FDP Menden Sauerland

FDP Menden Sauerland Offizielle Seite der FDP Menden Die FDP in Menden betreibt Kommunalpolitik aus liberalem Selbstverständnis heraus. Wir werden hier Veranstaltungen und ggf.

Für uns stehen nicht Ideologien oder Eigeninteressen im Vordergrund. Wir setzen auf mündige Bürgerinnen und Bürger, sachliche Diskussionen und die Kraft der besseren Argumente. Oberste Leitlinie ist das Wohl der Mendener BürgerInnen. Wir verstehen die Gruppe bei Facebook als Informations- und Kontaktmedium, scheuen Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. kurze Kommentare zu aktuellen politischen Themen veröffentlichen. Mit liberalen Grüßen
Burkhard Brühmann
Ortsvorsitzender

15/05/2026

Was am 12. Mai im Rathaus passiert ist – und was es für alle bedeutet, die dort arbeiten.

Wir haben in den vergangenen Tagen viel über Politik gesprochen. Über die CDU, über Bürgermeisterin Manuela Schmidt, über das Verfahren. Das bleibt richtig. Aber es gibt eine Gruppe von Menschen, die bei all dem kaum vorkommt: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Menden.

Was haben sie am 12. Mai erlebt?
Hunderte Beschäftigte arbeiten im Mendener Rathaus. Sachbearbeiter, Abteilungsleiter, Verwaltungsfachleute, Menschen, die täglich ihren Job tun und diesen Staat am Laufen halten. Sie haben miterlebt, wie ihre direkte Vorgesetzte – die Erste Beigeordnete, zuständig für große Teile der Verwaltung – nach viereinhalb Jahren aus dem Amt entfernt wurde. Ohne dass ein einziger Grund genannt wurde. Ohne dass sie danach ein Wort sagen durfte. Und mit dem sofortigen Entzug ihres gesetzlichen Rechtsschutzes.

Angst statt Vertrauen.
Wer das miterlebt, zieht Schlüsse. Nicht laut, nicht öffentlich, aber sie werden gezogen. Der Erste: Wenn selbst eine leitende Verwaltungsmitarbeiterin, die jahrelang öffentlichen Dienst geleistet hat, so behandelt werden kann – was schützt dann mich? Der Zweite: Wer kritisch ist, wer Entscheidungen hinterfragt, wer nicht immer in der Spur läuft, ist gefährdet. Das ist der Boden, auf dem innerhalb einer Verwaltung Angst wächst statt Engagement.

Der Anreiz, still zu bleiben.
Eine Verwaltung, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Angst vor Konsequenzen haben, wenn sie Probleme benennen, funktioniert nicht mehr richtig. Fehler werden nicht mehr gemeldet. Entscheidungen nicht mehr hinterfragt. Wer beobachtet, dass Loyalität, Leistung und Engagement keine Garantie für fairen Umgang sind, lernt: Unauffälligkeit schützt. Das ist das Gegenteil von dem, was eine gute Verwaltung braucht.

Der Personalrat – und was das für seine Rolle bedeutet.
Der Personalrat ist die gesetzliche Interessenvertretung der Beschäftigten. Nach allem, was bekannt ist, waren Personalratsmitglieder an den Vorgängen beteiligt, die zur Abberufung führten – auf Einladung und mit ausdrücklichem Einverständnis der Bürgermeisterin. Ob die Belegschaft des Rathauses ihrem Personalrat nach diesen Vorgängen noch vertrauen kann, ihn als unabhängige Schutzinstanz zu sehen. Das ist eine Frage, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst beantworten müssen.

Menden als Arbeitgeber.
Städte konkurrieren um Fachkräfte. Das gilt auch für Menden. Wer überlegt, in den öffentli-chen Dienst dieser Stadt zu wechseln, schaut auch darauf, wie sie mit ihren Mitarbeiterin-nen und Mitarbeitern umgeht. Was am 12. Mai passiert ist, war kein interner Vorgang. Es ist öffentlich. Es steht in der Zeitung. Und es sendet ein Signal, das weit über die Stadtgrenze hinausgeht.

