SJ - Die Falken Marburg

SJ - Die Falken Marburg Agitate! Educate! Organize! Wir Falken sind ein linker pluralistischer Jugendverband. Wir sind parteiunabhängig, aber parteiisch gegen Herrschaft und Ausbeutung.

Wir wollen die Gesellschaft verstehen und verändern. Alleine ist das schwer, deshalb tun wir uns zusammen. Wir wollen voneinander und miteinander lernen, zusammen kämpfen und unsere wenige Freizeit gemeinsam organisieren. Dabei wollen wir schon im Bestehenden Zusammenhänge schaffen, in denen wir anders miteinander umgehen: Wir wollen uns helfen, anstatt wegzusehen. Wir wollen solidarisch handeln,

anstatt in Konkurrenz zueinander zu stehen. Dabei haben wir jede Menge Spaß - doch es ist uns verdammt ernst.

Happy Birthday, Alexandra Kollontai! 🎉🌹🚩Kollontai ist wohl die bekannteste russische Feministin und Sozialistin. Sie war...
31/03/2026

Happy Birthday, Alexandra Kollontai! 🎉🌹🚩

Kollontai ist wohl die bekannteste russische Feministin und Sozialistin. Sie war Teil der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und hatte dort hohe Ämter inne.

Alexandra Kollontai wurde am 31. März 1872 in Sankt Petersburg geboren und wurde schon früh Teil der sozialistischen Bewegung in Russland. 1893 heiratete sie ihren Cousin. Nur fünf Jahre später verließ sie ihn und ihr gemeinsames Kind, um politisch aktiver zu sein. Sie selbst schrieb darüber, sie wolle “frei sein”.

Kollontai schrieb sich 1898 in die Uni Zürich ein und schrieb neben ihrem Studium Schriften und Blätter, in denen sie die Situation von Frauen in der Gesellschaft problematisierte und kritisierte und aktiv versuchte, gegen die Regierung zu agitieren. Dies führte dazu, dass sie von Verhaftung und Verurteilung bedroht war. Aus diesem Grunde ging Kollontai 1908 ins Exil, zuerst nach Deutschland, dann nach Frankreich und zu Beginn des 1. Weltkrieges nach Skandinavien.

1917 ging Kollontai zurück nach Russland und schloss sich Lenin an. Im gleichen Jahr wurde sie in den Rat der Volkskommissare aufgenommen und erhielt die Leitung des Volkskommissariats Soziale Fürsorge. Das machte sie zur ersten Frau im russischen Kabinett und auch zur ersten Ministerin weltweit. In ihrer Arbeit in dem Kommissariat setzte sie sich vorrangig für Frauenrechte ein. Sie forderte die Lockerung der Ehegesetze, unter denen viele Frauen litten, eine Verbesserung des Mutterschutzes und kollektive Kindererziehung, heraus aus der klassischen Mutter- und Hausfrauenrolle, die so vielen Frauen auferzwungen war. Unter Kollontai wurde in der Sowjetunion das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche durchgesetzt.

Im Jahre 1920 wurde Alexandra Kollontai die Vorsitzende der Frauenabteilung im Zentralkomitee (ZK) der KPdSU. Sie forderte, Botschafterin im Ausland zu werden, der Titel wurde ihr ganz offiziell 1943 von Stalin verliehen.
Ende des Zweiten Weltkrieges legte Kollontai alle ihre Ämter nieder, aber behielt sich die Beratung des sowjetischen Außenministeriums bei. Sie starb 1952 im Alter von 80 Jahren.

Heute vor 147 Jahren, am 14. März 1879, wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Heute gilt er als einer der bedeutensten P...
14/03/2026

Heute vor 147 Jahren, am 14. März 1879, wurde Albert Einstein in Ulm geboren. Heute gilt er als einer der bedeutensten Physiker der Wissenschaftsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass Einstein auch überzeugter Sozialist war. So schrieb er 1949 in seiner Schrift "Warum Sozialismus":
„Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dieses Übel loszuwerden, namlich den, ein sozialistisches Wirtschaftssystem zu etablieren, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielsetzungen orientiert. In solch einer Wirtschaft gehören die Produktionsmittel der Gesellschaft selbst und ihr Gebrauch wird geplant. Eine Planwirtschaft, die die Produktion auf den Bedarf der Gemeinschaft einstellt, würde die durchzuführende Arbeit unter all denjenigen verteilen, die in der Lage sind zu arbeiten und sie würde jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind einen Lebensunterhalt garantieren. Die Bildung hätte zum Ziel, dass die Individuen zusätzlich zur Förderung ihrer eigenen angeborenen Fähigkeiten einen Verantwortungssinn für die Mitmenschen entwickeln anstelle der Verherrlichung von Macht und Erfolg in unserer gegenwärtigen Gesellschaft."

