Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft UNESCO - Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Natur bewahren. Vielfalt erleben.
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Zukunft gestalten. - Wir verbinden Naturschutz und nachhaltige Entwicklung. Das UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist das einzige Biosphärenreservat Sachsens und eines der größten Teichgebiete Deutschlands.

Derzeit verwandelt die leuchtend gelbe Sumpfschwertlilie die feuchten Bereiche im Biosphärenreservat in ein echtes Natur...
29/05/2026

Derzeit verwandelt die leuchtend gelbe Sumpfschwertlilie die feuchten Bereiche im Biosphärenreservat in ein echtes Naturparadies. 💛 Besonders schön lässt sich die beeindruckende Pflanze entlang des Naturerlebnispfades Kreba-Neudorf entdecken. Zwischen Erlenbruch, Moorbereichen und dem Schwarzen Schöps sorgt sie aktuell für wunderschöne Farbtupfer. 🤩

Die Sumpfschwertlilie bevorzugt nasse Standorte. Mit ihren auffälligen gelben Blüten bietet sie nicht nur einen tollen Anblick, sondern auch wertvolle Nahrung für zahlreiche Insekten. 🪰 Sie kann bis zu 1,5 Meter hoch werden und bildet kräftige Wurzelstöcke, mit denen sie sich in sumpfigen Böden gut verankert. Früher wurde sie teilweise zur natürlichen Uferbefestigung genutzt. ☺️
Ihre Blütezeit reicht meist von Mai bis Juni und ist ein wichtiger Hinweis auf intakte Feuchtgebiete.

Wer die Schönheit der Natur erleben möchte, sollte sich den Naturerlebnispfad nicht entgehen lassen. 📍 Besonders jetzt lohnt sich ein Spaziergang! 🥾💛

Fotos: Dirk Weis, Dr. Jan Peper, Ralf M. Schreyer

Aktuell läuft in den Röhrichten des Biosphärenreservats wieder die Brutvogelkartierung. 🌾🐦Gerade in den dichten Schilfbe...
28/05/2026

Aktuell läuft in den Röhrichten des Biosphärenreservats wieder die Brutvogelkartierung. 🌾🐦

Gerade in den dichten Schilfbeständen lassen sich viele Vogelarten kaum beobachten. Umso wichtiger ist das genaue Hinhören, denn anhand ihrer Rufe und Gesänge lassen sie sich super bestimmen. 📣 So konnten bereits Blässhuhn, Teich- und Drosselrohrsänger, Rohrammer, Blaukehlchen und Wasserralle nachgewiesen werden. 🤩

Besonders freuen wir uns über den Nachweis des Kleinen Sumpfhuhns – eine echte Besonderheit! 💚

Vögel gelten als wichtige „Zeigearten“ für die Qualität unserer Lebensräume. Durch das langjährige Monitoring können Bestandsentwicklungen 📈 erkannt und gezielte Schutzmaßnahmen für Arten und Lebensräume abgeleitet werden.

Nach der Kartierung beginnt übrigens die Auswertung im Büro, denn die gesammelten Daten sind eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Flächenbewirtschaftung, z.B. bei Entscheidungen zum Schilfschnitt in den Teichgebieten. 🤠

Fotos: Dirk Weis

Heute war das Team der Biosphärenreservatsverwaltung zu Besuch im KohleWelt - Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge. ⛏️Im Ra...
27/05/2026

Heute war das Team der Biosphärenreservatsverwaltung zu Besuch im KohleWelt - Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge. ⛏️

Im Rahmen einer spannenden Führung durch das Anschauungsbergwerk erhielten wir eindrucksvolle Einblicke in die Arbeitswelt unter Tage. 🪏 In originalgetreu nachgebauten Strecken, mit historischen Maschinen und authentischer Atmosphäre, wurde die harte Arbeit der Bergleute 🥵 auf beeindruckende Weise erlebbar.