Wir fragen öffentlich: Was sagt Bürgermeisterin Manuela Schmidt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses dazu? Wie sollen sie verstehen, was am 12. Mai passiert ist? Und was soll ihnen das Vertrauen geben, dass ihnen dasselbe nicht passieren kann?

Auf diese Fragen erwarten wir Antworten.

15/05/2026

30.000 Reaktionen. Danke.

Die Westfalenpost Menden hat heute über unsere Stellungnahme zur Abberufung von Henni Krabbe berichtet. 30.000 Menschen haben unseren Post gelesen. Das ist kein Zufall. Das ist eine Stadt, die spürt, dass hier etwas schiefgelaufen ist.

Chefredakteur Hagemann schreibt, wir verlieren das Maß. Er hat einen Punkt, den wir direkt ansprechen: Die geheime Abstimmung haben wir beantragt – als letzten Schutz für Frau Krabbe, damit ihr wenigstens das öffentliche Tribunal erspart bliebe. Nicht damit die CDU-Ratsmitglieder, die seit Wochen öffentlich für ihre Abwahl eingetreten sind, sich hinter dem anonymen Stimmzettel verbergen können. Dass beides gleichzeitig eingetreten ist – das ist das eigentliche Problem.

Was bleibt, ändert sich nicht: Henni Krabbe wurde nach viereinhalb Jahren ohne einen einzigen öffentlichen Grund abberufen. Ihr wurde das Wort verboten. Bürgerinnen und Bürgern wurde in der Fragestunde jede Erklärung verweigert. Und am Ende wurde ihr der gesetzliche Rechtsschutz weggestimmt.

Die Stadtverwaltung kündigt an, Aussagen und Sachverhalte klarstellen zu wollen. Wir freuen uns darauf. Eine Frage hätten wir dann gleich: Warum wurde Henni Krabbe abberufen? Das wäre ein guter Anfang.

Abberufen. Mundtot gemacht. Rechte entzogen. – CDU und Bürgermeisterin Manuela Schmidt tragen dafür die Verantwortung.In...
13/05/2026

Abberufen. Mundtot gemacht. Rechte entzogen. – CDU und Bürgermeisterin Manuela Schmidt tragen dafür die Verantwortung.

In der Ratssitzung am 12. Mai 2026 wurde die Erste Beigeordnete Henni Krabbe abberufen. Der Antrag stammte von der CDU-Fraktion, eingereicht von deren Fraktionsvorsitzendem Bernd Haldorn. Bürgermeisterin Manuela Schmidt leitete das Verfahren. Die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion hat dagegen gestimmt – und wir distanzieren uns ausdrücklich von dem, was an diesem Abend passiert ist.

Kein Grund. Bis heute nicht.
Seit dem 17. März 2026 hat die CDU-Fraktion Henni Krabbe abwählen wollen. Einen öffentlichen Grund dafür hat sie nie genannt. Nicht gegenüber Frau Krabbe, nicht gegenüber dem Rat, nicht gegenüber den Bürgern dieser Stadt. Bürgermeisterin Manuela Schmidt, die das Verfahren von Anfang an begleitet hat – und nach Erkenntnissen der Kommunalaufsicht bereits im Februar aktiv daran mitgewirkt hat, Vorwürfe gegen die Erste Beigeordnete in die Politik zu tragen – hat ebenfalls zu keinem Zeitpunkt öffentlich Stellung bezogen. Viereinhalb Jahre Arbeit für Menden. Kein Wort des Dankes. Kein Wort der Begründung.