Happy Birthday, Albert Einstein! 🎉🚩🌹

Herzlichen Glückwunsch, Rosa! 🎉Am 5. März 1871 wird Rosa Luxemburg alsRozalia Luxenburg in Zamość, Kongresspolen, gebore...
05/03/2026

Herzlichen Glückwunsch, Rosa! 🎉

Am 5. März 1871 wird Rosa Luxemburg als
Rozalia Luxenburg in Zamość, Kongresspolen, geboren. Sie sollte später zur Hauptvertreterin des linken Parteiflügels der SPD werden.

Luxemburg propagiert den Massenstreik als Kampfmittel gegen den kaiserlichen Obrigkeitsstaat. In ihren theoretischen Arbeiten kritisiert sie auch Lenins Bolschewiki. Als Kriegsgegnerin wird Luxemburg im Ersten Weltkrieg inhaftiert und muss viele Monate im Gefängnis verbringen.

Am 15. Januar 1919 werden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Zwei Wochen zuvor hatten sie in Berlin die KPD gegründet, wo kurz darauf ein Generalstreik der Berliner Arbeiter*innen auf Befehl des SPD-Bluthunds Gustav Noske blutig niedergeschlagen wurde. In der Öffentlichkeit wurden die KPD sowie Luxemburg und Liebknecht als ihre AnführerInnen für den Generalstreik verantwortlich gemacht und das Feindbild „Bolschewismus“ aufgebaut. Es gab regelrechte Hetzkampagnen gegen die beiden und schließlich auch eine Fahndung seitens der Regierung wegen eines angeblichen Putsches, weshalb sie untertauchen mussten. Am 15. Januar konnten sie jedoch aufgespürt werden. Freikorps-Soldaten verhörten, misshandelten und erschossen sie. Rosa Luxemburg wurde anschließend in einen Fluss geworfen, ihre Leiche fand man erst sechs Monate später.

Rosa Luxemburg sprach sich Zeit ihres Lebens für die kollektive Gestaltung der Gesellschaft, die emanzipatorische Teilhabe aller, die Räterepublik und eine sozialistische Erziehung aus. Sie setzte sich für internationale Solidarität statt Nationalstolz, gegen Imperialismus und für die Revolution ein, die aus ihren Augen nötig war, um die „Klassendiktatur des Kapitals“ zu überwinden. Wir gedenken daher heute an ihrem Geburtstag Rosa Luxemburg, die wegen ihrem Kampf für eine sozialistische Welt ermordet wurde. Und wir gedenken eines historischen Moments, in dem die Möglichkeit einer befreiten Gesellschaft zum Greifen nahe war. Denn nur wenn wir auch der verpassten Chancen und der Niederlagen gedenken, können wir für unsere heutigen Kämpfe lernen. Freundschaft!

sozialismus

Luise Kautsky (geboren als Luise Ronsperger am 11. August 1864 in Wien; gestorben am 8. Dezember 1944 in Auschwitz) war ...
11/08/2025

Luise Kautsky (geboren als Luise Ronsperger am 11. August 1864 in Wien; gestorben am 8. Dezember 1944 in Auschwitz) war eine österreichisch-deutsche sozialistische Publizistin, Übersetzerin und Politikerin. Sie engagierte sich besonders für die Frauenbewegung und war Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD). Luise war mit dem bekannten marxistischen Theoretiker Karl Kautsky verheiratet und bewegte sich in den wichtigsten sozialistischen Kreisen ihrer Zeit. Sie war enge Freundin von Rosa Luxemburg und eine zentrale Figur in der sozialistischen Frauenbewegung und der Netzwerkarbeit der europäischen Linken.

