Arbeitsgemeinschaft für Bildung Mühldorf am Inn

Arbeitsgemeinschaft für Bildung                Mühldorf am Inn Im Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit steht das Ziel, für alle Menschen gleiche Chancen auf eine gute Bildung zu schaffen.

Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD setzt sich für ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem in Deutschland ein. Denn gute Bildung ist der Schlüssel für eine Zukunft in Wohlstand, Selbstbestimmung und Demokratie - sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft insgesamt. Die AfB steht allen Personen offen, die an bildungspolit

ischen Diskussionen und Veränderungen des Bildungssystems interessiert sind, auch wenn sie noch nicht den Weg in die SPD gefunden haben. Wir laden herzlich ein zum bildungspolitischen Dialog! Die AfB ist auf regionaler Ebene in allen Bundesländern vertreten - also auch in Ihrer Nähe. Die Möglichkeit der Mitarbeit gibt es bei regionalen Mitgliederversammlungen, öffentlichen Veranstaltungen und Workshops zu bildungspolitischen Themen sowie Arbeitskreisen und Projektgruppen, die zu aktuellen Problemen in der Bildungspolitik eingerichtet werden. Gerne geben Ansprechpartner vor Ort Auskunft. Ansprechpartner für Kreis Mühldorf:

Werner Schlund, Mitglied des Landesvorstands
[email protected]

08/08/2015

Termin vormerken:
Freitag 02. Oktober Hauptversammlung mit Neuwahlen. Lokalität wird noch bekannt gegeben. Alle Bildungsinteressierten sind eingeladen.

18/07/2015

Bildungspolitischer Sprecher Güll: Staatsregierung ist in der Pflicht, zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen - Unterrichtsversorgung muss verbessert und sichergestellt werden

15/07/2015

SPD: Junge Realschullehrer nicht im Stich lassen

Dringlichkeitsantrag: Demographische Rendite von 555 Stellen soll an den Schulen bleiben - Bildungspolitikerin Wild: Einmalige Chancce unbedingt nutzen

Angesichts der dramatisch schlechten Einstellungsaussichten junger Realschullehrer fordert die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, die sogenannte demographische Rendite von 555 Stellen an den Realschulen zu belassen. Dies ist die Zahl der Stellen, die wegen des Schülerrückgangs eigentlich aus dem Stellenplan gestrichen werden soll. "Wir haben jetzt die einmalige Chance, die Klassengrößen zu reduzieren und damit auch die Unterrichtsqualität zu verbessern. Es gibt zahlreiche gut ausgebildete und höchst motivierte junge Realschullehrer, die unsere Schulen bereichern würden", erklärt die SPD-Bildungspolitikerin Margit Wild.

Wild rechnet vor, wofür die 550 Stellen könnten verwendet werden können: Rund 4000 Klassen haben mehr als 26 Schüler. Hier könnten die größten Klassen verkleinert werden. Durch den Aufbau einer integrierten Lehrerreserve würde weniger Unterricht ausfallen. Und nicht zuletzt wäre es auch möglich, die Ganztagsangebote auszubauen.

"Ich appelliere an die Staatsregierung, diese einmalige Chance zu nutzen", sagt Wild.

06/07/2015

SPD-Bildungssprecher Güll sieht in aktuellen Übertrittszahlen an Realschulen und Gymnasien Beleg für Ungerechtigkeiten im Bildungssystem - Übertrittsverfahren überdenken

22/06/2015

Chronobiologe Till Roenneberg erklärt, warum der Unterrichtsbeginn in Deutschland flexibel geregelt sein müsste.

06/05/2015

Abstimmung über Gesetzentwurf der SPD am Donnerstag im Landtag

22/04/2015

Mehr als die Hälfte aller Siebtklässler will ein Jahr mehr auf dem Weg zum Abitur. An einigen Schulen ist deshalb sogar das G 8 in Gefahr.

