Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V.

Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V. Impressum: http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=1020 Das Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V.

(IGL) zählt seit seiner Gründung auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz im Jahr 1960 zu den bedeutenden Forschungseinrichtungen zur Landesgeschichte in Deutschland. Wir erforschen die Geschichte und Sprachgeschichte des heutigen Rheinland-Pfalz und der mit ihm historisch verbundenen Gebiete. Das gelebte Motto unseres Instituts lautet: Forschen – Vermitteln – Mitmachen. Forschen | Das Institut f

ür Geschichtliche Landeskunde an Rheinland-Pfalz e.V. betreibt in seinen beiden Abteilungen zahlreiche Forschungsprojekte zu den unterschiedlichsten Facetten und Epochen der Landesgeschichte. Vermitteln | Mit Vorträgen, Publikationen, Exkursionen, pädagogischen Handreichungen und unserem Geschichtsmobil bringen wir unsere Forschungsergebnisse „raus aus dem Elfenbeinturm“ und an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ein Schwerpunkt unserer Vermittlungsangebote liegt auf digitalen Formaten. Das IGL gehört außerdem zu den Gründungsinstitutionen des Mainzer Zentrums für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften – kurz: mainzed. Mitmachen | Alle, die zur regionalen Geschichte forschen, möchten wir dazu einladen, ihr Wissen in die aktuelle Forschungsarbeit einzubringen. In den zahlreichen und vielseitigen kulturhistorischen Institutionen und Initiativen unserer Region steckt ein großes Potential. Ein Netzwerk aus akademischer Geschichtswissenschaft sowie landesgeschichtlicher Forschung in Vereinen, kulturellen Einrichtungen und von Hobby-Historiker:innen bietet eine gute Möglichkeit der Ressourcenbündelung.

06/03/2026

„Wer schafft?“ – Eine Frage, die uns alle verbindet. 🛠️✨
Hinter den dicken Mauern der Festung Ehrenbreitstein erwacht ab dem Sommer etwas ganz Neues zum Leben. Auf 1.200 qm nehmen wir euch mit auf eine Reise durch 200 Jahre echte Schicksale.
Es geht nicht nur um nackte Zahlen, sondern um die Menschen hinter der Arbeit: Von der Hunsrücker Bäuerin im 19. Jahrhundert über die Schicksale der Familie Jacoby während der NS-Zeit bis hin zu den Forschern von heute. 🔬🚜
Seid gespannt auf beeindruckende Rauminszenierungen und mediale Erlebnisse, die zeigen, wie aus dem Land der „Reben und Rüben“ ein modernes Schaffensland wurde.
Haltet die Augen offen die neue Dauerausstellung im Landesmuseum Koblenz wartet auf euch!

Das Landesarchiv Speyer lädt in Verbindung mit der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und dem Ins...
19/08/2025

Das Landesarchiv Speyer lädt in Verbindung mit der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz am Dienstag, 23. September 2025 um 18.00 Uhr zur Vorstellung des Buches „Besatzungszeit und Autonomiebewegungen im Gebiet von Rheinland-Pfalz“, hrsg. von Ute Engelen und Walter Rummel in das gemeinsame Foyer von Landesarchiv und Landesbibliothek ein.
Im Anschluss sind Sie zu einem Gedankenaustausch bei einem Umtrunk eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Letzte Woche keine Zeit für unsere spannende Podiumsdiskussion „Zwischen persönlicher Begegnung und digitalen Dörfern“? ...
02/07/2025

Letzte Woche keine Zeit für unsere spannende Podiumsdiskussion „Zwischen persönlicher Begegnung und digitalen Dörfern“? Kein Problem – jetzt kannst du sie ganz einfach online auf unserem YouTube-Kanal anschauen! 🎥👇
https://www.youtube.com/watch?v=UAnYZ_63dr0

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gelingt echte Gemeinschaft im ländlichen Raum? Wo treffen Menschen aufeinander, wie werden Konflikte ausgetragen, und wie schaffen wir es, Alt und Jung, Zugezogene und Einheimische zusammenzubringen?
In der Diskussion sprechen wir offen über Lösungsansätze, Projekte und Beispiele gelungener Kommunikation und Partizipation – und darüber, wie Politik vor Ort stärker unterstützen kann.