Luise Kautsky veröffentlichte und kommentierte die berühmten "Briefe an Karl und Luise Kautsky 1896–1918" von Rosa Luxemburg. Diese Ausgabe gilt als einzigartiges Zeugnis sozialistischer Netzwerke und gibt Einblick in die politische und persönliche Beziehung zwischen ihr, Karl Kautsky und Rosa Luxemburg.

Außerdem verfasste sie hunderte Seiten Essays, Reiseberichte und Artikel, hauptsächlich zu sozialistischen und frauenpolitischen Themen, die in verschiedenen Zeitschriften und Sammelbänden erschienen sind, etwa „Erlebtes und Erfahrenes“.

Luises Texte erschienen in zahlreichen sozialistischen Zeitungen und Zeitschriften; sie behandelte unter anderem Themen wie Frauenrechte, Sozialpolitik und die Rolle von Frauen in Russland („Russische Frauen von gestern und heute“, 1932).

Neben eigenen Werken übersetzte Luise sozialistische Literatur aus dem Englischen, Französischen und Russischen und machte diese damit im deutschsprachigen Raum zugänglich.

1938 floh Luise Kautsky wegen ihrer jüdischen Herkunft zunächst nach Prag, dann in die Niederlande. Dort wurde sie 1944 von den Nationalsozialisten verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo sie starb.

Diese Woche steht viel an!Am Mittwoch empfangen wir unsere Schwesterorganisation Manque Chile zu einem Austausch, der si...
15/07/2025

Diese Woche steht viel an!

Am Mittwoch empfangen wir unsere Schwesterorganisation Manque Chile zu einem Austausch, der sie durch Hessen und Deutschland führt, so auch zu uns. Donnerstag haben wir gemeinsames Programm geplant, setzen uns mit Demokratiearbeit in Chile und Deutschland auseinander und bilden uns gegenseitig! 🔴⚫ 🇨🇱🚩

Samstag ist die Nachttanzdemo!!
Da sind wir mit einem Kinderblock am Start, bieten familien- und kinderfreundlichen Zugang zur Demo und haben auch unsere eigene Playlist erstellt. ✊🌆🚩

Zurecht also, dass am Montag 21.07. wieder Kennenlernen & Chillen ansteht. Ab 18 Uhr, im Salon Cilly. Komm vorbei! 🙌🚩

Auch am Montag: Kindergruppenstunde! 16-18 Uhr im Salon Cilly. 🚸 Kennst Kinder zwischen 6 und 12 Jahren? gerne Vorbeischicken und Herkommen, ob zum Schnuppern oder zum bleiben. Wir freuen uns auf dich!

Freundschaft!

Frida Kahlo war eine bedeutende mexikanische Malerin, bekannt für ihre eindrucksvollen und oft schmerzhaften Selbstportr...
06/07/2025

Frida Kahlo war eine bedeutende mexikanische Malerin, bekannt für ihre eindrucksvollen und oft schmerzhaften Selbstporträts sowie ihre Verwendung lebhafter Farben und Symbolik. Geboren am 6. Juli 1907 in Coyoacán, Mexiko-Stadt, erlebte sie eine Kindheit voller gesundheitlicher Probleme, einschließlich einer Polio-Infektion und eines schweren Unfalls im Teenageralter, der sie lebenslang beeinträchtigte und ihre Kunst stark beeinflusste.

Kahlo trat zunächst in die Kunstszene ein als Ehefrau des berühmten mexikanischen Malers Diego Rivera, doch sie erlangte bald selbst Anerkennung für ihre Werke. Ihre Gemälde reflektieren ihre persönlichen Leiden, politischen Ansichten und ihr Engagement für die mexikanische Kultur. Kahlo war auch politisch aktiv und Mitglied der Kommunistischen Partei Mexikos.

Ihre Arbeiten sind stark autobiografisch und beschäftigen sich mit Themen wie Identität, Postkolonialismus, Geschlecht, Klasse und Ethnie in der mexikanischen Gesellschaft. Sie schuf etwa 200 Gemälde, Zeichnungen und Skizzen, von denen viele Selbstporträts sind, die ihren körperlichen und emotionalen Schmerz darstellen.