21/04/2015

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband stellt Zukunftspläne für das Gymnasium vor - Pläne decken sich mit den Forderungen der SPD-Landtagsfraktion - SPD-Bildungsexperete Güll kündigt an, das Thema in den Landtag zu bringen Die am heutigen Montag (20.04.2015) vom Bayerischer Lehrer- und Lehrerinn…

27/03/2015

Dringlichkeitsantrag der SPD zum Unterrichtsausfall

der Abgeordneten Markus Rinderspacher, Martin Güll, Margit Wild, Dr. Simone Strohmayr, Kathi Petersen, Natascha Kohnen, Inge Aures, Volkmar Halbleib, Hans-Ulrich Pfaffmann, Helga Schmitt-Bussinger und Fraktion (SPD)
Schluss mit dem Ärgernis Unterrichtsausfall – Intelligente Lösungen für die Unterrichtsversorgung vorlegen
Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung wird aufgefordert, ein zukunftsfestes, intelligentes Konzept zur Unterrichtsversorgung für alle Schularten zu entwickeln, damit
1. der Unterrichtsausfall auch in Zeiten von Grippewellen so gering wie möglich ist,
2. die längerfristigen Ausfälle von Lehrkräften (Fortbildungen, länger-fristige Erkrankungen, Elternzeit) nicht zu Lasten der mobilen Re-serve gehen und
3. zusätzliche Angebote, individuelle Förderung und differenzierter Unterricht für die Schülerinnen und Schüler auch bei Krankheits-wellen aufrechterhalten werden können.
Begründung:
Es ist ein nun schon mehrere Jahre anhaltendes Ärgernis, dass die Unterrichtsversorgung in den Wintermonaten an vielen Schulen nur durch zusätzliche Belastungen von Lehrkräften aufrechterhalten wird. Es gelingt der Staatsregierung nicht, mit den bisherigen Mitteln der mobilen Reserven oder der integrierten Lehrerreserve den Unter-richtsausfall vor allem dann gering zu halten, wenn zu den planbaren Fehlzeiten wie Fortbildungen, Elternzeit oder Klassenfahrten noch weitere kurzfristige wie eine Grippewelle hinzu kommen. Hier muss ohne Scheuklappen darüber nachgedacht werden, welche Instrumen-tarien vorgehalten werden müssen, um für die Schülerinnen und Schüler im ganzen Schuljahr möglichst geringe Unterrichtsfehlzeiten zu haben.

23/03/2015

Finnland hat ein top Schulsystem und rangiert bei Pisa ganz vorne. Jetzt schaffen die Finnen die Schulfächer ab, um Schüler besser aufs Berufsleben vorzubereiten.

17/03/2015

MÜNCHEN.

"47 Gymnasien werden an dem zweijährigen Pilotversuch zur Mittelstufe Plus ab dem Schuljahr 2015/2016 teilnehmen" informierte heute Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle den Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags. 71 Schulen aus ganz Bayern hatten sich beworben, zwei Drittel davon wurden in den Kreis der Pilotschulen aufgenommen.

"Wir haben die 47 Pilotschulen unter Einbindung der Ministerialbeauftragten als den Experten der gymnasialen Strukturen in einem regionalisierten Verfahren ausgewählt. So können wir die gymnasiale Schullandschaft in Bayern abbilden. Es war uns wichtig, dass z.B. sowohl große wie kleine Gymnasien einbezogen werden. Wir haben auch sichergestellt, dass Gymnasien in Städten, Großstädten wie auch im ländlichen Raum, Gymnasien mit unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen und Sprachenfolgen in den Pilotversuch einbezogen werden", konkretisierte Minister Spaenle das Vorgehen.
Die Gymnasien, die sich als Pilotschulen beworben haben, mussten die Zustimmung des Sachaufwandsträgers und das Einvernehmen der Schulfamilien vorlegen.
Um eine Abbildung der Schullandschaft insgesamt zu ermöglichen, konnten Mehrfachbewerbungen aus einem Landkreis im Regelfall nicht berücksichtigt werden.

