unterbringung. Die Preisverleihung würdigt die nachhaltige Wirksamkeit der Arbeit. Sie ist in besonderem Maße durch den parteilichen, beständigen, engagierten und innovativen Einsatz gegeben, der sich an Mädchen* und Frauen* in äußerst prekären Lebenslagen richtet. Dies ermöglicht ihnen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe und eine straffreie Zukunft. Damit trägt die Straffälligenhilfe im SkF München e.V. umfassend zu sozialem Frieden und Demokratie in München bei.
Weitere Infos zur Straffälligenhilfe im SkF München e.V. finden sich unter www.skf-muenchen.de

Über den Anita Augspurg Preis
Der Preis ist benannt nach Anita Augspurg (1857-1943), einer der wichtigsten Vertreterinnen der 1. Frauenbewegung. Als Münchner Bürgerin engagierte sie sich unter anderem für das Frauenwahlrecht sowie die gleichberechtigte Zulassung von Mädchen und Frauen zu höherer Schulbildung und zum Studium. Sie war sehr aktiv in der Internationalen Frauen- und Friedensbewegung. Alle Informationen zum Anita Augspurg Preis finden sich unter www.muenchen.de/gst

Eindrücke einer intensiven zentralen Veranstaltung im Rahmen der Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen,...
26/11/2025

Eindrücke einer intensiven zentralen Veranstaltung im Rahmen der Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen: Meilenstein oder Rückschritt?
Was bedeutet die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes für München?

Mit einem Grußwort der dritten Bürgermeisterin Verena Dietl, einem Rückblick auf die Kämpfe der Autonomen Frauenhausbewegung von Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen München), einer Keynote zum rechtlichen Kontext und Anforderungen an die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Bayern von Prof. Dr. Susanne Nothhafft (KSH München), Statements und Beiträgen von Stadträt*innen sowie Vertreter*innen der Antigewaltarbeit in München: Hasret Aydint (Wildwasser München), Maike Bublitz (Beratungsstelle Frauen*notruf München), Lydia Dietrich (Frauen*hilfe München), Nicole Lassal (Gleichstellungsstelle für Frauen), Mo Lovis Lüttig (Stadträt*in, stellv. Vorsitz Gleichstellungskommission), Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen München), Sabine Wieninger (IMMA), Maria Mayer (Der Paritätische Bayern), Micky Wenngatz (Stadträtin, Vorsitzende der Gleichstellungskommission)

Moderation: Zara Jakob Pfeiffer (Gleichstellungsstelle für Frauen) und Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen München)

Augen und Ohren auf: Gewaltfreiheit ist Menschenrecht! Gleichberechtigung schützt vor Gewalt: Damit wir alle gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei von Gewalt leben können!

„Das Gewalthilfegesetz kann ein Meilenstein sein - sorgen wir dafür!“

Bilder: Martina Telle-Martorelli (1,2,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14), Irina Vilser-Diessongo (15,16,17), Zara Jakob Pfeiffer (3)

Meilenstein oder Rückschritt? Was bedeutet die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes für München?Zentrale Veranstaltung der ...
19/11/2025

Meilenstein oder Rückschritt? Was bedeutet die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes für München?

Zentrale Veranstaltung der Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen und zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben für alle!

Mit Grußworten der beiden Schirmpat*innen der Aktionswochen:

Dominik Krause, 2. Bürgermeister
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin

Am 24.2.2025 wurde das „Gesetz für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt” nach Zustimmung des Bundestages und Bundesrates verkündet. Im Vorfeld hatten die Frauenhausbewegung und die Frauenberatungsstellen jahrelang für eine bundeseinheitliche, pauschale und auskömmliche Finanzierung gekämpft und durch vielfältige Lobbyarbeit und Aktionen auf die problematische und uneinheitliche Finanzierungsstruktur hingewiesen. Durch das Gewalthilfegesetz (GewHG) haben Frauen und ihre Kinder ab dem Jahr 2032
einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung, den sie auch einklagen können. Geflüchtete Frauen und TIN* Personen sind nicht in den Schutzbereich einbezogen.

Das Land Bayern – wie auch alle anderen Bundesländer – müssen sich nun bis Ende 2026 mit der Umsetzung des neuen Gesetzes befassen und eine Strategie erarbeiten, um die Beratungs- und Schutzangebote flächendeckend und bedarfsgerecht auszubauen.

Keynote von Prof. Dr. Susanne Nothhafft, KSH

Diskussion und Beitrage von:
Hasret Aydin (Wildwasser München), Maike Bublitz (Beratungsstelle Frauen*notruf München), Lydia Dietrich (Frauen*hilfe München), Nicole Lassal (Gleichstellungsstelle für Frauen), Mo Lüttig (Stadträt*in, stellv. Vorsitz Gleichstellungskommission), Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen München), Sabine Wieninger (IMMA), Maria Mayer (Der Paritätische Bayern), Micky Wenngatz (Stadträtin, Vorsitzende der Gleichstellungskommission)

Moderation: Zara Jakob Pfeiffer (Gleichstellungsstelle für Frauen) und Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen München)

24. November 2025, 17.30 - 21.00 Uhr
Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal, 2. Stock
Marienplatz 8, München
Anmeldung unter: gst[at]muenchen.de

Der Ort ist rollstuhlgerecht erreichbar.