Frida Kahlo starb am 13. Juli 1954 im Alter von 47 Jahren. Nach ihrem Tod stieg ihr Ruhm kontinuierlich, und sie gilt heute als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und ein Symbol für Feminismus und LGBTQ-Rechte. Ihr Leben und Werk haben zahlreiche Bücher, Filme und Ausstellungen inspiriert und machen sie zu einer Kultfigur in der Kunstwelt.

Heute vor 167 Jahren, am 5. Juli 1857, kam Clara Zetkin zur Welt. Sie war eine führende Figur der sozialistischen Bewegu...
05/07/2025

Heute vor 167 Jahren, am 5. Juli 1857, kam Clara Zetkin zur Welt. Sie war eine führende Figur der sozialistischen 
Bewegung des späten 19. und frühen 20. 
Jahrhunderts und trat vehement für feministische 
Positionen ein. 
Mit 21 trat sie der Sozialistischen Arbeiterpartei 
Deutschlands, der späteren SPD, bei. Sie gehörte 
zum revolutionären Flügel der Partei und engagiertesich insbesondere für Frauenpolitik. Sie war 
Redakteurin der Zeitschrift „Die Gleichheit“, 
die unter ihrer Leitung zueinem wichtigen 
publizistischen Instrument der 
Arbeiterinnenbewegung wurde. Zetkin wurde zur 
Leitfigur der internationalen proletarischen 
Frauenbewegung.

Clara Zetkin vertrat die Auffassung, dass jede Klasseihre eigene Frauenfrage habe und im sozialistischen Kampf auch Frauen und Mädchen einbezogen 
werden müssten. Nach dieser Forderung, die sie auf der II. Internationalen 1889 in Paris formulierte, wurde das Frauenwahlrecht 1891 in das Partei-
programm der SPD aufgenommen. Dennoch wurde
es erst 1918 gesetzlich verankert. 1919 war Clara 
Zetkin eine der ersten weiblichen Abgeordneten in 
Deutschland. Am 28. Januar 1919 hielt sie als erste
Frau eine Rede in einem deutschen Parlament.
Für Clara Zetkin war das Erlangen von 
Gleichberechtigung nicht mit dem Frauenwahlrecht 
erledigt. Sie dachte weiter als die bürgerliche 
Frauenbewegung und forderte die Erwerbstätigkeit 
für Frauen, damit diese ökonomische Unabhängigkeit erlangen konnten.

1910 initiierte sie einen Kampftag, der sich der 
Gleichberechtigung, der Demokratie, dem Frieden 
und den Sozialismus widmen solle. Am 19.03.1911 
hatte dieser Tag das Motto „Heraus mit dem Frauen-wahlrecht“. So wurde der Grundstein für den 
internationalen Frauenkampftag gelegt, dieser findetseit 1921 am 8. März statt.

Happy Birthday, Clara Zetkin!

     

Am Montag, den 16.06. um 18 Uhr haben wir wieder unser offenes Kennenlernen & Chillen. Oft trinken wir gemeinsam ne Limo...
14/06/2025

Am Montag, den 16.06. um 18 Uhr haben wir wieder unser offenes Kennenlernen & Chillen. Oft trinken wir gemeinsam ne Limo und genießen den Abend, unterhalten uns und spielen dabei auch mal das ein oder andere Brettspiel.

Komm gern vorbei für nen chilligen Abend.

Auch lohnenswert:
Am Sonntag den 15.06. zeigen wir um 17 Uhr im Kino im Trauma den Antifa Film "Schulter an Schulter".

Unsere Gruppenstunde für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Jeden Montag 16-18 Uhr, Anfragen gern über kindergruppe.mr -hessen.de

🌹Montag (19.05.) um 18 Uhr ist wieder offenes Falken-Plenum im Salon Cilly in der Marburger Oberstadt (Am Plan 3, 3. Sto...
14/05/2025

🌹Montag (19.05.) um 18 Uhr ist wieder offenes Falken-Plenum im Salon Cilly in der Marburger Oberstadt (Am Plan 3, 3. Stock).

