THW Marburg

THW Marburg Das THW ist die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Sie stehen bereit, wenn Ortschaften von Überflutungen bedroht sind.

Leistungsfähige Fahrzeuge und moderne Technik sind die unverzichtbare Grundlage für die Arbeit des THW. Ohne die freiwilligen Helferinnen und Helfer bewegt sich kein Boot, liefert kein Notstromaggregat Energie, produziert keine Aufbereitungsanlage sauberes Wasser und läuft keine Motorsäge. Rund 80.000 Menschen – junge und alte, Männer und Frauen – engagieren sich in der Bevölkerungsschutzorganisat

ion bundesweit. Verteilt auf acht Landesverbände leisten sie in den über das gesamte Bundesgebiet verteilten 668 Ortsverbänden technische Hilfe – Tag für Tag. Rund 80 ehrenamtliche THW-Helfer haben sich in Marburg zum freiwilligen Dienst am Nächsten verpflichtet. Sie sorgen für schnelle Unterstützung, wenn wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser von der Stromzufuhr abgeschnitten sind. Sie leisten Hilfe, wenn Stürme Dächer abgedeckt, Bäume ausgerissen und Wege unpassierbar gemacht haben. Sie sind dann da, wenn sie gebraucht werden. Eine umfassende Ausbildung bereitet die Einsatzkräfte für diese verantwortungsvollen Aufgaben vor. An der THW-Bundesschule werden die Helferinnen und Helfer zu Maschinisten, Trinkwasserlaboranten, Bootsführern, Ortungsspezialisten oder Führungskräften weitergebildet.

30/04/2026
30/04/2026
30/04/2026
22/04/2026

Auf dem Übungsgelände in Frohnhausen testen 99 mittelhessische THW-Kräfte, wie gut sie für Einsätze vorbereitet und ausgebildet sind.

Wir gratulieren unserem Nachwuchs-Team zur bestandenen Vorprüfung!
19/04/2026

Wir gratulieren unserem Nachwuchs-Team zur bestandenen Vorprüfung!

Artenschutz mit Knalleffekt – Kurzhaarschnitt für alte BuchenTHW und HessenForst entfernen Baumkronen aus Sicherheitsgrü...
12/03/2026

Artenschutz mit Knalleffekt – Kurzhaarschnitt für alte Buchen

THW und HessenForst entfernen Baumkronen aus Sicherheitsgründen und erhalten Unterschlupf für Arten im Burgwald

Aus Gründen der Verkehrssicherung mussten im Revier Rosenthal-Roda die Kronen zweier stark geschädigten Buchenkronen entnommen werden. Die über 200-jährigen Bäume stellten auf-grund ihres Zustands eine akute Gefahr durch die herabfallenden Totäste für Waldbesucher dar. Da eine herkömmliche Fällung nicht mehr sicher möglich war und auch wertvolle Mikrohabitatstrukturen an den Baumstämmen vorkommen, wurden die Kronen der Buchen kontrolliert abgesprengt. Das Forstamt Burgwald führte die Maßnahme gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) durch.

Im Revier Roda wurden aktuell zwei alte Buchen gezielt „frisiert“: Aus Sicherheitsgründen wurden die Kronen der Bäume entfernt, während die Stämme stehen blieben. Die Maßnahme erfolgte in Zusammenarbeit zwischen dem Forstamt Burgwald und dem Technischen Hilfswerk (THW).

Die abgestorbenen Äste in den Baumkronen stellten eine akute Gefahr für die angrenzenden Waldwege dar. Eine herkömmliche Fällung der Bäume war nicht notwendig – und wäre aus Naturschutz-sicht auch unerwünscht. Stattdessen wurden in etwa zwölf Metern Höhe kleine Sprengladungen eingebracht, um die Kronen kontrolliert zu Boden zu bringen. Die Stämme der beiden alten Buchen blieben dabei bewusst erhalten.

„Die Kronenteile sind nicht mehr standsicher und könnten unkontrolliert auf Wege stürzen“, erklärt Thomas Figge, Förster und Revierleiter im Forstamt Burgwald. „Mit der kontrollierten Sprengung stellen wir die Verkehrssicherheit wieder her und schützen gleichzeitig wertvolle Lebensräume.“
Lebensraum für viele Arten bleibt erhalten
Die verbleibenden Baumstämme verfügen über zahlreiche Mikrohabitate wie Spalten, Höhlen und Rindentaschen. Diese Strukturen sind von großer Bedeutung für viele Tierarten, darunter Hohltauben, Bilche, Hornissen und zahlreiche Insekten.
„Die alten Buchen bleiben damit weiterhin ein Rückzugsort und Nahrungsquelle für viele Tiere und Insekten“, betont Dr. Lars Wagner, Leiter des Forstamts Burgwald. „Über die nächsten Jahre werden die Stämme langsam verwittern und die Artenvielfalt fördern – ein Gewinn für Mensch und Natur.“

Präzise Zusammenarbeit mit dem THW

Die technische Umsetzung der Kronensprengungen übernehmen Einsatzkräfte des THW aus den drei Ortsverbänden Frankenberg, Homburg/Efze und Marburg, die über Spezialausbildung und Erfahrung in solchen Einsätzen verfügen. Die Maßnahme wurde sorgfältig geplant und unter strengen Sicherheitsauflagen durchgeführt.

„Unser Ziel ist es, die Kronen gezielt und kontrolliert abzutrennen, ohne den Stamm oder die Umgebung zu gefährden“, erläutert Herr Sohn, leitender Sprengberechtigter des THWs. „Sicherheit für Menschen und Natur hat dabei oberste Priorität.“

(Pressemitteilung HessenForst, FA Burgwald)

05/02/2026
28/12/2025
29/10/2025
Großbrand auf landwirtschaftlichem AnwesenEinsatz mit schwerem Räumgerät in Oberweimar Am frühen Abend des 08.09.2025 ka...
17/09/2025

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen
Einsatz mit schwerem Räumgerät in Oberweimar


Am frühen Abend des 08.09.2025 kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Oberweimar.

Feuerwehreinheiten aus dem ganzen Landkreis wurden zur Brandbekämpfung herangezogen.

Gegen 20.30 Uhr wurde auch das THW Marburg zur Unterstützung angefordert. Einsatzaufgabe des THW war die großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle und das Räumen von Trümmern. Die Blechdächer der Scheunen und Lagerhallen waren eingestürzt und die Feuerwehr wurde hierdurch bei den Löscharbeiten behindert.

An der Einsatzstelle wurden durch die THW-Helfer mehrere Lichtmasten aufgestellt und mit dem Radlader des THW Marburg wurden Trümmerteile beiseite geräumt. Zur Unterstützung wurde die Fachgruppe Räumen des THW Dillenburg mit einem Mobilbagger angefordert, der über einen Abbruchgreifer verfügt.

Die beiden Räumgeräte konnten sich so gegenseitig perfekt zuarbeiten und der Feuerwehr das Ablöschen ermöglichen.

Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

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