25/02/2022
Unsere gemeinsame Erklärung zur Situation in der Ukraine:
Wir als politische Jugendorganisationen des Landkreises Marburg-Biedenkopf verurteilen den militärischen Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste. Russland hat einen Krieg gegen die Ukraine begonnen, der durch nichts zu rechtfertigen ist, und somit das
Völkerrecht gebrochen. Dieser Völkerrechtsbruch durch den russischen Angriff verändert die politische Lage in Europa nachhaltig, denn Wladimir Putin zeigt deutlich, dass ihm an Verständigung und Frieden nicht gelegen ist.
„Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die nun aus ihrer Heimat fliehen müssen. Als Sicherer Hafen haben wir in Marburg den Platz und den Willen, Geflüchtete aufzunehmen”, so Karen von Rüden, Sprecherin der Grünen Jugend Marburg-Biedenkopf.
Lukas Trilse, Vorsitzender der Jusos Marburg-Biedenkopf, ergänzt: "Unsere Solidarität gilt den Menschen vor Ort und denen, die auf der Flucht sind, Ihr seid nicht allein! Mit Spenden und der Aufnahme Geflüchteter können wir einen wichtigen Beitrag leisten. Die Ukraine ist und muss ein souveräner Staat bleiben."
Jennifer Hofmann, Vorsitzende der Jungen Union, erklärt: „Als junge Europäer sind wir entsetzt über die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und die konkrete Bedrohung, die diese für Frieden und Freiheit in ganz Europa bedeuten. Wir appellieren an die Staats- und Regierungschefs in der EU, jetzt konsequent zu handeln und entschlossen für Demokratie einzustehen.”
„Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Das Maximum an Sanktionen gegen Russland ist nun angebracht”, schließt Louisa Scholz, Vorsitzende der Jungen Liberalen.
Nicht nur die Bundesregierung hat die Aufgabe, umgehend zu handeln und die Ukraine zu unterstützen. Auch vor Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf stehen wir geschlossen und solidarisch an der Seite der Ukraine. Wir rufen gemeinsam zur Teilnahme an der morgigen Mahnwache um 17 Uhr vor dem Erwin-Piscator-Haus auf!