Die Rechten einsacken

Die Rechten einsacken Mühlheimer Initiative gegen die lokale AfD sowie jeden Rassismus.

+++ RECHTE VORFÄLLE IN MÜHLHEIM +++In den vergangenen Wochen häufen sich rechte Vorfälle in Mühlheim. Wir werden in Kürz...
06/04/2023

+++ RECHTE VORFÄLLE IN MÜHLHEIM +++

In den vergangenen Wochen häufen sich rechte Vorfälle in Mühlheim. Wir werden in Kürze die neusten Vorfälle kurz beschreiben:

1. An einem See im Lämmerspieler Wald wurde eine Fahne aus dem rechtsextremen Spektrum gehisst. Die Feuerwehr musste an ihrer Jubiläumsfeier ausrücken, um die Fahne zu entfernen.
2. In Mühlheim fand ein überregionales Treffen von Reichsbürger*innen bzw. Verschwörungsideolog*innen statt.
3. In Lämmerspiel tauchen seit Februar vermehrt an kompletten Straßenzügen NPD-Sticker auf.
4. Es werden regelmäßig Menschen mit Thor Steinar und anderen rechtsextremen Klamotten in Mühlheim gesichtet.

Entsprechende Bilder und glaubwürdige Aussagen liegen uns zu den einzelnen Vorfällen vor. Wir haben natürlich ein Auge auf diese Entwicklung und werden in der Zukunft auch entsprechend reagieren. Falls ihr weitere Infos über die einzelnen Vorfälle habt, schreibt uns gerne über unsere Social Media-Kanäle oder verschlüsselt per Mail: [email protected]

Am kommenden Samstag besucht das Mühlheimer Bündnis Bunt statt Braun die Gedenkstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken Fra...
14/03/2023

Am kommenden Samstag besucht das Mühlheimer Bündnis Bunt statt Braun die Gedenkstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken Frankfurt. Anmeldungen per Mail sind noch möglich. Alle Infos dazu findet ihr auf dem Flyer.

Eine ehrenwerte Gesellschaft? Über verkaufte Turniere und FIFA-SkandaleEin kleiner weißer Zettel mit fünf Buchstaben, vo...
01/12/2022

Eine ehrenwerte Gesellschaft? Über verkaufte Turniere und FIFA-Skandale

Ein kleiner weißer Zettel mit fünf Buchstaben, vom damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter in die Luft gestreckt, sorgt 2010 für einen Paukenschlag in der Fußballwelt: Die WM 2022 wird nach Katar vergeben. Und das obwohl das Land sich laut FIFA-eigenen Prüfberichten am wenigsten als Austragungsort für eine Weltmeisterschaft eignet. Auf der gleichen Sitzung entscheiden die 22 Männer des FIFA-Exekutivkomitees, unter ihnen auch Franz Beckenbauer, dass die WM 2018 überraschend in Russland stattfinden wird. Die Wettbewerber aus Spanien/Portugal, Niederlande/Belgien und England haben das Nachsehen. Schnell werden Korruptionsvorwürfe laut. Auch, weil die Exekutivkomitee-Mitglieder Amos Adamu und Reynald Temarii kurz vor der Wahl gefilmt wurden, wie sie ihre Stimmen zum Verkauf anboten. Im Mai 2015 werden zahlreiche FIFA-Funktionäre in der Schweiz verhaftet und Ermittlungen aus den USA stellen erstmals fest, dass die WM in Katar gekauft ist. Angeblich seien südamerikanische Funktionäre mit jeweils einer Millionen Dollar bestochen worden, ihre Stimme an Katar zu geben. Die FIFA bestreitet diese Vorwürfe, hält aber interne Untersuchungen zum Thema weiter unter Verschluss. [1]

