29/05/2026
🚨 Überörtliche Hilfe in Moers
Am Mittwoch, 27. Mai, unterstützten rund 80 Einsatzkräfte aus Mülheim an der Ruhr umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen rund um ein Krankenhaus in Moers. Hintergrund war die Entschärfung beziehungsweise kontrollierte Sprengung einer Weltkriegsbombe.
Gegen 11:00 Uhr wurden im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe der Patiententransportzug (PTZ) sowie der Betreuungsplatz 500 aus Mülheim alarmiert.
🚑 Evakuierung und Patiententransporte
Gemeinsam mit weiteren Einheiten aus Mönchengladbach, Duisburg, Krefeld, Essen, dem Kreis Mettmann und dem Kreis Kleve unterstützten die Mülheimer Kräfte die Räumung des Krankenhauses sowie einer angrenzenden Pflegeeinrichtung.
Im Verlauf des Einsatzes wurden zahlreiche Patientinnen und Patienten in umliegende Krankenhäuser oder eingerichtete Betreuungsstellen transportiert. Darunter befanden sich auch mehrere heimbeatmete Personen, die in geeignete Einrichtungen verlegt werden mussten.
Ein Arzt des Mülheimer Patiententransportzuges begleitete die Maßnahmen und unterstützte die medizinische Sichtung und Betreuung.
🏥 Betreuung vor Ort
Parallel richtete der Betreuungsplatz 500 eine Sporthalle als Betreuungsstelle ein. Unterstützt durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Broich wurde die Halle innerhalb kurzer Zeit vorbereitet.
Rund 100 Personen wurden dort betreut. Die Einsatzkräfte stellten Sitzgelegenheiten, Feldbetten sowie die Versorgung mit Getränken und Verpflegung sicher.
👥 Eingesetzte Kräfte aus Mülheim
Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes sowie der Freiwilligen Feuerwehr Broich.
✅ Einsatzende
Die Evakuierung konnte gegen 23:00 Uhr abgeschlossen werden. Anschließend wurde die Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt. Die Mülheimer Einheiten wurden im weiteren Verlauf durch Kräfte aus Leverkusen und Düren abgelöst.
Für die letzten Mülheimer Kräfte endete der Einsatz gegen 02:30 Uhr.