Moorenbrunn unter Strom - KEINE P53

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Moorenbrunn unter Strom - KEINE P53 Menschen aus Moorenbrunn gegen die Realisierung der Höchstspannungs-Stromtrasse P53 (Juraleitung)!

Bestimmt kann sich jeder Dabeigewesener noch an den Satz der Tennetmitarbeiterin am Erörterungstermin erinnern, ".. durc...
16/10/2026

Bestimmt kann sich jeder Dabeigewesener noch an den Satz der Tennetmitarbeiterin am Erörterungstermin erinnern, ".. durch die P53 wird der Strom günstiger und die Netzentgelte sinken!" Hört euch doch einmal diese Einschätzung hier an, mit den kommenden Auswirkungen auf Industrie und Gewerbe.

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Anbei die Ladung zum Erörterungstermin für den uns betreffenden Abschnitt. Für alle Interessierten wird es zeitnah eine Infoveranstaltung geben, wir halten euch auf dem Laufenden.

04/05/2026

Erörterungstermin Regierung v. Mittelfranken am 28. und 29.04.2026 im Gemeinschaftshaus Langwasser für den Abschnitt Katzwang/Tunnel.

Im obigen Termin wurden die eingebrachten Einwendungen für den Bereich Katzwang Tunnel noch einmal persönlich erörtert.
Verschiedene Aktionsbündnisse, wie beispielsweise das Aktionsbündnis Trassengegner, die Bürgerinitiative Moorenbrunn unter Strom sowie die Bürgerinitiative Katzwang, waren neben der Stadt Nürnberg, dem Bauerverband und weiterer Organisationen vor Ort. Einwendende Personen waren auch anwesend.

Insbesondere der fehlendende Bedarf am Ersatzneubau der Juraleitung wurde ausführlich thematisiert. Fragen zur eigentlichen Auslastung der geplanten 380 kV Leitung konnten durch die Vorhabensträgerin TenneT TSO nicht abschließend beantwortet werden. Im Gegenteil konnte hierzu keinerlei valide Aussage der Anwesenden Firmenvertreter getätigt werden.

Spannend war, dass die Regierung Mittelfranken trotz vorgelegter geologischer Gutachten und Bauablaufplänen ein unabhängiges Gutachten bei der LGA Nürnberg zum Tunnelbau und der damit einhergehenden Gesteinsarbeiten in Auftrag gegeben hat.

Anscheinend ist man sich hier, im Hinblick auf den Dammbruch von 1979 nicht sicher, ob die Realisierung des Tunnels nicht doch ein höheres Gefahrenpotential hat, als die Vorhabensträgerin glauben machen will.

Des Weiteren wurde über den Gesundheitsschutz und das Minimierungsgebot lang diskutiert. Stein des Anstoßes ist ein nach wie vor fehlendes Gutachten zu Gesundheitsbelastungen im Hinblick auf vielfach strengere Grenzwerte in anderen europäischen Ländern. Noch immer stützt man sich hier auf die Studie vom Bundesamt für Strahlenschutz aus dem Jahr 2013, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen dürfte.

Bezüglich der Resilienz kritischer Infrastruktur, zuletzt in Form des KRITIS Dachgesetzes vom März 2026, sehen die Einwender den Ersatzneubau der Juraleitung als hochpotentes Ziel an. Ein Moratorium zum Netzentwicklungsplan erscheint wegen der geändert geopolitischen Lagen absolut notwendig.

Verschiedene Bauern brachten aufgrund der langen Bauphase, der damit einhergehenden Betriebsbelastungen und nicht Nutzbarkeit ihrer Wirtschaftsflächen Einwendungen vor. Gerade im Hinblick auf den schweren Stand der Landwirte, wegen stetig steigender Energie- und Betriebskosten sehen sich viele in ihrer wirtschaftlichen durch den Bau der P 53 in ihrer Existenz bedroht.

Es bleibt dabei, der derzeit betriebene Übertragungsnetzausbau nutzt nur wenigen (zuletzt kolportierte Kosten nahe der Billionengrenze) und gefährdet Haushalte und Betriebe existentiell.

Von daher… Weiter Nein zur Juraleitung, Moratorium jetzt!!!

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