Mehr Lernzeit als Antwort auf wachsende Heterogenität der Schülerschaft

"Die Mittelstufe Plus bietet den Schülerinnen und Schülern mit pädagogischem Bedarf ein Jahr mehr Lernzeit. Sie ist unsere Antwort auf die wachsende Heterogenität der Schülerschaft. Die Schülerinnen und Schüler erfahren eine deutliche Entlastung an Wochenstunden und in der Anzahl der Fächer. Und sie bekommen eine zusätzliche Förderung - vor allem in den Kernfächern. Die Mittelstufe Plus ist ein Fördermodell", führte Bildungsminister Spaenle weiter aus. Konkret: "Der Freistaat Bayern fördert die jungen Menschen in der Mittelstufe Plus zusätzlich im Umfang von 17 Wochenstunden im Vergleich zu ihren Mitschülern im Regelzug. Die Schülerinnen und Schüler können mit ihren Lehrkräften in dieser Zeit den Stoff intensiv erarbeiten", so der Minister. "Verpflichtender Nachmittagsunterricht ist nur in der 10. Jahrgangsstufe vorgesehen."

Der Minister nannte einzelne Aspekte der Mittelstufe Plus:
1. Die Mittelstufe plus bietet ein Jahr zusätzlicher Lernzeit. Schülerinnen und Schüler, die die Mittelstufe Plus besuchen wollen und entsprechenden pädagogischen Bedarf anmelden, haben für den Stoff mehr Zeit zur Verfügung.
2. Kernfächer besonders gefördert. Die Kernfächer werden in der Mittelstufe Plus durchgehend alle vier Jahre unterrichtet. Die Kernfächer, z.B. Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen, werden in der Regel mit jeweils drei zusätzlichen Wochenstunden angeboten. Der Stoff wird von drei auf vier Jahre gedehnt.
3. Weniger Fächer pro Schuljahr. Einzelne Fächer werden aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 in die Jahrgangsstufe 9+ verlegt. Es kommt zu einer Reduzierung der Fächeranzahl und der Stundenzahl pro Jahrgangsstufe. In der Mittelstufe Plus werden die Schülerinnen und Schüler deshalb in der Regel nur 30 Stunden (in den Jahrgangsstufen 8, 9, 9+) bzw. 32 in der Jahrgangsstufe 10 besuchen. Das bedeutet eine deutliche Entlastung der Schülerinnen und Schüler.
Sie können zusätzlich zwei Förderstunden je Jahrgangsstufe belegen.
4. Nur einmal verpflichtend Nachmittagsunterricht. In den ersten drei Schuljahren sind je 30 Wochenstunden vorgesehen. Im 10. Schuljahr werden 32 Wochenstunden zur pädagogischen Vorbereitung der Oberstufe belegt.
5. Gymnasien erhalten zusätzliche Lehrerwochenstunden für konzeptionelle Arbeit. Die Gymnasien, die sich in der Pilotphase engagieren, werden durch vier zusätzliche Lehrerwochenstunden für konzeptionelle Arbeit unterstützt. Die Schulen behalten außerdem alle die Lehrerstunden, die aufgrund der geringeren Wochenstundenzahlen pro Schuljahr in der Mittelstufe Plus frei werden.

"Mit der Mittelstufe Plus und dem damit verbundenen zusätzlichen Lernjahr bei pädagogischem Bedarf bietet Bayern wie auch mit den Ganztagsklassen den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche nachhaltige pädagogische Förderung, um das angestrebte Ziel zu erreichen", sagte der Minister.
"Wir werden die Pilotschulen begleiten und die Erfahrungen auswerten. Nach der Pilotphase wird es - eine positive Bilanz vorausgesetzt - jedem Gymnasium freigestellt sein, die Mittelstufe Plus anzubieten", so Dr. Spaenle abschließend.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105, mobil 0173 8632709


Diese Schulen werden die Mittelstufe Plus ab Schuljahr 2015/16 erproben:


in Niederbayern:
Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf
Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden
Gymnasium Leopoldinum Passau
Gymnasium Pfarrkirchen
Tassilo-Gymnasium Simbach a. Inn

in Oberbayern-Ost:
Karlsgymnasium Bad Reichenhall
Gymnasium Berchtesgaden
Rottmayr-Gymnasium Laufen
Gymnasium Miesbach
Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein

in Oberbayern-West:
Gymnasium Geretsried
Katharinen-Gymnasium Ingolstadt
Descartes-Gymnasium Neuburg
Gymnasium Puchheim

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Bayerisches Staatsministerium
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Pressestelle
Salvatorstr. 2 - 80333 München
Tel: 089/2186-2106 - Fax: 089/2186-2881

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