Die Liste der Skandale rund um die WM-Vergabe ist allerdings noch länger und erstreckt sich sogar bis in höchste politische Kreise. So sollen der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini und der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy mit dem Staatsoberhaupt Katars, Tamim bin Hamad Al Thani, einen Deal ausgehandelt haben: Platinis Stimme für die WM in Katar, dafür steigt der katarische Staat beim Fußballclub Paris Saint-Germain ein, baut eine TV-Sportkette in Frankreich auf und gibt französischen Baufirmen den Zuschlag für die Errichtung von Stadien. [2] Dass auch der DFB den großen Verbänden in Sachen Korruption in nichts nachsteht, beweist der Skandal um das sehr wahrscheinlich gekaufte Sommermärchen 2006. Auch wenn die endgültigen Beweise ausstehen und kein Interesse mehr besteht, den Fall komplett aufzudecken, sprechen alle Indizien dafür, dass die WM nur dank massiver Korruption nach Deutschland vergeben wurde. Die Hauptakteure des Skandals, Franz Beckenbauer, der DFB, Adidas, der FC Bayern München und das Land Bayern verstricken sich in einem dubiosen Konstrukt aus Bestechungsgeldern, Testspielen im Ausland und (leeren) Versprechen, an dessen Ende die WM-Vergabe nach Deutschland steht. [3][4]

Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter tritt aufgrund der zahlreichen Skandale übrigens 2015 zurück. Sein Nachfolger wird der heutige FIFA-Präsident Gianni Infantino, der sich immer wieder lautstark für die WM in Katar einsetzt. Sein aktueller Wohnort und Lebensmittelpunkt ist – Überraschung – Katar. [1] Dass es innerhalb des Verbandes also zu einem Reformprozess gekommen ist, ist mehr als zweifelhaft. Die Kontakte der FIFA reichen bis in die höchsten politischen Gremien. Auch wenn der Verband sich immer wieder unpolitisch gibt, hat er in den vergangenen Jahren immer wieder als politischer Akteur gehandelt und wird dies auch weiterhin tun. Eine FIFA mit mafiösen Strukturen und korrupten Funktionären, die ihre engen Kontakte in die Politik für den eigenen Profit und korrupte Geschäfte nutzt, muss zerschlagen werden.

[1] https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2022/katar-wm-der-schande-die-vergabe-100.html
[2] https://www.rnd.de/sport/fussball-wm-2022-warum-in-katar-war-die-wm-vergabe-gekauft-JWKIH3I7MBEAPB4ENUHMUYYHGY.html
[3] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/sommermaerchen-flankierender-einsatz-wie-bayern-muenchen-und-adidas-halfen-die-gekaufte-wm-2006-nach-deutschland-zu-holen/27548248.html
[4] https://www.zeit.de/sport/2020-04/dfb-sommermaerchen-prozess-schweiz-fifa-deutschland-fussball-wm-affaere-2006?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Eine WM für alle? Frauen- und LGBTQI*-Rechte zur WM in KatarEine Weltmeisterschaft für alle in einer repressiven Diktatu...
22/11/2022

Eine WM für alle? Frauen- und LGBTQI*-Rechte zur WM in Katar

Eine Weltmeisterschaft für alle in einer repressiven Diktatur. Klingt absurd? Ist es auch! Auch wenn FIFA und Katar immer wieder betonen, dass zur WM alle Menschen willkommen sind, zeigt die Situation im Land ein komplett anderes Bild. In einem Interview mit dem ZDF bezeichnete der katarische WM-Botschafter und frühere Fußballnationalspieler Khalid Salman Homosexualität als „geistigen Schaden“. Dass Salman mit seiner Aussage auch die Linie Katars vertritt, wird alleine schon dadurch deutlich, dass Homosexuelle in Katar mit harten Repressionen rechnen müssen. Da Homosexualität im Golfstaat immer noch verboten ist, drohen ihnen bis zu sieben Jahre Haft. [1] Der Versuch von sieben europäischen Verbänden, ihre Solidarität mit der LGBTQI*-Community zu zeigen, wurde während der WM von der FIFA eingesackt. Aufgrund eines drohenden Punktabzuges für das Tragen einer "One Love"-Kapitänsbinde, die nicht einmal die Regenbogenfarben zeigt und deren Design so angepasst wurde, dass sie keinerlei politische Botschaft mehr ausdrückt, knickten zahlreiche Verbände, darunter auch der DFB, ein. [2] Wer seine angeblichen Werte nur dann verteidigt, wenn es dafür keine Konsequenzen gibt, vertritt keine Werte und gibt dies nur vor, um das eigene Image aufzupolieren. Während sich der größte Fußballverband der Welt vor seiner Verantwortung drückt, werden zahlreiche Reporter*innen und Stadionbesucher*innen, die versuchen, sich vor Ort mit der LGBTQI*-Community zu solidarisieren, von den Sicherheitsbehörden konfrontiert oder sogar festgesetzt. [3]

