07/02/2025
Markkleeberger Haushalt in schwierigem Fahrwasser
In der Januarsitzung des Stadtrates wurde der Doppelhaushalt der Stadt Markkleeberg für 2025 und 2026 mehrheitlich beschlossen.
Dabei sind Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung der Finanzen deutlich unsicherer, als in den vergangenen Jahren. Ungewiss bleiben auch die künftigen Zuwendungen und Förderungen durch Bund und Land, da hier noch keine Haushalte existieren. Jedoch ist absehbar, dass die Ausgaben die Einnahmen deutlich übersteigen werden und damit auch die Rücklagen der Stadt ins Visier geraten.
Hier wird in den nächsten Jahren ein Gegensteuern nötig, was die CDU/FDP-Fraktion bereits in den Vorberatungen deutlich gemacht hat.
„Wichtig ist uns vor allem das Bewusstsein, dass wir mit neuen Projekten und Ausgaben vorsichtig und bewusst umgehen und auch die gestiegenen Kosten der Verwaltung im Blick behalten“, führte Dr. Olaf Winne für die Fraktion aus.
Im Zuge von Prozessoptimierungen und Digitalisierung können Strukturanpassungen zur Stabilisierung der Verwaltungskosten möglich werden, ohne die Leistungsfähigkeit zu mindern. In einer entsprechenden Anlage zum Haushaltplan wurden diese Punkte konkretisiert, so dass wir dem vorliegenden Haushalt trotz einiger Unsicherheiten zustimmen konnten. So kann Markkleeberg in einem gesicherten Rahmen weiter agieren und unsere Einrichtungen und Projekte bewirtschaften.
Unser Dank geht dabei besonders an das Amt für Finanzen, dass diesen genehmigungsfähigen Haushalt vorgelegt hat.
Ihre CDU/FDP-Fraktion
Aus dem Markkleeberger Stadtjournal Ausgabe 3/2025