Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Sachsen-Anhalt - AfB

Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Sachsen-Anhalt - AfB Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (kurz: AfB) im SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt fungiert als Sprachrohr sozialdemokratischer Bildungspolitik. a.

Grundsätze der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) - Sachsen-Anhalt

Bildung ist von der Kita an, ein Prozess lebenslangen Lernens. Sie ist Grundlage für Le-benschancen und Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in unserer heutigen Zeit. Dabei ist Bildungsgerechtigkeit für die SPD ein zentrales Thema. Bildung und Wissen-schaft sind Grundlage für die Herausbildung von Kernkom

petenzen und sie sind die Schlüs-selressourcen in einer von Schnelllebigkeit geprägten Informations- und Wissensgesellschaft. Die AfB soll als wahrnehmbares Sprachrohr sozialdemokratischer Bildungspolitik fungieren. Hierzu gehört, dass wir uns aktiv austauschen, Ideen entwickeln und somit praktikable, gehbare Wege aufzeigen können. Die AfB Sachsen-Anhalt setzt sich mit bildungspolitischen Inhalten auseinander und kooperiert hierbei mit anderen Arbeitsgemeinschaften und den Jusos. Die Arbeit der AfB wird aktiv unterstützt, durch die in schulpolitischer Verantwortung stehenden Funktionsträger im Kultusministerium und im Landesschulamt sowie durch die Mandatsträger in Land und Bund. Weiterhin nutzen wir die Kompetenz unserer mitwirkenden aber nicht in der SPD verankerten Gäste. Es sind alle an sozialdemokratischer Bildungspolitik interessierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Eltern, Schüler, Studenten, Lehrer, in der Wissenschaft, Verwaltung oder Wirt-schaft Tätige, Kommunalpolitiker u. herzlich eingeladen. Wie setzt sich unser Vorstand zusammen? Vorsitzender:
- Tobias Ed Schubert

Stellv. Vorsitzende:
- Katja von Hagen
- Manuela Lück
- Sven Pringal
- Kenny-Lee Richter

Beisitzer:
- Mathes Meseberg
- Miriam Weise-Mendel
- Uwe Schossow
- Kerstin Hinz

24/01/2023

Stellungnahme der sozialdemokratischen Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker

Der Bildungsgipfel ist mindestens enttäuschend. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommen wir bei Betrachtung der vorliegenden Ergebnisse.

Selbstverständlich gibt es auch sehr gute Nachrichten, allen voran die bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte. Hier danken wir ausdrücklich der Koalition. Aber dieses Ergebnis verblasst im Angesicht der verpflichtenden zusätzlichen Unterrichtsstunde. Schon allein der Zeitpunkt dieser Nachricht ist vollkommen unangebracht. Der Bildungsgipfel ist aufgrund der Vielzahl an negativen Schlagzeilen ins Leben gerufen wurden. Diesen dann zum Anlass zu nehmen und eine weitere negative Schlagzeile hinzuzufügen ist ein ungeschicktes Verhalten. Wenn dann noch erklärt wird, dass dies „nur zeitlich“ befristet erfolgt und der Ministerpräsident in der Pressekonferenz aber klarstellt, dass dies für die 2020er Jahre gelten soll, dann ist es tatsächlich eine dauerhafte Anordnung.

Zudem ist dies auch keine Lösung. Die aktuelle Situation wird durch den Vorschlag des Ministerpräsidenten und der Ministerin für Bildung verschlimmert. In vielerlei Hinsicht:

• Bei der schwierigen Werbung um Lehrkräfte verlieren wir ein Argument für Sachsen-Anhalt.
• Durch Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsstunden erhöht sich die Arbeitszeit um mehr als nur 45 Minuten. Im Hinblick darauf sei auch erwähnt, dass eine aktuelle Erhebung des Deutschen Schulportals der Robert Bosch Stiftung auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 46:38 Stunden kommt.
• Die Lehrkräfte müssen, durch Ausreizung der Mehrzeit, aktuell schon bis zu vier Stunden pro Woche mehr leisten.
• Die großen Veränderungen in unserer Gesellschaft, von Digitalisierung bis zur stärkeren Individualisierung spiegeln sich auch in den Schulen wieder und bedeuten bereits jetzt ein Mehr an erzieherischer Arbeit.
• Die früher gültige maximale Klassenstärke von 28 Schülerinnen und Schüler wird bereits überschritten.

Die hohe Belastung ist ablesbar an der sehr hohen Anzahl an Langzeiterkrankten. Wenn bekannt ist, dass die Hälfte aller langzeiterkrankten Landesbediensteten Lehrkräfte sind, dann sollte im Sinne eines modernen Betrieblichen Gesundheitsmanagement die Belastung reduziert werden. Anstelle eines Aufwuchses an Unterrichtsstunden, wäre eine grundsätzliche Erhöhung der Stellen im Bereich der multiprofessionellen Teams wünschenswert.