Bürgermeisterin Manuela Schmidt hat Frau Krabbe das Wort verboten.
Unmittelbar nach der Abstimmung wollte Henni Krabbe das Wort ergreifen. Fünf Punkte wollte sie vortragen. Es war Bürgermeisterin Manuela Schmidt, die sie unterbrach: Das sei in diesem Verfahren nicht vorgesehen. Manuela Schmidt war es, die entschied, dass die abgewählte Erste Beigeordnete nichts sagen durfte. Das Gesetz verbietet die Aussprache vor der Abstimmung – nicht eine persönliche Erklärung danach. Das war eine Entscheidung der Bürgermeisterin. Nicht eine Rechtspflicht.

Geheime Abstimmung – kein Gesicht, kein Grund, keine Verantwortung.
Unsere Fraktion hatte die geheime Abstimmung beantragt – als letzten Schutz für Frau Krabbe, damit ihr wenigstens das öffentliche Tribunal erspart bliebe. Doch das Ergebnis war ein anderes: 43 Ratsmitglieder haben für ihre Abberufung gestimmt, ohne je öffentlich erklären zu müssen, warum. Keine Begründung, kein Name, kein Gesicht. Eine Entscheidung dieser Tragweite wurde getroffen, ohne dass irgendjemand dafür persönlich einzustehen hatte. Das ist das eigentliche Problem dieser Abstimmung.

Haldorn ließ auch den Rechtsschutz wegstimmen.
Keine zwei Minuten nach der Abberufung beantragte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Haldorn die sofortige Vollziehung – und bekam sie: 46 Stimmen dafür, 12 dagegen. Das bedeutet: Frau Krabbe verliert ihr Amt sofort, selbst wenn ein Gericht ihr später Recht gibt. Ihr gesetzlich garantierter Rechtsschutz durch die aufschiebende Wirkung einer Klage wurde ihr in dieser Sitzung bewusst entzogen. Als Begründung nannte Haldorn den Wunsch, keinen langen Rechtsstreit zu riskieren. Anders gesagt: Man wollte verhindern, dass ein Gericht das Verfahren überprüft. Die FDP / FW Fraktion wird diesen Beschluss anfechten.

Was die CDU und Bürgermeisterin Manuela Schmidt in der Ratssitzung vom 12. Mai 2026 veranstaltet haben, war kein ordentliches demokratisches Verfahren. Es war eine abgesprochene Aktion, bei der eine Frau aus ihrem Amt gejagt wurde, ohne je erfahren zu dürfen, warum. Bei der ihr das letzte Wort verwehrt wurde. Und bei der man ihr am Ende auch noch den Weg zum Gericht verbauen wollte.

Manuela Schmidt – Unprofessionell und menschenunwürdig.
Die Ratssitzung endete nicht mit der Abberufung. Danach folgte die öffentliche Einwohnerfragestunde – und Mendener Bürgerinnen und Bürger stellten die einzige Frage, die an diesem Abend zählte: Warum? Manuela Schmidt verweigerte jede Antwort. Das Verfahren lasse keine Aussprache zu. Das mag für die Abstimmung gelten – nicht für die öffentliche Bürgerfragestunde. Wer das Gesetz als Vorwand nutzt, um Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Sitzung Antworten zu verweigern, der hat seinen Amtseid als Bürgermeisterin falsch verstanden.
Das ist kein Einzelfall in dieser Sitzung. Manuela Schmidt hat Frau Krabbe das Wort verboten. Manuela Schmidt hat den Bürgerinnen und Bürgern die Antwort verweigert. Manuela Schmidt hat das Verfahren geleitet, das eine Verwaltungsmitarbeiterin nach viereinhalb Jahren ohne Grund, ohne Gehör und ohne Würde aus dem Amt entfernt hat.
Die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion distanziert sich ausdrücklich von diesem Verhalten. Es ist unprofessionell. Es ist menschenunwürdig. Und es ist das genaue Gegenteil von dem, was eine Bürgermeisterin dieser Stadt schuldet – den Ratsmitgliedern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern Mendens.

