SPD Menden

SPD Menden Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ist die älteste parlamentarisch vertretene Partei in Deutschland.

Ostern ist traditionell das Fest der Hoffnung und des Neubeginns. In einer Zeit, die uns oft viel abverlangt und in der ...
05/04/2026

Ostern ist traditionell das Fest der Hoffnung und des Neubeginns. In einer Zeit, die uns oft viel abverlangt und in der wir vor großen gesellschaftlichen Aufgaben stehen, ist diese Botschaft aktueller denn je. Hoffnung bedeutet für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht bloßes Abwarten, sondern das Vertrauen darauf, dass wir durch gemeinsames Handeln die Welt ein Stück gerechter gestalten können.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein friedliches Osterfest. Nutzen Sie die Feiertage, um im Kreise Ihrer Liebsten Kraft zu tanken und die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Unser besonderer Dank gilt an diesen Tagen all jenen, die nicht frei haben, sondern im Dienst für die Allgemeinheit arbeiten – sei es in der Pflege, bei der Polizei oder im Rettungsdienst. Ihr Einsatz ist das Rückgrat unserer Solidargemeinschaft.

Starke Präsenz für den Sport in Menden! 💪⚽️Unsere Sportausschuss-Mitglieder Sebastian Meisterjahn und Vassilios Karamous...
28/03/2026

Starke Präsenz für den Sport in Menden! 💪⚽️

Unsere Sportausschuss-Mitglieder Sebastian Meisterjahn und Vassilios Karamousanlis waren für die SPD bei der Veranstaltung „Best of Sports“ vertreten. 🏆

Ein Abend voller Engagement, Inspiration und Wertschätzung für die vielen Menschen, die den Sport in unserer Stadt möglich machen. Genau solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Vereinsarbeit, Ehrenamt und sportliche Vielfalt für unsere Gemeinschaft sind. 🙌

Wir sagen Danke an alle Beteiligten – und setzen uns weiterhin dafür ein, dass der Sport in Menden die Unterstützung bekommt, die er verdient! ❤️🤍

Heute durften wir als SPD Menden bei der Eröffnung des Hönnetreffs dabei sein, ein besonderer Moment für unsere Stadt. ❤...
21/03/2026

Heute durften wir als SPD Menden bei der Eröffnung des Hönnetreffs dabei sein, ein besonderer Moment für unsere Stadt. ❤️
Auch unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk sowie Jenni Gröhlich, unsere Nominierung für die kommende Landtagswahl, waren vor Ort und haben diesen wichtigen Schritt für Menden begleitet.
Mit dem Hönnetreff ist ein Ort entstanden, der für alle Menschen offen ist für Begegnungen, Engagement und gemeinsames Erleben.
Der Hönnetreff zeigt was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken und an eine starke Gemeinschaft glauben. Genau das macht unsere Stadt aus.💪
Wir sagen „Danke“ an alle Engagierten, die dieses Projekt möglich gemacht haben und freuen uns auf viele Begegnungen an diesem neuen Mittelpunkt in Menden.

Ein herzlicher Gruß zum Zuckerfest aus MendenZum Abschluss des Ramadan senden wir allen Musliminnen und Muslimen in unse...
20/03/2026

Ein herzlicher Gruß zum Zuckerfest aus Menden
Zum Abschluss des Ramadan senden wir allen Musliminnen und Muslimen in unserer Stadt unsere besten Wünsche zum Zuckerfest. Für uns als SPD Menden ist dieser Tag ein wichtiger Anlass, um das zu feiern, was uns als Stadtgesellschaft wirklich zusammenhält: echte Verbundenheit und gelebte Einheit.
Besonders gerne denken wir dabei an unsere Besuche in der Moschee im letzten Jahr zurück. Ortsvereinsvorsitzender Mirko Kruschinski möchte sich auf diesem Wege noch einmal ganz persönlich bei euch für die beeindruckende Gastfreundschaft bedanken. Die herzliche Aufnahme und die Offenheit, mit der wir empfangen wurden, sind für uns ein starkes Zeichen für das gute Miteinander in Menden. Diese Begegnungen haben gezeigt, dass aus Nachbarschaft echte Verbindung wächst, wenn man einander mit offenem Herzen begegnet.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes Fest, eine schöne Zeit im Kreise eurer Liebsten und viele gute Gespräche. Wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg und die nächsten Begegnungen mit euch.
Herzliche Grüße,
SPD Menden