Begrüßenswert ist, dass auch im Bereich des Studiums an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg endlich Bewegung kommt, der Lokalpatriotismus überwunden wird und hinsichtlich der Ausbildung der Lehrkräfte das ganze Bundesland Sachsen-Anhalt in Blick genommen wird. Im Hinblick auf den höheren Praxisanteil darf es aber nicht passieren, dass angehende Lehrkräfte zur Schönung der Unterrichtsversorgung eingesetzt werden. Zudem dürfen die Schulen hierbei nicht allein gelassen werden. Mehr Praxisanteil ist auch für die Schulen zunächst erstmal ein Mehr an Arbeit.

Wir erwarten, dass die Landesregierung die geplante Unterrichtsstunde wieder streicht und dass diese tatsächlich erkennt, welche Belastungen auf Schulen und Ihr Personal lasten. Eine Entlastung kommt der Schulqualität zugute. Dies ist auch das, was wir den Schülerinnen und Schüler schuldig sind.

Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Sachsen-Anhalt

Wir wünschen Ihnen eine wundervolle und freudvolle Weihnachtszeit!Wunderbare Tage, ein gesundes neues Jahr und im Jahr 2...
24/12/2022

Wir wünschen Ihnen eine wundervolle und freudvolle Weihnachtszeit!
Wunderbare Tage, ein gesundes neues Jahr und im Jahr 2023 alles Gute, viel Freude und viel Glück.

05/08/2022

Genau so sollte es eigentlich nicht sein. Ein wenig mühsam und dennoch erstaunlich flink steigt Katrin Gensecke die steile Treppe in dem alten Schulgebäude...

Lehrer:innenmangel in Sachsen-Anhalt*Pähle fordert für das nächste Schuljahr: Jetzt alle Kräfte mobilisieren* In Sachsen...
03/08/2022

Lehrer:innenmangel in Sachsen-Anhalt
*Pähle fordert für das nächste Schuljahr: Jetzt alle Kräfte mobilisieren*

In Sachsen-Anhalt fehlt es für alle Schulformen an Lehrkräften. Für den Start in das neue Schuljahr müssen deshalb alle Anstrengungen unternommen werden, um mehr Lehrkräfte zu gewinnen und zu behalten. Die aktuellen Zahlen der Unterrichtsversorgung sind alarmierend. Von einer Unterrichtsabdeckung von 103% sind wir weit entfernt.

Deshalb müssen jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Eine Möglichkeit, Defizite auszugleichen ist es, Lehrer:innen, die kurz vor ihrer Pensionierung stehen, mit attraktiven Angeboten länger im Schuldienst zu halten. Die abgeminderte stundenweise Beschäftigung genauso wie die Entlastung von administrativen Aufgaben oder Klassenleiterfunktionen kann den Verbleib im Schuldienst über das Pensionsalter hinaus attraktiv machen. Eine Vielzahl von Kolleg:innen wählen wegen dieser administrativen Belastung ein vorzeitiges Berufsende - oftmals unter finanziellen Einbußen bei der Rentenberechnung. Und dass, obwohl sie eine reine Lehrtätigkeit gern fortsetzen würden.

Katja Pähle dazu: *"Ich bin mir sicher das viele Kolleg:innen für einen Verbleib im Schuldienst gewonnen werden können. Dazu muss man aber mit ihnen Gespräche führen und individuelle Angebote machen. Ein allgemeines Schreiben aus dem Landesschulamt reicht hier bei Weitem nicht aus."*

Hier braucht es eine vernünftige Kommunikationsstrategie. Es ist eine Frage des Respekts, mit den jeweiligen Kolleg:innen zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn ein Gespräch zu führen, um ihnen die verschiedenen Varianten und Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung aufzuzeigen. Die rechtlichen Bedingungen dafür gibt es bereits.

*"Ich erwarte, dass die aktuellen Sommerferien genutzt werden, um alle Möglichkeiten für eine bessere Unterrichtsversorgung auszuschöpfen. In der aktuellen Situation ist dafür keine Anstrengung zu groß"*, so Katja Pähle.

In Sachsen-Anhalt fehlt es für alle Schulformen an Lehrkräften. Für den Start in das neue Schuljahr müssen deshalb alle Anstrengungen unternommen werden, um mehr Lehrkräfte zu gewinnen und zu behalten. Die aktuellen Zahlen der Unterrichtsversorgung sind alarmierend. Von einer Unterrichtsabdeckung von 103% sind wir weit entfernt.