Und es geht um mehr als Henni Krabbe.
Wer sich fragt, warum immer mehr Menschen das Vertrauen in demokratische Institutionen verlieren, wer nicht versteht, warum rechtsextreme Parteien Zulauf bekommen und etablierte Politiker pauschal als unwürdig betrachtet werden – der sollte sich ansehen, was die CDU und Bürgermeisterin Manuela Schmidt am 12. Mai in Menden aufgeführt haben. Eine Abwahl ohne Begründung. Eine Frau, der das Wort verboten wird. Politische Entscheidungen, die hinter verschlossenen Türen vorbereitet und in der Öffentlichkeit mit dem Mantel des Schweigens zugehängt werden. Genau das – dieses Gefühl, dass Machtentscheidungen getroffen werden, ohne dass jemand Rechenschaft ablegen muss – ist der Nährboden, auf dem politischer Extremismus wächst. Wer so handelt wie CDU und Bürgermeisterin Manuela Schmidt, hat keinen Grund, sich über das Erstarken der Rechten zu wundern.

Wir nennen das, was es ist: Würdelos.

🌷 Alles Gute zum Muttertag! 🌷Heute sagen wir Danke – an alle Mütter, die jeden Tag mit Liebe, Geduld, Stärke und Fürsorg...
10/05/2026

🌷 Alles Gute zum Muttertag! 🌷
Heute sagen wir Danke – an alle Mütter, die jeden Tag mit Liebe, Geduld, Stärke und Fürsorge für ihre Familien da sind. 💛
Ob im Alltag, im Beruf oder in der Familie: Mütter leisten jeden Tag Enormes und verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung – nicht nur heute, sondern das ganze Jahr über.
Die FDP Menden wünscht allen Müttern einen wunderschönen und fröhlichen Muttertag! 🌸☀️

☀️ Frühstück in bester Gesellschaft!Heute Morgen durften wir gemeinsam im Café Arte in den Tag starten – bei leckerem Fr...
09/05/2026

☀️ Frühstück in bester Gesellschaft!
Heute Morgen durften wir gemeinsam im Café Arte in den Tag starten – bei leckerem Frühstück, guter Stimmung und vielen spannenden Gesprächen. ☕🥐
In lockerer Atmosphäre wurde über aktuelle Themen aus Menden, persönliche Anliegen und politische Ideen gesprochen. Genau dieser offene Austausch macht unsere Gemeinschaft aus und zeigt: Politik lebt vom Dialog miteinander.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und den Morgen so angenehm gestaltet haben! Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Treffen. 💛

Ahmed und Andreas waren für uns beim Landesparteitag vor Ort und haben die Diskussionen sowie die Wahlen hautnah miterle...
19/04/2026

Ahmed und Andreas waren für uns beim Landesparteitag vor Ort und haben die Diskussionen sowie die Wahlen hautnah miterlebt. 💛

Unter dem Motto „Comeback für NRW“ wurde deutlich:
Wir arbeiten entschlossen an einer starken, modernen und zukunftsorientierten FDP. Dabei stehen Themen wie kluge Bildung und wirtschaftliche Stärke im Fokus.

Wir gratulieren allen gewählten Mitgliedern herzlich und wünschen viel Erfolg für die kommenden Aufgaben! 🙌
Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Partei – und unseres Landes.

Abwahl der Ersten Beigeordneten – Ein Verfahren mit vielen offenen FragenKoordinierter Vorlauf, Abteilungsleiterin klagt...
09/04/2026

Abwahl der Ersten Beigeordneten – Ein Verfahren mit vielen offenen Fragen

Koordinierter Vorlauf, Abteilungsleiterin klagt über Vorgesetzte, Bürgermeisterin aktiv dabei, Verfahrensfehler, nie ausgehändigte Dokumente, finanzielle Risiken – die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion legt die Chronologie offen

35 Ratsmitglieder aus CDU, SPD und Grünen haben einen Abwahlantrag gegen die Erste Beigeordnete Henni Krabbe unterzeichnet. Am 12. Mai könnte es zur Abstimmung kommen. Doch bevor es so weit kommt, legt die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion die vollständige Chronologie des Vorgangs offen — und stellt grundsätzliche Fragen zum Verfahren, zu den Vorwürfen und zu dem, was nach einer möglichen Abwahl folgen würde.

