LWL-Archäologie für Westfalen

LWL-Archäologie für Westfalen Westfalens Boden ist reich an archäologischen Schätzen. Wir schützen, erhalten und dokumentieren sie.

In Westfalen setzen sich die Archäologen unter dem Dach des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als unabhängiges Fachamt für den Bodendenkmalschutz ein. Die LWL-Archäologie für Westfalen arbeitet deshalb als Träger öffentlicher Belange eng mit den Denkmalbehörden der Kommunen, der Kreise und des Landes Nordrhein-Westfalen zusammen. Wir stellen hier unsere vielfältige Arbeit vor: Schutz, Erhalt, Sicherung und Dokumentation von Bodendenkmälern, aktuelle Ausgrabungen, Projekte und Forschungen, die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, die Kooperation mit freiwilligen Helfern, Vereinen und Verbänden und Archäologieinteressierten.

🏛️ Tag des offenen Denkmals 2026 – Geschichte hautnah erleben!Am Sonntag, 13. September, öffnete die LWL-Archäologie für...
15/09/2026

🏛️ Tag des offenen Denkmals 2026 – Geschichte hautnah erleben!

Am Sonntag, 13. September, öffnete die LWL-Archäologie für Westfalen Türen, Archive und aktuelle Ausgrabungen. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ gab es spannende Einblicke in die archäologische Arbeit in Westfalen-Lippe.

🔎 Münster – Fundarchiv & Restaurierung
Bei Dauerregen wart Ihr hier besipielweise bei den Führungen unserer Restaurator:innen Susanne Bretzel und Eugen Müsch bestens aufgehoben.

🏺 Rödinghausen – 2.000 Jahre alte Siedlung
Bei der Führung von Sven Spiong und Sebastian Düvel über einer unserer aktuellen Ausgrabungen bekamt Ihr neben vielen Einblicken in die Praxis auch nasse Socken gratis mit dazu. Aber wir sind sicher, das war es wert, oder?

Erzält uns gern: Was hat Euch gefallen? Was gefehlt? Kommt Ihr nächstes Jahr wieder?

Schön, dass Ihr dabei wart!

Abbildungen: LWL-AfW/S. Pechtold, A. Koch

🏺🔍

🏛️ Morgen ist Tag des offenen Denkmals!Am Sonntag, 13. September, heißt es bei der LWL-Archäologie für Westfalen: Geschi...
12/09/2026

🏛️ Morgen ist Tag des offenen Denkmals!

Am Sonntag, 13. September, heißt es bei der LWL-Archäologie für Westfalen: Geschichte hautnah erleben! 🏺🔎

An mehreren Orten in Westfalen-Lippe warten spannende Einblicke in aktuelle Ausgrabungen, archäologische Forschungen und die Geschichte unserer Region.

✨ Mit dabei sind:

🏺 Rödinghausen – Aktuelle Ausgrabung einer rund 2.000 Jahre alten Siedlung
🕒 15 Uhr | ca. 30 Minuten
👉 Ohne Anmeldung

⛏️ Sprockhövel-Haßlinghausen – Archäologische Forschungen zu den Anfängen des Steinkohlebergbaus
🕚 11, 13 und 15 Uhr
👉 Ohne Anmeldung

🏘️ Borken – Archäologischer Rundgang durch die Stadtgeschichte
🕙 10, 12 und 14 Uhr
👉 Teilnahme mit vorheriger Anmeldung.

🔎 Münster – Blick hinter die Kulissen von Restaurierung und Fundarchiv
🕛 12, 13:30 und 15 Uhr
👉 Teilnahme mit vorheriger Anmeldung.

📍 Alle Infos zu den Veranstaltungen und Treffpunkten findet ihr auf unserer Homepage.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch! 🏺❤️

Zahl des Monats: 1,4 Tonnen ⚖️ So viel wiegt ungefähr unser Obelisk aus Beton, der bei archäologischen Ausgrabungen 2020...
11/09/2026

Zahl des Monats: 1,4 Tonnen ⚖️

So viel wiegt ungefähr unser Obelisk aus Beton, der bei archäologischen Ausgrabungen 2020 auf dem ehemaligen Friedhof „Melkeplätzchen“ oberhalb des Langenbachtals bei Warstein wiederentdeckt und geborgen wurde.
Der mehrere Meter hohe Obelisk war 1945 auf Veranlassung der Sowjetunion zum Gedenken an 71 Opfer von NS-Kriegsverbrechen errichtet worden. In drei Sprachen benannte das Mahnmal das Verbrechen, die Täter und die Opfer.
1964 wurde der Obelisk im Zuge der Umbettung der Toten offenbar bewusst beseitigt und auf dem ehemaligen Friedhof vergraben. Bei den Untersuchungen des LWL fanden Archäologinnen und Archäologen schließlich das Betonfundament – und wenig nördlich davon, knapp unter der Erdoberfläche, die Überreste des Obelisken.

