DIE LINKE. Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf

DIE LINKE. Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf Die Linke Fraktion Marzahn-Hellersdorf

Niemand ist vergessen! – Bezirksparlament beschließt Benennung einer Parkanlage nach Nguyễn Văn TúAuf Initiative der Lin...
22/04/2026

Niemand ist vergessen! – Bezirksparlament beschließt Benennung einer Parkanlage nach Nguyễn Văn Tú

Auf Initiative der Linksfraktion hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf am Donnerstag (23.04.) einen Antrag zum lange fälligen Nguyễn-Văn-Tú-Hain beschlossen. Dabei handelt es sich um eine Grünanlage am Brodowiner Ring (Marzahn-Ost), die nun aufgrund des Beschlusses im Gedenken an den 1992 ermordeten Nguyễn Văn Tú benannt werden soll. Vorausgegangen waren Beratungen im BVV-Kulturausschuss, der zuletzt eine positive Abstimmungsempfehlung ausgesprochen hat. Der Beschluss erfolgte am Vorabend des Todestages von Nguyễn Văn Tú am 24. April.

Vollständige Pressemitteilung nachzulesen auf unserer Website:
https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/niemand-ist-vergessen-bezirksparlament-beraet-umbenennung-einer-parkanlage-nach-nguyen-van-tu/

Morgen, am 26. März, tagt die BVV Marzahn-Hellersdorf. Unsere Fraktion setzt diesmal einen klaren Schwerpunkt auf die Fr...
25/03/2026

Morgen, am 26. März, tagt die BVV Marzahn-Hellersdorf. Unsere Fraktion setzt diesmal einen klaren Schwerpunkt auf die Frage, wie zusätzliche Investitionen sinnvoll im Bezirk eingesetzt werden können.

Im Mittelpunkt stehen mehrere Anträge zum Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes. Dabei handelt es sich um zusätzliche Mittel, die gezielt für Investitionen in öffentliche Infrastruktur bereitgestellt werden. Entscheidend ist, dass dieses Geld konkret vor Ort wirkt und den Alltag der Menschen verbessert.

Wir schlagen daher vor, die Mittel sozial und nachhaltig einzusetzen. Dazu gehört die Einrichtung von Kiezkantinen mit günstigen Mittagessen als Orte der Begegnung 🍽️, Investitionen in Stadtteilzentren sowie eine bessere Ausstattung der Bürgerämter, etwa durch ein Ausbildungsbürgeramt.

Auch im öffentlichen Raum sehen wir großen Handlungsbedarf. Die Container am Lehnitzplatz sollen als Nachbarschaftsort erhalten bleiben, defekte Beleuchtung im Bürgerpark und anderen Grünflächen muss endlich instandgesetzt werden und an der Marzahner Mühle braucht es dringend Toiletten 🚻

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sanierung von Brunnen, Planschen und Wasserspielplätzen, die nicht nur das Stadtbild prägen, sondern an heißen Tagen wichtige Abkühlung bieten. Ergänzend fordern wir mehr Hitzeschutz, etwa durch kostenlose Trinkwasserangebote in öffentlichen Einrichtungen 💧

Darüber hinaus fragen wir nach dem Bauvorhaben am Klüsserather Weg, insbesondere zu Umweltfragen, Bauplanung und Fördermitteln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, Familien aus Wohnungslosenunterkünften gezielt in eigenen Wohnraum zu vermitteln und so Perspektiven zu schaffen 🏠

Nicht zuletzt geht es um Erinnerungskultur. Eine Trauerweide an der 38. Grundschule soll nachgepflanzt und ein Gedenkort für vier 1945 verstorbene Kinder wieder sichtbar gemacht werden 🌿

Und einiges mehr aus unserer Fraktion steht ebenfalls auf der Tagesordnung.

Die Sitzung beginnt um 17 Uhr und kann live verfolgt werden.

https://www.videotron.de/marzahn-hellersdorf/

Hitzeschutz ist Schutz unserer Wälder: SPD und CDU blockieren Linke Initiativen im BezirksparlamentAuch im Februar setzt...
24/03/2026

Hitzeschutz ist Schutz unserer Wälder: SPD und CDU blockieren Linke Initiativen im Bezirksparlament

Auch im Februar setzte die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf mehrere Hitzeschutz-Anträge auf die Tagesordnung des Bezirksparlaments. Die Linke forderte damit konkret Fassadenbegrünung durch Kletterpflanzen an öffentlichen Gebäuden, den Schutz von Waldflächen sowie die Umsetzung von Sofortmaßnahmen.

