Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Bereich der damaligen Bauernschaft Uppenberg, die bis zur nördlichen Promenade an die Altstadt reichte, mit dem Bau von Wohnhäusern für Professoren, hohe Beamte und Offiziere begonnen. Zunächst unter dem Namen „Überwasser Neustadt“ etablierte sich bald der Name „Kreuzviertel“. Der Ursprung kommt vom Kreuztor (Promenade in Höhe des heutigen Brunnens) und der Kreu
zschanze sowie den damals abgehaltenen Kreuzprozessionen. Diese gingen vom Dom, über die Kreuzstraße durch das Kreuztor und quer durch die Bauernschaft Uppenberg bis nach Kinderhaus und zurück. Die rege Bautätigkeit ab 1850 mündete schließlich im Bau der Heiligkreuz-Kirche 1899–1905.