FDP-FW-Fraktion LWL

FDP-FW-Fraktion LWL Wir sind die Fraktion der Freien Demokratischen Partei (FDP) und der Freien Wähler (FW) in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.

FDP-FW-Fraktion der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe
Arne Hermann Stopsack, Fraktionsvorsitzender
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
Telefon: 0251 / 591-262
Telefax: 0251 / 591-5337
E-Mail: [email protected]

Woher kommt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und was passiert eigentlich mit dem Budget in unserer Region? 🤔...
14/09/2026

Woher kommt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und was passiert eigentlich mit dem Budget in unserer Region? 🤔

Das waren die zentralen Fragen bei der September-Versammlung des Lions-Clubs in Verl. Auf Einladung von Präsidentin Dr. Maria Esken war unser Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack als Referent zu Gast.

Unter dem Titel „Westfalen: Von der preußischen Provinz zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ spannte er den Bogen von den historischen Wurzeln bis zu den aktuellen politischen Herausforderungen in Münster. Besonders im Fokus: Der LWL-Haushalt, der zu rund 85 % durch soziale Ausgaben geprägt ist – Gelder, die direkt bei den Menschen ankommen, aber einen enormen Kostenaufwuchs haben💶.

Der anschließende intensive Austausch, vor allem zum Thema Denkmalschutz, zeigte deutlich, wie wichtig es ist, die vielfältigen Aufgaben des LWL stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ein starker Abend mit spannenden Diskussionen! 🏛️🦁

FDP-FW-Fraktion tagt im LWL-Jugendhof VlothoDie Sommer-Fraktionsklausurtagung der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband ...
10/09/2026

FDP-FW-Fraktion tagt im LWL-Jugendhof Vlotho

Die Sommer-Fraktionsklausurtagung der FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fand am vergangenen Wochenende in einer LWL-eigenen Einrichtung statt, nämlich im Jugendhof Vlotho. Vorsitzender Arne Hermann Stopsack begrüßte die Regionalpolitiker der Freien Demokraten und Freien Wähler zu einem intensiven Wochenende mit verschiedenen Themenblöcken.

Die Tagung begann mit einem Austausch mit Romy Blanke, Verwaltungsleiterin des Jugendhofes, die die Fraktionsmitglieder über das Gelände führte und über Geschichte und Profil der Einrichtung referierte.

Das LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho gehört zu den ältesten Bildungsstätten Deutschlands. Seit 1954 ist es eine überregionale Fort- und Weiterbildungseinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.

Seine Geschichte reicht allerdings weiter zurück. Auf dem Amtshausberg in Vlotho errichteten die Nationalsozialisten 1938 die HJ-Bannführerschule „Herzog Widukind“. Dort wurden Funktionäre der Hitlerjugend im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie ausgebildet. Die Anlage war damit Teil der systematischen nationalsozialistischen Jugenderziehung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Ort grundlegend umgenutzt. Angesichts der Erfahrungen von zwölf Jahren Nationalsozialismus sollte jungen Menschen nun demokratisches Denken und Handeln vermittelt werden. Im Mai 1946 wurde in den ehemaligen Räumlichkeiten der erste Jugendhof der britischen Besatzungszone eröffnet. Der Jugendhof entwickelte sich zu einem Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lernens, Diskutierens und praktischen Handelns.

Seit Mitte der 1970er-Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend von der unmittelbaren Jugendarbeit auf die Fort- und Weiterbildung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Ausrichtung prägt den Jugendhof bis heute. Seine Geschichte macht den Ort zugleich zu einem besonderen Beispiel dafür, wie ein ehemaliger Schauplatz nationalsozialistischer Jugenderziehung nach 1945 zu einem Ort demokratischer Bildungsarbeit weiterentwickelt wurde.

Romy Blanke stellte ausführlich dar, wie sich in den letzten Jahren (auch seit Corona) die Nachfrage verschoben habe und wie sich auch Themen von Fortbildung verschieben. Sie stellte die Arbeit in den großen gesellschaftlichen Zusammengang, wo die Herausforderungen in den Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen sowie für die kommunalen Jugendämter immer anspruchsvoller würden. Jährlich übernimmt der LWL fast 900.000 Euro zur Finanzierung des Jugendhofs, der aber auch selbst durch Drittveranstaltungen Mittel generiert.