Zu diesen Sofortmaßnahmen, die wir bereits 2025 in die Debatte eingebracht hatten, zählen: die Ausstattung und Ausschilderung von Abkühlungsorten im gesamten Bezirk – und kostenfreies Trinkwasser in allen öffentlichen Einrichtungen. Doch keiner der drei Anträge führte zu einem Beschluss: Der für Finanzen zuständige Hauptausschuss gab für alle drei Anträge eine negative Beschlussempfehlung ab, was an einer Mehrheit der Regierungsparteien SPD und CDU liegt.

„Das kann beim besten Willen niemand verstehen“, sagt Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Offenbar sind der CDU und der SPD sowohl der Hitzeschutz als auch unsere Wälder ziemlich egal. Anders kann ich mir das nicht erklären, warum sie unsere Initiativen ablehnen. Aber die Linke wird sich weiterhin für vernünftige gemeinsame Lösungen einsetzen. Die Menschen in Marzahn-Hellersdorf haben das verdient.“

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/hitzeschutz-ist-schutz-unserer-waelder-spd-und-cdu-blockieren-linke-initiativen-im-bezirksparlament/

Denkmalschutz-Prüfung für Womacka-Mosaike in Marzahn-Mitte: Kulturelles Erbe sichern!Ende Februar beschloss die Bezirksv...
19/03/2026

Denkmalschutz-Prüfung für Womacka-Mosaike in Marzahn-Mitte: Kulturelles Erbe sichern!

Ende Februar beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf auf Linke Initiative einen Antrag zu den Womacka-Mosaiken auf der Marzahner Promenade. Das Bezirksamt soll nun prüfen, ob die Wandmosaike „Frieden“ und „Arbeit für das Glück des Menschen“ von Prof. Walter Womacka in die bezirkliche Denkmalschutzliste aufgenommen werden können.

Der Künstler Walter Womacka (1925-2010) ist vor allem für seine großformatigen, architekturgebundenen Werke bekannt. Er gestaltete zahlreiche öffentliche Gebäude der DDR. 1988 schuf er im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für die Marzahner Promenade das Mosaik „Frieden“ auf der Marzahner Promenade, das sich noch heute in einem sehr guten Zustand befindet.

„Und damit das auch so bleibt“, sagt Norbert Seichter, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf, „fordern wir nun das Bezirksamt auf, die Mosaike auf die Denkmalschutzliste zu setzen. Womackas Werke sind historisch sehr wichtig für die Großsiedlung Marzahn, und die Themen seiner Werke haben an Aktualität nichts verloren.“

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/denkmalschutz-pruefung-fuer-womacka-mosaike-in-marzahn-mitte-kulturelles-erbe-sichern/

Keine Zwangsräumungen und Stromsperren - Soziale Grundrechte sichern!Am 26.02. brachte die Linksfraktion Marzahn-Hellers...
16/03/2026

Keine Zwangsräumungen und Stromsperren - Soziale Grundrechte sichern!

Am 26.02. brachte die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf im Bezirksparlament den Antrag „Keine Zwangsräumungen und Stromsperren!“ ein. Darin fordert sie das Bezirksamt auf, alles zu tun, um Stromsperren und Zwangsräumungen in Zukunft abzuwenden. Außerdem sollte das Bezirksamt die Information über Beratungsangebote verbessern.

Der Antrag liegt nun im Ausschuss für Soziales und Teilhabe zur weiteren Beratung. Berlinweit waren im Jahr 2025 rund 12.000 Menschen von Stromsperren betroffen, davon 1.400 in Marzahn-Hellersdorf. Damit war Marzahn-Hellersdorf 2025 der Bezirk mit den meisten Stromsperren. Gleichzeitig hat der Berliner Senat den sogenannten Härtefallfonds für Energieschulden, der jährlich mit 400.000 Euro gefüllt gewesen war, wieder abgeschafft. Mit der seltsamen Begründung, dass der Fonds zu wenig genutzt wurde.