Im weiter oben erwähnten Interview fragt Jochen Breyer zudem, weshalb Frauen nicht unverschleiert sein dürften, daraufhin fragt ihn ein in Katar lebender Mann, welche Süßigkeit er sich aussuchen würde, wenn eine verpackte und eine unverpackte vor ihm liegen würde. Der Vergleich der Frau mit einer Süßigkeit zeigt das völlig entmenschlichte Bild von Frauen im Land. [4] Besonders von der Diskriminierung betroffen sind weibliche Arbeitsmigrant*innen, die zu Tausenden unter sklavenähnlichen Bedingungen als Hausangestellte arbeiten, wo sie Missbrauch, Ausbeutung und langen Arbeitszeiten ausgesetzt sind. Eine Möglichkeit, die eigenen Rechte einzufordern, besteht für diese Personen de facto nicht. [5] Vor dem Gesetz sind sie Männern nicht gleichgestellt und benötigen in vielen alltäglichen Situationen die Zustimmung eines männlichen Vormunds.Trotzdem wird Katar von vielen als eines der liberaleren Länder der Golfstaaten betitelt, nur weil Frauen dort arbeiten und schon länger Auto fahren dürfen. Dass diese Rechte allerdings nichts mit wahrhaftiger Gleichstellung zu tun haben, ist nicht zu diskutieren. Die Ehe zeigt das Ungleichgewicht deutlich: Männer dürfen bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben, während Frauen für die Heirat die Zustimmung eines männlichen Vormunds benötigen. Ohne Problem können sich Männer auch wieder scheiden lassen. Frauen hingegen müssen die Scheidung gerichtlich anfragen. Frauen unter 30 Jahren dürfen nicht in Hotels einchecken und Frauen unter 25 Jahren benötigen die Erlaubnis eines männlichen Vormunds um ins Ausland zu gehen. Wenn Frauen, welche alleinstehend sind, schwanger werden, werden sie sogar strafrechtlich verfolgt. [4] Die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen scheinen aber weder den FC Bayern davon abzuhalten ein Sponsoringvertrag mit der staatlichen Airline Qatar Airways zu unterschreiben [6] oder ein Trainingslager in der katarischen Hauptstadt Doha zu absolvieren [7], noch schreckt die Bundesregierung davor zurück, mit dem Golfstaat Geschäfte zu machen. [8]

[1] https://www.t-online.de/sport/fussball/wm/id_100076762/wm-2022-in-katar-weltoffenheit-aussagen-ueber-schwule-sorgen-fuer-eklat.html
[2] https://www.n-tv.de/sport/fussball-wm/Wegen-One-Love-Binde-massiv-von-der-FIFA-bedroht-article23734946.html
[3] https://www.wmn.de/insights/wm-in-katar-diese-strengen-gesetze-gelten-fuer-frauen-id453660
[4] https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2022/wm-proteste-one-love-neumann-regenbogenshirt-us-journalist-festgehalten-100.html
[5] https://www.n-tv.de/politik/Katar-reagiert-zunehmend-empfindlich-auf-Kritik-article23689256.html
[6] https://www.tagesspiegel.de/sport/arger-bei-bayern-munchen-katar-als-sponsor-ist-vor-der-jahreshauptversammlung-ein-reizthema-8747233.html
[7] https://www.sportschau.de/newsticker/dpa-katar-sponsoring-fcb-praesentiert-antworten-auf-32-fragen-100.html
[8] https://www.kicker.de/nagelsmann-bestaetigt-doha-trainingslager-nach-der-wm-924342/artikel