Anschließend konnten wir die neu gestaltete Dauerausstellung erkunden, die die rund 800-jährige Geschichte des sächsischen Steinkohlenbergbaus lebendig und interaktiv vermittelt. 😊

Besonders beeindruckend: Das Museum wurde nach intensiver Umbau- und Sanierungszeit erst Anfang letzten Jahres neu eröffnet und zählt heute zu den modernsten Einrichtungen zur Industriegeschichte in Sachsen. 🤩 Die gelungene Verbindung aus spannender Bergbaugeschichte, moderner Ausstellungsgestaltung und interaktiven Elementen macht einen Besuch absolut empfehlenswert. 👍

Am Nachmittag schloss sich noch eine kleine Wanderung zum „Glückaufturm" an. 🥾 Er steht auf der Halde des Deutschlandschachtes, einem ehemaligen Steinkohlenbergwerk. Dort wurden wir mit einer großartigen Panoramasicht über das Erzgebirge und Vogtland belohnt – sogar der Fichtelberg war am Horizont gut zu erkennen. 🌄

Ein rundum gelungener Teamtag mit spannenden Einblicken in die sächsiche Steinkohlegeschichte und ein wärmster Ausflugstipp für euch - auch an warmen Sommertagen! 😊

Fotos: Bodo Hering, Christina Goldstein

🌸 Eine ganz besondere Schönheit zeigt sich momentan: das Purpur-Knabenkraut! 🌸Seit 2022 wächst diese beeindruckende Orch...
26/05/2026

🌸 Eine ganz besondere Schönheit zeigt sich momentan: das Purpur-Knabenkraut! 🌸

Seit 2022 wächst diese beeindruckende Orchidee bei uns und wird seitdem liebevoll 1:1 von einem unserer Ranger betreut. 😊 Der genaue Standort bleibt natürlich geheim, denn die Pflanze ist etwas ganz Besonderes. Es handelt sich um den östlichsten bekannten Standort in Sachsen und sogar in ganz Deutschland. 🤩

Das Purpur-Knabenkraut gehört zu den größten und imposantesten heimischen Orchideenarten überhaupt. Eigentlich benötigt die Art kalkreiche Böden, deshalb kommt sie in unserer Region normalerweise gar nicht vor 🤔 , denn hier dominieren eher sandige und trockene Böden. Wir nehmen an, dass die Pflanze über Wegebaumaterial an ihren heutigen Standort gelangt ist.

Umso mehr freuen wir uns, dass sie sich bei uns angesiedelt hat. Wir hegen und pflegen diesen besonderen Schatz mit großer Freude und hoffen, dass uns das Purpur-Knabenkraut noch viele Jahre mit seinen prachtvollen Farben begeistert. 💜

Fotos: Yannik Otto

🦅 In den vergangenen Tagen fand bei uns im Gebiet wieder die Beringung der jungen Seeadler statt – eine ganz besondere A...
25/05/2026

🦅 In den vergangenen Tagen fand bei uns im Gebiet wieder die Beringung der jungen Seeadler statt – eine ganz besondere Aufgabe, bei der auch unsere Kollegen der Naturwacht mit viel Fingerspitzengefühl und Einsatz unterstützen. 🤠

Gemeinsam mit der Vogelschutzwarte Neschwitz werden die Jungvögel beringt. Dafür klettert eine Person vorsichtig zum Horst, holt den jungen Adler behutsam heraus und seilt ihn sicher zu Boden ab. 💪 Dort wird der Nachwuchs vermessen und erhält zwei Ringe mit einer individuellen Buchstaben-Zahlen-Kombination. Jeweils einen pro Bein.

Diese Kennzeichnung ist enorm wichtig. 🤓 Mit Spektiv oder Teleobjektiv können die Ringe später aus der Entfernung abgelesen werden. So lassen sich Alter, Herkunft und Wanderungen der Tiere nachvollziehen. Jede Beobachtung hilft dabei, mehr über die Entwicklung der Seeadlerpopulation zu erfahren und die Art langfristig zu schützen. 😇

Übrigens: Der Seeadler ist unser größter heimischer Greifvogel. Mit bis zu 5 kg Gewicht und einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 m beeindruckt er allein durch seine Größe. 😮 Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts galt er in Deutschland fast als ausgestorben.