📢 Kommt vorbei, bringt euch mit euren Ideen ein und werdet aktiv! 📢

Wir Falken sind ein feministischer und sozialistischer Kinder- und Jugendverband und aktiver Teil der Arbeiter:innenbewegung. Zusammen versuchen wir, die Gesellschaft zu verstehen und zu verändern. Däfur wollen wir voneinander lernen, zusammen kämpfen und und unsere wenige Freizeit gemeinsam gestalten.
Wenn Du Bock hast, pädagogisch und solidarisch mit Kindern und Jugendlichen zu verschiedenen politischen Themen zu arbeiten, oder uns einfach mal kennenlernen möchtest,

Komm vorbei!

🚩 Wir freuen uns auf euch - Solidarische Grüße und Freundschaft! 🚩

Camilla Ravera (geboren 1889, gestorben 1988) war eine italienische Kommunistin und Widerstandskämpferin zur Zeit des it...
04/02/2025

Camilla Ravera (geboren 1889, gestorben 1988) war eine italienische Kommunistin und Widerstandskämpferin zur Zeit des italienischen Faschismus.

Ravera war zunächst Lehrerin geworden. Die Veröffentlichung einiger ihrer Schriften erregte jedoch die Aufmerksamkeit Antonio Gramscis, der ihr zunächst die Verantwortung für die Frauensparte seiner Zeitschrift „L'ordine Nuovo“ übergab und sie 1921 schließlich bat, Redaktionsmitglied zu werden. Ravera gab ihre Lehrtätigkeit auf, trat in die neu gegründete Kommunistische Partei Italiens (PCI) ein und widmete sich ihrem Leben als Widerstandskämpferin.

Unter Mussolinis Herrschaft mussten die Partei und Ravera bald im Untergrund agieren. Nach Gramscis Verhaftung 1926 wurde Ravera Generalsekretärin der PCI. 1928 reiste sie zum Komintern-Kongress in Moskau, wo ihr eine Stelle als Sekretärin der Sozialistischen Internationale der Frauen angeboten wurde. Sie schlug diese jedoch aus, um weiter gegen Mussolini agieren zu können. Kurz nach dem Kongress floh sie mit anderen Partei-Mitgliedern in die Schweiz, 1930 kehrten sie aber wieder zurück nach Italien. Im gleichen Jahr wurde Ravera für 15 Jahre verhaftet.

In ihrer Gefängniszeit wurde sie 1939 wegen eines Streits über den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt aus der Partei ausgeschlossen, aber 1945 wieder aufgenommen und sofort Teil des Zentralkomitees. Kurz nach ihrer Entlassung aus der Haft 1948 wurde Ravera auch ins Parlament gewählt. Dort trieb sie unter anderem Gesetzesänderungen zum Mutterschutz und zu gleicher Bezahlung voran.

Camilla Ravera tat viel dafür, Frauen in der Arbeiterbewegung zu organisieren und war ein wichtiger Teil des Widerstands gegen den italienischen Faschismus. Auch nach Ende des Faschismus war sie weiter politisch aktiv und hat für eine andere Welt gekämpft.

Am 11. Februar 2023 protestierten Antifaschist*innen gegen den sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest. N***s aus ganz Eu...
04/02/2025

Am 11. Februar 2023 protestierten Antifaschist*innen gegen den sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest. N***s aus ganz Europa gedenken dort der Waffen-SS, das Treffen ist eines der größten Nazi-Treffen in Europa. Nun werden die Antifaschist*innen mit massiver Repression überzogen:

Ende Juni 2024 wurde Maja nach Ungarn ausgeliefert, obwohl das Bundesverfassungsgericht dies untersagte. Im Januar haben sich trotz der Gefahr der Auslieferung 7 weitere Antifaschist*innen den Behörden gestellt. Und ab dem 19. Februar steht Hanna in München vor Gericht, wo die Anklage unter anderem auf versuchten Mord lautet.

Mit diesen überzogenen und teils rechtswidrigen Repressionen werden junge Menschen, die sich den Rechten in den Weg stellen, eingeschüchtert und bedroht. Dies ist ein fatales Zeichen für die Kinder und Jugendlichen in unserem Verband und alle antifaschistisch engagierten jungen Menschen in der Zivilgesellschaft.

Wir Falken solidarisieren uns als sozialistischer Kinder- und Jugendverband mit den bedrohten jungen Antifaschist*innen und unterstützen die Demo am 22. Februar in München anlässlich von Hannas Prozessbeginn. Solidarität mit allen von Repression Betroffenen, Solidarität mit allen Antifaschist*innen!

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