Deshalb müssen jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Eine Möglichkeit, Defizite auszugleichen ist es, Lehrer:innen, die kurz vor ihrer Pensionierung stehen, mit attraktiven Angeboten länger im Schuldienst zu halten. Die abgeminderte stundenweise Beschäftigung genauso wie die Entlastung von administrativen Aufgaben oder Klassenleiterfunktionen kann den Verbleib im Schuldienst über das Pensionsalter hinaus attraktiv machen. Eine Vielzahl von Kolleg:innen wählen wegen dieser administrativen Belastung ein vorzeitiges Berufsende - oftmals unter finanziellen Einbußen bei der Rentenberechnung. Und dass, obwohl sie eine reine Lehrtätigkeit gern fortsetzen würden.

Dr. Katja Pähle dazu: "Ich bin mir sicher, dass viele Kolleg:innen für einen Verbleib im Schuldienst gewonnen werden können. Dazu muss man aber mit ihnen Gespräche führen und individuelle Angebote machen. Ein allgemeines Schreiben aus dem Landesschulamt reicht hier bei Weitem nicht aus."

Hier braucht es eine vernünftige Kommunikationsstrategie. Es ist eine Frage des Respekts, mit den jeweiligen Kolleg:innen zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn ein Gespräch zu führen, um ihnen die verschiedenen Varianten und Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung aufzuzeigen. Die rechtlichen Bedingungen dafür gibt es bereits.

"Ich erwarte, dass die aktuellen Sommerferien genutzt werden, um alle Möglichkeiten für eine bessere Unterrichtsversorgung auszuschöpfen. In der aktuellen Situation ist dafür keine Anstrengung zu groß", so Katja Pähle.

Gratulation!Die AfB Sachsen-Anhalt gratuliert ihren früheren langjährigen Landesvorsitzenden Torsten Klieme zur Wahl zum...
16/06/2022

Gratulation!

Die AfB Sachsen-Anhalt gratuliert ihren früheren langjährigen Landesvorsitzenden Torsten Klieme zur Wahl zum Staatsrat bei der Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen.

Wir wünschen viel Glück, maximale Erfolge und bestes Gelingen. Die Freie Hansestadt Bremen weiß mit Torsten Klieme einen ausgewiesenen, bundesweit anerkannten Bildungsexperten in ihren Reihen. Wozu wir recht herzlich gratulieren.

Als erster Direktor des Landesschulamtes in Sachsen-Anhalt hat er von 2012 bis 2016 die Behörde maßgeblich geprägt, ihr Verständnis als Dienstleister für die Schulen entwickelt und wurde parteiübergreifend als Bildungsexperte geschätzt. Diese Expertise zeigt sich auch allein daran, dass Torsten Klieme in der Freie Hansestadt erst seit 2020 als Abteilungsleiter wirkt und sich innerhalb kürzester Zeit als Staatsrat empfohlen hat.

Für die AfB Sachsen-Anhalt wirkte Torsten Klieme viele Jahre als Landesvorsitzender und gehörte dem Vorstand über Jahrzehnte bis zuletzt an. Torsten Klieme zeichnete sich hierbei in der AfB nicht nur durch sein Fachwissen aus, sondern auch durch seine Art schwierige Dinge einfach zu vermitteln und Probleme stets als Herausforderung zu betrachten.

Wir sagen vielen, vielen Dank und wünschen für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Im Namen des aktuellen als auch des vorherigen Landesvorstandes

Tobias Ed Schubert
Landesvorsitzender AfB Sachsen-Anhalt

Foto: Torsten Klieme (3.v.l.) umgeben von den Mitgliedern des letzten Landesvorstandes.

SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung wählt neuen Vorstand!Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Sachsen-An...
10/06/2022

SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung wählt neuen Vorstand!

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Sachsen-Anhalt hat auf ihrer Landeskonferenz am 08. Juni 2022 in Magdeburg ihren Landesvorstand gewählt. Da der langjährige Landesvorsitzende Rainer Günther nach 7 Jahren nicht erneut kandidierte, wurde im Ergebnis auch der Vorsitz neubestimmt. Als neuer Vorsitzender wurde Tobias Ed Schubert gewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Katja von Hagen und Manuela Lück und als Stellvertreter Kenny-Lee Richter und Sven Pringal. Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Kerstin Hinz, Mathes Meseberg, Miriam Weise-Mendel und Uwe Schossow.

Einer der Schwerpunkte des neuen Vorstandes wird die Verbesserung der Unterrichtsversorgung sein. Die aktuelle Entwicklung ist an einzelnen Schulformen sehr besorgniserregend und verlangt nach einer Kurskorrektur. Hierzu ist es nicht nur wichtig, Stellen entsprechend zu besetzen und Lehramtsanwärter*Innen in Sachsen-Anhalt zu halten, um Unterrichtsausfall zu vermeiden, sondern auch im Sinne der Sicherung der Unterrichtsqualität Seiteneinsteiger*innen weiter zu qualifizieren, zu unterstützen und den Schulen hierzu auch die Zeit einzuräumen.