15.000 Gründe für einen WM-Boykott – FIFA-Weltmeisterschaft abschaffen!13. Juli 2014, Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro...
21/11/2022

15.000 Gründe für einen WM-Boykott – FIFA-Weltmeisterschaft abschaffen!

13. Juli 2014, Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro: In der 113. Minute nimmt Mario Götze eine Hereingabe von André Schürrle mit der Brust an, hämmert den Ball in das rechte Eck und schießt Deutschland damit zur Weltmeisterschaft. Während Deutschland im party-patriotischen Jubel über den ersten bedeutenden Erfolg seit Jahrzehnten versinkt, gibt es in Brasilien kaum Grund zu feiern. Nur wenige Wochen zuvor wälzt die Polizei unweit des Austragungsortes des Finales komplette Armenviertel platt. Viele Bewohner*innen, die durch die Spekulation sowie eine Aufwertung der Innenstadtgebiete im Zuge der umstrittenen Befriedungspolitik für die Fußball-WM und die Olympischen Spiele die Lebenskosten in Rio nicht mehr bezahlen können, verlieren ihr komplettes Hab und Gut. [1] Insgesamt werden schätzungsweise 250.000 Menschen aufgrund der WM zwangsumgesiedelt oder obdachlos. [2] Vier Jahre zuvor findet die WM in Südafrika statt. Während die FIFA einen bisherigen finanziellen Rekordgewinn feiert, beläuft sich der Verlust für den südafrikanischen Staat auf 2,7 Milliarden Dollar. Schuld hierfür sind die Konzessionen und die Privilegien, die die FIFA vom südafrikanischen Staat erpresst, damit dieser eine WM austragen darf. 20.000 Südafrikaner*innen verlieren im Zuge der WM ihr Zuhause. Nur zwei Prozent der viel zu teuren Tickets werden an Afrikaner*innen verkauft. Die WM wird zum Event der reichen Weißen. [3] 2018 darf Wladimir Putin trotz Anschlägen auf politische Gegner, Kriegsbeteiligungen auf der Krim und in Syrien sowie der Einschränkung elementarer Menschenrechte, die Weltmeisterschaft eröffnen. Auch hier kommt das Turnier nicht der Bevölkerung zu Gute, sondern wird zum politischen Prestigeprojekt eines Autokraten. [4] Wenn am 20. November das Spiel Katar gegen Ecuador angepfiffen wird, rollt der Ball in einem Land, in dem LGBTQI*-Personen in Gefängnissen sitzen, Frauenrechte massiv eingeschränkt sind und Arbeiter*innen unter Sklavenbedingungen arbeiten müssen. Für den Bau der Infrastruktur und der Stadien ließen etliche Arbeiter*innen ihr Leben, um für ein Fußballspektakel eine heile Welt vorgaukeln zu können.

Wie in Brasilien und Südafrika hat auch die WM in Katar die Situation der Ärmsten weiter verschärft, während sich korrupte Verbandsfunktionäre und Reiche weiter die Taschen vollstopfen. Die WM in Katar ist lediglich ein Symptom dafür, dass es der korrupten FIFA egal ist, ob auf den Gräbern von Tausenden Menschen ein Fußballevent gefeiert wird, solange genug Geld fließt. Deshalb sagen wir: FIFA und die von ihr organisierten Turniere abschaffen!