Der geschichtsträchtige Fund war übrigens bereits einmal zu sehen: In der Sonderausstellung „Modern Times“ in Herne wurde der Obelisk schon ausgestellt.

1,4 Tonnen – eine Schätzung anhand seiner Maße, aber auf jeden Fall ein echtes Schwergewicht unserer Sammlung. 💪

Fotos: LWL/M. Baales, Sadrowski

🏺 2.000 Jahre Geschichte unter unseren Füßen!In Rödinghausen-Schwenningdorf erforscht ein LWL-Team derzeit das Zentrum e...
10/09/2026

🏺 2.000 Jahre Geschichte unter unseren Füßen!

In Rödinghausen-Schwenningdorf erforscht ein LWL-Team derzeit das Zentrum einer Siedlung aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. Zwischen Pfostenlöchern zeichnen sich die Grundrisse ehemaliger Holzhäuser ab – manche waren über 20 Meter lang. 🪙 Eine römische Münze könnte zusätzlich bei der Datierung helfen. Dafür muss sie aber noch restauriert werden.

👀 Neugierig? Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September gibt es um 15 Uhr eine kostenlose Führung mit dem Grabungsteam.

📍 Wendehammer am Adlerweg, Rödinghausen-Schwenningdorf
🥾 Festes Schuhwerk nicht vergessen!

Alle Infos findet ihr im LWL-Newsroom: https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/64622/.

📸: LWL-AfW/A. Koch

Vortrag am Donnerstag: In Nachbarschaft zum Römerlager - Ein über 2000 Jahre alter naturheiliger Platz in Delbrück-Bentf...
07/09/2026

Vortrag am Donnerstag: In Nachbarschaft zum Römerlager - Ein über 2000 Jahre alter naturheiliger Platz in Delbrück-Bentfeld

In Delbrück-Bentfeld wurde 2015/16 im Vorfeld des Kiesabbaus ein Altarm der Lippe ausgegraben, den eine Überschwemmung gut 2000 Jahre zuvor versiegelt hatte. Die Auswertung der Befunde und die aufwändige interdisziplinäre Analyse der Funde zeigten, dass hier in der Lippeaue um 3/4 n. Chr. ein naturheiliger Platz existiert hatte. Er bestand zur gleichen Zeit wie das nahegelegene Römerlager von Delbrück-Anreppen und wurde von der lokal ansässigen einheimischen Bevölkerung genutzt.
Der Vortrag stellt die Ausgrabung vor und erläutert u. a. wie dieser besondere Ort aussah, welche Handlungen sich dort erkennen lassen und was sich über die Menschen sagen lässt, die sie ausübten.

Der Vortrag wird gehalten von Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe, Archäologin bei der Außenstelle Bielefeld. Er wird veranstaltet vom Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.

📅 Donnerstag, 10. September 2026
🕖 19 Uhr
📍 Veranstaltungssaal SO2 des Stadtarchivs
Kavalleriestr. 17, 2. Etage
33602 Bielefeld

Der Vortrag ist öffentlich und kostenlos. Gäste sind stets willkommen!

Foto: LWL/E. Manz

🏛️ Tag des offenen Denkmals 2026 – Geschichte hautnah erleben!Am Sonntag, 13. September, öffnet die LWL-Archäologie für ...
03/09/2026

🏛️ Tag des offenen Denkmals 2026 – Geschichte hautnah erleben!

Am Sonntag, 13. September, öffnet die LWL-Archäologie für Westfalen Türen, Archive und aktuelle Ausgrabungen. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ gibt es spannende Einblicke in die archäologische Arbeit in Westfalen-Lippe.

🔎 Münster – Fundarchiv & Restaurierung
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der LWL-Archäologie für Westfalen:

Führungen durch die Restaurierung um 12, 13:30 und 15 Uhr
Einblicke in das Zentrale Fundarchiv ebenfalls um 12, 13:30 und 15 Uhr
📍Treffpunkt: Haupteingang, An den Speichern 12, 48157 Münster
👉Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung erforderlich

🏺 Rödinghausen – 2.000 Jahre alte Siedlung
Um 15 Uhr geht es auf eine aktuelle Ausgrabung im Kreis Herford. Archäolog:innen zeigen die Grabungsfläche und aktuelle Funde.
📍 Treffpunkt: westlich der Straße zum Nordbachsiek, 32289 Rödinghausen
⏱️ Dauer ca. 30 Minuten
👉 Keine Anmeldung erforderlich

⛏️ Sprockhövel-Haßlinghausen – Auf den Spuren des Steinkohlebergbaus
Zwischen 11 und 15 Uhr finden drei Führungen zu den archäologischen Forschungen rund um die Anfänge des Steinkohlebergbaus statt.
📍 Friedhofstr. 10, 45549 Sprockhövel-Haßlinghausen
🥾 Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Nicht für gehbehinderte Menschen geeignet.
👉 Keine Anmeldung erforderlich.