Die SPD Menden setzt ein deutliches Zeichen für Erneuerung und Vielfalt im Märkischen Kreis: Einstimmig wurde Jenni Gröh...
14/03/2026

Die SPD Menden setzt ein deutliches Zeichen für Erneuerung und Vielfalt im Märkischen Kreis: Einstimmig wurde Jenni Gröhlich vom Ortsvereinsvorstand und der Jahreshauptversammlung als Kandidatin für die Landtagswahl im Wahlkreis 122 nominiert. Mit einer mitreißenden Rede machte sie deutlich, dass sie nicht nur antritt, um dabei zu sein, sondern um das Direktmandat für Menden, Hemer, Plettenberg, Balve und Neuenrade mit Herz und Leidenschaft zurückzugewinnen.
Jenni Gröhlich ist eine Persönlichkeit, deren Biografie eng mit der Geschichte unserer Region verwoben ist. Als Kind einer der ersten türkischen Gastarbeiterfamilien in Menden hat sie den Aufstiegswillen und die Integrationskraft ihrer Heimatstadt am eigenen Leib erfahren. Diese tiefen türkischen Wurzeln sind für sie kein bloßes Merkmal, sondern das Fundament ihres politischen Kompasses. Sie steht für ein modernes Nordrhein-Westfalen, in dem Herkunft keine Barriere, sondern eine Bereicherung darstellt. Ihr Werdegang – von den Wurzeln in einer Arbeiterfamilie bis hin zur gefragten Speakerin und bestens vernetzten Persönlichkeit – macht sie zu einer glaubwürdigen Stimme für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich nach echter Repräsentanz sehnen.
Anstatt lediglich eine „wirtschaftsnahe“ Politik zu verfolgen, versteht sich Gröhlich als Brückenbauerin. Sie kombiniert ihre tiefe Kenntnis der regionalen Strukturen mit einem scharfen Blick für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Ortsvereinsvorsitzende Mirko Kruschinski betonte, dass Jenni Gröhlich ein echter Glücksgriff für die Sozialdemokratie sei. Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie von verschiedenen Seiten unter Druck gerate, brauche es Menschen wie sie, die verschiedene Lebenswelten verstehen und zusammenführen können – auch in Konstellationen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mögen. So bot sie dem Mendener Vorstand ihre Kandidatur an, der nach kurzer Überraschung und Verwunderung dann sehr schnell das Potential sah.
Nach dem fulminanten Start in ihrer Heimatstadt Menden wird Jenni Gröhlich nun das Gespräch mit den anderen Ortsvereinen im Wahlkreis suchen. Vom Unterbezirksvorstand wird es zwei Veranstaltungen geben um sich allen Ortsvereinen vorzustellen. Ein Termin wird in Menden für Hemer und Menden stattfinden und ein Termin in Plettenberg für die Genoss*innen aus Plettenberg, Balve und Neuenrade. Das Ziel ist die finale Delegiertenkonferenz am 8. Mai in Letmathe. Dort wird sich entscheiden, wer die SPD in den Wahlkampf schickt, um mit einer starken, authentischen und vielfältigen Stimme die Interessen der Menschen im Märkischen Kreis in Düsseldorf zu vertreten.