In den kommenden Tagen gehen wir auf unseren Social Media-Kanälen auf bestimmte Themenkomplexe genauer ein, denn es gibt mindestens 15.000 Gründe die WM in Katar zu boykottieren und die FIFA-Strukturen endlich zu zerschlagen!

[1] https://taz.de/Brasilien-bereitet-sich-auf-WM-vor/!5044324/
[2] https://www.deutschlandfunk.de/fussball-wm-brasilien-traum-oder-albtraum-100.html
[3] https://www.tagesspiegel.de/sport/die-fifa-regiert-das-land-verliert-7010626.html
[4] https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-wm-in-russland-wm-boykott-darf-kein-tabu-sein-1.3924054

Wir gedenken heute aller Opfer des nationalsozialistischen Terrors während der Novemberpogrome 1938. Kein Vergeben! Kein...
09/11/2022

Wir gedenken heute aller Opfer des nationalsozialistischen Terrors während der Novemberpogrome 1938.

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

+++++

Detaillierte Infos zu den Novemberpogromen und der jüdischen Geschichte Mühlheims finden sich im sehr lesenswerten Dokument der Naturfreunde Mühlheim:https://www.naturfreunde-muehlheim.de/judenverfolgung_muehlheim09-05-2020.pdf

Der Mord an der 22-jährigen Kurdin Jîna Amînî hat eine große Protestwelle im Iran und weltweit ausgelöst. Jîna trug ihr ...
15/10/2022

Der Mord an der 22-jährigen Kurdin Jîna Amînî hat eine große Protestwelle im Iran und weltweit ausgelöst. Jîna trug ihr Hijab nicht vorschriftsmäßig und wurde daher von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, misshandelt und ist demnach in Polizeigewahrsam verstorben. Neben Jîna, die seitdem zum Symbol des Widerstands wurde, kämpfen weiter Frauen, darunter auch Kurdinnen und queere Menschen, wie Nika Shakarami, Zara Mohammadi, Danya Rad, Hadis Najafi, Sareh Mansouri für ihre Befreiung.

Die Proteste richten sich gegen das iranische Regime und damit gegen das vorherrschende politische System und halten mittlerweile seit 3 Wochen an. Zu Beginn protestierten einige Studentinnen und Lehrerinnen. Videos aus der Sharif-Universität in Teheran zeigen das furchtbare Massaker, bei dem protestierende Student*innen eingeschlossen und erschossen wurden. Das Regime geht mit aller Härte gegen die Bewegung vor und nimmt damit massig Tote in Kauf. Die Repression in kurdischen Gebieten ist dabei besonders hart. Die Antwort auf diese Repression ist allerdings noch mehr Hass der Protestierenden. Sie führte dazu, dass auch SchülerInnen sich den Protesten anschlossen, ihr Hijab abnahmen, Regime-Anhänger in Schulen vertrieben oder Bilder von religiösen Führern von Wänden abrissen. Menschenrechtsorganisationen gehen von über 150 Toten seit Beginn der Protestwelle aus. Dazu kommen dutzende festgenommene Personen, welche sich teilweise in Foltergefängnissen befinden und mehrere hunderte Verletze.

Wie so oft werden vor allem gerade diese Menschen, die den Kampf vorantreiben, bereits mehrfacht diskriminiert. Egal ob es die Arbeiterklasse 1979 war, die sich damals gegen das Shah-Regime stellte, Arbeiter*innen in iranischen Fabriken, die jetzt streiken, iranische Aktivistinnen kurdischer Herkunft oder queere Frauen die jetzt Gesichter dieses Protests geworden sind – ihnen gilt unsere vollste Solidarität.

Genau deshalb veranstalten wir am Sonntag gemeinsam mit dem Mühlheimer Bündnis “Bunt statt Braun” von 14-17 Uhr eine Kundgebung im Mühlheimer Bürgerpark (Ecke Ringstr./Friedensstr.). Hierbei möchten wir durch das Auslegen von Informationen und dem Gedenken an die vielen Opfer des dortigen Regimes auf die Situation im Iran aufmerksam machen und unsere Solidarität gemeinsam mit weiteren Mühlheimer*innen kundtun.