„Für uns als FDP-FW-Fraktion ist der Jugendhof Vlotho unverzichtbar und ein weithin anerkanntes Flaggschiff des LWL. Bei allen unverzichtbaren Konsolidierungsbemühungen muss der Kern dieser wichtigen Arbeit gesichert sein“, fasste Stopsack die Position der Fraktion zusammen.

80 Jahre FDP-Kreisverband SteinfurtDer Kreisverband der FDP-Steinfurt feiert dieses Jahr sein 80. Bestehen. Am vergangen...
07/09/2026

80 Jahre FDP-Kreisverband Steinfurt

Der Kreisverband der FDP-Steinfurt feiert dieses Jahr sein 80. Bestehen. Am vergangenen Samstag fand in der Eventlocation Rheine die Festveranstaltung dazu statt, wo auch die FDP-FW-Fraktion im LWL gut vertreten war.

Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack und Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger folgten der Einladung von Wiebke Reerink, um das Jubiläum gemeinsam mit zahlreichen Parteifreundinnen und Parteifreunden, aber auch Vertretern von politischen Mitbewerbern, zu feiern. In einer Doppelfunktion, nämlich als Bezirksvorsitzender der FDP-Münsterland und Mitglied der Landschaftsversammlung, war Dr. Oliver Niedostadek an diesem Nachmittag mit dabei.

Nach Grußworten von Arne Hermann Stopsack, Dr. Oliver Niedostakek und dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden Dr. Ekkehard Grützner ließ Kreisvorsitzende Wiebke Reerink die vergangenen 80 Jahre R***e passieren. Natürlich schaute sie nicht nur in die Vergangenheit, sondern gab der Hoffnung und Erwartung Ausdruck, dass die FDP auch weiterhin in NRW und dem Bund eine politisch relevante Kraft bleibe. „Liberale sollte man nicht zu früh abschreiben“, so Wiebke Reerink, die auch für die FDP in den Landtagswahlkampf ziehen wird.

Ein besonderer Gast der Festlichkeiten war Otto Fricke. Der langjährige Bundestagsabgeordnete ist seit September 2025 als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) tätig. Er berichtete über die deutschen Kandidaten (Berlin, KölnRheinRuhr, München) für eine Austragung der Olympischen Sommerspiele 2036 und den dahinterliegenden aufwendigen Entscheidungsprozess. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er die Chancen, die eine Bewerbung und Ausrichtung eines solchen Großereignisses für Deutschland eröffnen würde: Infrastruktur, Tourismus, moderne Sportstätten sowie Förderung des Leistungs- und Breitensports. Am 24. September wird dann offiziell bekannt gegeben, wer für Deutschlands ins Rennen geht, hoffentlich erfolgreich. Das wird aber erst 2029 feststehen.

Termine wie dieser sind für die FDP-FW-Fraktion immer wichtig. Der direkte Draht zu den Gliederungen vor Ort und der gemeinsame Dialog über alle Ebenen hinweg sind der Schlüssel, um die Interessen der Kommunen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) optimal zu vertreten.

Neuer LWL-Kämmerer tritt sein Amt anPatrick Bürger hat am Dienstag, 1. September, sein neues Amt als Kämmerer des Landsc...
03/09/2026

Neuer LWL-Kämmerer tritt sein Amt an

Patrick Bürger hat am Dienstag, 1. September, sein neues Amt als Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster angetreten.

Dies geschah im Rahmen eines kleinen Empfanges für Verwaltung und Politik im Landeshauses, an dem für die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe Arne Hermann Stopsack teilnahm. Als kleines Geschenk zum Amtsantritt überreichte Stopsack eine Flasche „Freigeist“ an Patrick Bürger und sicherte ihm eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zu, wie man sie schon in der alten Funktion jahrelang praktiziert habe.

Der 50-Jährige wurde im Mai mit großer Mehrheit in der LWL-Landschaftsversammlung zum Dezernenten des neu gebildeten LWL-Dezernates "Finanzen und Personal" gewählt. Die FDP-FW-Fraktion hatte seine Wahl ausdrücklich unterstützt. Bürger hat ab seinem Amtsantritt zugleich die Position des Ersten Landesrates als allgemeiner Stellvertreter des LWL-Direktors Dr. Georg Lunemann inne.