Schau jetzt rein, lass dich inspirieren und bring dich gern mit deinen Gedanken ein!

̈ndlicherraum

Podiumsdiskussion im Landtag Rheinland-Pfalz. Dieser Stream ist Teil der Vortragsreihe 2025 des Instituts für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V....

Wir laden Sie herzlich zu dem öffentlichen Abendvortrag „Freistaat Flaschenhals – wie passt zusammen was nicht zusammeng...
02/06/2025

Wir laden Sie herzlich zu dem öffentlichen Abendvortrag „Freistaat Flaschenhals – wie passt zusammen was nicht zusammengehört?“ von Dr. Stephanie Zibell am Dienstag, 03. Juni 2025, um 19 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Kaub ein.

Wie im Waffenstillstandsvertrag von Compiègne vorgesehen, kam es Ende 1918 zur Besetzung des linken Rheinufers und der Einrichtung von Brückenköpfen auf der rechten Rheinseite. Daraufhin wurde um die Städte Köln, Koblenz und Mainz ein Halbkreis mit einem Radius von 30 Kilometern geschlagen, und die Gebiete, die sich innerhalb dieses Kreises befanden, zum besetzten Gebiet erklärt. Dabei war allerdings übersehen worden, dass sich die Halbkreise im Bereich der Brückenköpfe Koblenz und Mainz nicht überlappten. Da dieses Gebiet Ähnlichkeit mit dem Hals einer Flasche hatte, wurde es als Flaschenhals bezeichnet.

Bis zum 1. Juli 1920 waren die Grenzen zwischen dem Flaschenhals-Territorium und dem von französischen Truppen besetzten Brückenkopf Mainz nahezu hermetisch geschlossen. Das erschwerte sowohl die Versorgung als auch die Kommunikation der rund 17.000 Menschen, die im Flaschenhals lebten, ganz erheblich – und zwar sowohl untereinander als auch mit den für sie zuständigen Behörden. Frankreich wollte mit dieser Maßnahme Druck auf die Flaschenhals-Bewohner ausüben, damit die sich – im Interesse der Verbesserung ihrer Lebenssituation – „freiwillig“ an das besetzte Gebiet anschlossen. Das aber lehnten die Flaschenhalsbewohner rigoros ab. Über Schleichwege und mit Hilfe von Schmugglern gelang es ihnen, die schwere Zeit zu überstehen.

🗣️ Wie sprach ein Pfälzer im 19. Jahrhundert, wenn er Eindruck machen wollte?Mit seinem besten Hochdeutsch – aber das kl...
27/05/2025

🗣️ Wie sprach ein Pfälzer im 19. Jahrhundert, wenn er Eindruck machen wollte?
Mit seinem besten Hochdeutsch – aber das klang anders als in Hannover oder Ostfriesland!
📍 Vortrag in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz
👩‍🏫 Dr. Brigitte Ganswindt
🗓️ Thema: Die Etablierung des Standarddeutschen im ländlichen Raum mit Fokus auf Rheinhessen (19. Jahrhundert)
In ihrem Vortrag nimmt uns Dr. Ganswindt mit auf eine sprachgeschichtliche Reise:
Wie klang das sogenannte landschaftliche Hochdeutsch in Rheinhessen?
🔍 Einblicke in historische Sprachdaten – fundiert, spannend & regional!