Jin Jiyan Azadî!

Der Ausländerbeirat der Stadt Mühlheim am Main lädt zu einer szenischen Lesung unter dem Titel "Hakenkreuz über der Akro...
14/10/2022

Der Ausländerbeirat der Stadt Mühlheim am Main lädt zu einer szenischen Lesung unter dem Titel "Hakenkreuz über der Akropolis - Der lange Schatten der Vergangenheit" am morgigen Samstag, den 15.10.2022, im Saal des Gemeindezentrums der katholischen Pfarrei St. Markus, Pfarrgasse 2, ein.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Zeit der deutschen Besatzung Griechenlands von 1941 bis 1944, die Vernichtung der griechischen Juden und die Kriegsverbrechen der Wehrmacht. Als sie 1944 abzog, hinterließ sie ein geplündertes, verwüstetes und geschundenes Land.
Zu Gehör kommen in der Veranstaltung Texte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Griechenland, vorgetragen von der Jugendtheatergruppe FrühBeet, sowie Musik von Mikis Theodorakis, präsentiert von dem Musikensemble des deutsch-griechischen Kulturforums KINISIS e.V. Offenbach.
Der Abend, der im Rahmen des kreisweiten Aktionsprogramms "Zuhause im Kreis Offenbach - Wie du, anders als du. Aktionen gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus" stattfindet, macht auf ein wenig bekanntes Kapitel der deutsch-griechischen Zeitgeschichte aufmerksam und soll an diese Leidenszeit erinnern.
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung (Name, E-Mail-Adresse) per E-Mail an [email protected] oder telefonisch bei der Geschäftsstelle des Ausländerbeirates unter 06108 601713 gebeten.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Pandemieregeln.

Kriege, Hunger, Klimakatastrophen, Verfolgung: 2022 erreichte die Zahl der Menschen, die sich weltweit auf der Flucht be...
08/06/2022

Kriege, Hunger, Klimakatastrophen, Verfolgung: 2022 erreichte die Zahl der Menschen, die sich weltweit auf der Flucht befinden, erstmals die traurige Rekordzahl von 100 Millionen. Damit entspricht die Gesamtzahl der Vertriebenen dem der Bevölkerung des 14.-größten Landes der Welt. Ressourcenknappheit, die sich zuspitzende Klimakrise und andere Faktoren werden die Zahl der Geflüchteten in Zukunft sehr wahrscheinlich weiter erhöhen. Bis zum Jahr 2050 könnte es alleine über 140 Millionen Menschen geben, die aufgrund des Klimas ihre Heimat verlassen müssen.

Am Montag, dem 20.06., veranstaltet das Bündnis Bunt statt Braun ab 20 Uhr im Schanz eine Informationsveranstaltung zum Thema Krieg, Globalisierung, Flucht und Migration. In Vorträgen werden die Referierenden in das Thema einführen. Anschließend wird es eine Diskussionsrunde geben. Der Eintritt ist frei.

HAPPY PRIDE MONTH! Der Juni steht ganz im Zeichen des Pride Month und so werden in den kommenden Tagen auch wieder zahlr...
01/06/2022

HAPPY PRIDE MONTH!

Der Juni steht ganz im Zeichen des Pride Month und so werden in den kommenden Tagen auch wieder zahlreiche Unternehmenslogos in den Regenbogenfarben strahlen. Dass diese Marketingkampagnen kein Akt emanzipativer Befreiung sind, wird immer dann deutlich, wenn der Profit der Unternehmen in Gefahr ist. So wurde das BMW-Logo bspw. in der Vergangenheit in Deutschland, Irland, Spanien und weiteren Ländern in die Pridefarben gefärbt, in der Türkei oder Russland blieb es blass. VW feiert sich für seine Diversity Kampagnen und muss sich gleichzeitig gegen Vorwürfe der Sklavenarbeit sowie des Menschenhandels im Brasilien der 80er und der Zwangsarbeit von Uiguren im heutigen China wehren.