Der 8. März ist kein Tag für höfliche Glückwünsche oder obligatorische Blumensträuße – es ist der Feministische Kampftag...
08/03/2026

Der 8. März ist kein Tag für höfliche Glückwünsche oder obligatorische Blumensträuße – es ist der Feministische Kampftag. Als SPD Menden nutzen wir diesen Anlass nicht zum Feiern, sondern um den Finger in die Wunde der lokalen Politik zu legen. Denn während Gleichberechtigung auf dem Papier existiert, sieht die Realität im Mendener Stadtrat oft anders aus. Wir haben in der Vergangenheit konkrete Initiativen wie die Einführung von Frauentaxis für einen sicheren Heimweg oder die Bereitstellung kostenloser Hygieneartikel in öffentlichen Gebäuden auf die Tagesordnung gesetzt. Die Reaktion einiger männlicher Ratsmitglieder war jedoch bezeichnend: Statt einer sachlichen Debatte über Sicherheit und Grundversorgung ernteten wir Spott. Unsere Anträge wurden belächelt und als unnötige „Nischenthemen“ ins Lächerliche gezogen.
Doch wer über die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum oder über die Enttabuisierung von Menstruationshygiene lacht, offenbart damit nur die eigene privilegierte Perspektive. Wenn männliche Mehrheiten über die Bedürfnisse von Frauen urteilen, ohne deren Alltagswirklichkeit anzuerkennen, zeigt das schmerzhaft, wie weit wir von echter Parität noch entfernt sind. Menstruationsartikel sind kein Luxusgut, sondern eine Frage der gesundheitlichen Vorsorge und der sozialen Teilhabe. Ein sicherer Heimweg darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Wir lassen uns von der Ignoranz und dem Hochmut im Rat nicht entmutigen. Im Gegenteil: Dieser Widerstand spornt uns an, weiterhin laut zu sein und strukturelle Veränderungen einzufordern. Wir kämpfen weiter für ein Menden, in dem Frauenpolitik nicht als lästiges Beiboot, sondern als zentrales Element einer gerechten Stadtgesellschaft verstanden wird. Respekt ist kein Geschenk, das uns gewährt wird, sondern ein Recht, das wir uns nehmen.

„Brave, herrliche junge Menschen – ihr sollt nicht umsonst gestorben sein.”Thomas Mann, BBC-Rundfunkansprache, 1943.Heut...
22/02/2026

„Brave, herrliche junge Menschen – ihr sollt nicht umsonst gestorben sein.”
Thomas Mann, BBC-Rundfunkansprache, 1943.
Heute vor 83 Jahren, am 22. Februar 1943, wurden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst hingerichtet. Der Volksgerichtshof brauchte für das Urteil keine Stunde. Die Guillotine fiel dreimal am selben Nachmittag.
Ich möchte heute besonders an Christoph Probst erinnern. Er ist derjenige, dessen Name am häufigsten fehlt, wenn von der Weißen Rose gesprochen wird.
Probst war 23 Jahre alt. Vater von drei Kindern – das jüngste gerade vier Wochen alt. Ein Student der Medizin, der Menschenleben retten wollte. Er hatte einen letzten Brief an seine Mutter geschrieben. Die N***s ließen ihn nicht abschicken.
Christoph Probst hatte mehr zu verlieren gehabt als die meisten. Eine junge Familie. Eine Zukunft als Arzt. Er hätte Gründe gehabt zu schweigen. Er schwieg nicht. Er schrieb, er dachte, er widerstand – in einer Zeit, in der Widerstand den Tod bedeutete.
Die Weiße Rose war keine große Organisation. Es waren Studierende, die Flugblätter schrieben und verteilten. Die an Gewissen appellierten, in einer Gesellschaft, die ihr Gewissen weitgehend abgegeben hatte. Die fragten: Wie lange wollt ihr noch zusehen?
Thomas Mann hörte die Nachricht im amerikanischen Exil und sprach sie in seinen BBC-Sendungen in die Welt – einer der wenigen Wege, wie Wahrheit damals noch zu den Menschen dringen konnte, die hören wollten.