Lunemann sagte zur Begrüßung des neuen LWL-Dezernenten: "Als Kämmerer die Finanzen des LWL zu gestalten, heißt finanzielle Stabilität zu sichern und zugleich Gestaltungsspielräume für die Zukunft zu erhalten. Das ist in Zeiten von 'Kein Geld mehr da' extrem schwierig. Ich bin mir aber sicher: Den Haushalt, den wir jetzt gemeinsam einbringen, werden wir im Schulterschluss mit der kommunalen Familie und unserer Politik auf den Weg bringen. Wir werden zu gemeinsamen Lösungen kommen, die deutlich machen, dass die Aufgaben des LWL wichtig bleiben, auch um den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sichern. Für die neue Aufgabe wünsche ich dir Weitblick, Nerven- und Entscheidungsstärke sowie das notwendige Quäntchen Glück. "

Der neue LWL-Kämmerer Patrick Bürger sagte u. a.: "Die finanziellen Herausforderungen auf kommunaler Ebene sind sehr groß - die Handlungsspielräume werden enger. Es ist immer Anspruch des LWL gewesen - und dafür stehe ich weiterhin, dass wir beim LWL so wirtschaften, wie es auch vor Ort bei den Kommunen getan wird. Umso wichtiger sind ein enges Miteinander von Politik und Verwaltung sowie ein Dialog mit unseren Mitgliedskörperschaften." Der neue LWL-Kämmerer betonte: "Ich bin überzeugt, dass solide Finanzen und gute Leistungen kein Widerspruch sind. Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für mich nicht einfach nur Sparen, sondern vorhandene Ressourcen bewusst dort einzusetzen, wo wir langfristig Wirkung erzielen."

Der Verwaltungsjurist Patrick Bürger ist seit 2008 beim LWL tätig, zunächst als Leiter der Organisationsentwicklung, dann als Leiter des Referates Personalwesen und Recht und seit 2020 als Leiter der Haupt- und Personalabteilung. Der gebürtige Münsteraner hat zwei Töchter und lebt in Münster.

Herzlichen Glückwunsch NRW zum 80. Geburtstag!Das Land Nordrhein-Westfalen wurde am 23. August 1946 durch die Verordnung...
02/09/2026

Herzlichen Glückwunsch NRW zum 80. Geburtstag!

Das Land Nordrhein-Westfalen wurde am 23. August 1946 durch die Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung unter dem britischen Militärgouverneur Sir Brian Robertson gegründet. Damit wurden die ehemals preußischen Provinzen Westfalen und die Rheinprovinz zu einem neuen Bundesland zusammengelegt; 1947 kam noch das ursprünglich selbständige Land Lippe hinzu.

Hintergrund dieses Schrittes war vor allem das Kalkül der britischen Besatzungsmacht, das wirtschaftlich bedeutsame und industriegeprägte Ruhrgebiet in einer einzigen politischen Einheit zu bündeln, um die Kontrolle und den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu erleichtern. Die britische Militärregierung ernannte am 2. Oktober 1946 den ersten Landtag, der allerdings noch nicht frei gewählt war. Zum ersten Ministerpräsidenten wurde Rudolf Amelunxen berufen.

Die symbolische und politische Geburtsstunde des Landes fand am 2. Oktober 1946 in Düsseldorf mit der ersten Kabinettssitzung statt, während die Landeshauptstadt offiziell am 21. Februar 1947 durch einen Beschluss des ersten ernannten Landtags festgelegt wurde. Die demokratische Legitimation folgte im Juli 1947 durch die erste Landtagswahl sowie 1950 durch die Verabschiedung der endgültigen Landesverfassung.

Diese „Zweckehe“ von Westfalen und dem Rheinland hat sich bewährt. NRW ist nach wie vor das vielfältige Kraftzentrum der Bundesrepublik Deutschland.

Nordrhein-Westfalen hat diesen nunmehr 80. Geburtstag am vergangenen Wochenende mit einem großen NRW-Tag in Münster gefeiert. Und die Hauptstadt Westfalens hat sich dabei von ihrer allerbesten Seite gezeigt. Bei noch strahlendem Sommerwetter strömten hunderttausende Besucher und Besucherinnen in die historische Innenstadt, um das Landesjubiläum bei bester Stimmung, zahlreichen Ständen und einem bunten Programm zu erleben und zu feiern.