Was angesichts der Marketingkampagnen von Unternehmen anlässlich des Pride Month nicht in Vergessenheit geraten darf, ist, dass der Kampf um die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (abgekürzt LGBTQI*) immer von unten geführt wurde. Zum Symbol dieses Kampfes wurden die Stonewall Riots, bei denen sich die LGBTQI*-Gemeinschaft New Yorks zum ersten mal den diskriminierenden Polizeikontrollen widersetzte. Marty Huber, queerfeministische Autor*in, beschreibt den Aufstand wie folgt: „[Die Riots] waren ein Aufstand von ganz unten, die Bar Stonewall Inn – von der Mafia geführt – war ein Ort, wo sich jene treffen konnten, die zu den Hinterzimmern angesehener Bars keinen Zutritt hatten: obdachlose Jugendliche, Latinas und schwarze Dragqueens, schwule Sexarbeiter, Butches und ihre Liebhaberinnen …“ In militanter Gegenwehr entlud sich 1969 über mehrere Tage die angestaute Wut dieser Menschen über die Diskriminierung der vorherigen Jahrzehnte. Sylvia Rivera, Marsha P. Johnson und andere Beteiligte der Stonewall Riots gründeten in der Folge eine breite Befreiungsbewegung, die für die Rechte der LGBTQI*-Community und anderer Marginalisierter kämpfte.

Weltweit wird Homosexualität in vielen Ländern heute immer noch strafrechtlich verfolgt, in einigen Ländern droht sogar weiterhin die Todesstrafe. In Deutschland ist immer noch das sogenannte „Transsexuellengesetz“ in Kraft, das trans* Menschen zu einem diskriminierenden und erniedrigenden Gutachtengespräch zwingt.
Das kürzlich in Florida verabschiedete "Don't Say Gay"-Gesetz, das de facto Aufklärungsarbeit über sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten unmöglich macht, ist nur eines von vielen Beispielen, wie Rechte weiter eingeschränkt werden.

Der Kampf, der eindrucksvoll mit den Stonewall Riots startete, ist noch lange nicht zu Ende!

Am morgigen Freitag, den 13.05., findet um 18 Uhr am ehemaligen Festplatz in Mühlheim eine szenische Lesung zur Bücherve...
12/05/2022

Am morgigen Freitag, den 13.05., findet um 18 Uhr am ehemaligen Festplatz in Mühlheim eine szenische Lesung zur Bücherverbrennung statt. Sprecherinnen des Frauenbündnis tragen zusammen mit Erich Schaffner eindrucksvoll Texte von Zeitzeug*innen, Täter*innen und der Autor*innen der verbrannten Bücher vor.

Am 27. Mai 1933 brannten in Mühlheim die Bücher zahlreicher Schriftsteller*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*in...
01/04/2022

Am 27. Mai 1933 brannten in Mühlheim die Bücher zahlreicher Schriftsteller*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen. In den Wochen zuvor erhellten auch in etlichen anderen deutschen Städten brennende Scheiterhaufen die zentralen Plätze. Bis heute ist die "Aktion wider dem undeutschen Geist" wissenschaftlich nicht komplett aufgearbeitet. Neben der "Deutschen Studentenschaft" wirkten auch weitere Akteure bei den makaberen Verbrennungen mit, deren Rolle bis heute nicht geklärt ist.

Am 27. April begibt sich Erich Schaffner in einer Gedenklesung zur NS-Bücherverbrennung auf eine Spurensuche nach den verbrannten Werken von Bertolt Brecht, Heinrich Heine, Kurt Tucholsky und anderen. Die vom Bündnis BUNT statt braun organisierte Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Schanz. Der Eintritt ist frei.

Adresse

Mühlheim
63165

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Die Rechten einsacken erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Die Rechten einsacken senden:

Teilen