Stromsperren und Zwangsräumungen müssen grundsätzlich verhindert werden. Völlig egal, wie ein Mensch in diese Lage gekommen ist: Niemand darf im Dunkeln sitzen und niemand darf aus seiner Wohnung fliegen, weil er sich Miete oder Energie gerade nicht leisten kann. Wir brauchen und funktionierende Frühwarnsysteme und niedrigschwellige Beratungsangebote, die die Betroffenen auch bei Anträgen unterstützen.

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/keine-zwangsraeumungen-und-stromsperren-soziale-grundrechte-sichern/

Hellersdorfer Bowlingbahn erhalten: Wichtiger Beschluss des Bezirksparlaments Marzahn-HellersdorfDie Bezirksverordnetenv...
11/03/2026

Hellersdorfer Bowlingbahn erhalten: Wichtiger Beschluss des Bezirksparlaments Marzahn-Hellersdorf

Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf hat am 26.02. den Einwohnerantrag zur Bowlingbahn beschlossen. Damit ist das Bezirksamt aufgefordert, den im Raum stehenden Abriss der Bowlingbahn zu verhindern und für zukünftige Änderungen in der Umgebung die Anwohnerinnen & Anwohner einzubinden.

Besonders bemerkenswert: Während die anwesenden Mitglieder der Anwohnerinitiative auf die Notwendigkeit einer umfassenden Bürgerbeteiligung im Bebauungsplanverfahren hinwiesen und die Praxis von Baugenehmigungen nach Paragraph 34 in Frage stellten, bewies die örtliche CDU einmal mehr, dass sie das Anliegen der Anwohnerinnen & Anwohner nicht ernsthaft unterstützt. Eine Verordnete der CDU sprach ausdrücklich gegen den Antrag, am Ende konnten sich CDU und SPD offenbar zu einer taktischen Enthaltung durchringen. Echte Unterstützung für die Bürgerinitiative sieht anders aus.

„Selbstverständlich unterstützt die Linke das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Für sie ist die Bowlingbahn ein extrem wichtiges Freizeitangebot. Und der befürchtete Abriss zeigt mal wieder, dass hier Stadtentwicklung für Profite und nicht für Menschen gemacht werden soll", sagt Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion. „Deswegen freuen wir uns sehr über den Beschluss zum Einwohnerantrag und hoffen, dass das Bezirksamt nun auch entsprechend handelt.“

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/hellersdorfer-bowlingbahn-erhalten-wichtiger-beschluss-des-bezirksparlaments-marzahn-hellersdorf/

🗳️ Abstimmung zum   2026 ist gestartet!Viele Menschen aus  -  haben in den letzten Monaten Ideen und Vorschläge für unse...
09/03/2026

🗳️ Abstimmung zum 2026 ist gestartet!

Viele Menschen aus - haben in den letzten Monaten Ideen und Vorschläge für unseren Bezirk eingereicht. Jetzt ist es soweit: Vom 09. bis 23. März könnt ihr abstimmen, welche Projekte umgesetzt werden sollen.

💡 Was ist der Bürgerhaushalt?
Beim Bürgerhaushalt können Einwohnerinnen und Einwohner direkt mitentscheiden, wofür ein Teil der bezirklichen Mittel eingesetzt wird. Vorschläge kommen aus der Nachbarschaft – und die Menschen im Bezirk stimmen darüber ab.

🏡 Warum ist das wichtig?
Weil so konkrete Verbesserungen im Kiez entstehen können – und weil Bürgerbeteiligung bedeutet, dass die Menschen selbst mitgestalten, wie sich Marzahn-Hellersdorf entwickelt.

Das Bezirksamt hat nun geprüft, welche eingereichten Ideen zur Abstimmung stehen. Jetzt liegt es an euch.

👉 Hier abstimmen:
https://buergerhaushalt-mh.berlin.de

Nutzt eure Stimme und entscheidet mit, welche Projekte in unserem Bezirk umgesetzt werden!