Neben diesem Schwerpunkt wird auch eine Vielzahl an weiteren Themen eine große Rolle spielen. Die Themen reichen hierbei von Inklusion über Schulsozialarbeit bis zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und betreffen nicht nur den Bereich Schule.

Der Vorstand bedankt sich vielmals beim bisherigen Landesvorsitzenden Rainer Günther für all seine Kraft, seine Energie und Leidenschaft die er für uns als Arbeitsgemeinschaft, als auch für die Verwirklichung sozialdemokratische Bildungspolitik investiert hat.

Fotos: Kurt Neumann

24/01/2022

Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung sagen wir Ihnen und Euch DANKE… ❤️🙏
Die aktuelle Situation zeigt: Gerade beim Thema Bildung müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen. 😷🦠
🔸
Mut und Freude in der Schule – Hut ab vor Euch Schüler:innen – Ihr seid geduldig und wissbegierig – trotz der Hürden im Corona-Dschungel – bleibt weiterhin am Ball. 🏀
🔸
Neue Konzepte in der Schule – viele fleißige Lehrer:innen erfinden sich und den Schulalltag jeden Tag neu. Wir haben höchsten Respekt vor dieser Herausforderung. ✊🏼🏫
🔸
Besonderes Engagement der Eltern – Sie und Ihr beschreiten neue Wege des Lernens gemeinsam mit Ihren und Euren Kindern. Hut ab vor dieser besonderen Aufgabe. 🎓

Der Internationale Tag der Bildung wurde 2019 von den Vereinten Nationen 🇺🇳 ins Leben gerufen. Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, bis 2030 eine hochwertige, inklusive und chancengerechte Bildung für Menschen weltweit und ein Leben lang sicherzustellen. Daran erinnert jedes Jahr am 24. Januar der Internationale Tag der Bildung.



Rüdiger Erben
Katrin Gensecke, SPD
Dr. Falko Grube
Holger Hövelmann
Juliane Kleemann
Dr. Katja Pähle
Elrid Pasbrig, SPD
Dr. Heide Richter-Airijoki, SPD
Dr. Andreas Schmidt (SPD)

11/01/2022

Landesverband Sachsen-Anhalt der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

Wir wünschen Ihnen fröhliche und wundervolle Weihnachten!Kommen Sie gut in das neue Jahr 2022, für das wir Ihnen viel Fr...
23/12/2021

Wir wünschen Ihnen fröhliche und wundervolle Weihnachten!
Kommen Sie gut in das neue Jahr 2022, für das wir Ihnen viel Freude, viel Glück und ganz viel Gesundheit wünschen!

06/12/2021

Unsicherheit für die Schulsozialarbeit beendet.

Zusage im Landeshalthalt bis Sommer 2024.

In den letzten Wochen herrschte noch Unsicherheit über die Zukunft der Schulsozialarbeit im Land.
Heute tagte der Finanzausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt.

Hierzu Rüdiger Erben, Vertreter der Fraktion im Finanzausschuss: „Mit der gerade erfolgten Freigabe der Verpflichtungsermächtigung über 50,5 Mio. Euro im Haushalt 2022 und der demnächst zu erwartenden Richtlinie erfährt die Schulsozialarbeit im Land Planungssicherheit bis zum Sommer 2024.“

Die Träger im Land können sich erneut um die Mittel bis 2023 bewerben.
Der nächste Förderzyklus beträgt dann vier Jahre bis 2027. Das schafft Kontinuität für die vielen Stellen.

Schulsozialarbeit ist inzwischen ein fester Bestandteil der schulischen Bildungsarbeit und nicht mehr wegzudenken. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt wie wichtig Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen als Ansprechpartner für die Schüler:innen sind.

Schulsozialarbeiter:innen unterstützen sozial und individuell benachteiligte Schüler:innen auf Ihrem Weg in der Schule, sind Ansprechpartner für Eltern, Lehrkräfte und Jugendhilfe und helfen bei der sozialen und sozialpädagogischen Integration. Schulsozialarbeit verringert nicht nur Schulabbrüche, sondern stabilisiert bei schwierigen sozialen Situationen.

Mit der Umstellung in der neuen EU-Förderperiode auf ESF+ werden die bisherigen rund 380 Stellen der Schulsozialarbeit durch die EU, das Land und die Kommunen weiterfinanziert. Auch wenn die Schulsozialarbeit und die Netzwerkstellen für die nächsten Jahre gesichert sind, muss sie sich inhaltlich und konzeptionell weiterentwickeln.

Die SPD-Fraktion hatte sich in den letzten Jahren dafür stark gemacht, dass Schulsozialarbeit im Schulgesetz verankert wird und die Finanzierung gesichert ist.

Adresse

BürgelStr. 1
Magdeburg
39104

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