Ich schreibe das heute nicht nur als Mahnung an die Vergangenheit.
Ich schreibe es als Vorsitzender der SPD Menden – weil Faschismus kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist.
Weil wir erleben, wie demokratische Institutionen in vielen Ländern systematisch geschwächt werden. Wie Minderheiten zu Sündenböcken gemacht werden. Wie Lügen so laut und so oft wiederholt werden, bis sie wie Wahrheiten klingen. Wie Zivilcourage als Naivität gilt – und Mitläufertum als Pragmatismus verkauft wird.
Wir sehen das nicht nur im Ausland. Wir sehen es hier, in Deutschland, wenn eine Partei, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, zur stärksten Kraft aufsteigt. Wenn die Brandmauer fällt – nicht mit einem lauten Knall, sondern Stimme für Stimme, Kompromiss für Kompromiss.
Faschismus kommt selten mit dem Gesicht, das wir aus den Geschichtsbüchern kennen. Er kommt mit dem Versprechen von Ordnung und Stärke. Er gedeiht dort, wo Menschen schweigen – weil sie Angst haben, weil sie bequem sind, weil sie denken: Es wird schon nicht so schlimm werden.
Die Menschen der Weißen Rose haben gedacht und gehandelt, als Denken gefährlich und Handeln tödlich war. Sie waren keine Superhelden. Sie waren junge Menschen – mit Zweifeln, mit Angst, mit Familie und Zukunftsplänen. Und sie haben trotzdem gehandelt.
Was können wir tun? Eintreten für Menschenwürde, auch wenn es unbequem ist. Widersprechen, wenn Demokratiefeinde salonfähig gemacht werden. Wählen gehen. Zivilgesellschaft stärken. Und niemals glauben, dass Engagement im Kleinen – in Menden, in unserem Sauerland, in unserer Nachbarschaft – keine Wirkung hätte.
Jede Demokratie ist nur so stark wie die Menschen, die bereit sind, für sie einzustehen.
Thomas Mann hatte recht: Sie sollen nicht umsonst gestorben sein.
Das liegt an uns.

Mirko Kruschinski
Vorsitzender SPD Menden

Ramadan und Aschermittwoch fallen in diesem Jahr auf denselben Tag.Für viele Menschen beginnt heute eine Zeit der Besinn...
18/02/2026

Ramadan und Aschermittwoch fallen in diesem Jahr auf denselben Tag.

Für viele Menschen beginnt heute eine Zeit der Besinnung, des Verzichts und der inneren Einkehr – im Christentum wie im Islam. Unterschiedliche Traditionen, aber eine gemeinsame Botschaft: innehalten, Verantwortung übernehmen, solidarisch sein und den Blick auf das Wesentliche richten.

Gerade in einer Zeit, in der vieles trennt, zeigt dieser Tag auch, was uns verbindet. In Menden leben Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Lebensweisen und Hintergründen – und genau das macht unsere Stadt stark.

Respekt, gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Miteinander sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie entstehen dort, wo wir einander zuhören, Unterschiede achten und gemeinsam für unsere Gemeinschaft einstehen.

Die SPD Menden wünscht allen, die heute in den Ramadan starten, einen gesegneten Beginn und allen Christinnen und Christen eine gesegnete Fastenzeit.

Für uns gilt: Vielfalt ist nicht verhandelbar. Vielfalt ist unsere Stärke. Und Zusammenhalt beginnt vor Ort.

📱 Probleme melden – Menden verbessern!Mit der App „Anregungs- und Ereignismanagement“ (AEM) können kleine und große Prob...
13/02/2026

📱 Probleme melden – Menden verbessern!

Mit der App „Anregungs- und Ereignismanagement“ (AEM) können kleine und große Probleme im Mendener Stadtgebiet schnell und unkompliziert gemeldet werden. 💡

Ob defekte Straßenlaternen, Schlaglöcher oder wilder Müll – Hinweise landen direkt bei der Stadt und können gezielt bearbeitet werden.

✅ Wir als SPD Menden nutzen die AEM-App regelmäßig.
📍 Aktuell haben wir unter anderem Probleme in der Grevenhofstraße und der Bismarckstraße gemeldet – und das Beste: Die Beseitigung läuft bereits!

So funktioniert moderne Bürgerbeteiligung: transparent, effizient und lösungsorientiert. 🤝
Gemeinsam sorgen wir für ein lebenswerteres Menden!

📲 Jetzt mitmachen und Menden aktiv mitgestalten.

Heute jährt sich der Geburtstag von Bertolt Brecht zum 128. Mal.Er lebte in einer Zeit, in der autoritäre Kräfte immer s...
10/02/2026

Heute jährt sich der Geburtstag von Bertolt Brecht zum 128. Mal.