Ein mehrstufiger Vorlauf — ohne die Betroffene

Dem Abwahlantrag ging ein ungewöhnlicher Vorlauf voraus. Bereits Anfang Februar — also Wochen vor der entscheidenden Ratssitzung am 17. März — begannen drei Mitglieder des Personalrats der Stadt Menden, aktiv auf die Fraktionen zuzugehen. In den Tagen vor und nach dem 2. Februar fanden auf ihre Initiative hin Einzelgespräche mit Vertretern der verschiedenen Fraktionen statt. Am 2. Februar selbst luden sie Fraktionsvertreter in die Räume des Personalrats ein. Bei diesen Treffen wurden angebliche Verfehlungen der Ersten Beigeordneten aus Schriftstücken verlesen. Auf Nachfrage sagten die drei Personalratsmitglieder zu, diese Unterlagen den Fraktionen auszuhändigen. Erhalten hat die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion sie bis heute nicht.

9. Februar: Abteilungsleiterin klagt über ihre Vorgesetzte — Bürgermeisterin sitzt dabei

Am 9. Februar folgte der entscheidende Schritt. Die drei Personalratsmitglieder luden — als Personalrat — alle Fraktionsvorsitzenden gemeinsam in den Ratssaal ein. Erneut wurden angebliche Verfehlungen der Ersten Beigeordneten aus Schriftstücken verlesen. Erneut wurde die Herausgabe der Unterlagen zugesagt. Erneut blieb sie aus.

Was an diesem Abend jedoch weit über einen gewöhnlichen Personalratskontakt hinausgeht: Auch Bürgermeisterin Manuela Schmidt war anwesend — nicht als stille Beobachterin, sondern als aktive Teilnehmerin am Tisch des Verwaltungsvorstandes. Ebenfalls anwesend war die Leiterin einer dem Geschäftsbereich der Ersten Beigeordneten zugeordneten Abteilung. Diese äußerte sich in der Runde über ihre Vorgesetzte und schilderte ihre Sicht auf die Zusammenarbeit mit Henni Krabbe.

Eine nachgeordnete Verwaltungsmitarbeiterin trägt also in einer Runde mit allen Fraktionsvorsitzenden und der Bürgermeisterin Vorwürfe gegen ihre eigene Vorgesetzte vor — ohne dass die Betroffene anwesend ist, ohne dass sie eingeladen wurde, ohne dass sie die Möglichkeit hatte, Stellung zu nehmen. Die Bürgermeisterin saß dabei und nahm aktiv teil.

Damit stellt sich die Frage, wie dieses Treffen einzuordnen ist:
War es eine autonome Initiative des Personalrats — oder eine koordinierte Veranstaltung, an der die Verwaltungsführung aktiv mitwirkte und die gezielt auf das vorbereitet wurde, was sechs Wochen später im Rat geschah? Der Personalrat als Gremium hat diese Aktivitäten offenbar nicht förmlich beschlossen. Es handelten drei einzelne Mitglieder. Auf wessen Veranlassung sie tätig wurden, ist bis heute ungeklärt.