Heute ist die Oberlausitz dagegen ein echter Hot-Spot für Seeadler. Weite Kiefernwälder, zahlreiche Fischteiche und gute Nahrungsbedingungen bieten ideale Voraussetzungen. In Sachsen leben inzwischen wieder etwa 100 - 110 Brutpaare, allein 30 davon bei uns im Biosphärenreservat. 🤩

Der scharfe Blick eines Seeadlers ist übrigens schon in jungen Jahren unverkennbar. Auf einem der Fotos lässt sich das bereits wunderbar erkennen. 👀🦅

Fotos: Yannik Otto, Peter Ulbrich

Aktuell blüht wieder der seltene Sumpfporst. 🌿✨ Besonders eindrucksvoll ist die Blüte derzeit in der Krebaer Heide zu er...
24/05/2026

Aktuell blüht wieder der seltene Sumpfporst. 🌿✨ Besonders eindrucksvoll ist die Blüte derzeit in der Krebaer Heide zu erleben, z.B. bei einer Wanderung auf dem Naturerlebnispfad Kreba-Neudorf. 🥾

Der Sumpfporst ist eine typische Pflanze nährstoffarmer Moore und feuchter Heidelandschaften. Seine weißen Blüten erscheinen von Mai bis Juni und verströmen einen intensiven Duft. 😶‍🌫️ Charakteristisch sind die schmalen, ledrigen Blätter.

Die Pflanze ist perfekt an extreme Standorte angepasst 💪: Sie wächst dort, wo der Boden sauer, nass und nährstoffarm ist – Bedingungen, unter denen viele andere Pflanzen kaum überleben können. Dadurch ist der Sumpfporst ein wichtiger Spezialist der Moorlandschaften und zugleich ein wertvoller Indikator für intakte Lebensräume. 😊

Besonders spannend: Die ätherischen Öle des Sumpfporsts schützen ihn vor Fraßfeinden und Austrocknung. Wegen dieser Inhaltsstoffe galt die Pflanze früher auch als Heil- und Räucherpflanze. Heute steht sie jedoch unter Schutz, denn mit dem Rückgang der Moore ist auch der Sumpfporst selten geworden. ☝️

Umso schöner, dass man diese besondere Pflanze noch hier bei uns entdecken kann. ☺️

📍 Tipp: Der Naturerlebnispfad Kreba-Neudorf führt auf rund 14 Kilometern durch Wälder, Dünen, Moore und Teichgebiete und bietet gerade jetzt wunderschöne Eindrücke der blühenden Landschaft.

Fotos: Peter Ulrbich, Ralf M. Schreyer

🌺 Aktuell zeigt sich unsere Landschaft im Biosphärenreservat besonders farbenprächtig: An vielen Stellen blüht derzeit d...
23/05/2026

🌺 Aktuell zeigt sich unsere Landschaft im Biosphärenreservat besonders farbenprächtig: An vielen Stellen blüht derzeit der Sand-Mohn und taucht Wege- und Feldränder in leuchtendes Rot. 🥰 Besonders schön ist der Anblick zwischen Lieske und Ruhethal – ein echter Hingucker für alle Naturfreunde. ❤

Der Sand-Mohn ist deutlich kleiner und zarter 🤏 als der bekannte Klatsch-Mohn und blüht bereits früh im Jahr. Typisch sind seine filigranen roten Blüten und die länglichen, borstigen Samenkapseln. Die Pflanze liebt trockene, sandige und eher nährstoffarme Böden.

Besonders spannend 👉 Der Sand-Mohn gehört zu einer speziellen Ackerwildkrautgesellschaft, die typisch für sandige Böden in Nordostdeutschland ist. Diese Lebensräume sind heute selten geworden und gelten teilweise als stark gefährdet. Während die Art im ökologischen Landbau noch häufiger vorkommt, verschwindet sie auf intensiv bewirtschafteten Flächen zunehmend. 🙁

Außerdem ist der Sand-Mohn eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten 🐝 und trägt zur Artenvielfalt unserer Kulturlandschaft bei.

Also: Kamera einpacken und die Blütenpracht genießen! 📸😍

Fotos: Mario Trampenau

🌍 Heute ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt! 🧩Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionstag mac...
22/05/2026

🌍 Heute ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt! 🧩

Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionstag macht weltweit darauf aufmerksam, wie wertvoll biologische Vielfalt für unser Leben ist und wie wichtig ihr Schutz und Erhalt sind. 🌿

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zählt als Hotspot 20 zu den 30 Hotspots der biologischen Vielfalt Deutschlands – den „Schatzkästen der Natur“. 💚 Diese einzigartigen Regionen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten aus und umfassen zusammen nur rund 11 % der Fläche Deutschlands.