Sonderinvestitionsmittel in Marzahn-Hellersdorf sozial gerecht verteilen: Kiezkantinen einrichtenBerlinweit haben die po...
03/03/2026

Sonderinvestitionsmittel in Marzahn-Hellersdorf sozial gerecht verteilen: Kiezkantinen einrichten

Berlinweit haben die politischen Debatten und Kämpfe um die Verteilung der Gelder aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“ begonnen. Die Bedingungen der Vergabe waren zuletzt noch einmal angepasst worden: Während Marzahn-Hellersdorf zunächst „nur“ 4 Millionen Euro erhalten sollte und alle finanzierten Maßnahmen schon bis Ende 2026 beendet sein sollten, wurden die Summen nun deutlich erhöht. Insgesamt stehen dem Bezirk nun 19 Millionen zur Verfügung, förderbar sind einzelne Maßnahmen ab einem Volumen von 50.000 Euro. Außerdem wurde die Frist, bis wann die Gelder umgesetzt und abgerechnet werden müssen, bis 2036 verlängert. Verbindlich angemeldet werden müssen die Mittel im Bezirksamt bis zum 30. Juni. Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf macht nun konkrete Vorschläge.

„Wir erwarten vom Bezirksamt einen transparenten Entscheidungsprozess, an dem Öffentlichkeit und BVV beteiligt werden, und keine Hinterzimmerentscheidungen“, fordert Bjoern Tielebein, Vorsitzender der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf.

Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf verständigte sich bei ihrer Frühjahrsklausur über konkrete Vorschläge für die Nutzung der Sonerinvestitionsmittel. „Jede Verteilung von Geldern hat immer eine soziale Dimension“, kommentiert Sarah Bigall, Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Die Linke setzt sich deshalb dafür ein, dass die Gelder aus dem neuen Sondervermögen dort eingesetzt werden, wo sie konkret Menschen helfen. Unsere Kiezkantinen wären dafür ein toller Ort.“. Konkret möchte die Linke einen Teil der Gelder unter anderem nutzen, um berlinweit verteilt sogenannte Kiezkantinen aufzubauen, wo es jeden Tag warme Mahlzeiten ab 3 Euro gibt. Diese Orte sollen soziale Treffpunkte im Kiez sein und auch eine Maßnahme gegen die immer weiter wachsende Einsamkeit vieler Menschen darstellen. Ein geeigneter Ort für eine Kiezkantine wäre zum Beispiel das Alte Marzahner Rathaus. Wir regen daher an, im Rahmen von dessen Sanierung Räumlichkeiten so herzurichten, dass sie wieder für den Kantinenbetrieb nutzbar sind.

Darüber hinaus sollen Investitionsmittel an die Stadtteilzentren fließen, in die Bürgerämter, die Reparatur von Laternen in den Parks des Bezirks, in barrierefreie Umbauten öffentlicher Gebäude, Bordsteinabsenkungen, die Sanierung von Brunnen und Wasserspielplätzen. Wünschenswert wäre es auch, zusätzliche Mülleimer anzuschaffen, die Toiletten an der Marzahner Mühle instandzusetzen oder dringend benötigte Hitzeschutzmaßnahmen umzusetzen.

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/sonderinvestitionsmittel-in-marzahn-hellersdorf-sozial-gerecht-verteilen-kiezkantinen-einrichten/

Linksfraktion fordert hartes Vorgehen gegen MietenmafiaDie Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf hat auf ihrer Frühjahreskla...
02/03/2026

Linksfraktion fordert hartes Vorgehen gegen Mietenmafia

Die Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf hat auf ihrer Frühjahresklausur ein Maßnahmenpaket zum Schutz von Mieterinnen und Mietern in Marzahn-Hellersdorf beschlossen. Kern ist die Stärkung des Wohnungsamtes bei der strikten Verfolgung von Anzeigen überhöhter Mieten, die Verbesserung von Beratungsangeboten sowie die Einrichtung einer Taskforce im Wohnungsamt gegen Mietenkriminalität.