🏘️ Borken – Archäologischer Rundgang durch die Stadtgeschichte
Dr. Andreas Wunschel führt auf den Spuren der Borkener Stadtgeschichte durch die Innenstadt. Stationen sind unter anderem die alte Stadtbefestigung, das Kloster Marienbrink, der Marktplatz, St. Remigius, das Mühlenquartier und der jüdische Friedhof.
🕙 Führungen um 10, 12 und 14 Uhr
📍 Treffpunkt: Im Piepershagen, Parkplatz zwischen Diebesturm und Rathaus, 46325 Borken
⚠️ Anmeldung bis 6. September 2026 an [email protected], maximal 20 Personen pro Führung.

Weitere Informationen zu Anmeldungen etc. gibt es auf der Homepage der LWL-Archäologie und auf der Seite vom , der .

Kommt vorbei! 🏺🔍

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26/08/2026
Ein „nordischer Gast“ aus SüdwestfalenEin steinzeitliches Scheibenbeil aus Brilon-Alme sorgt für Aufsehen: Das seltene G...
23/08/2026

Ein „nordischer Gast“ aus Südwestfalen

Ein steinzeitliches Scheibenbeil aus Brilon-Alme sorgt für Aufsehen: Das seltene Großgerät aus Feuerstein gehört wahrscheinlich ins jüngere Mesolithikum – und weist erstaunliche Verbindungen in den nordischen Raum auf.

Wie kam ein solches Stück aus nördlicheren Gefilden bis ins Sauerland? Und was verrät der Fund über die Menschen, die es vor Jahrtausenden nutzten?

👉 Im Blogbeitrag gibt es die ganze Geschichte zum Scheibenbeil, seinem ungewöhnlichen Rohmaterial und seiner Einordnung zu entdecken.

Hier der Link: https://www.lwl-archaeologie.de/de/blog/ein-seltener-nordischer-gast-in-sudwestfalen/

Wisst ihr noch? Eine der seltenen Gelegenheiten in Westfalen Unterwasserarchäologie zu betreiben ergab sich im Sommer 20...
21/08/2026

Wisst ihr noch?
Eine der seltenen Gelegenheiten in Westfalen Unterwasserarchäologie zu betreiben ergab sich im Sommer 2019.
Damals wurde in der Lippe ein mittelalterliches Bootswracks entdeckt, das für neue und interessante Erkenntnisse sorgte.
Spannend war es!

Spannend ist allerdings auch das Radio-Interview von unserem Archäologen Manuel Zeiler, welches er dem WDR gegeben hat. Thema: Archäologie und Niedrigwasser.

Link zum Interview: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-archaeologie-und-niedrigwasser-100.html

Foto: LWL/Sundermann

Ein römischer Münzfund aus Werl gibt Anlass für einen genaueren Blick auf die frühe Verbreitung christlicher Symbole in ...
19/08/2026

Ein römischer Münzfund aus Werl gibt Anlass für einen genaueren Blick auf die frühe Verbreitung christlicher Symbole in Westfalen.

Die 2021 bei Werl entdeckte Bronzemünze ist auf der Vorderseite stark verschliffen und wirkt zunächst unspektakulär. Auf der Rückseite ist jedoch noch deutlich das Chi-Rho, ein frühes christliches Symbol, zu erkennen.

Inzwischen konnte die Münze als Aes II des Gegenkaisers Magnentius bestimmt und in die Jahre 352/353 n. Chr. datiert werden. Damit handelt es sich offenbar um das bislang älteste bekannte christliche Symbol auf (süd)westfälischem Gebiet.

Was kann ein solcher Fund über die Kontakte zwischen dem Römischen Reich und dem damaligen Westfalen aussagen? Und bedeutet das Chi-Rho tatsächlich, dass die Menschen hier bereits Christen waren?

Diesen Fragen und der Geschichte hinter der kleinen Fundmünze widmet sich unser neuer Blogbeitrag.

👉Den vollständigen Artikel gibt es auf unserem Blog:
https://www.lwl-archaeologie.de/de/blog/fruhes-christliches-symbol-im-barbarischen-sudwestfalen/

Foto: LWL/T. Poggel


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