17. März: Ratssitzung mit folgenreichem Beschluss

In der nichtöffentlichen Ratssitzung vom 17. März beantragt der CDU-Fraktionsvorsitzende zu Beginn förmlich, den Tagesordnungspunkt „Anträge" auf die Tagesordnung zu setzen. Der Rat stimmt ab und beschließt die Erweiterung. Unter diesem Tagesordnungspunkt wird das Abberufungsschreiben mit 30 Unterschriften übergeben. Während des gesamten Vorgangs sitzen dieselben drei Personalratsmitglieder im Raum — ohne gesetzliche Grundlage nach GO NRW oder LPVG NRW.
Die Bürgermeisterin bewertet den Vorgang später als formlose Entgegennahme eines Schriftstücks — vergleichbar mit einer Übergabe im Büro. Die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion widerspricht: Die CDU hat selbst einen förmlichen Ratsbeschluss beantragt, um den Vorgang in die Sitzung zu integrieren. Sobald der Rat per Beschluss einen Tagesordnungspunkt schafft, gelten dafür sämtliche verfahrensrechtlichen Anforderungen einer nichtöffentlichen Ratssitzung — einschließlich des gesetzlich abschließend geregelten Teilnehmerkreises nach § 48 Abs. 5 GO NRW. Personalratsmitglieder gehören nach der Gemeindeordnung nicht dazu.
Hinzu kommt: Beim Abwahlantrag gegen den 2. Beigeordneten Siemonsmeier im November 2024 wurde derselbe Vorgang selbstverständlich im öffentlichen Teil der Tagesordnung behandelt. Eine Erklärung für die abweichende Behandlung im aktuellen Fall steht aus.

Die Reaktion der FDP / FW – Freie Wähler Fraktion

Am 25. März stellte die Fraktion einen förmlichen Ratsantrag und forderte die Bürgermeisterin auf, die Rechtsgrundlage für die Personalratspräsenz zu benennen und zu prüfen, ob der Verfahrensschritt wiederholt werden muss. Die Bürgermeisterin antwortete am 2. April: kein Verfahrensfehler. Die allgemeine Frage zur Zulässigkeit der Personalratsteilnahme an nichtöffentlichen Sitzungen werde noch geprüft — ist also selbst verwaltungsseitig noch nicht abschließend beantwortet.
Am 6. April schaltete die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion die Kommunalaufsicht des Märkischen Kreises ein. Der Eingang der Eingabe wurde bestätigt — die Prüfung läuft. Ratsniederschriften werden bekanntermaßen oft mit großem Zeitverzug erstellt — warum das auch in diesem besonders sensiblen Fall so ist, fragt die Fraktion.

Was sind die Vorwürfe — und halten sie stand?

Die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion stellt die inhaltliche Grundfrage: Was genau sind die Verfehlungen, die eine Abwahl rechtfertigen sollen? Nach Einschätzung der Fraktion handelt es sich nicht um stichhaltige Verfehlungen, sondern um das konsequente Einfordern von Arbeitsleistung. Das ist Führungsaufgabe — kein Abwahlgrund. Dass die angekündigten Schriftstücke trotz zweifacher Zusage nie ausgehändigt wurden, nährt Zweifel daran, ob die Vorwürfe einer schriftlichen Überprüfung standhalten würden.

Was kommt nach einer Abwahl?

Sollte die Abwahl am 12. Mai beschlossen werden, ist das für die Stadt vor allem eines: teuer. Die Erste Beigeordnete ist bis November 2029 gewählt. Das Gehalt — zwischen 7.900 und 8.800 Euro brutto monatlich — läuft bis dahin weiter, ohne Gegenleistung. Mindestens 300.000 Euro. Obendrein kann Henni Krabbe gegen die Abwahl klagen. Sollte die Kommunalaufsicht zuvor einen Verfahrensfehler feststellen, müsste der Einbringungsschritt wiederholt werden — der Termin 12. Mai wäre hinfällig, die gesetzliche Sechs-Wochen-Frist begänne neu.
Und dann? Wer folgt nach? Diese Frage stellt die Fraktion ausdrücklich als das, was sie ist: eine offene Frage, keine Behauptung. Rückt der bisherige Zweite Beigeordnete auf — will das wirklich jemand? Oder wird die Stelle neu besetzt — möglicherweise mit jemandem aus dem Umfeld der Bürgermeisterin? Wer eine Abwahl betreibt, muss sich auch fragen lassen, was danach kommt.