Dem Bezirksamt liegen laut Bezirksstadträtin Julia Witt bis zu 100 Anzeigen von Mieterinnen und Mietern über überhöhte Mieten vor. Bisher kann diesen Anzeigen aufgrund des Personalmangels im Wohnungsamt noch nicht nachgegangen werden.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Fraktion ihre zentralen Forderungen im Bezirksparlament auf die Tagesordnung gesetzt. In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses lehnten jedoch CDU, SPD und AfD unseren Antrag „Mieterinnen und Mieter schützen“ ab. Angeblich sei die Situation im Bezirk nicht ausreichend dramatisch, um eine bessere Ausstattung des Wohnungsamtes zu rechtfertigen. Die 100 Mieterinnen und Mieter, die den Weg einer Meldung gegenüber dem Bezirksamt gegangen sind, sehen das sicher anders. Es ist aus unserer Sicht auch davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Dunkelziffer überhöhter Mieten ohne Anzeige beim Amt liegt sicher deutlich höher. Die von uns geforderter Maßnahmen tragen dazu bei, dass auch in Marzahn-Hellersdorf Mieterinnen und Mieter ihr Recht erfolgreich einfordern können.

Wir werden mit unserer Bezirksstadträtin auch ohne die Unterstützung der im Bezirk und Land regierenden Parteien CDU und SPD gegen Abzocke und dreiste Vermieter vorgehen. Insgesamt vier Personen werden in den kommenden Monaten ihren Dienst antreten und die Aufgabe haben, die eingehenden Anzeigen wegen überhöhter Mietpreise zu verfolgen. Von den berlinweit ausgeschriebenen 19 Stellen wird eine Stelle nach Marzahn-Hellersdorf gehen, drei weitere Stellen sollen zum 1. Mai 2026 besetzt werden. Stadträtin Witt berichtete jüngst in der Bezirksverordntenversammlung außerdem, dass der Berliner Senat zwölf Rechtsreferendare auf die Bezirke verteilt habe, um dort gegen überhöhte Mieten vorzugehen. Aber Marzahn-Hellersdorf sei hier nicht berücksichtigt worden. Dies spiegele jedoch nicht die Problemlage wider: 100 Anzeigen wegen Mietüberhöhung sprechen hier eine deutliche Sprache. CDU und SPD müssen ihren Widerstand gegen die Unterstützung des Wohnungsamtes endlich aufgeben. Auch unser Bezirk braucht eine Rechtsrefendarstelle, um ggf. auch gerichtlich gegen Mietabzocke vorzugehen.

Konkret fordern wir:

1) mehr Personal und bessere technische Ausstattung im Wohnungsamt und Rechtsamt

2) die Einrichtung einer Taskforce Mietüberhöhung, die im Bezirk prüft, ob die entsprechenden Mietspiegelvorhaben eingehalten werden

3) Mietendeckel bei den Landeseigenen Wohnungsunternehmen

4) für Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen: Zuschüsse zu Beiträgen für Mietervereine, um dadurch auch Rechtschutz zu gewährleisten

5) effektiven Schutz vor Zwangsräumungen und Beratungsangebote für Mietschuldner*innen

6) Beratungs- und Unterstützungsangebote bei allen Großvermietern, inklusive der Landeseigenen Wohnungsunternehmen

7) eine Website mit allen Unterstützungsangeboten für Mieterinnen und Mieter im Bezirk

8 ) Flächendeckende Sozialberatung für Anträge (WBS, Wohngeld, Bürgergeld, etc.)

9) Unterstützung bei Umzügen innerhalb der Landeseigenen, z.B. Vermeidung von doppelten Mietzahlungen und von höheren Mieten bei „Verkleinerung“

10) Gesetzliche Maßnahmen auf Landesebene zur Sicherung von mietpreisgebundenen Wohnungen

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/linksfraktion-fordert-hartes-vorgehen-gegen-mietenmafia/

Heute, am 26. Februar, tagt die    - . Unsere Fraktion bringt erneut zentrale soziale und kulturelle Themen auf die Tage...
26/02/2026

Heute, am 26. Februar, tagt die - . Unsere Fraktion bringt erneut zentrale soziale und kulturelle Themen auf die Tagesordnung.

