Grüne Schmalkalden Meiningen Suhl

Grüne Schmalkalden Meiningen Suhl BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionalverband Schmalkalden-Meiningen-Suhl
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08/06/2026
Sonnenenergie als Friedensenergie ☀️🌻Am 19. Mai hatten wir als Bündnis 90/Die Grünen ins Kombinat Meiningen eingeladen. ...
01/06/2026

Sonnenenergie als Friedensenergie ☀️🌻

Am 19. Mai hatten wir als Bündnis 90/Die Grünen ins Kombinat Meiningen eingeladen. Zu Gast war Michael Bukowski, Autor von "Deutschland, ein Sonnenmärchen".

In seinem Vortrag zeigte er anschaulich, welches Potenzial in Sonne und Wind steckt – für Klimaschutz, Unabhängigkeit und eine sichere Energieversorgung. Ein besonders starker Gedanke des Abends: Sonne und Wind sind Friedensenergien. Um Öl, Gas und Kohle wurden und werden Kriege geführt. Um Sonne und Wind nicht.

Nach dem Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum. Es ging um Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden, Solar-Dachziegel, Balkonkraftwerke, Eigenversorgung, Speicher, Stromüberschüsse und die Frage, wie wir auch bei wenig Sonne und Wind zuverlässig versorgt bleiben.

Der Abend hat gezeigt: Die Energiewende ist kein abstraktes Zukunftsthema. Sie beginnt vor Ort - auf unseren Dächern, in unseren Kommunen und in unseren Entscheidungen.

Vielen Dank an Michael Bukowski, das Kombinat Meiningen und alle Gäste für den spannenden Austausch!

17/05/2026

Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist der Offenbarungseid. Eine überforderte Ministerin setzt um, was breitbeinige Unions-Wahlkämpfer aus einer Kulturkampf-Laune heraus herausposaunt haben. Die vernichtende Kritik an Katherina Reiches Heizungsgesetz muss endlich zu Konsequenzen führen.

Die Regierung verspricht "alltagstauglichen Klimaschutz" - aber alleine diese Aussage ist fernab jeglicher Realität. "Koalition schreddert Klimaschutz" - die Analyse der Grünen - passt wesentlich besser zu dem Murks mit Ansage, den Katherina Reiche hier in lediglich vier Tagen Verbändeanhörung durchs Kabinett geprügelt hat.

Im aktuellen Cleanthinking-Briefing habe ich die Reaktionen tiefergehend analysiert: https://steady.page/de/backend/publications/36f63fec-ff0d-4815-ab07-de2c7687c875/posts/168ca06c-7fbf-40fb-82a7-d8d2dd097834/edit und auch hier sind viele Reaktionen enthalten: https://www.cleanthinking.de/reiches-waermegesetz-verbaende-kritik/

Reiche bringt alle Seiten gegen sich auf. Wozu? Die globalen Zusammenhänge, die drohende Wirtschaftskrise, die auch Europa treffen wird, werden ignoriert. Ein Totalausfall in einem der wichtigsten Ministerien - gedeckt von einem Bundeskanzler, der seit Wochen darüber nachdenkt, warum er mit Wählerbeschimpfungen seine Politik nicht erklärt bekommt.

Deutschland ist wirklich an einem brutalen Scheideweg. Berappelt sich die SPD jetzt nicht und entkernt das in jeglicher Hinsicht vermurkste "Modernisierungs"-Gesetz, geht Deutschland noch viel mehr Wertschöpfung verloren als durch die Zerstörung etwa der Solarindustrie.

Auf die Koalition ist kein Verlass. Auf die Menschen im Land schon: Überall sind Mutmacher am Werk, die zeigen, was geht. Auch mit kleinem Budget. Jeder, der anpackt, springt auf die Seite der sauberen Zukunft und zeigt, dass er diese gestalten will.

Organisiert Euch in Energiegenossenschaften. Tretet in Parteien ein, die unsere Zukunft nicht an Despoten verscherbeln wollen. Rauft Euch in Euren Kommunen zusammen. Über Parteigrenzen hinweg.

Lasst uns zeigen, wer stärker ist: Eine Ministerin und ein Kanzler ohne Rückgrat oder die 4,5 Millionen PV-Anlagenbetreiber, die vielen E-Auto-Fahrer, die unzähligen Ökostrom-Nutzer, die Energiegenossenschaftler, die Unzähligen, die sich für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klima engagieren.

Reiche hat ein Ablaufdatum. Die Menschen in diesem Land nicht. Anpacken, ist das, was zählt. Jetzt, mehr denn je.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/heizungsgesetz-so-vermurkst-sind-die-plaene-von-katherina-reiche-a-0fa15afa-628d-437d-9791-b9b9ae5ef754

09/05/2026

In der Sendung Bosetti Late Night wurde über die aktuelle Lage der SPD und ihren schwindenden Rückhalt unter Arbeitern diskutiert. Zu den Gästen zählten unter anderem Philipp Türmer und Gesine Schwan.

Moderatorin Sarah Bosetti wies darauf hin, dass bei der Bundestagswahl 2025 deutlich weniger Arbeiter die SPD gewählt hätten, während die Alternative für Deutschland in dieser Wählergruppe an Zustimmung gewonnen habe.