Für die Veranstaltung gilt ein Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, ableistische, LGBTIQ*-feindliche oder sonstige menschenverachtende Außerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Beratungsstelle Frauennotruf München IMMA e.V.- Initiative für Münchner Mädchen Micky Wenngatz Mo Lovis Lüttig Hasret Aydin Lydia Dietrich

Vom 1. bis 29. November finden die Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen mit ein...
03/11/2025

Vom 1. bis 29. November finden die Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen mit einem Programm mit 64 verschiedenen Veranstaltungen statt – darunter Informationsveranstaltungen, Vorträge, Fortbildungen, Workshops, Informationsstände, Frauen*cafés, Gedenkveranstaltungen, Selbstverteidigungs-/Selbstbehauptungstrainings, eine Ausstellung und ein Theaterstück.

Organisiert und durchgeführt werden sie von einem breiten Aktionsbündnis von 54 beteiligten Organisationen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München.

Das Bündnis setzt sich zusammen aus Hilfsorganisationen gegen Gewalt, wie den Münchner Frauen*häusern und dem Frauen*notruf, Beratungsstellen, Vereinen, Verbänden und Projekten der Münchner Arbeit mit Frauen* und Mädchen*, der Katholischen Stiftungshochschule München, den Zonta Clubs München, dem Soroptimist International Club München, städtischen Dienststellen und der Interventionsstelle Landkreis München. Die Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“ im Programm gibt Inspiration, wie Sexismus im Alltag entgegengewirkt werden kann. Sie kann an zwei verschiedenen Orten besucht werden, einerseits in der Katholischen Stiftungshochschule München (vom 10. bis 21. November) und andererseits in der Stadtbibliothek im HP8 (vom 25. November bis 14. Dezember). Die Ausstellung gibt es auch in Leichter Sprache.

Die zentrale Veranstaltung der Aktionswochen wird am Vorabend des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November von der Gleichstellungsstelle für Frauen, der Katholischen Stiftungshochschule und dem Verein „Frauen helfen Frauen“ zum Thema „Neues Gewalthilfegesetz: Meilenstein oder Rückschritt? Was bedeutet die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes für München?“ ausgerichtet. Interessierte sind dazu am 24. November um 17.30 Uhr in den Großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Der Sitzungssaal ist rollstuhlgerecht erreichbar. Gebärdensprachdolmetscher*innen sind angefragt.
Um eine Anmeldung zur zentralen Veranstaltung wird bis 18. November per E-Mail an [email protected] gebeten.
Schirmpat*innen der Aktionswochen sind Bürgermeister Dominik Krause und Bürgermeisterin Verena Dietl, die die Veranstaltung je mit einem Grußwort eröffnen werden.

Der Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm liegt als digitale Version vor unter https://gleichberechtigung-schuetzt-vor-gewalt.de/aktionswochen

Der Slogan der Kampagne „Gleichberechtigung schützt vor Gewalt“ statuiert, dass der beste Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt der Abbau von Ungerechtigkeiten und Diskriminierung und die tatsächliche Gleichstellung von allen Geschlechtern auf allen Ebenen – rechtlich, sozial, ökonomisch und politisch – ist.
Mit der Kampagne zeigt die Stadt Haltung gegen alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt.
Dass das Thema unvermindert aktuell ist, zeigen beispielhaft folgende Zahlen: Gewalt gegen Frauen* ist nach wie vor weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung. Jede vierte Frau* in Deutschland erlebt Gewalt durch den aktuellen oder früheren Partner. 58 Prozent der Frauen* in Deutschland erleiden sexuelle Belästigung. Jeden zweiten Tag wird eine Frau* in Deutschland von ihrem (Ex-)Partner ermordet.
Ziel der Aktionswochen ist es, das Wissen und das Bewusstsein für diese Problematik zu erhöhen, Betroffene über Hilfsangebote zu informieren und Wege aus der Gewalt aufzeigen.
Informationen zu diesem Thema und weiteren Gleichstellungsthemen erscheinen regelmäßig in der Rubrik der Gleichstellungsstelle im offiziellen Stadtportal unter https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/direktorium/gleichstellungsstelle.html und auf dem Instagram-Kanal der Gleichstellungsstelle für Frauen unter www.instagram.com/stadtmuenchen_gleichstellung.

Achtung Redaktionen: Pressekontakt: Sibylle Stotz (Frauen helfen Frauen e.V. Frauenhaus München), Telefon 645169 und E-Mail [email protected] sowie Zara Jakob Pfeiffer (Gleichstellungsstelle für Frauen), Telefon 233-92465 und E-Mail [email protected]

Meldung in der Rathaus Umschau zu den Aktionswochen: https://ru.muenchen.de/2025/209/Aktionswochen-gegen-Gewalt-121066

Gewalt gegen Frauen - wo stehen die Männer?Veranstaltung im Rahmen der Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mä...
03/11/2025

Gewalt gegen Frauen - wo stehen die Männer?

Veranstaltung im Rahmen der Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen

👉 Wichtige Veranstaltung - unbedingt vormerken, anmelden, liken, reposten!
Für das Engagement gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* braucht es auch Männer* und Jungen*. Wie können sie zu Unterstützern werden? Welche Beispiele guter Praxis gibt es, welche Rolle spielen Schule, Ausbildungund Bildung?
Expert*innen zu den Themen Gewaltprävention, Täterarbeit und Opferschutzdiskutieren miteinander und mit dem Publikum.




Zonta Club München II Zonta Club München City Zonta Club München Friedensengel Zonta Club Landshut Zonta Club Garmisch-Partenkirchen e.V. One Billion Rising München e.V.

Adresse

Marienplatz 8
Munich
80331

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+498923392465

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