Unsere klare Priorität lautet: Keine und . Marzahn-Hellersdorf ist berlinweit am stärksten von Stromsperren betroffen. Für viele Menschen bedeuten Stromabschaltungen und Wohnungsverlust den sozialen Absturz. Das darf nicht hingenommen werden. Wir fordern, dass sich das Bezirksamt beim Senat und im Rat der Bürgermeister für ein Verbot von Strom- und Gassperren sowie Zwangsräumungen einsetzt und Beratungsangebote deutlich ausweitet. Mit einer Anfrage wollen wir zudem wissen, wie viele Stromsperren und Zwangsräumungen es 2025 im Bezirk gab und welche konkreten Gegenmaßnahmen ergriffen werden ⚡🏠

Darüber hinaus setzen wir uns für den Erhalt der Wandmosaike „Frieden“ und „Arbeit für das Glück des Menschen“ von Walter Womacka an der Marzahner Promenade ein. Sie prägen das Stadtbild und sollen in die Denkmalschutzliste aufgenommen werden, um ihre dauerhafte Sicherung zu gewährleisten 🎨

Teilhabe braucht Sprache. Deshalb fordern wir, dass Integrationskurse weiter für alle zugänglich bleiben und nicht durch Bundesentscheidungen eingeschränkt werden. Die Arbeit der Volkshochschulen im Bezirk darf nicht geschwächt werden 📚

Außerdem verlangen wir Transparenz bei der Verwendung der Sonderinvestitionsmittel des Bundes. Die BVV muss frühzeitig beteiligt werden, damit die Mittel nachvollziehbar und im Interesse des Bezirks eingesetzt werden.

Die Sitzung beginnt um 17 Uhr und kann wie immer live verfolgt werden. https://www.videotron.de/marzahn-hellersdorf/

Fragwürdige Baugenehmigung an der Hohensaatener Straße muss dringend überprüft werdenNachdem der Einwohnereintrag der An...
25/02/2026

Fragwürdige Baugenehmigung an der Hohensaatener Straße muss dringend überprüft werden

Nachdem der Einwohnereintrag der Anwohnerinitiative Marzahn-Ost im November 2025 beschlossen wurde, scheut das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf weiterhin eine Überprüfung der Baugenehmigung für den Neubau an der Hohensaatener Straße 18. Die das Bezirksamt tragenden Parteien SPD und CDU verhindern eine solche Überprüfung, ein entsprechender Antrag der Linken wurde von beiden Parteien abgelehnt. Damit wird eine effektive Umsetzung des Einwohnerantrags verhindert, während der Abriss der Kleeblattpassage bereits begonnen hat.

Kaum ein anderes Neubauprojekt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf erregte 2025 so viel Aufmerksamkeit wie die ehemalige Kleeblattpassage an der Hohensaatener Straße in Marzahn. Wenn es weiter nach Senat und HOWOGE geht, wird an der Stelle des Nahversorgungsflachbaus bald ein 17-stöckiges Hochhaus entstehen. Doch Anwohnerinnen und Anwohner wehren sich weiterhin, weil der riesige Neubau das Kiezbild extrem verändern würde. Sie haben eine Initiative gegründet. Deren Einwohnerantrag wurde im November beschlossen, aber gleichzeitig begannen die Bagger und Abrissbirnen schon ihre Arbeit. Die Linke forderte daher vom Bezirksamt: erst Bürgerbeteiligung, dann weitere Bauvorbereitungen. Doch CDU und SPD stellten sich gegen den Bürgerwillen und lehnten zuletzt die Linke Initiative ab.

„Mal wieder ein herber Rückschlag für Bürgerbeteiligung im Bezirk“, kommentiert nun Sarah Bigall, Co-Vorsitzende der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf. „Das Bezirksamt verteilt Baugenehmigungen auf Zuruf und nimmt beschlossene Einwohneranträge offenbar nicht ernst. Das laufende Bebauungsplan-Verfahren wird jetzt zur Farce, wenn vor Ort bereits die Bauvorbereitungen weitergehen und somit längst Tatschen geschaffen werden.“

https://www.linksfraktion-marzahn-hellersdorf.de/aktuelles/aktuell/detail/news/fragwuerdige-baugenehmigung-an-der-hohensaatener-strasse-muss-dringend-ueberprueft-werden/

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