Aus ihrer Sicht ergibt sich daraus ein Widerspruch, da die AfD in wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen Positionen vertritt, die von vielen Kritikern nicht als arbeitnehmerfreundlich bewertet werden.

👉 Im Zentrum der Diskussion stand daher die Frage, warum die SPD an Rückhalt verloren hat – und ob es ihr gelingen kann, diese Wähler wieder stärker zu erreichen.

📌 Quellen: ZDF/3sat, WELT, Deutschlandfunk Nova

Hey Schmalkalden! 🌱 Am 15. April von 10 – 12 Uhr stehen wir mit unserem Infostand auf dem Altmarkt für dich bereit. Komm...
10/04/2026

Hey Schmalkalden! 🌱 Am 15. April von 10 – 12 Uhr stehen wir mit unserem Infostand auf dem Altmarkt für dich bereit. Komm vorbei, hol dir Infos zu Klimaschutz, lokaler Wirtschaftsförderung, Energie‑Unabhängigkeit und erfahre, wie du dich demokratisch vor Ort einbringen kannst. Wir freuen uns auf den Austausch! 💬

Hey du! 👋 Am Dienstag, 14. April 2026 um 16 Uhr öffnen wir im Grünen‑Büro Suhl (Rimbachstraße 15) wieder unser Kaffeekno...
09/04/2026

Hey du! 👋 Am Dienstag, 14. April 2026 um 16 Uhr öffnen wir im Grünen‑Büro Suhl (Rimbachstraße 15) wieder unser Kaffeeknoatsch‑Format. Dieses Mal dreht sich alles um das Thema Demokratie – mit einem kleinen Quiz, Kaffee und viel Raum für deine Fragen und Ideen. 🎙️☕️

Du brauchst keine Anmeldung, komm einfach vorbei und lass uns gemeinsam diskutieren, wie wir Demokratie lebendig halten. Wir freuen uns auf dich!

08/04/2026

Wenn selbst Spiegel Journalisten Fakenews verbreiten- Nein, die 5 DM pro Liter Benzin Story war KEINE Erfindung der Grünen sondern von dem FDP geführten Umweltbundesamt!

Die ganze verlogene Empörungsmaschine der Rechten und der neoliberalen Stammtischpolitik fällt in sich zusammen, wenn man nur einmal in die Quellen schaut: Die berühmte Forderung nach 5 DM pro Liter Benzin wurde eben nicht zuerst den Grünen aus der Mottenkiste zugeschoben, sondern ist bereits 1992 prominent von Heinrich Freiherr von Lersner formuliert worden — einem FDP-Mitglied und damaligen Präsidenten des Umweltbundesamts. Selbst spätere Rückblicke hielten fest, dass hinter dieser Forderung „eigentlich ein FDP-Politiker“ stand; im Bundestag wurde von Lersner später sogar ausdrücklich als „Parteifreund“ der FDP bezeichnet.

Und genau da wird es so schön unerquicklich für die FDP: Diese Partei hat jahrzehntelang Politik für Besserverdienende, Autolobby und Konzerninteressen gemacht, aber wenn es um unbequeme Wahrheiten geht, tut sie plötzlich so, als seien immer nur die anderen die Verbotspartei, die Preispartei, die Zumutungspartei. Dabei steckt in dieser Geschichte die ganze Heuchelei des deutschen Neoliberalismus: erst marktradikale Härte predigen, dann jede Erinnerung daran aus dem kollektiven Gedächtnis prügeln, und am Ende wieder auf die Grünen zeigen, weil man selbst politisch zu feige ist, zu den eigenen Zumutungen zu stehen.

Dass später vor allem die Grünen mit der 5-DM-Debatte identifiziert wurden, hängt vor allem mit der großen politischen Auseinandersetzung um 1998 zusammen — nicht damit, dass sie die Idee als Erste in die Welt gesetzt hätten. Das ist der eigentliche Punkt: Nicht nur wurde die Geschichte umgeschrieben, sie wurde politisch verwertet. Aus einer alten FDP-nahen Zumutung wurde im öffentlichen Gedächtnis ein grünes Schreckgespenst. So arbeitet politische Propaganda in diesem Land: erst verdrängen, dann umlabeln, dann empört auf die Fälschung zeigen.

Quellen:

taz, 29.08.2014: „Nachruf auf Heinrich von Lersner: Der Erfinder des 5-Mark-Benzins“ - https://taz.de/Nachruf-auf-Heinrich-von-Lersner/%215034415/

taz, 30.08.2014: „5 Mark pro Liter Benzin“ - https://taz.de/5-Mark-pro-Liter-Benzin/%21303454/

Am Samstag war ein guter Tag für unseren Wald: Über 300 junge Bäume – Lärchen, Buchen und Ahorne – haben wir gemeinsam m...
30/03/2026

Am Samstag war ein guter Tag für unseren Wald: Über 300 junge Bäume – Lärchen, Buchen und Ahorne – haben wir gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Thüringen Forst am Knüllfeld gepflanzt. Warum? Weil unser Wald in der Klimakrise jeden Verbündeten braucht.

Trockenheit, Schädlinge, Hitze – die Herausforderungen sind groß. Aber mit jedem Setzling, den wir in die Erde bringen, wird unser Wald widerstandsfähiger. Und das ist erst der Anfang.

Wie siehst du das? Was können wir noch tun, um unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen? Schreib’s in die Kommentare! 🌱💬

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