Mitten im bunten Treiben präsentierte sich auch Westfalen, u. a. der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit vielfältigen Präsentationen seiner Arbeit. Die FDP-FW-Fraktion in der Landschaftsversammlung war an diesem Wochenende mit zahlreichen Mitgliedern vor Ort, so mit dem Vorsitzenden Arne Hermann Stopsack, seinem Stellvertreter Kai Abruszat, den Mitgliedern Dr. Oliver Niedostadek und Jonathan Dammermann; von den sachkundigen Bürgern war u. a. Thomas Nückel dabei, der auch in seiner weiteren Funktion als Mitglied des Landtags aktiv beteiligt war.

Besonders die Mischung aus historischen Einblicken, kulturellen Highlights und modernen Präsentationen machte das Wochenende zu einem vollen Erfolg. Die beeindruckende Resonanz und die ausgelassene, friedliche Atmosphäre in den voll besetzten Straßen zeigten einmal mehr, wie lebendig unser Bundesland nach 80 Jahren ist.

Ein großes Dankeschön gilt der Stadt Münster als gastgebender Stadt sowie allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern, die dieses großartige Landesfest auf die Beine gestellt haben.

Die Sommerpause neigt sich auch beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) so langsam dem Ende zu. Gestern machte der...
25/08/2026

Die Sommerpause neigt sich auch beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) so langsam dem Ende zu.

Gestern machte der Arbeitskreis Gesundheit, u. a. mit den beiden Ausschussmitgliedern Prof. Dr. Thomas Reinbold, Kai Abruszat sowie dem Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack, den ersten Sitzungs-Aufschlag bei der FDP-FW-Fraktion im LWL.

In der LWL-Klinik in Dortmund trafen sich die Regionalpolitiker mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Hans-Jörg Assion, dem Kaufmännischen Direktor Prof. Dr. Jens Bothe und Michael Boos vom LWL-PsychiatrieVerbund zu einem ausführlichen Fachgespräch. Thematisch ging es um das therapeutische Angebot in Dortmund und um die Frage, wie man mit besonders schweren Fällen umgehen kann uns soll. Ein weiteres Thema war die weitere Entwicklung der psychiatrischen Versorgung in der Region. Dabei haben sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den letzten Monaten negativ verschoben, so dass Investitionen überdacht werden müssen.

Westfälische Kommunalpolitiker auf Fachexkursion in München: Austausch über Finanzen, Bauen und KulturIm Rahmen einer Fa...
20/08/2026

Westfälische Kommunalpolitiker auf Fachexkursion in München: Austausch über Finanzen, Bauen und Kultur

Im Rahmen einer Fachexkursion zu unterschiedlichen Themenbereichen und Arbeitsgesprächen reiste eine Delegation der FDP-FW-Fraktion im LWL aus Westfalen in die bayerische Landeshauptstadt München.

Zu einem Termin Im dortigen Rathaus am Marienplatz trafen sich Fraktionsvorsitzender Arne Hermann Stopsack, Urs Frigger als Baudezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sowie Fraktionsgeschäftsführer Philipp Jäger mit Vertretern der dortigen FDP-FW-Fraktion im Stadtrat.

Im Münchener Rathaus bilden, ebenso wie im Westfalenparlament des LWL, die Freien Demokraten mit den Freien Wählern eine Fraktionsgemeinschaft. Bei der letzten Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 kam die FDP auf 3, die Freien Wähler auf 2 Mandate im 80 Personen umfassenden Rat der Bayerischen Landeshauptstadt. Ebenso wie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster beschrieben sie die Zusammenarbeit als äußert positiv und vertrauensvoll.

Im Mittelpunkt des Treffens mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andreas Staufenbiel (Freie Wähler) und der Fraktionsreferentin Laura Reif (FDP) standen zentrale kommunalpolitische Zukunftsfragen. Diskutiert wurden unter anderem aktuelle Herausforderungen in der Kulturpolitik, die Umsetzung anspruchsvoller Bauprojekte sowie die politische Zusammenarbeit innerhalb der parlamentarischen Gremien. Auch Fragen der Schul- und Bildungspolitik kamen zur Sprache.

Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf dem bundesländerübergreifenden Vergleich der kommunalen Finanzlage in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen zeigte sich, dass die kommunale Familie, zu der in NRW auch die Landschaftsverbände und in Bayern die Bezirke gehören, bei Haushaltskonsolidierung und Investitionsdruck vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Besonders der starke Anstieg der sozialen Ausgaben setzt die Kommunen finanziell unter Druck, ohne dass hier eine Besserung abzusehen ist.

Im Anschluss an den fachlichen Teil führten die Münchner Gastgeber die westfälischen Gäste durch das Neue Rathaus am Marienplatz und präsentierten insbesondere den historischen Sitzungstrakt des neugotischen Gebäudes.

Beide Seiten bewerteten den interkommunalen Dialog als vollen Erfolg und sprachen sich für eine Fortführung des Austauschs aus, gern auch mal im Landeshaus in Münster.

Seit mittlerweile drei Jahren ist Julian Zimmer im Fraktionsbüro der FDP-FW-Fraktion im LWL als Fraktionsreferent tätig....
05/08/2026

Seit mittlerweile drei Jahren ist Julian Zimmer im Fraktionsbüro der FDP-FW-Fraktion im LWL als Fraktionsreferent tätig. Bereits im letzten Jahr beendete er den Bachelorstudiengang Politik und Recht an der Universität Münster.

Die Tätigkeit in der Fraktion hat ihn dazu inspiriert, sich in seiner Abschlussarbeit mit dem LWL auseinanderzusetzen. Sie trägt den Titel „ Westfalen-Lippe. Entwicklung, Aufgaben und Stellung im Politischen System der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen“. Als Quelle für seine Arbeit nutzte er dabei unter anderem ein ausführliches Interview, das er mit dem FDP-FW-Fraktionsvorsitzenden Arne Hermann Stopsack geführt hatte. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Norbert Kersting vom Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft sowie Kommunal- und Regionalpolitik am Institut für Politikwissenschaft in Münster.

Heute übergaben Julian Zimmer und Arne Hermann Stopsack dem Landesdirektor Dr. Georg Lunemann in seinem Büro eine gedruckte Version der Arbeit, die dann im Landeshaus der Literatursammlung zum Thema Landschaftsverbände hinzugefügt werden wird. Ausdrücklich bedankte sich Dr. Lunemann für das wissenschaftliche Interesse an den Landschaftsverbänden.

Im anschließenden Gespräch stimmten die Anwesenden überein, dass die Aufgaben und politischen Prozesse der beiden Landschaftsverbände in NRW mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden sollten. Auch im politischen Raum ist die Kenntnis zu den Landschaftsverbänden bisweilen überschaubar. Einen kleinen Teil zur Verbesserung der Bekanntheit des LWL kann diese Arbeit beitragen.

Architekturwettbewerb zu Stalag-GedenkstätteDer erste Preis im Architektenwettbewerb für den Bau einer Gedenkstätte für ...
30/07/2026

Architekturwettbewerb zu Stalag-Gedenkstätte

Der erste Preis im Architektenwettbewerb für den Bau einer Gedenkstätte für das Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) Senne in Schloss Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) ist an das Team Atelier Brückner GmbH, Stuttgart mit Koeber Landschaftsarchitektur GmbH, Stuttgart gegangen.

Die bisherige Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne, während des Zweiten Weltkriegs das vermutlich größte Kriegsgefangenenlager im Deutschen Reich, soll zu einer Gedenkstätte von nationaler und internationaler Bedeutung weiterentwickelt werden.

Dieses Projekt läuft seit 2020. Federführend ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Investitionskosten werden zum überwiegenden Teil vom Land NRW und dem Bund getragen; für die zukünftig anfallenden Betriebskosten gibt es eine Vereinbarung aller Beteiligen, auch mit den betroffenen Kommunen.