Neben amtlichen Namen (Emma Fischer) existieren im dörflichen Raum inoffiziell-dialektale Namenvarianten, bei denen der ...
19/05/2025

Neben amtlichen Namen (Emma Fischer) existieren im dörflichen Raum inoffiziell-dialektale Namenvarianten, bei denen der Familienname vor dem Rufnamen steht (die Fischer Emma; (s) Schmidte Peter). Abgesehen von bzw. gerade durch ihren dialektalen Status werden sie genutzt, um Mitgliedschaft in der Dorfgemeinschaft zu konstruieren: Sie werden von ortsfesten Sprechenden mit Kenntnis der ansässigen Familien zur Bezugnahme auf ortsansässige Personen verwendet. Über konservierte Genitivartikel und -endungen (s Fischer-s Emma < des Fischer-s Emma ʻEmma, die aus der Familie Fischer stammtʼ) kann die Zugehörigkeit zu einer ortsbekannten Familie besonders relevant gesetzt werden. Teil dieses dialektalen Referenzsystems sind auch sogenannte Hausnamen, die Gebäude/Gehöfte und deren Bewohner gleichermaßen bezeichnen und meist auf Rufnamen oder Berufe ursprünglicher Hausbesitzer zurückgehen: Peter Schmidt (Hausbesitzer) > s Schmidte (Hausname) > s Schmidte Emma (Nachfahrin von Peter). Im Vortrag werden Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt gezeigt, das von 2018 bis 2021 dialektale Namen deutschlandweit untersucht hat. Dabei haben sich der südwestdeutsche Raum und die Pfalz als sprachlich besonders interessant erwiesen.

Verfolge den Vortrag bequem von Zuhause: https://www.youtube.com/watch?v=QZ2RQlcAdqA

Schlägereien im Wirtshaus, Spannungen zwischen Nachbarn, Erbstreitigkeiten in der Familie oder auch Mobbing bei der Arbe...
12/05/2025

Schlägereien im Wirtshaus, Spannungen zwischen Nachbarn, Erbstreitigkeiten in der Familie oder auch Mobbing bei der Arbeit – die Orte, an denen man sich vor über 500 Jahren stritt, sind ebenso vielfältig wie die Gründe, wieso es Streit gab. Zwar überwog bei weitem der Zank um das liebe Geld (besonders zwischen Verwandten), doch auch eine Fülle weiterer Dinge erhitzten die Gemüter: die Regenrinne am Haus oder die Mauer zwischen den Grundstücken, eine unsachgemäße Reparatur oder eine falsche Behandlung durch den Barbier, entlaufene Tiere und natürlich böse Nachrede, Beleidigungen und vieles mehr. In den Ingelheimer Gerichtsbüchern werden die Konflikte in den mittelalterlichen Gemeinden sichtbar. Sie ermöglichen einen Einblick in das Sozialgefüge der Dörfer, die uns teils fremd, teils aber auch sehr bekannt vorkommen – bis hin zum Misstrauen gegenüber Fremden.
Neugierig geworden? Kommen Sie morgen zu dem Vortrag von Dr. Regina Schäfer zum Thema "Streit im Dorf in und um Ingelheim" im Museum bei der Kaiserpfalz.
Keine Zeit? Kein Problem, Sie können die Vorträge auch bequem von Zuhause schauen! Die Vorträge der Vortragsreihe werden zusätzlich auf unserem YouTube-Kanal gestreamt.

Die Wanderausstellung "Der gescheiterte Friede. Die Besatzungszeit 1918-1930 im heutigen Rheinland-Pfalz" von uns und de...
09/05/2025

Die Wanderausstellung "Der gescheiterte Friede. Die Besatzungszeit 1918-1930 im heutigen Rheinland-Pfalz" von uns und der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz wird erneut in Frankreich gezeigt😃. Sie macht klar, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern die Menschen an seinem Fortbestand arbeiten müssen.

16 new items added to shared album

29/11/2024
30/08/2024

Adresse

Isaac-Fulda-Allee 2b
Mainz
55124

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e.V. senden:

Teilen