Mit dem Projekt MoSaiKTeiL setzen wir gezielte Naturschutzmaßnahmen in Sandheiden wie der Düne Mücka, in Mooren wie dem Waldmoor in der Baruther Heide, in Kiefernwäldern 🌲 und Teichen 💧 um. Zusätzlich erfassen wir ihre Wirksamkeit für den langfristigen Erhalt dieses besonderen Naturraums.

Dabei wird deutlich: Klima- und Biodiversitätskrise hängen eng zusammen. Steigende Temperaturen 🥵, Trockenheit und veränderte Niederschläge verändern Lebensräume und setzen viele Arten unter Druck.

Auch im Biosphärenreservat zeigen sich bereits Veränderungen:
☀️ Wärmeliebende Arten wie Gottesanbeterin, Feuerlibelle und Segelfalter breiten sich aus.
🟤 Andere Arten wie die Nordische Moosjungfer oder der Kleine Fuchs geraten zunehmend druch Trockenperioden unter Druck.

Biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage. Ihr Schutz geht uns alle an. 💚

Fotos: Mario Trampenau

Aktionsprogramm Natüricher Klimaschutz
Das Regionalbüro Sachsen wird im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.

Projekt MoSaikTeil
Gefördert durch:



Aktuell blüht das seltene Scheidenblütgras auf den trockenliegenden Teichböden und bildet eindrucksvolle grüne Teppiche ...
21/05/2026

Aktuell blüht das seltene Scheidenblütgras auf den trockenliegenden Teichböden und bildet eindrucksvolle grüne Teppiche auf den Schlammflächen der abgelassenen Teiche. 🌱 🤩

Das kleine Gras hat einen besonderen Lebenszyklus: Es wächst nur auf zeitweise trockenfallenden Gewässern, vor allem in Fischteichen. 🐟 Die Samen können mehrere Jahre unter Wasser im Boden überdauern und keimen erst wieder, wenn der Teich erneut trockenfällt.

Weltweit ist das Scheidenblütgras nur in wenigen, weit voneinander entfernten Gebieten nachgewiesen und gilt als gefährdete Art. Sachsen trägt dabei eine besondere Verantwortung, denn hier befinden sich die größten Vorkommen Deutschlands. 😲 Im Biosphärenreservat wurde die Art bereits in 35 Teichen nachgewiesen.

Unsere Ranger 🤠 kontrollieren die Bestände regelmäßig im Rahmen des FFH-Monitorings. Dabei werden Pflanzen auf ausgewählten Flächen gezählt und auf die gesamte Teichfläche hochgerechnet. So kommen in manchen Teichen mehrere Millionen Exemplare zusammen.

Damit sich das Scheidenblütgras erfolgreich vermehren kann, stimmen sich unsere Ranger und die regionalen Fischer ab, so werden die Teiche erst nach der Samenbildung wieder mit Wasser gefüllt. 💦

Foto: Esther Müller

🐝 Heute ist Weltbienentag! 🌍Seit 2018 wird der Welttag der Biene von der UN gefeiert. Er erinnert daran, wie wichtig Bie...
20/05/2026

🐝 Heute ist Weltbienentag! 🌍

Seit 2018 wird der Welttag der Biene von der UN gefeiert. Er erinnert daran, wie wichtig Bienen und andere bestäubende Insekten für unsere Natur und Artenvielfalt sind.

Gerade im Biosphärenreservat zeigt sich, wie wertvoll eine intakte Umwelt ist: Hier leben zahlreiche Wildbienenarten, wie die Blauschwarze Holzbiene, die Flockenblumen-Langhornbiene und die Hosenbiene – viele davon hoch spezialisiert. Manche Wildbienen sind auf ganz bestimmte Blütenpflanzen angewiesen und können nur dort Nahrung sammeln. Gleichzeitig übernehmen sie eine unverzichtbare Aufgabe: die Bestäubung von Pflanzen und damit den Erhalt unserer natürlichen Lebensräume. 🌼

Doch schwindende Lebensräume, intensive Landwirtschaft und der Klimawandel 🌏 setzen den kleinen Insekten zunehmend zu. Der Weltbienentag macht deshalb darauf aufmerksam, wie wichtig Bildung, Naturschutz und gemeinsames Handeln sind, um ihre Lebensräume zu bewahren.

Denn jede Blüte zählt – und jede Wildbiene auch. 💛🐝

Fotos: Mario Trampenau

Adresse

Warthaer Dorfstraße 29
Malschwitz
02694

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