In der Vergangenheit war das Projekt, bzw. der Umfang, politisch nicht unumstritten, inzwischen gibt es aber einen breiten Konsens. „Der Beschluss zu der Gedenkstätte ist seinerzeit unter ganz anderen, vor allem anderen finanziellen, Rahmenbedingungen zustande gekommen. Aus heutiger Sicht hätte man sicherlich an vielen Stellen andere Entscheidungen getroffen, aber das Projekt ist schon so weit fortgeschritten, dass Änderungen nicht mehr sinnvoll möglich sind“, so Arne Hermann Stopsack. „Grundsätzlich halten wir das Gedenken an die Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg für einen wichtigen Teil der Erinnerungskultur. So waren z. B. die ca. 5,5 Mio. sowjetischen Kriegsgefangenen die zweitgrößte Opfergruppe des NS-Staates.“

Zwischen 1941 und 1945 war das Stammlager, kurz "Stalag", mit mehr als 300.000 internierten Menschen zentraler Bestandteil eines Lagersystems für Kriegsgefangene. Das Stalag 326 in Stukenbrock-Senne, einem Ortsteil der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh, diente als Durchgangs- und Verteilungslager für den gesamten "Wehrkreis VI", der in großen Teilen dem heutigen Nordrhein-Westfalen entspricht.

Die Kriegsgefangenen mussten im Bergbau und der Montanindustrie, in kleineren Betrieben und in der Landwirtschaft Zwangsarbeit leisten. Viele von ihnen starben durch Mangelernährung, unzureichende medizinische Versorgung und schlechte hygienische Verhältnisse.

Ein Preisgericht hatte über insgesamt 14 Entwürfe für den Neubau des Eingangsgebäudes, die denkmalgerechte Sanierung der drei Bestandsbaracken und eine szenografische Bearbeitung des ehemaligen Lagergeländes aus dem Zweiten Weltkrieg beraten. Alle 14 Arbeiten sind in einer Ausstellung im LWL-Landeshaus in Münster bis zum 3. August zu sehen.

"Unsere Aufgabe ist, die Geschichte des Stammlagers 326 und die Gräueltaten, die dort verübt worden sind, sichtbar zu machen", so die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Der Architekturwettbewerb habe hierfür einen sehr wichtigen Beitrag geleistet.

"Die Arbeit des ersten Preisträgers zeichnet sich durch den annähernd vollständigen Erhalt des Bestandes auf dem Areal aus", heißt es in der Begründung der Jury. Die "historische Schicht" des Lagers werde in die vorhandenen Zeitschichten eingeschrieben und nachvollziehbar gemacht. Der für das Eingangsgebäude gewählte eingeschossige Gebäudetypus mit seiner unprätentiösen Holzfassade, füge sich schlüssig ins Areal und in die Bestandsflächen ein. Materialweise, Farbgebung und Bauweise überzeugten.

Aus insgesamt 330 eingegangenen Bewerbungen, darunter auch 20 internationale Teams aus verschiedenen europäischen Ländern, waren die 14 Teilnehmender ausgewählt worden. Die Teilnahme am Architekturwettbewerb war ausschließlich interdisziplinären Teams aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Szenografie möglich.

Im Preisgericht waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter des Fördervereins sowie die stimmberechtigten Fach- und Sachpreisrichter und Sachpreisrichterinnen zusammengekommen, um die besten Arbeiten zu würdigen. Prof. Volker Droste, der als Architekt das Preisgericht leitete, zeigte sich erfreut über das Wettbewerbsergebnis und betonte "die gesellschaftliche Notwendigkeit, solche herausragenden Projekte im Rahmen von Architektenwettbewerben zu einem sinnhaften Ergebnis zu bringen".

Der zweite Preis ging an das Team JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln. Der dritte Preis ging an das Team um D lnka Scheible Hoffmann Lewald Architekten BDA, Stuttgart.

Alle 14 Arbeiten sind in einer Ausstellung im LWL-Landeshaus in Münster bis zum 3. August zu sehen (geöffnet montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr).

Die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wünscht eine schöne Sommerzeit!Das Fraktionsbüro bleibt ...
25/07/2026

Die FDP-FW-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wünscht eine schöne Sommerzeit!

Das Fraktionsbüro bleibt vom 08. – 23.08.2026 geschlossen.

Adresse

Freiherr-vom-Stein-Platz 1
Münster
48147

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 13:00
Dienstag 09:30 - 13:00
Mittwoch 09:30 - 13:00
Donnerstag 09:30 - 13:00
Freitag 09:30 - 13:00

Telefon

+49251591262

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