Er lebte in einer Zeit, in der autoritäre Kräfte immer stärker wurden. Während viele beschwichtigten oder hofften, extreme Positionen ließen sich durch Entgegenkommen einhegen, warnte Brecht früh vor dieser Illusion. Für ihn war klar: Wer Unrecht erkennt und trotzdem schweigt, macht sich zum Teil des Problems.

Diese Haltung wirkt erstaunlich aktuell.

Auch heute stehen wir vor grundlegenden Entscheidungen:

Wie reagieren wir auf Migration – mit pragmatischen Lösungen und Menschlichkeit oder mit Abschreckung und Symbolpolitik?

Welchen Stellenwert hat soziale Gerechtigkeit – tragendes Fundament einer stabilen Demokratie oder variable Größe, die wirtschaftlichen Interessen untergeordnet wird?

Und wie widerstandsfähig ist unsere demokratische Kultur, wenn Parteien der Mitte beginnen, Begriffe, Deutungen und Denkweisen der extremen Rechten zu übernehmen?

Geschichte wiederholt sich nicht mechanisch. Aber sie hinterlässt Spuren und Muster, aus denen sich lernen lässt.

Brecht erinnerte daran, dass Fortschritt nie aus Anpassung entsteht, sondern aus Klarheit und Rückgrat.

Darum gilt auch heute:
Nicht wegsehen.
Missstände benennen.
Und Verantwortung übernehmen.

Am heutigen Holocaust-Gedenktag erinnern wir an die Millionen Menschen, die von den Nationalsozialisten entrechtet, verf...
27/01/2026

Am heutigen Holocaust-Gedenktag erinnern wir an die Millionen Menschen, die von den Nationalsozialisten entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Auschwitz steht für den industriellen Massenmord und für den völligen Zusammenbruch von Menschlichkeit. Erinnerung ist keine formale Rückschau, sie ist eine Verpflichtung für die Gegenwart.

Margot Friedländer, Holocaust-Überlebende und Zeitzeugin, hat diese Verpflichtung in einem einzigen Satz auf den Punkt gebracht: „Seid Menschen.“ Dieser Satz richtet sich gegen Ausgrenzung, gegen Hass und gegen jede Politik, die Menschen auf Probleme, Kategorien oder Bedrohungen reduziert.

Gerade deshalb ist dieser Gedenktag kein Blick in eine abgeschlossene Vergangenheit. In den USA sind bei Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE aktuell zwei Menschen durch staatliche Gewalt getötet worden. Bewaffnete Bundesbeamte, die Menschen erschießen, sind kein Randphänomen und kein „Fehltritt“, sondern Ausdruck eines Systems, das Härte demonstriert und Entmenschlichung in Kauf nimmt. Dass solche Vorgänge möglich sind, ist ein Alarmsignal für jede Demokratie.

Parallel dazu fordert die AfD in Bayern offen den Aufbau einer eigenen Abschiebe- und Fahndungseinheit nach diesem Vorbild. Das ist keine sicherheitstechnische Detailfrage. Es ist eine bewusste politische Entscheidung für Eskalation, für Abschreckung und für ein Menschenbild, das Würde zur Verhandlungsmasse macht. Geschichte zeigt, dass solche Entwicklungen nicht abrupt beginnen, sondern schleichend – mit Sprache, mit Forderungen, mit der Verschiebung dessen, was als akzeptabel gilt.

Eine wehrhafte Demokratie verteidigt sich nicht durch Brutalisierung staatlicher Macht. Sie verteidigt sich durch Rechtsstaatlichkeit, durch klare Grenzen für Gewalt und durch den Schutz der Menschenwürde – gerade dann, wenn autoritäre Antworten laut werden. Wer Demokratie schützen will, muss sie menschlich halten.

Der Holocaust-Gedenktag erinnert uns daran, wohin Entmenschlichung führen kann. Und er erinnert uns daran, was heute von uns verlangt ist: Haltung, Wachsamkeit und die klare Absage an jede Politik, die Gewalt normalisiert.

„Seid Menschen.“ Das ist keine Floskel. Das ist der Maßstab.

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