Fazit
Wer meint, das alles solle in der Nichtöffentlichkeit bleiben, muss sich erklären. Eine Abteilungsleiterin, die in einer Runde mit allen Fraktionsvorsitzenden über ihre eigene Vorgesetzte klagt — während die Bürgermeisterin aktiv dabei sitzt und die Betroffene nicht eingeladen ist. Drei Personalratsmitglieder, die ohne förmlichen Gremiumsbeschluss über Wochen Gespräche führen, Vorwürfe verlesen, Dokumente zusagen aber nicht aushändigen — und dann ohne Rechtsgrundlage in der entscheidenden Sitzung im Raum sitzen. Ein Abwahlverfahren, das mindestens 300.000 Euro kostet, wenn es nicht rechtssicher vorbereitet ist.

Die FDP / FW – Freie Wähler Fraktion stellt diese Fragen, weil Recht und Verfahren in Menden für alle gelten müssen. Auch bei unbequemen Themen.

🥚🌸 Frohe Ostern aus Menden! 🌸🥚Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes, erholsames Osterfest – mit Zeit für die ...
05/04/2026

🥚🌸 Frohe Ostern aus Menden! 🌸🥚
Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes, erholsames Osterfest – mit Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, frischen Ideen und einem optimistischen Blick nach vorn.
Gerade in bewegten Zeiten braucht es Zuversicht, Zusammenhalt und die Freiheit, Neues zu gestalten. Dafür setzen wir uns ein – hier bei uns in Menden. 💛
Genießt die Feiertage und bleibt gesund!

Gestern waren Elke und Ahmed für die FDP Menden beim Bezirksparteitag der FDP Westfalen-West vor Ort. Gemeinsam mit viel...
27/03/2026

Gestern waren Elke und Ahmed für die FDP Menden beim Bezirksparteitag der FDP Westfalen-West vor Ort. Gemeinsam mit vielen engagierten Freien Demokraten wurden wichtige personelle Weichen für die Zukunft gestellt.

Nach 28 Jahren als Bezirksvorsitzende wurde Angela Freimuth zur Ehrenvorsitzenden gewählt – ein starkes Zeichen der Anerkennung für ihr langjähriges Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz 💛

Als neue Vorsitzende wurde Katrin Helling-Plahr gewählt. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die kommenden Impulse für unsere Region!

Wir nehmen viele Eindrücke und Motivation mit nach Menden – für eine starke liberale Politik vor Ort 💪

🎉 Neuer Treffpunkt für Menden!Nach vielen Jahren Bauzeit ist es endlich soweit: Der Hönnetreff hat eröffnet! 🏗️➡️🎈Mitten...
22/03/2026

🎉 Neuer Treffpunkt für Menden!

Nach vielen Jahren Bauzeit ist es endlich soweit: Der Hönnetreff hat eröffnet! 🏗️➡️🎈
Mitten in unserer Stadt ist ein Ort der Begegnung entstanden – mit einem offenen Konzept, das alle Bürgerinnen und Bürger einlädt, zusammenzukommen, sich auszutauschen und aktiv mitzuwirken.

Der Hönnetreff steht für Gemeinschaft, Vielfalt und neue Ideen:�👉 Raum für Begegnung und Dialog�👉 Angebote für unterschiedliche Generationen�👉 Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders�👉 Offen für alle Mendenerinnen und Mendener
Wir als FDP Menden begrüßen dieses Projekt ausdrücklich. Gerade nach der langen Bauzeit ist es ein wichtiges Signal für unsere Stadt, dass dieser Treffpunkt nun endlich mit Leben gefüllt wird.

💬 Kommt vorbei, bringt euch ein und macht den Hönnetreff zu eurem Treffpunkt!

Adresse

Menden
58706

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